2026

  • Folge 1
    Donald Trump macht Ernst: Mit der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte zu Beginn des neuen Jahres wurde die Weltöffentlichkeit aufgeschreckt. Kritiker sprechen von einem gefährlichen Präzedenzfall. Der US-Präsident selbst richtete bereits scharfe Drohungen an weitere Staaten in der Region – darunter Kuba, Mexiko und Kolumbien. Doch der Blick reicht längst über Lateinamerika hinaus: Auch seine Ansprüche auf Grönland verschärft Washington nun deutlich. Die USA „bräuchten Grönland unbedingt“, erklärte Donald Trump – auch militärische Mittel schloss der US-Präsident nicht aus. In Europa stößt das auf scharfe Ablehnung: Die EU und die Bundesregierung verweisen auf das Völkerrecht und die territoriale Integrität Dänemarks, Grönlands Regierung weist jede Annexion zurück. Steht die Welt vor einer neuen Phase der Machtpolitik? Setzen die USA künftig verstärkt auf militärische Stärke, um eigene Interessen durchzusetzen? Wie reagieren China und Russland auf dieses Vorgehen? Und wie geschlossen und handlungsfähig ist Europa in dieser Lage? (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.01.2026 Phoenix
  • Folge 2
    Die vergangene Woche glich einer politischen Achterbahnfahrt: Nachdem US-Präsident Donald Trump bekräftigt hatte, Anspruch auf Grönland zu erheben, regte sich in Europa heftiger Protest. Trump reagierte mit der Ankündigung von Strafzöllen in Höhe von zehn Prozent auf europäische Waren. Die Börsen gerieten unter Druck, die Kurse sackten ab, und selbst die Zukunft der NATO schien plötzlich zur Disposition zu stehen. Nach der vielbeachteten Rede Trumps beim Weltwirtschaftsforum in Davos folgte jedoch überraschend die Kehrtwende: Unter Vermittlung von NATO-Generalsekretär Mark Rutte wurde eine erste Einigung erzielt, die angedrohten Zölle wurden zurückgenommen. Bei einem EU-Sondergipfel stimmten sich die europäischen Staats- und Regierungschefs über das weitere gemeinsame Vorgehen ab. Ein Weiter so solle es angesichts der Lage nicht geben, machten EU-Spitzenpolitiker deutlich. Warum hat Trump eingelenkt? Wie belastbar ist die transatlantische Sicherheitsordnung noch? (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.01.2026 Phoenix
  • Folge 3
    Moderatorin Eva Lindenau diskutiert mit: Isabel Schayani, deutsch-iranische Journalistin, WDR Eva Quadbeck, Chefredakteurin RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) Felix Lee, China-Experte, Süddeutsche Zeitung Dossier Christopher F. Schuetze, Berlin-Korrespondent, New York Times (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere So. 01.03.2026 Phoenix
  • Folge 4
    Ist Europa mehr Gegenstand als Akteur der Weltpolitik? Wie reagiert Brüssel auf eine Weltordnung, die zunehmend von Machtpolitik und militärischen Drohkulissen geprägt ist? Was unternimmt die EU gegen die Abhängigkeit von Energieimporten? Und ist der Anspruch auf „strategische Autonomie“ realistisch – oder bleibt er eine politische Formel ohne Substanz? Gäste: Sudha David-Wilp, German Marshall Fund of the United States Thomas Gutschker, Brüssel-Korrespondent, Frankfurter Allgemeine Zeitung Kristin Helberg, freie Journalistin und Nahost-Expertin Maria Luz Moraleda, spanische Journalistin, Deutsche Welle Explosionen in Teheran, Luftangriffe auf den Libanon, brennende Tanker in der Straße von Hormus: Zwei Wochen nach dem gemeinsamen Angriff der USA und Israels auf den Iran eskaliert die Lage im Nahen Osten weiter. Während Teheran mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Region reagiert und die Preise für Öl und Gas steigen, wächst in der Europäischen Union die Sorge vor den politischen und wirtschaftlichen Folgen. Zugleich bindet der anhaltende Krieg in der Ukraine weiter Kräfte und Ressourcen – und stellt Brüssel ohne zuverlässigen Rückhalt aus Washington vor bislang ungekannte sicherheitspolitische Herausforderungen. „Die USA wollen Europa spalten“, sagt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Tatsächlich treten in der EU tiefe Risse zutage: Ungarn verweigert die Unterstützung für Kiew und blockiert gemeinsame Entscheidungen, Spanien verurteilt den Iran-Krieg und zieht den Unmut Trumps auf sich. Ist Europa mehr Gegenstand als Akteur der Weltpolitik? Wie reagiert Brüssel auf eine Weltordnung, die zunehmend von Machtpolitik und militärischen Drohkulissen geprägt ist? Was unternimmt die EU gegen die Abhängigkeit von Energieimporten und die explodierenden Preise? Und ist Europas Anspruch auf „strategische Autonomie“ realistisch – oder bleibt er eine politische Formel ohne Substanz? (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere So. 15.03.2026 Phoenix
