bisher 180 Folgen, Folge 139–161
139. Renn um dein Leben – Die Überlebenden der Hamas-Attacke auf Israel
Folge 139 (30 Min.)„auslandsjournal – die doku“ setzt ein besonderes Schlaglicht auf eine Zäsur in der Geschichte Israels: den Angriff von Hamas-Terroristen auf das Supernova-Festival in der Negev-Wüste. Am 7. Oktober 2023 gegen 6:30 Uhr durchbrechen Hamas-Terroristen die Grenzanlagen von Gaza nach Israel und verwandeln das nahe gelegene Elektro-Festival in einen Schauplatz des Grauens: Mehr als 360 Menschen sterben, etwa 40 werden als Geiseln verschleppt. Das Festival ist eines der ersten Ziele der Hamas und der Auftakt eines neuen Krieges in Nahost. In einem bewegenden Filmbericht enthüllen fünf Überlebende ihre zutiefst traumatischen Erfahrungen und erzählen von ihrem Kampf, wieder ins Leben zurückzufinden.Michal Ohana muss sechs Stunden lang miterleben, wie ihre besten Freundinnen und Freunde um sie herum getötet werden, sie überlebt als einzige ihrer Gruppe. Tomer Viner und Shoval Roberman sind ein frisch verliebtes Paar, als sie aufs Supernova-Festival fahren. Während des Angriffs verstecken sie sich in nahe gelegenen Feldern. Seit dem Massaker fühlt sich Tomer nirgends mehr sicher. Der ehemalige Armee-Offizier trägt seitdem immer seine Pistole bei sich. Racheli Nachmias ist auf Festivals großgeworden und besucht diese normalerweise mit ihrer Mutter – es ist ein „Safe Space“ für beide. Racheli ist erleichtert, dass ihre Mutter im letzten Moment abgesagt hat und dem Grauen so entkommen ist. Der 19-jährige Fotograf Noam Cohen flüchtet mit einer Gruppe von rund 30 Leuten in einen kleinen Schutzbunker. Doch die Terroristen entdecken die Gruppe, schießen in den Raum und werfen Handgranaten hinein. Noam versteckt sich unter Leichen, stellt sich tot und überlebt. Er gehört zu den wenigen, die ihre Geschichte heute erzählen können – Geschichten vom Überleben, von Verlust und unsäglichem Horror jener Stunden auf dem Festivalgelände. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 28.11.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 30.11.2023 ZDF 140. Die Drogenbosse von Damaskus: Die schmutzigen Geschäfte des Assad-Regimes
Folge 140 (45 Min.)Schon lange gibt es Hinweise, dass das Assad-Regime in Syrien sich auch über den Handel mit Captagon finanziert, einer süchtig machenden Droge, die vor allem den Nahen Osten überflutet. Nun haben Recherchen neue direkte Verbindungen zwischen dem milliardenschweren Captagon-Markt und führenden Mitgliedern der syrischen Streitkräfte sowie der Familie von Präsident Assad aufgedeckt. Längst bedroht der Drogenstaat Syrien die Stabilität der Nachbarländer. Auch die islamistische Hisbollah-Miliz im Libanon soll in den Captagonschmuggel verstrickt sein.„Hisbollah steckt mit drin, ist aber sehr vorsichtig und lässt ihre Mitglieder keine wichtige Rolle beim Transport und Schmuggel der Drogen spielen“, beschreibt ein syrischer Exiljournalist ihre Rolle. Hisbollah bestreitet jegliche Beteiligung an Produktion und Handel von Captagon. Ein Soldat der syrischen Streitkräfte, zu dem die Autoren unter Zusicherung der Anonymität Zugang bekamen, erzählt jedoch, wie eng Hisbollah und syrisches Militär beim Captagonhandel zusammenarbeiten: „Sie bestimmten einen Treffpunkt und wir kauften die Drogen von Hisbollah. Nachdem wir sie erhalten hatten, koordinierten wir mit der 4. Division den Abtransport“. Die 4. Division ist eine syrische Eliteeinheit mit der Aufgabe die Regierung vor inneren und äußeren Bedrohungen zu schützen. Seit 2018 wird sie von Maher al-Assad, dem jüngeren Bruder von Präsident Assad, geführt. Mittlerweile spielt die 4. Division im Drogenhandel und in der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Durch den Bürgerkrieg und die internationalen Sanktionen steht Syriens Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch. Das hat die Führung des Landes zunehmend abhängig gemacht von der Produktion der kleinen Captagonpillen und dem Handel damit, sind sich Experten einig. „Die Höhe der Einnahmen stellt den syrische Staatshaushalt in den Schatten“, sagt Joel Rayburn, der frühere US- Sonderbotschafter in Syrien. „Wenn die Captagoneinnahmen aufhören würden, glaube ich nicht, dass das Assad Regime das überleben würde“. Die Recherchen der Autoren zeigen die Verstrickungen des Assad Regimes in den Drogenhandel auf. Während der syrische Präsident Milliarden damit verdient, kämpfen die arabischen Nachbarstaaten gegen die Folgen des Captagonmissbrauchs. Im Mai 2023 wird Syrien wieder in die Arabische Liga aufgenommen, nachdem das Land zwölf Jahre zuvor wegen des brutalen Vorgehens gegen die Bevölkerung ausgeschlossen wurde. Ein diplomatischer Sieg für Assad, geknüpft unter anderem an die Auflage, gegen den Drogenhandel vorzugehen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 06.12.2023 ZDF Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 22.11.2023141. Rückkehr nach Israel – Wenn der Krieg die Heimat zerreißt
Folge 141 (30 Min.)Wie geht es weiter mit Israel? Begleitet von ZDF-Reporterin Jenifer Girke reist Meron Mendel in seine Heimat, trifft jüdische und arabische Israelis und fragt, ob Frieden noch möglich ist. Wie geht es weiter für Palästinenser und Juden, für Verschleppte und Hinterbliebene, für ganz Israel? Eine Frage, der Meron Mendel auf dieser Reise nachgeht. „In Deutschland ging das Leben einfach weiter, aber ich schrie: Stopp! Ich kann nicht einfach so weitermachen, als wäre nichts passiert.