Staffel 5, Folge 1–4

    • Staffel 5, Folge 1 (45 Min.)
      „Das kleine, dicke schreiende Kind da vorne bin ich“, lacht Mariele Millowitsch selbstironisch. 1964 stand sie mit neun Jahren zum ersten Mal als „kölsche Jong“ auf der Bühne des Vaters, Willy Millowitsch. Viele Jahre gibt sie das Dienstmädchen und andere volkstümliche Frauenfiguren, bis sie ihre eigene Rolle im Leben überdenkt. Sie entschließt sich, den „Millowitsch Clan“ und die Schauspielerei zu verlassen, um etwas zu suchen, das fernab von Familientradition und Vorhersehbarkeit liegt. Mariele Millowitsch wählt das Studium der Tiermedizin als Gegenkonzept und eine andere Stadt, um an einem anderen Ort herauszufinden, wo es in Zukunft für sie lang gehen soll. Nach ein paar Jahren der Abstinenz vom Theater und abgeschlossenem Studium kehrt Mariele Millowitsch ins Rheinland zurück, praktiziert aber nie als Tierärztin. Sie bekennt sich zu ihren Wurzeln, der Schauspielerei. Das Kabarett Kom(m)ödchen ist für sie ein schauspielerischer Wiedereinstieg, doch auch dort findet sie nicht das, was sie zeigen möchte. Axel Beyer, der damalige Unterhaltungschef des WDR, will sie als Moderatorin aufbauen, aber dabei wird Mariele Millowitsch mit einem fast unüberwindbaren Handicap konfrontiert, das sie schon kennt: ihr Lampenfieber. „Lampenfieber ist überbordend bei mir, dann hab’ ich das Gefühl, ich brauche sofort ein Medikament.“ Ihre Schwester Katharina erinnert sich an Panikattacken vor Bühnenauftritten und Elke Heidenreich schenkt ihr eigens einen Stempel mit dem Schriftzug „Alles wird gut“, um Mariele während der Ratesendung „Psst“ zu beruhigen. Als Film- und Fernsehschauspielerin fällt dieses Problem kurze Zeit später weg: Katharina Trebitsch sucht Anfang der 1990er Jahre für die Hauptrolle einer neuen Serie („girlfriends“/​ZDF) ein neues Gesicht. Mariele Millowitsch passt in die Rolle einer Frau, die sich beruflich wie privat durchkämpfen muss, weil sie es selbst erlebt hat. (Text: WDR)
      Deutsche ErstausstrahlungFr 13.11.2009WDR
    • Staffel 5, Folge 2 (45 Min.)
      An Werken wie „Irisches Tagebuch“, „Ansichten eines Clowns“, „Gruppenbild mit Dame“ oder „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ kommt bis heute kaum ein Schulkind vorbei. Zu Recht gilt Heinrich Böll als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Neben vielen anderen Auszeichnungen wurde das literarische Schaffen des gebürtigen Kölners 1972 in Stockholm sogar mit dem Nobelpreis gewürdigt. Heinrich Böll machte aber nicht nur als Schriftsteller von sich reden, auch sein politisches Engagement sorgte für viele Schlagzeilen und spaltete Zeit seines Lebens die Nation. Warb er doch 1969 im Bundestagswahlkampf offensiv für Willy Brandt, und auch sein Engagement für die Friedensbewegung erhitzte viele Gemüter. Im Jahr der Nobelpreis-Verleihung sorgte der Schriftsteller für einen innenpolitischen Skandal, als er sich öffentlich für einen menschlicheren Umgang mit den Terroristen der RAF einsetzte. (Text: WDR)
      Deutsche ErstausstrahlungFr 20.11.2009WDR
    • Staffel 5, Folge 3 (45 Min.)
      Seit einem halben Jahrhundert zeigt ein Westfale, dass er zu (fast) allem bereit ist, wenn es darum geht, das Publikum zu unterhalten: Schauspieler, Kabarettist, Regisseur, Autor und intimer Kenner des Showbusiness – das Multitalent Jochen Busse ist im Film, im Fernsehen und auf der Bühne zu Hause und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Unterhaltungskultur. Ob Friedrich Holländer oder Lore Lorenz, Dieter Hildebrandt oder Anke Engelke, kaum jemand, der nicht irgendwann einmal mit ihm zusammengearbeitet hat. (Text: WDR)
      Deutsche ErstausstrahlungFr 27.11.2009WDR
    • Staffel 5, Folge 4 (45 Min.)
      Campino, charismatischer Sänger, Songschreiber und seit 1982 Frontmann der „Toten Hosen“, gilt als einer der einflussreichsten und populärsten Stars der deutschen Musikszene. Mit seiner Band füllt er nicht nur die Hallen und Stadien in Deutschland, „Tote Hosen“-Tourneen führen auch durch Südamerika, Osteuropa, Australien, Neuseeland und Japan. Doch gerade weil Campino so oft „on the road“ ist, fühlt er sich bis heute seiner Heimatstadt Düsseldorf besonders eng verbunden. (Text: WDR)
      Deutsche ErstausstrahlungFr 04.12.2009WDR

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