bisher 180 Folgen, Folge 116–138
116. Putins treue Partner – Zeitenwende global – Teil 2
Folge 116Trotz des Ukraine-Kriegs stehen viele Länder an Russlands Seite. Die ZDF-Korrespondenten wollen herausfinden, warum. Eine Spurensuche in China, Brasilien, Südafrika und Thailand. Russland ist weltweit längst nicht so isoliert, wie der Westen es gerne hätte. Trotz des Angriffskrieges gegen die Ukraine hat Präsident Putin weiterhin treue Partner. Wer sind diese Länder und warum stehen sie fest an Russlands Seite? Für „auslandsjournal – die doku: Zeitenwende global – Putins treue Partner“ gehen die Korrespondentinnen und Korrespondenten des ZDF auf Spurensuche: Miriam Steimer in China, Normen Odenthal in Thailand, Susann von Lojewski in Südafrika und Christoph Röckerath in Brasilien. Sie treffen auf Russinnen und Russen, die ihre Heimat verlassen haben oder Urlaub machen und eine Auszeit von der angespannten Situation zuhause suchen.Sie sprechen mit Unternehmern, die Handel mit Russland treiben und Einheimischen, die persönliche Verbindungen zu Russen haben. Sie lernen ihre Sicht auf die große Weltpolitik kennen und zeigen, wie diese Beziehungen den Alltag prägen. Oft bestimmen Pragmatismus, historische und wirtschaftliche Verbindungen die Sicht auf Russland. In Brasilien zum Beispiel erfährt Christoph Röckerath, wie abhängig die Agrarriesen von russischem Dünger sind. Miriam Steimer findet heraus, wie chinesische Händler die durch Wirtschaftssanktionen des Westens entstandenen Lücken füllen. (Text: 3sat) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 22.02.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 06.04.2023 3sat 117. Die Angst des Westens – Zeitenwende global – Teil 3
Folge 117Deutsche Streaming-Premiere Mi. 22.02.2023 ZDFmediathek 118. Alpendämmerung – Pisten, Party, Klimakrise
Folge 118Der Alpentourismus hat ein Problem. Preise für Bergbahnen explodieren, ohne Kunstschnee gibt es kaum noch Pisten – und ohne Gäste droht der Kollaps einer ganzen Industrie. Der Klimawandel lässt die Gletscher schmelzen, Krieg und Inflation treiben die Kosten nach oben. Hotels und Skigebieten droht nach Corona der nächste Pleiten-Winter. Die Schneesicherheit ist längst nicht mehr in allen Skiregionen gegeben. Lifte stehen still, Hotelbetreiber suchen nach Alternativen. Mit neuen Konzepten, die nachhaltigen Tourismus in den Alpen vorantreiben, erobern auch neue Urlaubsmodelle den Kulturraum in den Alpen. Wirtschaftlich und moralisch steht der Skitourismus vor einem Umbruch. Kann man heute überhaupt noch Ski fahren? Auf diese Fragen suchen die ZDF-Korrespondenten Britta Hilpert und Wolf-Christian Ulrich Antworten. (Text: ZDF)Deutsche Streaming-Premiere Mo. 27.02.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 01.03.2023 ZDF 119. Die Wut nach dem Beben
Folge 119Das Erdbeben vom 6. Februar 2023 hat die Türkei erschüttert: Zehntausende Menschen kamen ums Leben. Die Autoren waren im Erdbebengebiet unterwegs und haben Betroffene und Retter begleitet. Dabei haben sie erlebt, wie die anfängliche Trauer in Wut umgeschlagen ist. Die Menschen erhoffen sich Antworten, wie es zur Jahrhundertkatastrophe kommen konnte. Auch an die Politik und Präsident Erdoğan gibt es kurz vor der geplanten Wahl im Mai viele Fragen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 15.03.2023 ZDF 120. Brüssel und das Terror-Trauma