“ Der 7. Oktober 2023 war eine Zäsur – nichts ist mehr wie davor.Doch anstatt innezuhalten, lief das Leben in Deutschland zu schnell und zu einfach weiter. Für Meron Mendel war klar: Er muss nach Israel, seinen Liebsten beistehen. So wie dem Kindheitsfreund Yehuda – seine Schwester Schachar wurde brutal ermordet, als sie sich schützend auf den 16-jährigen Sohn warf. Mit ihm geht Mendel ans Grab: „Ich bin dankbar, meine Eltern als Helden zu kennen“, erzählt der 16-Jährige. Gemeinsam weinen, trauern, durchhalten. Und verstehen: Wie geht es jetzt weiter? Für Palästinenser und Juden, für Verschleppte und Hinterbliebene, für ganz Israel. Das ist die Frage, der Meron Mendel auf dieser Reise nachgeht. Seit seiner Jugend hat sich der Deutsch-Israeli für Frieden in Israel eingesetzt – er war stets davon überzeugt, dass sein Land ein friedlicher Ort sein wird, eine Heimat für jüdische und arabische Israelis, für Juden, Christen und Muslime. Für ihn war das keine romantische Vorstellung, sondern ein zu erreichendes Ziel, ein realistisches Vorhaben, für das er in seinen ersten 25 Lebensjahren in Israel und in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland gekämpft hat. Als Junge im Kibbuz, als Soldat in der israelischen Armee, als Student in Haifa, ebenso als Direktor der Anne Frank Stiftung und Professor in Frankfurt. Begleitet von ZDF-Reporterin Jenifer Girke macht er sich auf den Weg, trifft seine langjährige Freundin Avital, die eine der wenigen zweisprachigen Schulen leitet und jeden Tag erlebt, welche Kraft in jüdisch-arabischen Beziehungen steckt. Er diskutiert mit seinem palästinensischen Vertrauten Mohammad Darawshe, ob eine Zwei-Staaten-Lösung noch realistisch ist und was man gegen jüdische Siedler unternehmen muss. Er fährt zur Grenze nach Gaza, wo sein Vertrauter Itai nur knapp den Terroristen entkommen ist. Zuerst der Kampf um die Demokratie, jetzt ein Kampf um die Existenz – wie viel hält Israel aus? Ist Frieden nur noch eine Illusion? Der Film „auslandsjournal – die doku: Rückkehr nach Israel“ zeigt verschiedene Gesichter der israelischen Gesellschaft, taucht ein in die Bewältigung eines historischen Traumas und fragt: Wie geht es jetzt weiter? Eine Langversion der Dokumentation, in der Mendel und Girke auch ins Westjordanland nach Hebron fahren und auf verstoßene Palästinenser treffen, ist ab dem 14. Dezember 2023 in der ZDFmediathek und auf dem „ZDFheute Nachrichten“-YouTube-Kanal zu sehen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 13.12.2023 ZDF Eine Langversion der Dokumentation ist ab Donnerstag, 14. Dezember 2023, in der ZDFmediathek und auf dem ZDFheute-YouTube-Kanal zu sehen.142. Der Kampf der Frauen: Zwei Jahre Krieg in der Ukraine
Folge 142 (30 Min.)Zwei Jahre Krieg in der Ukraine haben das Leben auf den Kopf gestellt. In „auslandsjournal – die doku“ richtet Autorin Anne Brühl den Blick gezielt auf das Leben der Frauen im Land. Sie arbeiten als Soldatinnen, Ärztinnen, Familienmütter – die das Land am Laufen halten, auch in Kriegszeiten. Die den russischen Angriffen etwas entgegensetzen, die mit ihren Familien um die Zukunft ringen. Eine friedliche Zukunft für eine unabhängige Ukraine. Zwei Jahre dauert der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bereits. Und es sind auch die Frauen, die einen Großteil der Last dieses Krieges tragen: als Soldatinnen, auch direkt an der Front – rund 40.000 Frauen kämpfen aktiv in den ukrainischen Streitkräften.Als Ärztinnen, die unter schwierigsten Bedingungen ihre Patienten weiter betreuen. Als Mütter, die ihre Familien versorgen müssen – und ihre Kinder schützen gegen permanente russische Angriffe. Und die Familien zusammenhalten, die unter dem Trauma des Krieges leiden. Ein Blick auf die Frauen der Ukraine, die weitermachen, weiterleben wollen – und ihrem Land eine Zukunft geben: im Krieg und für die Zeit danach. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 12.02.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 14.02.2024 ZDF 142. Zerrissener Jemen – Im Griff der Huthi-Milizen
Folge 142 (30 Min.)Die Raketenangriffe der Huthis gegen Handelsschiffe drohen den Konflikt in Nahost weiter zu eskalieren. Wer sind die jemenitischen Milizen, die einen Krieg gegen das eigene Volk führen? Im Jemen, einem der ärmsten Länder der Region, herrscht seit neun Jahren Bürgerkrieg. Von Iran ausgerüstete Huthi-Milizen bekämpfen von Saudi-Arabien unterstützte Regierungstruppen. ZDF-Korrespondentin Golineh Atai zeigt seltene Einblicke aus einem zerrissenen Land. Die Huthi-Milizen haben ein totalitäres System etabliert, in dem Kritiker mundtot gemacht und Frauen eingesperrt werden.Frauen wie Yusra Al-Nashiri, die heute 21 Jahre alt ist und im Februar 2021 nach einem Modelshooting in Sanaa von Huthis festgenommen wurde. In Untersuchungshaft schlugen ihr die Milizen vor, mit Drogen und Sex Huthi-Gegner anzulocken, um diese zu kompromittieren. Yusra lehnte diesen Deal ab, musste Zwangsgeständnisse ablegen und wurde unter dem Vorwand „unmoralischer sexueller Handlungen“ zu fünf Jahren Haft verurteilt. Yusra konnte während eines Hafturlaubs aus dem Jemen fliehen. Gomaa lebt heute in einem Vertriebenencamp. Sie musste vor den Huthis fliehen, weil sie im Huthi-Gebiet humanitäre Hilfe organisierte und verteilte – und die Huthis sie unter Druck setzten, etwas davon abzugeben. „Ich kann nicht zurück, weil sie meinen 14-jährigen Sohn in den Militärdienst zwingen könnten – so viele Kinder haben die Huthis in den Krieg geschickt“, sagt sie. Der Journalist Mohammad Al-Salahi wurde fünf Jahre in Huthi-Gefängnissen gefoltert, er ist vor einigen Monaten freigekommen und in psychologischer Behandlung. „Mit den Huthis wird es nie Frieden geben im Jemen“, sagt er. „Endlich haben wir die direkte Konfrontation mit den USA – darauf hatten wir so lange gehofft“, sagt Huthi-Propagandachef und Informationsminister Dhaifallah Al-Shami. Er droht Deutschland, sich aus dem Konflikt im Roten Meer herauszuhalten: „Gott erlaubt uns, diejenigen, die sich den USA anschließen, anzugreifen.“ Auf dem von Huthis gekaperten Frachter „Galaxy Leader“ im Roten Meer haben die Huthis die Bilder ihres Revolutionsführers aufgehängt. „Kein Araber hat so den Amerikanern und Israelis die Stirn geboten wie wir“, sagen die Huthis auf dem Schiff. „Wir kennen unser Meer, unsere Berge, unser Land – wir haben einen langen Atem und können über Jahrzehnte den Feind angreifen.