• Folge 1 (43 Min.)
    Die Reihe zeigt, wie in fünf britischen Gärten – in der Stadt, am Flussufer, auf dem Land, am Wald und in der freien Natur – Wildtiere gegen die Herausforderungen der Jahreszeiten um Nahrung, Fortbestand und Überleben kämpfen. Ein idyllischer englischer Landgarten im Lake District, liebevoll gepflegt von seinen Besitzern Chris und Liz, bietet Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Im Frühjahr blühen die Obstbäume, im Blumenbeet summen unzählige Bienen, und im Teich tummeln sich Molche auf Partnersuche. Doch die Paarungszeit ist kurz. Nachts wagt sich eine Feldmaus trotz lauernder Fressfeinde ins Freie, angelockt von den Ultraschallrufen eines paarungsbereiten Männchens. Bevor sie den offenen Rasen überquert, setzt sie Wegmarkierungen, um den Rückweg zu finden – eine Überlebensstrategie, die bislang nur vom Menschen bekannt war. Eine Rauchschwalbe kehrt nach ihrem Heimflug aus Afrika in genau den Garten zurück, in dem sie einst selbst schlüpfte. Im Teich prüft ein Fadenmolchweibchen die Duftspur, die ihr ein balzendes Männchen zuwedelt. Nach der Paarung sucht es nach geeigneten Wasserpflanzen, um mit den Hinterbeinen jedes einzelne Ei sorgfältig einzuwickeln. Im Sommer spielen sich überall versteckte Szenen ab … Cumbria ist Englands niederschlagreichste Grafschaft. Klart der Himmel wieder auf, lauern andere Gefahren: von Rasenmähern bis hin zum Turmfalken, der jedoch von den Schwalbeneltern verjagt wird, die einer Feldmaus so das Leben retten. Wer den Kreislauf von Fressen und Gefressenwerden überlebt, findet im Landgarten mit seinem reichhaltigen Nahrungsangebot einen idealen Rückzugsort – und seine Besitzer ein kleines Paradies. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 05.10.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 arteOriginal-TV-Premiere So. 05.04.2026 BBC OneOriginal-Streaming-Premiere So. 05.04.2026 BBC iPlayer
  • Folge 2 (43 Min.)
    Mitten in Bristol liegt ein nur zehn Meter breiter Stadtgarten, in dem es vor Leben nur so wimmelt. Für wildlebende Tiere ist das Gärtchen eine grüne Oase, die ihnen Schutz vor den umliegenden Straßen und dem Autoverkehr bietet. Das hätte sich Lou, Künstlerin, Bildhauerin und Besitzerin des Stadtgartens kaum vorstellen können. Ein Jungfuchs hat Lous Garten zum Quartier inmitten seines Reviers erklärt, das sich über rund hundert Nachbarsgärten erstreckt. Er bedient sich an den Hausabfällen und macht sich interessiert auf die Suche nach einer läufigen Füchsin, deren Rufer er hört. Tagsüber versucht eine junge Blaumeise, sich an Lous Futterhäuschen gegen aggressive Distelfinken, listige Tauben und den Nachbarskater Mister Fluffy zu behaupten. Mit den milderen Temperaturen erwacht ein Igelweibchen aus dem Winterschlaf und begibt sich auf Partnersuche. Lou und ihre Nachbarn haben eine „Igel-Autobahn“ angelegt, die sechzehn Gärten miteinander verbindet. Entlang dieses grünen Korridors trifft das Igelweibchen auf gleich mehrere paarungsbereite Männchen. Nachwuchs in der Stadt großzuziehen ist nicht leicht. Aufgrund des Insektenschwunds kann die Blaumeise ihre zehn Küken nur mit Mühe satt bekommen. Beim ersten Flug begegnen die Küken Gefahren wie dem Nachbarskater Mister Fluffy. Zusammen mit den Gärten der Nachbarn bildet Lous Gärtchen ein Patchwork aus Grünflächen. Da Gärten ein Drittel der Stadtfläche Bristols ausmachen, sind sie ein wichtiger Rückzugsort für die Natur. (Text: arte)
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