Bilderbuch

    zurück2006, Folge 369–385weiter

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    • Folge 369 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Nordseeinsel Föhr (Folge 369) – © NDR

      Wer auf dieser Nordseeinsel großen Trubel erwartet, ist am falschen Ort. Auf Föhr hat man die Ruhe weg. Der Musiker Hauke Nissen zum Beispiel wandert schweigend über seine Heimatinsel, belauscht die Natur, packt dann zu Hause seine Tenorflöte aus und verdichtet die „erbeuteten“ Klänge zu seiner Föhr-Musik. Im Sommer werden die Inselfriesen von Touristen überrollt. Mehr als 300.000 Urlauber kommen jedes Jahr nach Föhr. Die Tierporträtmalerin Christine Curilla lebt von ihnen, denn Einheimische wie Milchbauer John Petersen kommen selten in ihr Atelier. Das Filmporträt über die Nordseeinsel Föhr macht ein Lebensgefühl sichtbar. „Föhr-Feeling“, schwärmen die Touristen. Die Föhrer sagen dazu gar nichts. Sie leben still in ihrer Welt, lassen sich bestaunen, wenn sie friesisch reden, und bereitwillig bedauern wegen der einsamen Winterabende, die sie so lieben. Sie reden stolz von alten Walfängerzeiten und lassen die Feriengäste in ihren strohgedeckten Friesenhäusern wohnen. Hauptattraktion der schönen Nachbarinsel Sylts ist der weite Himmel mit seinen ständig wechselnden „Lichtspielen“. Jess Hansen und ein NDR Kamerateam haben die Nordseeinsel zu allen vier Jahreszeiten besucht. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 01.01.2006 Das Erste
      Film von Jess Hansen
    • Folge 370 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Frankfurt am Main (Folge 370) – © NDR

      Frankfurt am Main – Drehscheibe Europas. Hier leben Menschen aus 180 Nationen. Jeder vierte Frankfurter hat keinen deutschen Pass. Viele kommen nur wegen des Jobs; Frankfurt ist ein „Durchlauferhitzer“ und eine Stadt, die herausfordert: Sitz der Europäischen Zentralbank, des größten Generalkonsulats der USA und der bedeutendsten Buchmesse der Welt. Eine dynamische, potente Großstadt exakt im Zentrum Europas – weltoffen und tolerant. Außerdem ist Frankfurt die einzige Stadt Deutschlands mit einer amerikanisch anmutenden Skyline. Die Leuchttürme der Hochfinanz sind das unverwechselbare Markenzeichen „Mainhattans“. In diesem „Bilderbuch“ zeigt Frankfurt aber auch seine weniger bekannten Seiten: die dörfliche Gemütlichkeit nur einen Katzensprung vom Zentrum entfernt, die hochkarätige Museumsmeile mit der renommierten Städelschule und die vielen Parks und Grünanlagen. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 15.01.2006 Das Erste
      Film von Angela Joschko und Thomas Rautenberg
    • Folge 371 (45 Min.)
      Bild: Bayerisches Fernsehen
      Wittgenstein – Wasser Wälder Wellness (Folge 371) – © Bayerisches Fernsehen