“ Die Huthi-Indoktrinierung beginnt früh, über Jahre hat die Miliz die Kinder der Ärmsten mitgenommen und rekrutiert. „Über das Schulradio und den Kinderkanal mobilisieren die Huthis Kinder. Oder locken sie in Korankurse und von dort zum Waffentraining“, berichtet der Menschenrechtsaktivist Abdu Al-Hutheifi. Die Huthis stellen sich stets als die rechtschaffenen Krieger vor, die doch nur für die Kinder von Gaza kämpfen. Doch kaum jemand weiß, welche Verbrechen sie gegen ihre eigene Zivilbevölkerung verüben. Bis heute belagern sie die Frontstadt Taiz, entgegen aller Friedensabsprachen mit Saudi-Arabien. Das Leid in der Stadt ist groß. Der elfjährige Abdallah hat ein Bein verloren, als die Huthis angriffen. Im Krankenhaus, wo er Physiotherapie bekommt, zeigt er, wie er mit seiner Prothese laufen kann. „Welche Schuld haben wir Kinder? Wir wollen zur Schule, wir sind doch keine Kämpfer!“, klagt die 13-jährige Sheima an, die seit einem Raketenangriff ebenfalls mit einer Prothese laufen muss. Immer noch schießen Huthi-Sniper auf Kinder entlang der Frontlinie und werden die Tausenden von Minen, die die Huthis hinterlassen haben, zur tödlichen Falle für Zivilisten. Der Deutsche Wilko Dirks räumt in Taiz Minen. Er sagt: „Was mich motiviert in meinem Job ist zu erleben, wie in den geräumten Gebieten das Leben wieder zurückkehrt, Kinder zur Schule gehen und Felder bepflanzt werden können.“ Die Folgen des „vergessenen Krieges“ im Jemen sind im ganzen Land verheerend. ZDF-Korrespondentin Golineh Atai berichtet von beiden Seiten in diesem lang anhaltenden Bürgerkrieg. Der Film „auslandsjournal – die doku: Zerrissener Jemen – Im Griff der Huthi-Milizen“ ist ein rarer Blick hinter die Fassade eines abgeschotteten Regimes. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 27.02.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 28.02.2024 ZDF 144. Wächter des Westens: Brauchen wir die NATO noch?
Folge 144 (60 Min.)Europas Sicherheit hängt von der Stärke der NATO ab. Die Zukunft des Militärbündnisses aber ist alles andere als sicher. Denn Amerika wählt einen neuen Präsidenten. Die ZDF-Korrespondenten aus Washington und Brüssel werfen einen Blick in den Maschinenraum der NATO und zeigen, welche Herausforderungen von innen und außen das Militärbündnis bewältigen muss. An Rumäniens Grenze zur Ukraine begleitet ZDF-Brüssel-Korrespondent Florian Neuhann eine junge französische Panzerkommandeurin bei einer NATO-Übung.Allein das Training zeigt, wie hart das Geschäft der Abschreckung ist, wenn Equipment wie die Panzer aus den 1980er-Jahren stammen und viel zu oft repariert werden müssen. Hinter den Kulissen der größten Cyberübung der NATO erklärt der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur die Lage im Cyberkrieg: „Wir werden permanent aus Russland angegriffen.“ In Texas begleitet USA-Korrespondent Elmar Theveßen junge deutsche Piloten bei der Ausbildung auf der „Sheppard Air Force Base“, wo sie mit anderen NATO-Staaten für künftige Einsätze in Eurofightern, Tornados, F16- und F35-Kampfjets trainieren. Gemeinsames Training zeigt das Zusammengehörigkeitsgefühl der NATO, aber auch die Schwierigkeiten mit längst veralteten Waffensystemen. Im Kosovo begleiten die Korrespondenten die KFOR, den aktuell einzigen NATO-Einsatz auf europäischem Boden. Ein Einsatz, der zeigt, wie umstritten die Rolle der NATO ist. Im albanisch geprägten Süden des Landes begrüßen die Menschen die Truppen, im serbisch dominierten Norden werden sie gehasst. Die „Clear Space Force Station“ in Alaska ist Teil des großen Frühwarnsystems der USA und der NATO, mit dem sie jede Bedrohung durch Atomwaffen frühzeitig erkennen wollen. Dort schieben amerikanische Soldaten rund um die Uhr Wache, auch, um den Verbündeten jederzeit den Rücken freizuhalten. Gleichzeitig aber wächst die Kritik in den USA an den Bündnispartnern in Europa, die aus Sicht Amerikas zu wenig zur gemeinsamen Verteidigung beitragen. Sollte Donald Trump erneut zum US-Präsidenten gewählt werden, könnte er die Struktur der NATO grundlegend verändern. Er droht mit dem Ausstieg aus der Allianz, will so massive Umschichtungen erzwingen. Über Monate hinweg blicken beide Korrespondenten in den Maschinenraum der NATO. Hinter den Kulissen begleiten sie unter anderen den neuen deutschen NATO-Botschafter, Géza Andreas von Geyr, der im Sommer 2023 direkt aus Moskau nach Brüssel wechselte. Die Aussicht auf eine Rückkehr zur Normalität mit Russland schätzt er außerordentlich pessimistisch ein: „Ich wünschte, dass es irgendwo ein Licht am Ende eines Tunnels gäbe. Aber ich sehe im Moment nicht einmal mehr den Tunnel, an dessen Ende irgendwo ein Licht sein könnte.“ „auslandsjournal – die doku: Wächter des Westens. Kann die NATO uns noch schützen?“ blickt auf das Selbstverständnis der NATO, die Rolle in aktuellen Konflikten, aber eben auch auf Alternativen. Was unternimmt die Europäische Union, was kann sie unternehmen, um die eigene Sicherheit zu garantieren? Die Korrespondenten begleiten den obersten EU-Militär, den österreichischen General Robert Brieger, unter anderem bei der allerersten Militärübung, die die EU jemals veranstaltet. Er kämpft um Ressourcen für eine neue Eingreiftruppe und hadert mit EU-Regierungen, die versprochene Mittel nicht bereitstellen: „Wir brauchen Geld und politischen Willen! Es geht um die Sicherheit Europas, seiner Bürger und der künftigen Generationen – und das kostet viel Geld“, sagt Brieger. Die Dokumentation blickt auf die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft der NATO. Beim „Allied Command Transformation“ in Norfolk, Virginia, arbeiten Experten aus allen NATO-Ländern unter der Führung eines französischen und eines deutschen Generals an Konzepten für die Aufstellung des Bündnisses in den kommenden Jahrzehnten. Es geht hier auch um autonome Waffensysteme, künstliche Intelligenz, Interoperabilität der nationalen Streitkräfte und die Vernetzung der Kampffähigkeit über alle Waffengattungen hinweg. Zum 75. Geburtstag des Bündnisses muss sich die NATO neu erfinden. (Text: 3sat) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 25.03.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 27.03.2024 ZDF 145. Mensch, Europa! – Leben mit neuen Autokraten
