Bild: ARD Degeto Film/W&B Television GmbH/Walter Wehner
Manchmal wäre es einfacher, ein Unrecht zu akzeptieren, um mit einem blauen Auge davonzukommen – doch auf sowas lässt sich ChrisTine Urspruch als unbeugsame Streiterin für Gerechtigkeit niemals ein! Im achten Film der beliebten Anwaltsreihe schicken Autor Torsten Lenkeit und Regisseur Josh Broecker ihre Titelheldin selbst in die Mühlen der Justiz. Während Diana Amft als prinzipientreue Berufskollegin mit privater Vorgeschichte ein starkes Gastspiel gibt, rückt Lola Höller als Patchwork-Bonustochter ins Zentrum einer folgenschweren Vertuschung. Wolfram Grandezka steht als Evas Mr. Zuverlässigkeit diesmal auch im Rechtstreit an ihrer Seite.
Kanzleiinhaberin Eva Schatz (ChrisTine Urspruch) vertritt eine Mandantin, an deren Rechtschaffenheit sie keine Zweifel hat: sich selbst! Vor Gericht muss die sonst so wortgewandte Juristin etwas erklären, was sie leider selbst nicht weiß: Wie kann beim Shoppen ein Diamantcollier ungewollt in ihre
Handtasche kommen? Eine Verurteilung wegen Ladendiebstahls versaut ihr nicht nur die Erfolgsbilanz, sondern gefährdet sogar ihre Zulassung. Leider bekommt Eva es ausgerechnet bei diesem Fall mit einer Gegenspielerin zu tun, die schon lange auf die Gelegenheit wartet, ihr eins auszuwischen: die neue Staatsanwältin Dr. Elisabeth Reiter (Diana Amft), eine Bekannte aus Studientagen.
Aus ihrer Freundschaft ist – nicht ganz ohne Evas Zutun – eine Feindschaft geworden. Trotz der Privatfehde überrascht die Anklägerin mit einem Angebot. Doch: Vorsicht Falle! Um keinen Fehler zu machen, muss sich Eva aus ihrer Doppelrolle verabschieden. Ihr Freund Hanno (Wolfram Grandezka), seines Zeichens selbst Topjurist, übernimmt die wenig aussichtsreiche Verteidigung. Dass seine 16-jährige Tochter Lili (Lola Höller) mit der Sache zu tun haben könnte, die Papas Lebensgefährtin keine Träne nachweinen würde, macht es ihm nicht gerade leichter … (Text: ARD)