      Dieser Teil des heutigen Kreises Siegen-Wittgenstein, das ehemalige Land Sayn-Wittgenstein und der daraus hervorgegangene (bis 1975 selbständige) Kreis Wittgenstein, gehört zu den waldreichsten Regionen Deutschlands. Zugleich ist dies eine der am dünnsten besiedelten Region in Nordrhein-Westfalen, wo die meisten Bewohner über Jahrhunderte das Wort Reichtum nur mit der adligen, herrschenden Fürstenfamilie von Sayn-Wittgenstein verbanden, selbst aber oft in einfachsten Verhältnissen leben und hart für den Unterhalt von zwei Höfen ihrer Landesherren in Berleburg und Laasphe arbeiten mussten. Heute stehen die beiden Orte als angesehene Bäder für Gesundheit und Wellness. Der Wasserreichtum der Region Wittgenstein resultiert aus namhaften Quellgebieten, wo etwa Sieg, Eder und Lahn entspringen. In der 2300 Jahre alten Siegerländer Wirtschaftsgeschichte, einer der ältesten Montanregionen Europas, haben die Wittgensteiner Wälder die Holzkohle für das Schmelzen des Eisens geliefert, einer der letzten gewerblichen Köhler in NRW betreibt hier noch seine Meiler. Neben Bad Berleburg und Bad Laasphe gibt es in der Region zwischen der Landesgrenze zu Hessen und dem Kamm des Rothaargebirges als Wasserscheide zwischen Rhein und Weser sowie der Sprach, Konfessions- und Territorialgrenze zwischen Nassau-Siegen und dem kurkölnischen Sauerland. Entlegene idyllische Dörfer und Winkel lassen sich endlosen markierten Wanderwegen entdecken. Lohnenswert sind hier Abstecher zu europaweit einmaligen Sammlermuseen: etwa das Internationale Radiomuseum bzw. ein pilzkundliches Museum. Zum Glück sind die Zeiten vorbei, als die Wittgensteiner Fürsten Soldaten für die Befreiungskriege in die neue Welt exportierten, dafür geben seit dem letzten Weltkrieg prominente Drummer der internationalen Konzert- und Jazzszene auf den weltberühmten Schlagzeug-Instrumenten der in einem dörflichen Vorort von Bad Berleburg angesiedelten Fa. Sonor den Ton an, die übrigens auch als führender Hersteller Instrumente für die Orffsche Musik entwickelt und zusammenbaut. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.02.2006 Das Erste
      Film von Gerhard Elsner
    • Folge 372 (45 Min.)
      Bild: SWR Fernsehen
      Der nördliche Schwarzwald – Weinberge, Sterneküche, heilende Wasser (Folge 372) – © SWR Fernsehen

      Jedes Jahr besuchen Millionen von Ausflüglern, Kurgästen und Urlaubern den nördlichen Schwarzwald, ein herrliches Waldgebirge zwischen Oberrheinebene und Neckartal. Bilderbuch Deutschland erkundet diese einzigartige Mittelgebirgslandschaft mit ihren tiefen Fichten- und Tannenwäldern, wildromantischen Wasserfällen, geheimnisvollen Bergseen und Hochmooren. Schon lange ist sie nicht mehr nur das Revier von Wandervögeln, sondern auch ein Eldorado für Trendsportarten wie Gleitschirmfliegen. Scheinbar schwerelos gleitet Spitzenkoch Claus-Peter Lumpp über die Gebirgslandschaft. Für ihn ist das Erholung pur. Lumpp ist einer von drei hoch dekorierten Küchenchefs, die Baiersbronn – das „Tal der Sterne“ – zu einem Wallfahrtsort von Feinschmeckern aus ganz Mitteleuropa gemacht haben. Mit Schwarzwälder Perfektion wird hier auch die Hotellerie betrieben. So ist Direktor Hermann Bareiss immer auf der Suche nach neuen Attraktionen für die anspruchsvolle Klientel. Gerade lässt er den Morlockhof aufwändig restaurieren. Schwarzwälder Geschichte und Geschichten sollen unter dem Schindeldach lebendig werden, mit Bauernmuseum und Bauernhofgastronomie. Schlagzeilen machten Geheimrezepte und Zauberformeln, die unter dem Dielenboden gefunden wurden – die Morlocks waren früher als Heiler weithin bekannt. Heilende Kräfte haben jedenfalls Thermalquellen, die aus den Tiefen des Urgesteins sprudeln. Sie haben Orte wie Baden-Baden weltberühmt gemacht. Ein besonderer Schmuck sind dessen Kur- und Parkanlagen – allen voran die Lichtentaler Allee, der „grüne Salon“ der Bäderstadt. Heute lassen sich Touristen und nicht mehr fürstliche Herrschaften über die Flaniermeile kutschieren. Dort hat der amerikanische Stararchitekt Richard Meier einen von Licht durchfluteten Museumsbau für die Kunstsammlung des Verlegersohnes Frieder Burda geschaffen. Erholung für Körper und Geist verspricht auch Bad Wildbad im Tal der jungen Enz. Auf die Krise des Bäder- und Kurwesens reagierte man mit einer Kulturoffensive und erinnerte sich an einem Aufenthalt von Gioacchino Rossini. Dem berühmten Komponisten halfen damals die Thermen aus einer schweren Schaffenskrise. Und nun, einhundertfünfzig Jahre später, hat die Kurstadt mit ihrem Belcanto-Festival „Rossini in Wildbad“ einen festen Platz in der internationalen Opernszene erobert. Junge Ausnahmetalente wie die Sängerin Olga Peretyatko aus St. Petersburg haben hier debütiert. Seine eigentliche Blütezeit erlebte Bad Wildbad – das „kleine Baden-Baden“ – in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Und Badefreuden wie zu Zeiten der Belle Epoque bietet das Palais Thermal, ein Badepalast mit orientalischem Interieur und liebevoll ausgeführten Jugendstildekorationen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 05.03.2006 Das Erste
      Film von Willy Meyer
    • Folge 373 (45 Min.)
      Bild: rbb
      Cottbus (Folge 373) – © rbb

