Tee das beliebteste Getränk der Welt. Früher Luxusprodukt, heute ist er in jedem Discounter günstig zu haben. Nahezu unberührt von neuen Getränketrends steigt sein Verbrauch in Deutschland stetig an. Tee sei gesund und mache fit, sagt man. Doch hält das Image der Wirklichkeit stand? NDR Autor Michael Höft fragt nach. Seine Recherchetour beginnt im Supermarkt und führt ihn bis nach Kenia, dem inzwischen größten Teeproduzenten der Welt. Vor allem in der Region Kericho wird das grüne Blatt geerntet. Kilometerlang nur Monokulturen soweit das Auge reicht, hier produzieren die großen Teegiganten wie Unilever und Finlay für den gesamten Weltmarkt. Immer mehr Menschen kommen aus dem Umland und suchen einen Job im Teegeschäft. Doch selbst die, die Arbeit haben, bleiben arm. Dem NDR
Team wird schnell klar: Chemieeinsatz auf den Plantagen ist an der Tagesordnung. Bei seinen Recherchen stößt Michael Höft immer wieder auf eine Barriere des Schweigens. Aber dann steckt ihm ein Arzt heimlich Informationen zu. Jedes Mal wenn Chemieflugzeuge der großen Firmen über Kericho ihre Fracht vesprühten, kämen verstärkt Menschen mit Hauterkrankungen, Atemwegsbeschwerden und Lungenentzündungen in die Hospitäler, heißt es darin. Dass der Gifteinsatz in der Region hoch ist und die Anwendung von Pestiziden nicht immer sachgemäß verläuft, davon konnte sich das Team vor Ort überzeugen. Doch wie viel Gift steckt später noch im Tee aus dem Supermarkt? Was sagen die großen Teefirmen wie Meßmer und Lipton zum Chemieeinsatz und den Arbeitsbedingungen in Kenia? (Text: NDR)
Deutsche TV-PremiereFr. 13.09.2013NDR
Sendetermine
Sa. 14.09.2013
08:30–09:00
08:30–
Fr. 13.09.2013
21:15–21:45
21:15– NEU
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