39 Folgen, Folge 1–20

    • Folge 1 (30 Min.)
      Alex soll zum Fußballtraining gehen. Aber irgendwie ist das heute kein Tag zum Fußballsielen. Eher zum Spazieren gehen. Plötzlich steht er vor einem Mädchen, das gespannt durch einen Militärfeldstecher schaut. Als sie ihm das Fernglas gibt, traut er seinen Augen nicht: mitten im Wald stehen zwei leibhaftige Elefanten. Nadja weiht ihn in das Geheimnis dieser Elefanten ein. Eine tiefe Freundschaft entsteht, doch sie ist nur von kurzer Dauer. Nadja ist die Tochter eines russischen Offiziers, und ihre Rückkehr aus der ehemaligen DDR nach Russland steht bevor. Zum Abschied lädt Alex Nadjas Familie ein. So sitzen sich Alex’ und Nadjas Großväter, beide Veteranen des Zweiten Weltkrieges, unversehens gegenüber. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 24.11.1991ZDF
    • Folge 2 (30 Min.)
      Herr und Frau Kandemir arbeiten. Das ging gut, solange der älteste Sohn Nuri auf seine fünf jüngeren Geschwister aufpassen konnte. Doch nun beendet er die Schule und hat eine Lehrstelle in Aussicht. Da kommt der Besuch des Großvaters Alischan aus der Türkei gerade recht. Aber nach zweimaliger Verlängerung ist dessen Aufenthaltsgenehmigung endgültig abgelaufen, er muss zurück in die Türkei. Wer soll nun auf die Kinder aufpassen, fragen die Eltern, doch die Frage der Kinder lautet: Wer hat das Recht, uns den geliebten Opa wegzunehmen? Und weil diese Fragen nicht so einfach zu beantworten sind, beschließt der Familienrat, aus Dede Alischan einen illegalen Opa zu machen. Zwar sind die Behörden nicht müßig, aber mit dem Einfallsreichtum der Kinder Kandemir haben sie nicht gerechnet. Ein Versteck-Krimi beginnt, und lange sieht es so aus, als ob das Recht der Liebe stärker ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 25.11.1991ZDF
    • Folge 3 (30 Min.)
      Salam musste mit ihren Eltern aus Eritrea fliehen, da dort ihr Leben in Gefahr war. Nun lebt sie unter schwierigen Bedingungen in einem Flüchtlingsheim und lernt gerade Deutsch. Auf einem Spielplatz entdeckt sie einen Vogel mit gebrochenem Flügel. Sie sucht Futter für ihn, und als sie zurückkommt, stehen zwei Kinder vor dem Vogel und streiten sich, wer ihn zuerst gefunden hat. Salam behauptet ihr Recht, doch Robin erklärt, es sei sein Vogel, weil er ein hier gefundener, also deutscher Vogel sei. Wo aber, wirft Marie aus Chile ein, ist ein Wandervogel zu Hause? Eine kleine Freundschaft entsteht zwischen den Kindern durch die gemeinsame Fürsorge um den Vogel. Doch bald stoßen sie an die Grenzen der Erwachsenenwelt, die Misstrauen zwischen die Kinder sät. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereDi 26.11.1991ZDF
    • Folge 4 (30 Min.)
      Seram kehrt mit ihrem Vater Selim aus der Türkei zurück nach Deutschland. Sie warten an der Grenze, und obgleich Selim Arbeit und Wohnung, also eine gültige Aufenthaltserlaubnis vorweisen kann, ist ihm der jährliche Grenzübergang immer wieder aufs neue unheimlich. Und tatsächlich – er wird mit seiner Tochter von den Grenzbeamten zur Zollkontrolle herausgerufen. Die Behörde kommt ihnen wie ein Labyrinth vor, und plötzlich stehen sie im Scheinwerferlicht. „Und nun zeigen wir Ihnen, was ein Gastarbeiter aus seiner Heimat im Koffer hierher nach Deutschland bringt“, kündigt ein Conferencier die Vorstellung vor einem begeisterten Publikum an. Doch statt Kleidungsstücken birgt der Koffer Bilder und Erlebnisse aus dem heimatlichen Dorf Seraps, von Selims letzter Nacht mit Freunden, vom Meer, dem Gesang der Zikaden und dem Schmerz des Heimwehs. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMi 27.11.1991ZDF
    • Folge 5 (30 Min.)