      Cottbus ist die Stadt, von der viele nicht mehr kennen als den Zungenbrecher vom „Cottbusser Postkutscher, der den Cottbusser Postkutschkasten putzt“. Die Stadt in der Lausitz liegt an der Spree, etwa in der Mitte zwischen Quelle und Mündung. Sie wurde vor 850 Jahren als Burg und Spreeübergang gegründet und trägt den altsorbischen Namen „Chotibud“, was „Furt am Fluss“ heißt. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 19.03.2006 Das Erste
      Film von Katrin Teubner
    • Folge 374 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Entlang der B 3 von Bensheim nach Baunatal (Folge 374) – © NDR

      Die B 3 ist etwa 800 Kilometer lang und damit die drittlängste Bundesstraße der Republik. Sie beginnt an der Schweizer Grenze bei Basel und endet hinter Hamburg bei Buxtehude. Rund 200 Kilometer führen durch Hessen. Diesen 200 Kilometern folgt der Film und erzählt von Menschen und Orten, die durch die Straße geprägt sind. Z. B. von dem Brummifahrer und seinem täglichen Kampf um die Pünktlichkeit und von dem Winzer, der an der B 3 seine Weinberge bestellt. Ein besonderer Fan der B 3 ist der radelnde Schriftsteller Matthias Altenburg, der viele seiner Romane an Orten links und rechts der Bundesstraße spielen lässt. Von der Entwicklung des Verkehrs auf dem alten Handelsweg künden zwei Stationen in Nordhessen: das VW-Werk in Baunatal, größter Arbeitgeber der Region, und die „Knallhütte“, früher ein wichtiger Rastplatz für Fuhr- und Kaufleute, heute beliebtes Ausflugslokal. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 26.03.2006 Das Erste
      Film von Günter Pütz
    • Folge 375 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Der Mittelrhein – Von Ingelheim nach St. Goar (Folge 375) – © NDR

      Der wunderschöne Mittelrhein ist die Heimat romantischer Sagen und Märchen. Kaum eine andere deutsche Landschaft wird derart stereotyp beschrieben wie diese. Das Mittelrheintal ist für viele ausländische Gäste gleichsam Deutschland. So scheint es zumindest, wenn sich Japaner und Amerikaner an der Loreley treffen und das obligatorische Erinnerungsfoto vom deutschesten aller Felsen schießen. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.04.2006 Das Erste
      Film von Paul Weber
    • Folge 376 (45 Min.)

      150 Jahre lang bestimmten Kohle und Stahl den Charakter des Ruhrgebiets: Seine industriellen Anlagen, die Art zu Leben und zu wohnen, vielerorts Natur und Landschaft, ja sogar den Charakter der Menschen. Doch längst ist der Umbruch schon vollzogen oder in vollem Gange. Nun öffnet sich lange Verborgenes für Besucher, nie da gewesene Einblicke sind möglich. Durch das Herz europäischer Industriekultur zieht sich eine abwechslungsreiche wie informative Route über neunzehn markante Höhepunkte und sechs Museen. In einem abwechslungsreichen Bilderbuch sollen eindrucksvolle Aufnahmen, lebendige Gespräche und interessante Informationen zu einem Stimmungsbild einer Region verwoben werden, die lange Zeit bestimmend für die wirtschaftliche Entwicklung Europas war. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 16.04.2006 Das Erste
      Film von Jens Hamann
    • Folge 377 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Land zwischen den Seen – Der nördliche Chiemgau (Folge 377) – © NDR