Folge 120Im hochgesicherten Gerichtsgebäude Justitia läuft ein Prozess, der ganz Belgien bewegt. Zehn Männer müssen sich wegen der Terroranschläge vom 22. März 2016 in Brüssel verantworten. 32 Todesopfer und Hunderte Verletzte haben sie auf dem Gewissen. Zwölf Geschworene werden am Ende darüber entscheiden müssen, welche Strafe gerecht ist für das Zerstören so vieler Leben, für das Verursachen eines nationalen Traumas. Die Opfer der Anschläge blicken sehr unterschiedlich auf diesen Prozess. Da ist etwa Sabine Borgignons.Sie saß neben dem Selbstmordattentäter in der Metro. Sie wurde schwer verletzt, lag mehrere Wochen im Koma und kann sich an nichts erinnern. „Dass ich jetzt zum Prozess gehe, hilft mir, zu verstehen, dass ich auch wirklich Opfer dieser Anschläge bin“, sagt Sabine kurz bevor sie zum ersten Mal den Gerichtssaal betritt. Noch heute leidet sie unter den körperlichen und psychischen Folgen der Explosion. Mohamed El Bachiri hingegen tritt zwar als einer der rund 1000 Nebenkläger auf, will sich und seine drei Söhne aber vom Prozess fernhalten. Seine Frau Loubna war am Tag der Anschläge nur wenige Meter entfernt von Sabine in der Metro. Sie überlebte nicht. Mohamed lebt in Molenbeek – dem Viertel, aus dem die meisten der Attentäter kommen. Aber er verspürt keinen Hass mehr, setzt sich seit Jahren aktiv für Mitmenschlichkeit und Verständigung der Kulturen ein: „Das ist meine Art Kampf, er gibt meinem Leben noch einen Sinn.“ Für Stanislas Eskenazi ist es der „Prozess seines Lebens“. Der Anwalt vertritt seit 2016 Mohamed Abrini, den Attentäter, der sich am Flughafen letztlich nicht in die Luft sprengte. Aber als Brüsseler fühlt auch er sich persönlich involviert: „Wir alle wollen verstehen, wie es zu diesen Anschlägen kommen konnte, wie diese Jungs vom Weg abgekommen sind.“ Stanislas will, dass alle hinschauen, um künftig solche Taten zu verhindern. Sie alle stehen stellvertretend für das Land, das auch sieben Jahre nach den Anschlägen weiter versucht, sein Trauma zu bewältigen. Und hofft, dass der Prozess zumindest einen Beitrag leisten kann. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 22.03.2023 ZDF 121. Frau, Leben, Freiheit – Aufstand gegen die Mullahs
Folge 121Seit Ausbruch der Proteste im September 2022 steht der Iran an der Schwelle zur Revolte. ZDF-Korrespondent Jörg Brase und sein Team haben den Aufstand von Beginn an journalistisch begleitet. Für die „auslandsjournal“-Doku: „Frau, Leben, Freiheit – Aufstand gegen die Mullahs“ führte das Team Gespräche mit Protestierenden und Experten, Geistlichen und Exil-Iranern. Sie berichten von den Mächtigen im Iran, von Flüchtlingen in der Türkei und in Frankreich. Jörg Brase und sein Team sammelten Geschichten von Angst und Mut, von Hoffnung und Frustration. Dies alles unter den Bedingungen der Diktatur: mit Repressionen, Dreheinschränkungen, Drohungen seitens der Staatsmacht, insbesondere gegenüber den lokalen ZDF-Mitarbeitern.In dieser umfassenden, transparenten Berichterstattung sowie in den Einschätzungen und Analysen liegt ein besonderer Wert der Dokumentation. Sie berichtet von der sich ausbreitenden Protestwelle nach dem Tod von Mahsa Jina Amini, von Massenverhaftungen und Hinrichtungen, von internen Machtkämpfen, vom Druck der Auslandsopposition und der Ohnmacht vieler Menschen im Land, die trotz ihrer Wut auf das Regime ums tägliche Überleben kämpfen müssen. Und über allem steht die Frage, wo sich die Islamische Republik ein halbes Jahr nach Beginn der Proteste befindet. Ist die Revolution gescheitert? Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Protestwelle wieder an Schwung gewinnt? Wie wird es weitergehen im Iran? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 19.04.2023 ZDF Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 15.03.2023122. 75 Jahre Israel – Gelobtes Land?