      Großmutter Stento hatte seit sechs Wochen nichts mehr von ihrer Familie in Berlin gehört. Vor vielen Jahren ist ihr Sohn mit seiner Frau von Sizilien nach Deutschland gegangen, um dort zu arbeiten. Die Familie wurde größer, und Oma Stento war stets bestens informiert; denn außer dem jährlichen Sommerbesuch kam wöchentlich ein Brief. Aber, wie gesagt, seit sechs Wochen kein Lebenszeichen mehr. Und was noch schlimmer war, ihre Briefe kamen zurück mit dem Vermerk „Empfänger unbekannt“. Da beschloss sie, selbst nach dem Rechten zu sehen. Drei Tage war sie unterwegs, von Palermo über Neapel und Rom bis nach Berlin. Und dort steht sie nun, das erste Mal außerhalb Siziliens, ohne ein Wort deutsch zu können und mit einer Adresse, an der sie zu ihrem Entsetzen kein Haus mehr vorfindet. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 01.12.1991ZDF
    • Folge 6 (30 Min.)
      Paulines Eltern planen den Sommerurlaub. Sie sind damit so beschäftigt, dass sie nicht hören, was ihre Tochter staunend bemerkt: ein lautes Pferdewiehern über dem Himmel von Kreuzberg. Sie weiß nicht warum, aber es weckt ihre Sehnsucht nach ihren Großeltern. Doch die Eltern wollen in den Ferien nicht zu Oma und Opa nach Bottrop, sondern nach Teneriffa oder Kenia. Pauline wird wegen einer Blinddarmreizung ins Krankenhaus eingeliefert. Dort lernt sie Leila, ein türkisches Mädchen kennen, das von ihren Großeltern in der Türkei erzählt, wie schön es dort ist und dass nachts wilde Pferde am Haus vorbeilaufen. Paulines Vater missbilligt die neue Freundschaft. Unter dem Vorwand, dass Leilas Familie zuviel Unruhe ins Krankenzimmer trägt, wird Pauline verlegt. Am nächsten Tag darf Leila nach Hause.
      Pauline ist wütend: Wie soll sie in dieser großen Stadt ihre türkische Freundin wiederfinden, um mehr von ihr, von Dede und Nine und den wilden Pferden zu erfahren. Da hört sie das geheimnisvolle Wiehern über Kreuzberg wieder, und sie macht sich auf die Suche. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 08.12.1991ZDF
    • Folge 7 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 15.12.1991ZDF
    • Folge 8 (30 Min.)
      Wahrscheinlich waren die viele Limonade und all das Wasser, das Michael bei der Freischwimmerprüfung getrunken hat, an dem Missgeschick schuld. Jetzt sitzt er kreideweiß in der U-Bahn und traut sich wegen seines nassen Hosenbodens nicht aufzustehen – bis zur Endstation. Unversehens findet er sich in einem Stadtviertel wieder, wo er noch nie war, nämlich in der „viertgrößten türkischen Stadt“: Kreuzberg. Staunend geht er durch die Straßen voller bunter Menschen. In dieser fremden Umgebung hat er plötzlich Angst, sich als Deutscher zu erkennen zu geben. An einer Hauswand entdeckt er das Wort „Kanake“. Da behauptet er, ein Kanake zu sein, und erfährt plötzlich, wie anders eine Stadt aussieht und die Umwelt reagiert, wenn man ein „Kanake“ ist. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 22.12.1991ZDF
    • Folge 9 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 29.12.1991ZDF
    • Folge 10 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 05.01.1992ZDF
    • Folge 11 (30 Min.)