      Land zwischen den Seen, Land vor den Bergen – wie viele Begriffe sind für die Bilderbuchlandschaft zwischen Chiemsee und Wasserburg bereits bemüht worden? Und tatsächlich ist sie eine Zauberlandschaft, so unberührt liegen die Uferstreifen da, so filigran sind die Wasserläufe miteinander vernetzt. Tausend Hektar groß ist etwa das ökologische Paradies der Eggstätter Seenplatte und somit eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands. Der große Bruder Chiemsee hat eine Menge Geschwister in seinem Gefolge. Vier große und einige Dutzend kleiner Seen, Hoch- und Niedermoore, Sumpfbereiche und Streuwiesen, sie alle bilden heute ein eiszeitliches Naturreservat von bestechender Schönheit. Künstler wie Leo Putz, der auf Schloss Hartmannsberg weilte, haben diese Welt entdeckt. Wie Edelsteine auf blau-grünem Damast, so präsentieren sich auch die übrigen kulturellen Schönheiten des nördlichen Chiemgaus. In spektakulärer Lage haben schon vor über tausend Jahren Benediktiner das Kloster Seeon gegründet, auf Schloss Amerang residieren seit Generationen die Freiherrn von Crailsheim, die Dorfkirche von Rabenden birgt einen der prächtigsten gotischen Altäre Süddeutschlands und die Stadt Wasserburg schmiegt sich in ihre Innschleife. Gebirgsschützen und Maibaumdiebe, Segler und Fischer, Bildhauer und Prälaten, sie alle spielen eine Rolle in Norbert Göttlers „Bilderbuch Deutschland. Der nördliche Chiemgau“, dem Jörg Hube seine unverwechselbare Stimme verliehen hat. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 17.04.2006 Das Erste
      Film von Norbert Göttler
    • Folge 378 (45 Min.)
      Bild: Bayerisches Fernsehen
      Lüneburger Heide (Folge 378) – © Bayerisches Fernsehen

      Die Lüneburger Heide, eine Landschaft ohne Berge, Täler und große Seen und doch von einzigartiger Schönheit – einmalig in Europa. Weite, verträumte Hügelketten, auf denen die Calluna vulgaris gedeiht, jene rosa blühende Besenheide, die der Region ihren Namen gibt. Vor 6.000 Jahren fällten Heidebauern die Wälder, um Holz und offene Ackerflächen zu gewinnen. Heute erstreckt sich zwischen Hamburg, Hannover und Bremen eine der schönsten Kulturlandschaften Deutschlands. Ein Leben zwischen Tradition und Moderne: In Oberhaverbeck arbeiten drei Generationen Heidbauern auf einem 400 Jahre alten Hof. Im Stall beherrscht moderne Computertechnik den Arbeitsalltag. Schäfer ziehen mit ihren Heidschnucken über die Hügelflanken, so als hätte sich rund um den Wilseder Berg seit Jahrhunderten nichts verändert. Auf den Wegen dazwischen patrouilliert der berittene Polizeioberkommissar, damit der älteste Naturschutzpark Deutschlands nicht in Flammen aufgeht. Lüneburg, eine der reichsten Städte der Hanse, blickt auf tausend Jahre Geschichte zurück. Wenn die Heide im August blüht, kommen die Ausflügler, und die Menschen, die hier leben, küren ihre Heidekönigin zu Ehren der Calluna vulgaris. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 23.04.2006 Das Erste
      Film von Hauke Wendler
    • Folge 379 (45 Min.)
      Bild: RBB
      Brandenburger Urstromtal (Folge 379) – © RBB

      Südöstlich der Stadt Brandenburg erstreckt sich bis hin zum Spreewald ein weites Tal und durchzieht mehrere unterschiedliche Landschaften: das Brandenburger Urstromtal. Der Film erkundet es. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 07.05.2006 Das Erste
      Film von Hans-Dieter Rutsch
    • Folge 380 (45 Min.)
      Bild: NDR
      St. Pauli (Folge 380) – © NDR