Folge 122Am 14. Mai 1948 verlas Ben Gurion in einem kleinen Haus im Zentrum von Tel Aviv die Unabhängigkeitserklärung Israels. 2000 Jahre nach Vertreibung und Zerstörung des zweiten Tempels und wenige Jahre nach dem Menschheitsverbrechen des Holocaust wurde für Juden auf der ganzen Welt ein Traum Wirklichkeit: der eigene Staat. 75 Jahre später feiert Israel 2023 ein Dreivierteljahrhundert wechselvolle Geschichte. Not, Armut, Dauerkonflikt mit den Palästinensern, aber auch wirtschaftlicher Aufschwung, gesellschaftlicher Fortschritt und politische und militärische Dominanz in der Region gehören dazu.Zugleich durchlebt der Staat seine schwerste innenpolitische Krise seit seiner Gründung. Das Land ist gesellschaftlich, politisch und religiös tief gespalten, und eine neue, rechtsextreme Regierung will Hand anlegen an die Organe des Rechtsstaates. Es droht ein politischer Rechtsruck. In seiner Dokumentation fragt ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge, was aus den Träumen der Gründer von einst geworden ist und wie die Menschen heute den jüdischen Traum leben. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 03.05.2023 ZDF 123. König ohne Reich? – Charles III. und das Erbe des Empire
Folge 123King Charles III. sitzt noch kein Jahr auf dem Thron und doch bröckelt der Mythos der Monarchie – zumindest bei den Erben des Empire. Kann der neue König Reich und Commonwealth zusammenhalten? Nach Barbados will auch Jamaika den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt absetzen. In Australien wird heftig über die Zukunft unter der Krone debattiert, und eine junge Generation fordert Entschädigung für das Erbe des Kolonialismus. In Afrika wächst dagegen die Zustimmung zur Monarchie. Ruanda ist das jüngste Mitglied im Kreise des Commonwealth und Großbritannien eng verbunden.Die Pläne, Migrantinnen und Migranten aus Afrika nach Ruanda abzuschieben, haben in Europa für einen Aufschrei gesorgt. Eine Kooperation, von der Großbritannien deutlich profitieren kann. Im Vereinigten Königreich sinkt die Zustimmung zur Monarchie, vor allem in Schottland, Wales und Nordirland. Der Kitt, den Queen Elizabeth II. ihrem Reich über Jahrzehnte verliehen hatte, verschwindet. Wachsende nationalistische Strömungen überlagern die Monarchie-Debatte seit dem Brexit zusätzlich. Noch ist der britische Monarch Staatsoberhaupt von 15 Ländern, aber mit dem Tod der Queen scheint auch das stärkste Band geschwächt, das die Einheit von Königreich und Commonwealth sicherte. Charles III. muss das Vertrauen in seine Person und die Institution erst gewinnen. Wo steht das Vereinigte Königreich zu Beginn der Herrschaft des neuen Königs? In ihrer Dokumentation „auslandsjournal – die doku: König ohne Reich? – Charles III. und das Erbe des Empire“ zeigt London-Korrespondentin Hilke Petersen die unterschiedlichen Perspektiven in einer aufgeheizten Debatte. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 12.06.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 14.06.2023 ZDF 124. Leben im Schatten Russlands