Folge 145 (45 Min.)Vor zwei Jahrzehnten erweitert die Europäische Union den Kreis der Mitglieder nach Osten, mit großen Versprechen von Freiheit und Wohlstand. Was bleibt heute vom Traum einer besseren Zukunft? 20 Jahre, in denen europäische Werte die Länder verändert haben. Die Aufbruchstimmung ist verflogen, die Unsicherheit zurück, weil die Sorge wächst, nach der Ukraine das nächste Opfer zu sein und neue Autokraten liebäugeln mit der Nähe zu Russland. Die Europäische Union prägt das Leben der Menschen in den neuen Mitliedstaaten, aber sie spüren auch, wie zerbrechlich die Versprechen sind und wie fragil die Garantie von Sicherheit und Fortschritt.In der zweiteiligen Dokumentationsreihe „auslandsjournal – die doku: Mensch, Europa!“ blicken die ZDF-Korrespondentinnen Britta Hilpert und Natalie Steger auf acht Länder, treffen sie Menschen, beobachten ihren Alltag, erfahren von ihren Wünschen, Zielen und ihren Schwierigkeiten. Europa spielt da immer eine Rolle – nicht immer eine gute. In „auslandsjournal – die doku: Mensch, Europa! (1/2) – Leben mit neuen Autokraten“ zeigt Südosteuropa-Korrespondentin Britta Hilpert Alltag und Umbruch in Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Nika, die 30-jährige Slowenin, kann sich kaum an die Zeit vor der EU erinnern. Sie ist „Generation Erasmus“, wie sie selbst sagt und ihr Dasein als „Polit-Influencerin“ funktioniert nur dank Internet und der Freiheiten der EU. Damit will sie ihr Land und auch die EU verändern, gerechter machen. Slowenien stand vor kurzem noch auf der Kippe: Der letzte Premier nahm sich Ungarns Orbán zum Vorbild, wollte die Presse gleichschalten, Leute wie Nika mundtot machen. Die EU gab nicht nur Nika den Mut, weiter zu machen: „Es war sehr wichtig für uns, dass die EU Institutionen kritisierten, was hier passierte, die Gleichschaltung der Presse, Angriffe auf Aktivisten. Ein autoritäres Regime ist wie Krebs. Wenn man es zu lange wachsen lässt, wird es immer schwieriger es loszuwerden.“ Die Freiheiten der EU sind nicht selbstverständlich, die Erfahrung hat sie in ihrem jungen Leben schon öfter gemacht. Für Zlata in Tschechien ist die EU Lebensgrundlage und Ärgernis zugleich. Die junge Landwirtin schwimmt gegen den Strom: Eine neue Landwirtschaft mit neuen Ideen und vielen Standbeinen hat sie mit ihrer Familie aufgebaut. Dafür schon EU-Preise gewonnen: „Junge Landwirtin des Jahres 2022“ – EU-Subventionen waren und sind bei allen Ideen dabei. Doch manches stört sie auch, fühlt sich an wie eine Bedrohung. Die überbordende Bürokratie, das Ungleichgewicht in der Verteilung der Mittel, wenn etwas die Großen viele Subventionen bekommen, die Kleinen nur wenig. In Tschechien war der größte Landwirt sogar schon mal Premierminister und er könnte es wieder werden. Die EU fördere Ungleichheit, verliere dadurch an Glaubwürdigkeit, so erlebt es Zlata. Von ihrem Bauernhof aus kann sie daran wenig ändern, meint sie und so ist sie Europäerin eher aus Notwendigkeit, denn aus Leidenschaft. Freiheit, Wohlstand, Sicherheit – das war das große europäische Versprechen, daran hat auch Zoltan aus Ungarn geglaubt. Doch der Mathelehrer musste auch erleben, dass sein Staat die EU missbraucht zum Machterhalt und zur Selbstbedienung. Zoltan der Mathelehrer erlebt hingegen, dass sein Einkommen immer weiter schrumpft. Er hat Konsequenzen gezogen und gekündigt, auch weil ihn das Ungarn von heute sogar mehr abstößt, als das kommunistische Regime seiner Jugend. „In den 80ern habe ich meine politischen Ansichten geäußert, da haben die Lehrer mir Angst gemacht. Tu das nicht, sagten sie, du willst doch studieren! Damals verstand ich das nicht. Jetzt aber verstehe ich, wovon sie redeten.“ Auf der Kippe sieht auch Roman seine Heimat, die Slowakei. Spaß ist Romans Geschäft, er ist und war Event-Manager, DJ, Barbesitzer. Doch im Oktober 2022 wurden zwei seiner Gäste vor seiner Bar erschossen. Der rechtsradikale Täter meinte, damit „Feinde der weißen Rasse“ getötet zu haben. Roman und seine Gäste sind Teil der LGBTI+ Community. Roman verkaufte die Bar und engagiert sich nun noch stärker für die Rechte dieser Community. Rechte, die von der EU garantiert, aber von seiner eigenen Regierung immer mehr in Frage gestellt werden. Die zweiteilige Reihe „auslandsjournal – die doku: Mensch, Europa!“ zeigt in Teil 1, „Leben mit neuen Autokraten“, wie die letzten zwei Jahrzehnte das Leben der Menschen in Ungarn, der Slowakei Tschechien und Slowenien verändert haben. In Teil 2, „Leben in Russlands Visier“, schildert Osteuropa-Korrespondentin Natalie Steger, wie 20 Jahre Mitgliedschaft in der Europäischen Union das Leben der Menschen in Polen, Litauen, Lettland und Estland verändert haben. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 23.04.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 24.04.2024 ZDF 146. Mensch, Europa! – Leben in Russlands Visier
Folge 146 (45 Min.)Vor zwei Jahrzehnten erweitert die Europäische Union den Kreis der Mitglieder nach Osten, mit großen Versprechen von Freiheit und Wohlstand. Was bleibt heute vom Traum einer besseren Zukunft? 20 Jahre, in denen europäische Werte die Länder verändert haben. Die Aufbruchstimmung ist verflogen, die Unsicherheit zurück, weil die Sorge wächst, nach der Ukraine das nächste Opfer zu sein, und neue Autokraten liebäugeln mit der Nähe zu Russland. Die Europäische Union prägt das Leben der Menschen in den neuen Mitgliedstaaten, aber sie spüren auch, wie zerbrechlich die Versprechen sind und wie fragil die Garantie von Sicherheit und Fortschritt.In der zweiteiligen Dokumentation „auslandsjournal – die doku: Mensch, Europa!