      Grell glitzern die Lichter der Reeperbahn in der Nacht, sie ziehen an jedem Wochenende Tausende von Menschen nach St. Pauli. „Nirgends kann man die Facetten menschlichen Verhaltens so geballt erleben wie hier“, meint Hauptkommissar Kirsch von der Davidwache. Schichtleiter Kirsch wacht über die Betrunkenen, ärgert sich mit renitenten Taxifahrern herum und passt auf, dass alle Prostituierten die Sperrgebietsverordnung einhalten. Geht die Sonne über St. Pauli auf, zeigt der Stadtteil sein anderes Gesicht: Die Stadtreinigung fegt den Müll der Nacht von der Straße, Menschen gehen zur Arbeit, die großen Pötte der Ozeane schieben sich durch die trübe Elbe in den Hafen. „Die Leute denken immer, St. Pauli ist nur die Reeperbahn, mit Mädchen und Vergnügen. Aber das stimmt ja so nicht. Das ist ja auch unser Zuhause!“, so Peter Thies, der mit seinem Bruder Jürgen wenige Hundert Meter von der Reeperbahn entfernt eine Klempnerei betreibt. Der Film zeigt die schlichte Schönheit eines Stadtteils, der so bekannt ist wie kein anderer in Hamburg. Carsten Rau und sein Kamerateam haben hinter die Fassaden von St. Pauli geblickt und besondere Menschen getroffen. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 14.05.2006 Das Erste
      Film von Carsten Rau
    • Folge 381 (45 Min.)

      Das Land zwischen den Flüssen Isar und Vils bietet ein buntes Gemisch von alt und neu, von Tradition und Fortschritt. In diesem touristisch wenig erschlossenen Gebiet finden sich alte Wallfahrtskirchen wie Maria Steinfels in Landau, aber auch Attraktionen und Sehenswürdigkeiten wie der wachsende Felsen von Usterling oder industrielles Hightech im Dingolfinger Autowerk sowie jahrtausendealte archäologische Funde in Aufhausen. Der Film erzählt die Geschichte des Landstrichs, besucht den Heimatdichter Gustl David und die Golfspielerin Elisabeth Esterl, beobachtet Saisonarbeiter bei der Gurkenernte, blickt zurück in die Zeit, als in Kröning noch Haffner töpferten und schaut in einem Landgasthaus in Töpfe und Pfannen. (Text: NDR)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 25.05.2006 Das Erste
      Film von Tilmann Urbach
    • Folge 382 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Die Straße der Sterne – Auf dem Jakobsweg durchs Rheinland (Folge 382) – © NDR

      Quer durch das Rheinland führt ein Weg – ein legendärer Weg, den bereits die Kelten gingen. Er führt durch dichte Wälder und über romantische Straßen nach Westen. Er berührt versteckte Weiler, kreuzt Flüsse und Bäche und verbindet ein Netz wehrhafter Burgen und Schlösser. Christliche Pilger gaben diesem Weg den Namen Jakobsweg. Sein Ziel ist das Grab des Heiligen Jakobus im spanischen Santiago de Compostela, neben Rom und Köln einer der zentralen christlichen Wallfahrtsorte Europas. Der Weg selbst wird auch ‚Straße der Sterne‘ genannt, weil er den Bahnen der Milchstraße von Ost nach West folgt. Heute ist Pilgern längst nicht mehr nur eine Sache des Glaubens. Zahlreicher denn je machen sich Menschen aus allen Schichten und Altersklassen auf den Weg. Die Gründe dafür sind vielfältig – den einen reizt die sportliche Herausforderung, den anderen die Aussicht auf spirituelle Erkenntnis, ein Natur- oder Kulturerlebnis. In Wuppertal-Beyenburg an den Grenzen des Bergischen Landes beginnt die Bilderbuchreise auf dem Jakobsweg. Sie führt uns auf historischen Pfaden zu sieben Stationen und folgt dabei dem Lauf der Sonne. Von Beyenburg geht es Richtung Westen durch das Eifgenbachtal nach Altenberg und weiter nach Köln, wo nicht nur der Dom, sondern auch die Doppelkirchenanlage von St. Cäcilien und St. Peter Stationen auf dem Pilgerweg waren. Über die Benediktinerabtei Brauweiler, das Kloster Schwarzenbroich und die Töpferstadt Langerwehe folgen wir dem Jakobsweg weiter nach Kornelimünster. Die Wanderung endet in Aachen, der Stadt Kaiser Karls des Großen. Nach der Legende erschien der Apostel Jakobus Karl dem Großen im Traum. Er sah den Sternenweg vom Friesischen Meer bis nach Galicien. Den Kaiser, immer schon ein Weltenbummler, beeindruckte der Traum so sehr, dass er sich auf den Weg zu den Gebeinen des Jakobus macht. Alsbald begannen die Menschen, es ihm nachzutun, und gingen den gleichen Weg wie der deutsche Kaiser. Der Wallfahrtsort Santiago de Compostela war geboren. (Text: Tagesschau24)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 28.05.2006 Das Erste
      Film von Antje Baumgarten
    • Folge 383 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Von Weingarten bis zum Bodensee (Folge 383) – © NDR