Folge 124Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sind die Länder der ehemaligen Sowjetunion in Aufruhr. Richten die Ex-Sowjetrepubliken ihren Blick Richtung Westen, Russland oder doch Richtung China? Untereinander wachsen die Spannungen – auch, weil Russland als Ordnungsmacht ausfällt. Es kommt zu Kämpfen zwischen Aserbaidschan und Armenien, zwischen Tadschikistan und Kirgisistan. In Moldau und Georgien demonstrieren Tausende gegen ihre Regierung. Die Dokumentation von Nina Niebergall und Sebastian Ehm zeigt einen Teil der Welt, der sich rasend schnell verändert. Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine haben sich die Achsen der Macht verschoben.Länder wie Georgien und Moldau streben in die EU, Aserbaidschan und Kasachstan sind wichtige Energiepartner des Westens geworden und geben sich international zunehmend selbstbewusster. Russland kämpft um seinen Einfluss in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. In der Ukraine militärisch sehr gefordert, schafft es Moskau nicht mehr überall, seinen Einfluss geltend zu machen. Konflikte zwischen Bevölkerungsgruppen brechen so wieder auf. An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan kommt es zu bewaffneten Auseinandersetzungen, ebenso zwischen Kirgisistan und Tadschikistan. Es rumort in Transnistrien in der Republik Moldau, genau wie in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Über allem steht die Frage: Wohin richten die Länder der ehemaligen Sowjetunion ihren Blick? Wohin steuern sie in dieser Zeit des Umbruchs, und ist ein von Russland dominiertes Riesenreich, ein neuer Ostblock, wieder im Bereich des Möglichen? Die beiden Russland-Korrespondenten Nina Niebergall und Sebastian Ehm bereisen für die Dokumentation viele Ex-Sowjetrepubliken und geben Einblicke in eine Welt im Wandel. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 19.06.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 21.06.2023 ZDF 125. Frauen, Fußball, Freiheit – Spiel ums Leben
Folge 125 (45 Min.)Fußball ist ein Hoffnungsträger, kann Plattform für Integration und soziale Gerechtigkeit sein. Für Millionen Frauen weltweit wächst durch Fußball der Glaube an ein besseres Leben. Am 20. Juli 2023 beginnt die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland. Im Zuge der Aufmerksamkeit auf den Frauenfußball lenkt das auslandsjournal den Blick auf die Lebensrealität von jungen Frauen weltweit. Fußball ist für Menschen auf der ganzen Welt ein Sport, der Leidenschaft weckt, durch den Werte wie Teamplay, Mut und Selbstvertrauen vermittelt werden.Fußball kann Hoffnungen geben auf ein besseres Leben und eine politische Rolle spielen für den Freiheitskampf. Der Film „auslandsjournal – die doku: Frauen, Fußball, Freiheit“ blickt auf die Lebensrealitäten von jungen Frauen, in sechs verschiedenen Ländern, und zeigt, wie der Sport ihren persönlichen und politischen Weg beeinflusst. Aus China berichtet Elisabeth Schmidt, aus Iran Jörg Brase, über die afghanische Mannschaft in Australien Normen Odenthal, aus Frankreich Anne Arend und aus Ägypten Golineh Atai. Die afghanische Frauen-Nationalmannschaft ist aus Angst vor den Taliban nach Australien geflohen, in Ägypten haben Frauen auf dem Fußballplatz einen Ort der Selbstbestimmung, in Iran steht der Sport unter der strengen Kontrolle der Sittenwächter. Hinter den Fassaden des Fußballs kämpfen Frauen weltweit für ihre Freiheit. Unsere Korrespondenten nehmen den Zuschauer mit und zeigen, wie es um die Rolle der Frauen in diesen Ländern steht. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 17.07.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 19.07.2023 ZDF 126. Frauen, Fußball, Freiheit – Platz da, wir kommen!
