F / D 1971–1973 (Les Nouvelles Aventures de Vidocq)
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Der ehemalige Kriminelle Francois Vidocq hat die Seiten gewechselt und arbeitet jetzt im Auftrage des Justizministers für die französische Kriminalpolizei. Dort soll er mit Hilfe seiner reichhaltigen Kontakte und detaillierten Kenntnisse die Unterwelt aufmischen, doch seine neuen Kollegen beobachten ihn mit Argwohn.
- Fortsetzung von Vidocq
Die Abenteuer des Monsieur Vidocq auf DVD & Blu-ray
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Die Abenteuer des Monsieur Vidocq – Community
Maddin3536 (geb. 1990) am
Die Abenteuer des Monsieur Vidocq ist eine spannende historische Krimiserie, die von den Erlebnissen des legendären französischen Ermittlers Eugène François Vidocq inspiriert ist. Als ehemaliger Verbrecher kennt Vidocq die Methoden der Unterwelt wie kaum ein anderer und nutzt dieses Wissen, um selbst die raffiniertesten Kriminalfälle zu lösen.Die größte Stärke der Serie ist ihre außergewöhnliche Hauptfigur. Vidocq ist weder ein makelloser Held noch ein typischer Detektiv. Seine Vergangenheit macht ihn zu einem vielschichtigen Charakter, der mit Scharfsinn, Menschenkenntnis und unkonventionellen Methoden ermittelt. Gerade diese Mischung verleiht der Serie ihren besonderen Reiz.Die einzelnen Episoden bieten abwechslungsreiche Kriminalfälle mit geheimnisvollen Rätseln, überraschenden Wendungen und spannenden Ermittlungen. Statt auf spektakuläre Action setzt die Serie vor allem auf kluge Kombinationen, psychologisches Gespür und eine dichte Atmosphäre, wodurch die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt.Auch die historische Inszenierung überzeugt. Liebevoll gestaltete Kostüme, authentisch wirkende Schauplätze und die Darstellung des Paris des frühen 19. Jahrhunderts schaffen eine glaubwürdige Kulisse. Die Serie vermittelt eindrucksvoll das Flair einer Zeit, in der moderne Polizeiarbeit noch in ihren Anfängen steckte.Das Erzähltempo ist angenehm ausgewogen und lässt sowohl den Figuren als auch den Kriminalfällen genügend Raum zur Entwicklung. Zwar wirkt die Inszenierung aus heutiger Sicht stellenweise etwas klassisch, doch gerade dieser Stil unterstreicht den zeitlosen Charakter der Serie.
Fazit: Die Abenteuer des Monsieur Vidocq ist eine gelungene historische Krimiserie mit einer charismatischen Hauptfigur, spannenden Fällen und einer stimmungsvollen Atmosphäre. Wer klassische Detektivgeschichten mit historischem Hintergrund schätzt, wird hier bestens unterhalten.
Die Abenteuer des Monsieur Vidocq – News
Cast & Crew
Dies & das
Fortsetzung der Serie „Vidocq“ von 1969 mit neuer Besetzung.
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):13-tlg. frz. Abenteuerserie von Georges Neveux, Regie: Marcel Bluwal und Pierre Goutas (Les nouvelles aventures de Vidocq; 1971–1973).
Der ehemalige Verbrecher François Vidocq (Claude Brasseur) hat die Seiten gewechselt und ist zum Chef der französischen Kriminalpolizei Sûreté ernannt worden. Er arbeitet jetzt im Auftrag des Justizministers, sein früherer Widersacher Flambart (Marc Dudicourt) ist nun sein Kollege. Verständlicherweise widerwillig. Die alten Kontakte, u. a. zu Henri Desfossés (Jacques Seiler), pflegt Vidocq weiterhin; sie helfen ihm bei der Lösung manchen Falles. Baronesse de Saint-Gely (Danièle Lebrun) ist seine Bewunderin.
Fortsetzung der Serie Vidocq, in der Bernard Noël die Titelrolle gespielt hatte. Nach dessen Tod im September 1970 beschloss Regisseur Bluwal, auch die anderen Rollen neu zu besetzen. Lediglich Jacques Seiler war in beiden Serien dabei. Wie schon der Vorgänger orientierte sich auch die Neuauflage an historischen Begebenheiten, um der Unterhaltung willen wurde aber einiges hinzugedichtet.
Der bekehrte François Eugène Vidocq (1775–1857) gilt als Erfinder der modernen Verbrechensbekämpfung, ihm wird u. a. die Einführung der Kriminalstatistik zugeschrieben. 1811 wurde er Chef der Sûreté und befehligte eine Truppe, die er zu großen Teilen aus anderen früheren Gaunern rekrutierte. Vidocq schrieb später seine Memoiren, die bereits mehrfach fürs Kino verfilmt wurden, u. a. 1946 mit George Sanders in der Hauptrolle, und auf denen auch die beiden Fernsehserien basierten.
Die Folgen dauerten eine knappe Stunde. Die ersten sechs liefen 1971 alle 14 Tage samstags um 20:15 Uhr, die weiteren einige Jahre später im regionalen Vorabendprogramm.
Der ehemalige Verbrecher François Vidocq (Claude Brasseur) hat die Seiten gewechselt und ist zum Chef der französischen Kriminalpolizei Sûreté ernannt worden. Er arbeitet jetzt im Auftrag des Justizministers, sein früherer Widersacher Flambart (Marc Dudicourt) ist nun sein Kollege. Verständlicherweise widerwillig. Die alten Kontakte, u. a. zu Henri Desfossés (Jacques Seiler), pflegt Vidocq weiterhin; sie helfen ihm bei der Lösung manchen Falles. Baronesse de Saint-Gely (Danièle Lebrun) ist seine Bewunderin.
Fortsetzung der Serie Vidocq, in der Bernard Noël die Titelrolle gespielt hatte. Nach dessen Tod im September 1970 beschloss Regisseur Bluwal, auch die anderen Rollen neu zu besetzen. Lediglich Jacques Seiler war in beiden Serien dabei. Wie schon der Vorgänger orientierte sich auch die Neuauflage an historischen Begebenheiten, um der Unterhaltung willen wurde aber einiges hinzugedichtet.
Der bekehrte François Eugène Vidocq (1775–1857) gilt als Erfinder der modernen Verbrechensbekämpfung, ihm wird u. a. die Einführung der Kriminalstatistik zugeschrieben. 1811 wurde er Chef der Sûreté und befehligte eine Truppe, die er zu großen Teilen aus anderen früheren Gaunern rekrutierte. Vidocq schrieb später seine Memoiren, die bereits mehrfach fürs Kino verfilmt wurden, u. a. 1946 mit George Sanders in der Hauptrolle, und auf denen auch die beiden Fernsehserien basierten.
Die Folgen dauerten eine knappe Stunde. Die ersten sechs liefen 1971 alle 14 Tage samstags um 20:15 Uhr, die weiteren einige Jahre später im regionalen Vorabendprogramm.