      Der kurdische Junge Schiwan wird von seinem Vater aus seinem Heimatdorf in Ostanatolien mit nach Berlin genommen. Plötzlich lebt er in einer ganz anderen Welt: statt auf den Feldern spielt er nun in einer dunklen Wohnung im Hinterhaus, statt der Freunde tummeln sich fremde Kinder im Hof, deren Sprache er nicht versteht; denn Schiwan kommt zwar aus der Türkei, aber er spricht nur kurdisch. So versteht er auch die türkischen Kinder nicht. Eines Tages verunglückt sein Vater auf dem Weg zur Arbeit, und Schiwans ganze Einsamkeit wird deutlich. Wer soll sich um ihn kümmern, mit wem kann er sprechen? Jürgen, der an dem Unfall beteiligt war, bietet Schiwans Vater im Krankenhaus an, sich um den Jungen zu kümmern. Da sich das vorübergehend als beste Lösung erweist, wird er mit in eine deutsche Familie genommen. Zwar gibt es dort Werner und Claudia, die etwa gleichaltrig sind, doch die unterschiedlichen Lebensweisen und Gefühle stellen sich immer wieder zwischen die aufkeimende Freundschaft. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 12.01.1992ZDF
    • Folge 12 (30 Min.)
      Es war wie ein Fest – der Abschied Tatjanas aus Odessa. All ihre Freunde und Freundinnen kamen, um sich zu verabschieden und brachten Geschenke. Doch erst, als sich Tatjana von Großvater Schojl verabschiedete, wurde ihr deutlich, dass sie ihn nie wiedersehen würde. Tatjanas Eltern lebten in Odessa in Russland. Sie sind jüdischer Herkunft. Ihr Leben wurde immer schwerer, und Tatjanas Großvater weiß auch warum: „Immer wenn es einem Land schlecht geht, wenn es Schwierigkeiten gibt, dann sind wir Juden schuld“. Tatjanas Familie kommt nach Deutschland, um Schwierigkeiten zu entgehen. Sie wird in der jüdischen Gemeinde aufgenommen, und in der Schule findet Tatjana schnell eine deutsche Freundin, Beate. Über die Schwierigkeiten, sich in die Bräuche der jüdischen Gemeinde zu finden, und die Erinnerungen von Beates Großvater wird Tatjana erst richtig damit konfrontiert, was es heißt, Jüdin zu sein. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 19.01.1992ZDF
    • Folge 13 (30 Min.)
      Alexander, ein neunjähriger Emigrant aus der ehemaligen Sowjetunion, lernt in Deutschland den 63 Jahre alten Alexander kennen, der als Kind mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten fliehen musste. Das Zusammentreffen der beiden Namensvettern verdeutlicht, wie sich Vergangenheit und Gegenwart in der Kontinuität jüdischer Emigrantenschicksale ineinander verschränken. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMi 02.12.1992ZDF
    • Folge 14 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 06.12.1992ZDF
    • Folge 15 (30 Min.)
      Der Film reflektiert die widerstreitenden Gefühle, die Kinder aus moslemischen Familien angesichts des christlichen Weihnachtsfestes mit seinen Verlockungen, seinen Riten und der bedrängenden Kommerzialisierung empfinden. Am Beispiel von Nalan, einem türkischen Mädchen, das ebenso wie die deutschen Kinder Weihnachten feiern möchte, werden Konflikte thematisiert, in die islamgläubige Eltern und Familien in der christlichen Kultur geraten. Nalans Eltern finden einen Ausweg, obwohl ein strenggläubiger Onkel in der Familie lebt. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 20.12.1992ZDF
    • Folge 16 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 27.12.1992ZDF
    • Folge 17 (30 Min.)
      Mulos sind ruhelose Seelen der Roma, die erst Frieden finden, wenn sie in heimatlicher Erde begraben werden. Vor dem Hintergrund des Krieges im ehemaligen Jugoslawien handelt der Film vom Wunsch der serbischen Roma nach Ruhe vor Vertreibung und Verfolgung. Dem Roma-Mädchen Florica, das in Deutschland lebt, erscheint kurz nach dessen Beerdigung ihr Onkel Rajko und bittet um Hilfe. Er will nicht zum Mulo werden, fern der Heimat und in fremder Erde. Gemeinsam mit den Großeltern sucht und findet Florica eine Lösung. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereSo 03.01.1993ZDF
      Der Film wurde 1993 mit dem Prix Futura ausgezeichnet.
    • Folge 18 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 17.01.1993ZDF
    • Folge 19 (30 Min.)
      Deutsche TV-PremiereSo 31.01.1993ZDF

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