  • Folge 5
    Während die NATO ihre Unterstützung für die Ukraine weiter verstärkt, rückt die Diplomatie wieder stärker in den Fokus. Erst in dieser Woche trafen sich US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergej Lawrow in Manila zu Gesprächen über den Krieg in der Ukraine. Rubio sprach anschließend von einem „guten und offenen“ Austausch und bekräftigte die Bereitschaft der USA, an einer Friedenslösung mitzuwirken. Moskau wiederum hielt an seinen bekannten Forderungen fest und warnte vor weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine. Ist das ein Signal für neue diplomatische Bewegung oder bleiben die Fronten verhärtet? Welche Perspektiven gibt es für neue Gespräche mit Moskau? Sollte die Europäische Union den Dialog mit Wladimir Putin wieder aufnehmen und wer verfügt überhaupt noch über belastbare Gesprächskanäle in den Kreml? Gleichzeitig steht die Ukraine auch innenpolitisch vor Herausforderungen. Nach den jüngsten Protesten und den personellen Veränderungen in der Militärführung richtet sich der Blick auf Präsident Wolodymyr Selenskyj: Wie wirken sich die jüngsten Entwicklungen auf seinen Rückhalt in der ukrainischen Bevölkerung aus? Wie stellt sich das militärische Kräfteverhältnis zwischen Russland und der Ukraine derzeit dar? Welche Rolle kommt der sogenannten „Koalition der Willigen“ künftig zu und wächst Deutschland angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in eine Führungsrolle innerhalb Europas hinein? Gäste: * Stefan Braun (Berlin.Table) * Cathryn Clüver Ashbrook (Publizistin und Politikwissenschaftlerin, Bertelsmann Stiftung) * Jan Opielka (freier Journalist u. a. für Der Freitag und polnische Medien) * Anastasia Tikhomirova (DIE ZEIT) (Text: tagesschau24)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.07.2026 Phoenix
  • Folge 6
    Knapp drei Monate vor den Midterms wächst der Druck auf US-Präsident Donald Trump und die Republikaner. Dabei rücken auch der Krieg gegen den Iran und die Migration in den Fokus – zwei Themen, die im amerikanischen Wahlkampf eine Rolle spielen und zugleich weit über die USA hinausreichen. Steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges belasten die amerikanische Wirtschaft – und auch Europa. Zugleich sorgen Trumps wechselnde Drohungen, Angriffe und Gesprächsangebote für Unsicherheit. Wie sehr bestimmt der Wahlkampf seinen Iran-Kurs? Und wie verlässlich sind die USA noch für ihre europäischen Partner? Beim Thema „Migration“ wird Europa selbst zur Kulisse des amerikanischen Wahlkampfs: Die jüngste Krise im spanischen Ceuta nutzt Trump als Warnung vor einem Kontrollverlust an den Grenzen. Wie sehr kann Trump mit dem Thema noch für die Midterms mobilisieren? Wie verändert die Krise von Ceuta die europäische Debatte über Migration und Grenzschutz? Und wie eng sind die politischen Verbindungen zwischen der MAGA-Bewegung und rechten Parteien in Europa – gerade mit Blick auf die AfD und die anstehenden Landtagswahlen in Deutschland? Wird Trumps Schlingerkurs zum Risiko für Europa – oder liegt darin auch eine Chance für mehr politische Eigenständigkeit? Moderatorin Eva Lindenau diskutiert mit ihren Gästen: - Kerstin Münstermann (Rheinische Post) - Christoph Schiltz (WELT Brüssel) - Andrew B. Denison (Transatlantic Networks) - Prof. Klemens Fischer (Internationale Beziehungen und Geopolitik, Universität zu Köln) (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.08.2026 Phoenix

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