“ blicken die ZDF-Korrespondentinnen Britta Hilpert und Natalie Steger auf acht Länder, treffen Menschen, beobachten deren Alltag, erfahren von deren Wünschen, Zielen und Schwierigkeiten. Europa spielt da immer eine Rolle – nicht immer eine gute. In dieser Folge zeigt Osteuropa-Korrespondentin Natalie Steger Alltag und Umbruch in Polen, Litauen, Lettland und Estland. Was alle vier Länder eint, ist die hohe Zustimmung zur EU und das Gefühl, Teil des politischen Europa zu sein. Zwei Jahre nach Putins Angriff auf die Ukraine gilt es als Lebensversicherung, denn alle Länder haben eine gemeinsame Grenze mit Russland. Andrius Mamontovas lebt im litauischen Vilnius. Er ist 56 Jahre alt und hatte in seinem Leben bereits drei unterschiedliche Pässe. Geboren, als Litauen noch Teil der Sowjetunion war. Dann, nach deren Zusammenbruch, war sein Land endlich wieder unabhängig, heute ist er stolz auf den europäischen Pass. Andrius ist Musiker und ein Star in Litauen. Er hat am ESC teilgenommen für sein Land, vor allem aber hat er als Teenager einen Song komponiert, der noch heute als Freiheitshymne gilt. Er hat sie am 13. Januar 1991 gesungen, als sowjetische Panzer am Fernsehturm in Vilnius auffuhren, im letzten Versuch, die Macht in Litauen zu behaupten. 14 Menschen starben, Andrius war Augenzeuge. Früher, zu Sowjetzeiten, war allein schon die Reise nach Polen ein Abenteuer. Heute kann er ohne Kontrollen bis zum Atlantik fahren. Sein Vater war Russe, seine Mutter ist Litauerin. Auch wenn sein Vater nie Russisch mit ihm sprach, weil er das Regime in Moskau verachtete. Karoli Hindriks stand als Kind in der baltischen Menschenkette, als die drei Länder sich auflehnten gegen den russischen Besatzer. Karoli, heute 40 Jahre alt, ist eine estnische Unternehmerin, die den Traum der offenen Grenze, der Freizügigkeit lebt. Mit 16 gründet sie ein Unternehmen, heute führt sie eine Relocation-Firma, die weltweit operiert. Karoli ist für den Beitritt der Ukraine zur EU. Auch Estland sagt sie, habe in den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit von Moskau mit Korruption zu kämpfen gehabt, aber durch den Willen, zur EU zu gehören, habe das Land sich diszipliniert. Karoli engagiert sich für ukrainische Flüchtlinge, zeigt eine eigens nach Kriegsbeginn in Tallinn eröffnete Schule für ukrainische Kinder. Als Kind hat Karoli Russisch gelernt, weigert sich aber seit dem 24. Februar 2022, diese Sprache zu sprechen. Iwona Blecharczyk ist Lkw-Fahrerin in Polen. Mit ihren Schwertransporten ist die 36-Jährige in ganz Europa unterwegs. Sie nennt sich selbst Lkw-Fahrerin, Unternehmerin, Influencerin. Iwona hat vier Angestellte. Anfangs fühlte sie sich noch nicht wirklich ernst genommen, als Frau im Laster, aber auch als Polin, als neues Mitglied in der EU. Heute sei man auf Augenhöhe, meint sie. Europa bedeutet für sie Freiheit und Orientierung nach Westen. Die meisten Polen würden das so fühlen, sagt sie. Die Straßen sind besser geworden, die Grenzen weg, die Löhne endlich fair. Iwona ist an der Grenze zur Ukraine aufgewachsen. Sie und ihre Mutter fordern wie die Balten volle Solidarität mit dem Nachbarland Polens. In Lettland wurde nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine die Wehrpflicht wieder eingeführt. Die Freiwilligenarmee hat regen Zulauf. Die Dokumentation begleitet Soldaten bei ihren Übungen. Die Motivation, das eigene Heimatland zu verteidigen, ist hoch, weil sich die Menschen in Lettland sicher sind, dass Moskaus Machthunger nie aufhören wird. Die Dokumentation zeigt, wie die vergangenen zwei Jahrzehnte das Leben der Menschen in Polen, Lettland, Litauen und Estland verändert haben. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 24.04.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 01.05.2024 ZDF 147. Macht, Modi, Indien: Ein Gigant erwacht
Folge 147 (45 Min.)Narendra Modi ist auf dem Weg in eine dritte Amtszeit als indischer Premierminister. Unter seiner Führung hat sich Indien verändert – mit dem Ziel, eine Weltmacht zu werden. Basis seiner politischen Strategie ist ein radikaler Hindu-Nationalismus, mit dem er das Land in die Zukunft führen will. Große Teile der Gesellschaft werden dabei ausgegrenzt. Die mehr als 200 Millionen Muslime haben in Modis Indien immer weniger Platz. Modis Machtbasis liegt im Bundesstaat Gujarat, den er jahrelang als Ministerpräsident geprägt hat, dort hat seine politische Karriere begonnen. In einer Reportagereise durch Gujarat zeigen ZDF-Korrespondent Johannes Hano und sein Team Fortschritt und Wandel in Modis Heimatprovinz, die für den Premierminister so etwas wie eine Modellregion für ganz Indien ist.Die Reise führt von der Salzwüste an der Grenze zu Pakistan bis zur größten Diamantenbörse der Welt im Süden der Provinz. Am Arabischen Meer erfährt das Team, dass es sich in Indien auch heute noch lohnt, große Frachtschiffe aus Holz zu bauen. Der Besuch in einer „Kaderschmiede“ für Hindu-Nationalisten beleuchtet die ideologischen Hintergründe Narendra Modis und seiner Partei. Auf der Reise treffen Johannes Hano und sein Team auch Muslime, die zunehmend verfolgt und diskriminiert werden und sich in ihrem Land nicht mehr wohl und sicher fühlen. Es ist eine Reise mit faszinierenden Bildern und Geschichten, die zeigen, wohin sich Modis Indien entwickeln kann. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 08.05.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 09.05.2024 ZDF 148. Sehnsucht Europa: Ein Kontinent schottet sich ab
Folge 148 (45 Min.)Kaum ein anderes Thema spaltet Europa mehr als die Migrationspolitik. Seit der Flüchtlingskrise 2015 hat sich die Haltung der EU geändert: von der Willkommenskultur zur Abschottungspolitik. Die Dokumentation von Julia Rech und Ulf Röller geht der Frage nach, ob bei der neuen Abschottungspolitik der EU die Menschenrechte auf der Strecke bleiben. Sie schauen in den Maschinenraum Brüssel, an Europas Außengrenze und in die Transitländer. Die Autoren begleiten EU-Innenkommissarin Ylva Johansson in Brüssel und nach Berlin. Johansson will den Migrationspakt zum Erfolg führen.Neben der deutschen Innenministerin Nancy Faeser besucht sie in Berlin auch das Aufnahmezentrum Tegel, das mit mehr als 4000 Geflüchteten überläuft. Viele kommen aus der Ukraine, sie warten auf eine Wohnung, manche schon über ein Jahr lang. Ein Leben in Zeltstädten, in einer kleinen Kabine mit 13 anderen Menschen und zwei Hunden. Das Stockbett ist ihre einzige Privatsphäre. Tegel