Folge 126 (45 Min.)Fußball ist ein Hoffnungsträger, kann Plattform für Integration und soziale Gerechtigkeit sein. Für Millionen Frauen weltweit wächst durch Fußball der Glaube an ein besseres Leben. Am 20. Juli 2023 beginnt die Frauen-Fußballweltmeisterschaft in Australien und Neuseeland. Im Zuge der Aufmerksamkeit auf den Frauenfußball lenkt „auslandsjournal – die doku“ den Blick auf die Lebensrealität von jungen Frauen weltweit. Fußball ist für Menschen auf der ganzen Welt ein Sport, der Leidenschaft weckt, durch den Werte wie Teamplay, Mut und Selbstvertrauen vermittelt werden.Fußball kann Hoffnungen geben auf ein besseres Leben und eine politische Rolle spielen für den Freiheitskampf. Der Zweiteiler „auslandsjournal – die doku: Frauen, Fußball, Freiheit“ blickt auf die Lebensrealitäten von jungen Frauen in sechs verschiedenen Ländern und zeigt, wie der Sport ihren persönlichen und politischen Weg beeinflusst. Aus China berichtet Elisabeth Schmidt, aus dem Iran Jörg Brase, über die afghanische Mannschaft in Australien Normen Odenthal, aus Frankreich Anne Arend und aus Ägypten Golineh Atai. Die afghanische Frauennationalmannschaft ist aus Angst vor den Taliban nach Australien geflohen, in Ägypten haben Frauen auf dem Fußballplatz einen Ort der Selbstbestimmung, im Iran steht der Sport unter der strengen Kontrolle der Sittenwächter. Hinter den Fassaden des Fußballs kämpfen Frauen weltweit für ihre Freiheit. Die ZDF-Korrespondenten nehmen die Zuschauer mit und zeigen, wie es um die Rolle der Frauen in diesen Ländern steht. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 26.07.2023 ZDF 127. Kampf ums Wasser – Vom Gletscher bis in die Wüste
Folge 127 (30 Min.)Die Dürremonate nehmen zu, in manchen Großstädten herrscht bereits Wasserknappheit, ganze Regionen trocknen aus, wenn Nachbarstaaten Dämme bauen. Der globale Kampf ums Wasser hat längst begonnen. Die ZDF-Korrespondenten suchen nach Lösungen in Wüstenstädten, zeigen Verteilungskämpfe und verzweifelte Bauern. In ihrem Film „auslandsjournal – die doku: Kampf ums Wasser“ bündeln die Autoren unterschiedlichste Perspektiven auf die wichtigste Ressource des Planeten. Was passiert, wenn uns das Trinkwasser ausgeht? Wir sind umgeben von Meerwasser, doch nur ein Bruchteil der Wasservorräte auf der Welt ist Süßwasser.In der Dokumentation „auslandsjournal – die doku: Kampf ums Wasser“ gehen die Auslandskorrespondenten des ZDF der Frage nach, welche geopolitischen Folgen Klimawandel, Dürre und Trockenheit haben. In Lima, Peru, zeigt Christoph Röckerath, wie eine Wüstenstadt nach Lösungen sucht. In der Schweiz sucht Luisa Houben nach Maßnahmen gegen das Gletschersterben. In Ägypten berichtet Golineh Atai, wie am Pulverfass Nil um den letzten Tropfen Wasser gekämpft wird. Am Colorado-River zeigt Elmar Theveßen, wie Dürre und Trockenheit zu Verteilungskämpfen führen. In Kenia begleitet Susann von Lojewski Menschen, die durch den Klimawandel zu Klimaflüchtlingen werden. In Frankreich porträtiert Anna Warsberg Bauern, die mit Mega-Bassins die Landwirtschaft retten wollen. In China beschreibt Miriam Steimer, wie sich die Kommunistische Partei auf kommende Dürren vorbereitet. Und in Österreich erklärt Britta Hilpert, wie die zunehmende Trockenheit die Energiegewinnung aus Wasserkraft gefährdet. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 02.08.2023 ZDF 128. Inside Afghanistan – Alltag unter den Taliban