      Gespannt ist er auf das erste Mal, der junge Priester Pater Thomas. Er darf die Heiligblutreliquie tragen am Blutfreitag – für ihn eine Premiere. „Eine Riesenehre!“, sagt er voller Vorfreude auf die größte Reiterprozession Europas. Unser Bilderbuch beginnt im oberschwäbischen Weingarten mit einem jahrhundertealten Ritual rund um die größte Barockkirche Deutschlands und wird uns bis an den Bodensee zur Hightech-Satellitenschmiede in Friedrichshafen führen. Eine Region voller Gegensätze. In Ravensburg ist man stolz auf die mittelalterliche Altstadt, liebt die Geselligkeit und das Spiel. Bei Tettnang kommen wir durch eines der größten Hopfenanbaugebiete Deutschlands, erfahren, dass man in den Hopfengärten nur die weiblichen Pflanzen mag. Technik satt in Friedrichshafen: In der Stadt des Zeppelins werden heute Weltraumsatelliten gebaut. Ein Zeppelinflug bringt uns vor die Tore der Stadt zur Irisblüte im Eriskircher Ried und weiter bis nach Langenargen zu Fischerei und Fischzucht und zum größten Jachthafen am Bodensee. Die Zuschauer lernen das neue Linien-Schnellboot Katamaran kennen und genießen das Schlösschen Montfort mit klassischen Sommerkonzerten und Jazz. Am See – als Trinkwasserspeicher und Arbeitsplatz für Fischer wie Gastronomen aber auch als romantischem Sehnsuchtsort – endet unsere Reise. (Text: SWR)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.06.2006 Das Erste
      Film von Susanne Bausch
    • Folge 384 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Das Rathaus in Köthen, Sachsen-Anhalt. Johann Sebastian Bach lebte von 1717 bis 1723 in der Stadt und war Kapellmeister der Kapelle von Leopold von Anhalt-Köthen. – © NDR

      Wir sind unterwegs in Sachsen-Anhalt, in Köthen und dem Köthener Land. Zwischen Saale und Elbe, Mulde und Fuhne lernen wir die Menschen einer Region kennen, die große historische Persönlichkeiten hervorgebracht hat und die in ihrer Vielfältigkeit zur Entdeckung einlädt. (Text: mdr)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 11.06.2006 Das Erste
      Film von Sven Ihden
    • Folge 385 (45 Min.)
      Bild: NDR
      Die Fränkische Schweiz (Folge 385) – © NDR

      Die Fränkische Schweiz mit ihren tief eingeschnittenen Tälern, wilden Höhlen und bizarren Felsformationen ist von großem landschaftlichem Reiz. Die Dichter und Maler der deutschen Romantik haben sie als ihre „Seelenlandschaft“ entdeckt und durchwandert, die Mühlen und ihre Forellenbäche, die Fachwerkstädtchen gemalt und besungen. Das wilde Wiesenttal mit seinen Nebenflüsschen wurde durch diesen frühen Fremdenverkehr zur Einheit und verdankt ihm ihren Namen „Fränkische Schweiz“. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 18.06.2006 Das Erste
      Film von Sigrid Esslinger

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