zeigt die menschliche Dimension der Migrationspolitik und die Notwendigkeit, humane und gerechte Lösungen für alle Beteiligten zu finden. Den Grenzschutz überwacht Frontex-Chef Hans Leijtens, er muss Europas Grenzen sichern und verhindern, dass noch mehr Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, Pushbacks unterbinden. Das ZDF begleitet ihn bei einer Frontex-Mission vor Griechenland. Die Dokumentation zeigt auch die Orte, an denen sich Flüchtlinge aufmachen, um nach Europa zu fliehen. Tunesien ist als Transitland wichtig und im Fokus der Bemühungen der EU. Die EU will ein Abkommen: Tunesien soll Geflüchtete aufhalten und zurückschicken, gegen Schlepper vorgehen, dafür gibt Europa Geld, Ausrüstung und Trainingsstunden. Wie kann dies gelingen, ohne die Menschenrechte zu verkaufen? Die Dreharbeiten waren schwierig, das Land schottet sich ab, Tunesien verhindert immer öfter, dass Journalisten ihre Arbeit machen, berichten können, wie schwierig die Lage für Migranten ist. Auch das zeigt die Dokumentation. In Albanien sprechen die Autoren mit Regierungschef Rama über die Bereitschaft seines Landes, Europa bei der Bewältigung der Migrationsströme zu helfen. Albanien will – erst mal nur für Italien – Geflüchtete in Aufnahmezentren unterbringen. In einem Schnellverfahren soll entschieden werden, ob die Geflüchteten in die EU, nach Italien, gebracht oder rückgeführt werden. Ein Vorbild für Abkommen der EU mit weiteren Drittländern? In Bosnien lebt Najib Mohabib, ein junger Afghane. Sein Schicksal steht für das vieler Geflüchteter. Sein Bruder ist bei der Flucht an der Außengrenze der EU im Grenzfluss zu Kroatien ertrunken. Najib Mohabib steckt auf seinem Weg nach Europa nun in Bosnien fest – aber seinen Traum, seine eigene Firma in Deutschland zu gründen, will er nicht aufgegeben. Europa will sich abschotten – die Dokumentation von Julia Rech und Ulf Röller beschreibt, wie schwierig dies wird, ohne den Rechtsstaat zu verraten. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 15.05.2024 ZDF 149. Kampf um Mandelas Erbe: Schicksalswahl in Südafrika
Folge 149 (30 Min.)Für Südafrika ist 2024 ein Schicksalsjahr: 30 Jahre nach dem Ende des Apartheid-Regimes stehen wegweisende Wahlen an. ZDF-Korrespondentin Verena Garrett zeigt, wie es um das Land steht. Die Hoffnungen für Südafrika waren vor 30 Jahren riesig. Nelson Mandela befreite das Land als erster schwarzer Präsident von der rassistischen Unterdrückung und führte es in die Demokratie. Doch von Mandelas Vision ist nicht viel geblieben. Mandelas Partei – der African National Congress – regiert seit 1994 mit absoluter Mehrheit. Seither hat der ANC das Land mit seinen 62 Millionen Einwohnern heruntergewirtschaftet.Die Regierung ist von Korruption und Vetternwirtschaft geprägt. Das Land ist geplagt von Stromausfällen, hoher Kriminalität und Massenarbeitslosigkeit. Bei den „Alles-oder-nichts“-Wahlen 2024 könnte sich jetzt etwas ändern. Zum ersten Mal könnte der ANC unter 50 Prozent fallen. Sollte das passieren, würde eine politische Ära der Koalitionen eingeläutet. Die kleineren Parteien im Land würden erstmals an Bedeutung gewinnen, die große Hoffnung der Opposition. Eine junge Generation von Südafrikanern will einen politischen Wandel erzwingen, hofft auf eine Wiederbelebung der demokratischen Kultur. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 27.05.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 29.05.2024 ZDF 150. Das erschöpfte Land – Großbritannien wählt
Folge 150 (45 Min.)Großbritannien wählt. Und die Briten finden sich – fast fünf Jahre nach dem EU-Austritt – in einem erschöpften Land wieder. Die politischen Kämpfe und die vor Jahrzehnten begonnene Sparpolitik haben Spuren hinterlassen. Große neue Handelsabkommen fehlen noch immer, die Wirtschaft schwächelt. Das Gesundheitssystem ist heruntergekommen, jahrelange Streiks im öffentlichen Sektor lähmen das Land. Die Infrastruktur ist nicht fit für das 21. Jahrhundert. Von 14 Jahren Tory-Regierung bleibt jetzt bei vielen nur Ernüchterung, auch wenn der Traum von den Vorteilen des Brexits nicht verschwunden ist. Labour führt schon lange in den Umfragen und könnte die Unterhaus-Wahlen am 4. Juli gewinnen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 03.07.2024 ZDF 151. Mein Amerika – Dein Amerika: Die uneinigen Staaten vor der Wahl
Folge 151 (30 Min.)Die USA sind so polarisiert wie schon lange nicht mehr. In 39 Bundesstaaten haben entweder die Demokraten oder die Republikaner die alleinige Kontrolle, die sogenannte Supermehrheit. Das heißt, eine Partei hat die absolute Macht in beiden Häusern des Parlaments, den Gouverneursposten und zum Teil auch eine Mehrheit im Obersten Strafgerichtshof. Die Demokraten oder Republikaner treiben den Kulturkampf voran und verabschieden teils extreme Gesetze zu Abtreibung oder Waffenbesitz und spalten damit das Land weiter. Die US-Korrespondentinnen Claudia Bates und Heike Slansky reisen durch ein Land, das immer stärker zerrissen ist und dessen politische Lager sich unversöhnlich gegenüberstehen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 17.07.2024 ZDF 152. Das Jahr nach dem Massaker: Israel und der Krieg
Folge 152 (45 Min.)Der 7. Oktober 2023 wurde zum traumatischen Tag für Israel. Hamasterroristen überfallen und töten wahllos unschuldige Menschen. Insgesamt sterben an diesem Tag über 1.200 Menschen durch den Terrorangriff der Hamas, mehr als 240 werden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagiert mit einem fortlaufenden Militäreinsatz in dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge und sein Team haben den Krieg seither beobachtet, immer wieder Angehörige von Opfern und Menschen in Israel und Gaza getroffen und ihr Schicksal begleitet. Sie besuchen eine Überlebende des Massakers auf dem Musikfestival und gehen mit ihr zu dem Festival ein Jahr danach. Sie treffen Kibbuz-Bewohner, die von ihrem Leben nach dem Terror erzählen und drehen in Gaza bei Familien, die in den Trümmern nach den israelischen Angriffen um ihr tägliches Leben kämpfen. Eine Langzeitbeobachtung auf beiden Seiten des Konfliktes. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 25.09.2024 ZDF 153. Gefangen im Zorn – Jugend im Westjordanland