Folge 128 (30 Min.)Zwei Jahre regieren die islamistischen Taliban wieder in Afghanistan. ZDF-Reporterin Katrin Eigendorf ist es gelungen, in das weitgehend isolierte Land zu reisen. Sie will wissen: Wie haben zwei Jahre Taliban-Herrschaft Afghanistan verändert? Mädchen dürfen nur noch bis zur sechsten Klasse zur Schule gehen. Viele Berufe sind für Frauen nicht mehr erlaubt. Die ZDF-Reporterin hat ein Land erlebt, in dem große Teile der Bevölkerung hungern und in dem vor allem für Mädchen und Frauen der Zugang zu Bildung immer weiter eingeschränkt wird. Und sie hat die Mutigen getroffen, die sich dem System entgegenstellen und für ihre Grundrechte kämpfen. Dabei ist sie auf der Suche nach Antworten: Wie fühlt es sich an, unter den neuen alten Herrschern zu leben? Und wie haben zwei Jahre Taliban-Herrschaft Afghanistan verändert? (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 09.08.2023 ZDF 129. Machtpoker an der Ostsee – Von Lotsen, Fischern und Düsenjets
Folge 129 (45 Min.)Die Ostsee galt lange als Naturparadies und friedlicher Handelsraum. Doch mit Russlands Krieg gegen die Ukraine hat sich vieles verändert, von Deutschland bis St. Petersburg. Die „auslandsjournal“-Dokumentation „Machtpoker an der Ostsee“ beleuchtet in zwei Folgen, wie aus dem vermeintlich ruhigen Gewässer Ostsee ein Hotspot internationaler Geopolitik wurde. Die Ostsee hat neun Anrainerstaaten. Acht davon gehören der EU an. Immer öfter ist von der Ostsee als dem „NATO-Meer“ die Rede, Finnland ist seit Kurzem Mitglied, Schweden will es schnellstmöglich werden.Dass sich an der Ostsee vieles verändert hat, merken auch die Menschen, die dort leben: Ob ein Tourismusdirektor auf Rügen, Schiffslotsen in Dänemark oder Bewohner der finnischen Grenzregion zu Russland – sie alle spüren: Politik drängt in ihre heile Welt. In der zweiteiligen Dokumentation bereisen die ZDF-Korrespondenten Phoebe Gaa, Henner Hebestreit, Gunnar Krüger und Natalie Steger die Ostsee und ihre Anrainerstaaten. Natalie Steger und Henner Hebestreit sind in Skandinavien, dem Baltikum und Polen unterwegs. Sie treffen Lotsen, eine ukrainische Geflüchtete und Letten in einem ausgedienten sowjetischen Militärgefängnis. Auch heute kann man sich dort wieder als straffälliger Matrose fühlen, wenn man dafür zahlt. Anschreien und Demütigungen inklusive. Gunnar Krüger widmet sich vorrangig der Rolle der NATO. Er begleitet Kampfjet-Piloten beim Training in Litauen und spricht mit dem NATO-Kommandeur Luftoperationen Nordeuropa. Wie schaffen es die NATO und Russland, im Ostseeraum kühle Köpfe zu bewahren? Phoebe Gaa ermöglicht einen seltenen Einblick in die russischen Städte St. Petersburg und Wyborg. Sie zeigt, wie die Menschen dort leben, auch sie unter dem Einfluss der russischen Invasion. Sie trifft „das Gewissen“ von St. Petersburg, die Künstlerin Jelena Ossipowa. Russland habe jetzt genau die gleiche schwere Krankheit wie einst Deutschland, so die 77-Jährige. An Wyborgs Strand begegnen der Autorin russische Soldaten auf Genesungsurlaub, die nach wie vor bereit sind, für Moskaus Ziele zu sterben. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 09.08.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 10.08.2023 ZDF 130. Machtpoker an der Ostsee – Von Dünen, Surfern und Minentauchern
Folge 130 (45 Min.)Die Ostsee galt lange als Naturparadies, Tourismusziel und friedlicher Handelsraum. Doch mit Russlands Krieg gegen die Ukraine hat sich vieles verändert. Die „auslandsjournal“-Dokumentation „Machtpoker an der Ostsee“ beleuchtet in zwei Folgen, wie aus dem vermeintlich ruhigen Gewässer Ostsee ein Hotspot internationaler Machtpolitik wurde. Die Ostsee hat neun Anrainerstaaten. Acht davon gehören der EU an. Immer öfter ist von der Ostsee als dem „NATO-Meer“ die Rede, Finnland ist seit Kurzem Mitglied, Schweden will es schnellstmöglich werden. Dass sich an der Ostsee vieles verändert hat, merken auch die Menschen, die dort leben.Sie alle spüren: Politik drängt in ihre heile Welt. In der