Folge 153 (45 Min.)Die Kinder im Westjordanland wachsen in einer harten Realität auf. Täglich erleben sie Hass und Gewalt gegenüber Palästinensern oder gegenüber Juden. Bombenangriffe, Anschläge und Gefechte sind an der Tagesordnung. Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Marcel Mettelsiefen zeigt beide Seiten des Konflikts zwischen Palästinensern und jüdischen Siedlern aus der Perspektive von Heranwachsenden auf beiden Seiten. Die zehnjährige Jena lebt mit ihrer Familie im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland, mitten im Zentrum des palästinensischen Widerstandskampfes. Nach dem Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 mehren sich auch dort die Übergriffe israelischer Soldaten. Jeden Tag sieht Jena die Zerstörung, hört Bombeneinschläge und Schusswechsel.Rennana ist 16 Jahre alt und Tochter religiöser Siedler in der Nähe von Nablus. Ihr Vater war Rabbiner und wurde von Islamisten ermordet. Sie ist von einem Umfeld aus Gewalt und Hass geprägt und will den Tod ihres Vaters rächen. Beide Mädchen versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Die traumatischen Erlebnisse führen auf beiden Seiten zu einer Radikalisierung, der Hass zur Entmenschlichung der anderen Seite. Der Film zeigt den ganz unterschiedlichen Alltag der beiden Mädchen. Marcel Mettelsiefen hat sie dabei über den Zeitraum von mehreren Monaten begleitet, um ein Gefühl für das Leben von Heranwachsenden inmitten des erbitterten Konflikts um das Westjordanland zu schaffen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 30.09.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 02.10.2024 ZDF 154. Trump oder Harris? Wo die US-Wahl entschieden wird
Folge 154 (30 Min.)Donald Trump oder Kamala Harris – Wer gewinnt den Kampf ums Weiße Haus? Beide Kandidaten liegen Kopf an Kopf in den Umfragen. Entschieden wird die Wahl in nur sechs Staaten, den Swing States. Hierhin fließt auch der Großteil der Werbegelder der beiden Kandidaten, hier reiht sich Auftritt an Auftritt. Umfragen zeigen, was die Wähler am meisten bewegt: das Gefühl, trotz Jobs immer ärmer zu werden, weil die Inflation die Preise so stark steigen ließ. Antje Pieper reist vor der Wahl durch die Swing States und stellt Menschen vor, deren Stimmen den Kampf ums Weiße Haus entscheiden werden.Sie besucht einen Farmer in Wisconsin, der sieben Tage die Woche arbeitet, aber nur über die Runden kommt, weil seine Frau als Sekretärin in der örtlichen Schule jobbt. Auch aus Frust überlegt er, Donald Trump zu wählen. Sie trifft einen Bäcker, der sich in Las Vegas trotz harter Arbeit seine Wohnung nicht mehr leisten kann. Und sie besucht in Georgia einen schwarzen Unternehmer, der sagt: „Ich wähle Trump, weil der mehr Wirtschaftskompetenz hat als Kamala Harris.“ (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 09.10.2024 ZDF 155. Zwischen Trump und Harris – Roadtrip durch ein zerrissenes Amerika
Folge 155 (45 Min.)Selten war ein Wahlkampf in den USA so spannend. Die Amerikaner stehen vor einer Richtungsentscheidung. Wie verfolgen die Menschen im Land den Wettstreit zwischen Trump und Harris? Welche Hoffnungen, Erwartungen und Ängste bestimmen momentan die USA? Wird erstmals eine schwarze Frau ins Weiße Haus einziehen, oder gelingt es dem ehemaligen Präsidenten erneut, die Wahl für sich zu entscheiden? Das Land ist gespalten, die Stimmung angespannt. Ein ZDF-Team unter der Leitung des Studioleiters in Washington, Elmar Theveßen, reist per Wohnmobil über 7000 Kilometer durch fünfzehn Bundesstaaten, darunter die sieben entscheidenden Swing States. Das sind die US-Bundesstaaten, in denen die Wähler sich noch nicht festgelegt haben und wo es auf jede Stimme ankommt.Auf ihrem Roadtrip durch die USA wollen die Reporter die Stimmung im Land erkunden. Wen sie auf ihrer Reise treffen und welche Geschichten die Menschen ihnen erzählen, ergibt sich allein spontan aus der Situation – es sind Zufallsbegegnungen, die aber gerade deshalb viel über den Zustand des Landes erzählen. Die Route führt nicht über die Interstates, die großen Autobahnen, sondern über kleinere Straßen, durch winzige Orte und natürlich aber auch durch große Städte. So entstehen spontane Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen, die darüber erzählen, welche Bedeutung die Präsidentschaftswahl für sie hat und welche Hoffnungen und Erwartungen damit verbunden sind. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 21.10.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 23.10.2024 ZDF 156. Zwischen den Fronten – Berichten über den Krieg in Nahost
Folge 156Deutsche Streaming-Premiere Do. 07.11.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Di. 26.11.2024 Phoenix 157. Libanon am Abgrund – Neuer Krieg im Nahen Osten
Folge 157 (30 Min.)Leben in einem Land, in dem eine Krise auf die andere folgt, ohne Unterlass – so empfanden viele im Libanon bereits die Zeit vor dem Ausbruch des Krieges. Eine gigantische Explosion am Beiruter Hafen, die tiefste Wirtschaftskrise aller Zeiten, korrupte Eliten und eine allmächtige Miliz, die den Staat an sich gerissen hatte – all das hatte den Zedernstaat dem Abgrund gefährlich nahegebracht. Die Hisbollah und das iranische Regime führten den Libanon schließlich in einen Krieg, den keiner wirklich wollte – zu dessen Geiseln sie alle aber wurden.Was macht der Krieg mit den Menschen und der Nation? Wie heizt er die Spannungen zwischen den religiösen Minderheiten an? Wie kontrolliert die Hisbollah das Narrativ ihres Krieges – und wie sichert sie ihre eigene Zukunft im Land? Golineh Atai, ZDF-Korrespondentin für die arabische Welt, erlebte den Krieg 2006 im Libanon mit eigenen Augen. Achtzehn Jahre später ist der Libanon weitaus zerbrechlicher geworden. Ihre Reportage verfolgt sehr unterschiedliche Menschen, deren Leben stillsteht und die sich in einem neuen Alltag zurechtfinden müssen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 18.11.2024 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 20.11.2024 ZDF 158. Weihnachtszauber weltweit: Die ZDF-Korrespondenten zwischen Rauscheengel und Rentier
Folge 158 (60 Min.)Logo „auslandsjournal – die doku“Bild: ZDFWährend in der Heimat die Tannenbäume, Kerzen und Kinderaugen leuchten und Geschenkpapier knistert, gehen die ZDF-Korrespondenten auf eine unterhaltsame Lametta-Safari rund um den Globus. In alle Himmelsrichtungen schwärmen die Auslandskorrespondenten aus, um die traditionellen Weihnachtsriten und Weihnachtsfreuden ihrer Berichtsgebiete zu erforschen. Von New York bis Hongkong, von Rio, Rom und Rovaniemi bis nach Nahost sind sie unterwegs. „Von drauß vom Walde komm ich her …“, hieß es einst. Heute kehren die ZDF-Reporterinnen und -Reporter schwer bepackt mit säckeweise weihnachtlichen Geschichten von ihrer Reise zurück, und auch sie müssen sagen: „ …, es weihnachtet sehr!“ Wer serviert New Yorks besten Glühwein? Was machen die Nonnen des Vatikans in der Adventszeit? Was erhoffen sich die Südchinesen von Santa Claus? Wie feiern die wenigen Christen in der Geburtsstadt Jesu? Womit füttert der Weihnachtsmann seine Rentiere, und wie bereiten sich brasilianische Nebenerwerbswichtel auf das Christmas-Diplom vor? Dies sind nur einige der Fragen, denen die Autorinnen und Autoren auf vier Kontinenten nachgehen und mit erstaunlichen Erkenntnissen und Beobachtungen aufwarten.Denn längst hat sich unser schönstes Fest global verselbstständigt und regional ausgeprägt, hat andere Kulturen zu neuen und erstaunlichen Variationen inspiriert. In den Bereichen Dekoration, Kulinarik und Tourismus muss Weihnachten teilweise ganz neu gedacht werden. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 12.12.2024 3sat Deutsche Free-TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 24.12.2024159. Syrien nach Assad – Reise durch ein verwundetes Land
Folge 159 (30 Min.)Syriens Not war in Vergessenheit geraten, nach 13 Jahren Krieg – bis das Regime des Assad-Clans in nur elf Tagen in sich zusammenbrach, weil niemand es mehr verteidigen wollte. Baschar al-Assad hatte Syrer bombardiert, getötet, terrorisiert – bis sie das Land verließen oder sich ihm unterwarfen. Syriens Stunde Null ist ein fast unwirklicher Moment der Freude und Erleichterung, der Euphorie und des Schmerzes. Golineh Atai, Leiterin des ZDF-Studios für die arabische Welt, reist durch das neue Syrien und trifft Menschen, die zum ersten Mal in ihrem Leben über die Vergangenheit sprechen: politische Gefangene, die Folter erlebten. Erfüllungsgehilfen des Regimes, die dessen Opfer verscharren mussten.Militärangehörige, die voller Angst ihre Waffen abgeben. Das ZDF-Team besucht Syrer im Golan, die von der israelischen Armee aus ihren Häusern vertrieben wurden. Es trifft Frauen in der Rebellen-Enklave Idlib, die – diskriminiert und bedroht – dennoch ihren Weg gehen durften. Oder Revolutionäre, die die Schrecken der Islamisten-Herrschaft erlebten und heute wachsam bleiben. Golineh Atai reist in die von Kurden geführten Gebiete im Nordosten, wo viele mit Sorge vor den neuen Machthabern in die Zukunft blicken – und an die Mittelmeerküste, wo viele Alawiten den Sturz Assads feiern, aber ihre Angst vor Rache nicht abschütteln können. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 05.02.2025 ZDF 160. Ukraine – Krieg oder Frieden: Machtpoker um die Zukunft
Folge 160 (30 Min.)Kann der Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden beendet werden? So hat Donald Trump es angekündigt. Die Europäer ringen längst um ihre eigenen Lösungen und sind sich uneins. Beim diesjährigen World Economic Forum in Davos wird die Frage „Krieg oder Frieden für die Ukraine?“ ein Topthema sein. Katrin Eigendorf, internationale Sonderkorrespondentin des ZDF, hinterfragt die Ideen der Mächtigen, ihre Friedenspläne und die Verhandlungsmöglichkeiten. Sie reist anschließend durch die Ukraine und durch das Baltikum und trifft vor Ort die Menschen, über deren Schicksal mitverhandelt wird. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 19.02.2025 ZDF 161. Trump und seine Milliardäre
Folge 161 (45 Min.)Logo „auslandsjournal – die doku“Bild: 3satDen Weg zurück ins Weiße Haus schaffte Donald Trump auch mithilfe einiger Milliardäre aus dem Silicon Valley. Was versprechen sich Musk, Zuckerberg, Bezos und andere von diesem Präsidenten? KI, Bitcoin, ein neues Internet – Tech-Giganten sind in Goldgräberstimmung, seit die regulierungsfreudige Regierung Joe Bidens abgewählt ist. KI könnte den größten Boom der Technikgeschichte auslösen, hoffen sie. Andere sehen große Gefahren für die Demokratie. „Noch nie in der Weltgeschichte hatten Konzerne eine solche Macht“, erklärt die renommierte Harvard-Professorin Shoshana Zuboff mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen in Washington.„Trump und Musk können machen, was sie wollen.“ Und das scheinen sie durchaus auch zu tun. Kahlschlag bei den Behörden und massive Investitionsschübe für die künstliche Intelligenz. Dazu Deregulierung und offener Druck auf Staaten, die eine ungebremste Tech-Branche kritisch sehen. Zudem scheinen die Grenzen zwischen Regierungswirken und Wirtschaftsinteressen eingerissen, wenn selbst der Präsident mit seiner eigenen Kryptowährung Geld verdient und die Tech-Bosse sich gleich nach der Wahl in Mar-a-Lago die Klinke in die Hand gaben, um das Land in ihrem Sinne umzugestalten. ZDF-Autor Gert Anhalt verfolgt den Aufstieg der Superhirne und Superreichen von den Garagen des Silicon Valley bis in die Wandelgänge von Washington. Was bewog die einst für eher liberal gehaltenen Unternehmer, sich so sehr für Donald Trump einzusetzen? Welche Wechselbeziehungen gab es zwischen den diversen Regierungen und den Konzernen? Und hatte Joe Biden recht, als er in seiner Abschiedsrede vor einer Oligarchie in Amerika warnte? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 26.02.2025 ZDF
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