zweiteiligen Dokumentation bereisen die ZDF-Korrespondenten Phoebe Gaa, Henner Hebestreit, Gunnar Krüger und Natalie Steger die Ostsee und ihre Anrainerstaaten. Natalie Steger und Henner Hebestreit sind in Skandinavien und dem Baltikum unterwegs. In Teil zwei treffen sie Bewohner der zu Finnland gehörenden Åland-Inseln, Surferinnen auf der estnischen Insel Hiiumaa und Fischer in Litauen, denen die Ostsee alles bedeutet. Die Tradition wahren und ihr Land verteidigen, das ist für sie das Wichtigste. Gunnar Krüger geht der Frage nach: Was tut die NATO zum Schutz der Ostsee? Er begleitet die Besatzung des deutschen Minentauchereinsatzbootes „Rottweil“, das im Auftrag des Bündnisses unterwegs ist. Ihr Auftrag: Reste vergangener Kriege räumen. Meist sind es Minen aus einem der beiden Weltkriege in der Nähe kritischer Infrastruktur. Der neue Krieg in Europa stellt auch die NATO vor neue Aufgaben. Phoebe Gaa reist in die russische Exklave Kaliningrad. Mit westlichen Journalisten zu sprechen, ist riskant geworden. Reiseführerin Dina tut es trotzdem. Am Tag Russlands, einem Feiertag ganz im Zeichen des Patriotismus, trifft Phoebe Gaa auf Offiziere in Paradeuniform, Folklore und viel Nationalstolz. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 16.08.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Do. 17.08.2023 ZDF 131. Kampf ums Wasser – Vom Colorado-River bis zum Yangtse
Folge 131 (45 Min.)Die Dürremonate nehmen zu, in manchen Großstädten herrscht Wasserknappheit, ganze Regionen trocknen aus, wenn Nachbarstaaten Dämme bauen. Der globale Kampf ums Wasser hat längst begonnen. Die ZDF-Korrespondenten suchen nach Lösungen in Wüstenstädten, zeigen Verteilungskämpfe und verzweifelte Bauern. In ihrem Film „auslandsjournal – die doku: Kampf ums Wasser“ zeigen die Autoren unterschiedlichste Perspektiven auf. Was passiert, wenn uns das Trinkwasser ausgeht? Wir sind umgeben von Meerwasser, doch nur ein Bruchteil der Wasservorräte auf der Welt ist Süßwasser.Die ZDF-Auslandskorrespondenten gehen der Frage nach, welche geopolitischen Folgen Klimawandel, Dürre und Trockenheit haben. In Ägypten berichtet Golineh Atai, wie am Pulverfass Nil um den letzten Tropfen Wasser gekämpft wird. Am Colorado River zeigt Claudia Bates, wie Dürre und Trockenheit zu Verteilungskämpfen führen. In Frankreich porträtiert Anna Warsberg Bauern, die mit Mega-Bassins die Landwirtschaft retten wollen. In China beschreibt Miriam Steimer, wie sich die Kommunistische Partei auf kommende Dürren vorbereitet. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 30.08.2023 ZDF 132. Weltenbummler, Welterklärer – 60 Jahre ZDF-Auslandskorrespondenten
Folge 132 (90 Min.)Die Auslandskorrespondenten des ZDF berichten seit sechs Jahrzehnten kompetent, mutig und fundiert aus der ganzen Welt. Zum Senderjubiläum widmet sich diese 90-minütige Dokumentation der oft abenteuerlichen und manchmal auch gefährlichen Arbeit. Seit seiner Gründung sieht es das ZDF als eine Kernaufgabe, die Zuschauer über Ereignisse und Zusammenhänge auf allen Kontinenten zu informieren. Verantwortlich dafür sind die Auslandskorrespondenten, die auf der Suche nach Geschichten und Berichten über den Globus reisen.Es sind große Namen, die Fernsehgeschichte schrieben und bis heute unvergessen sind: Peter Scholl-Latour, Charlie Weiss, Hans Scheicher, Hanns-Joachim Friedrichs und viele mehr. Sie alle waren einmal Studioleiter von ZDF-Büros im Ausland und informierten die deutschen Fernsehzuschauer über die Vorgänge und Entwicklungen in fernen Ländern. Vom Vietnamkrieg bis zur Eurokrise, vom Mauerfall bis zur Coronapandemie waren die ZDF-Reporter Augenzeugen großer Umwälzungen und historischer Momente. Gert Anhalt, selbst zehn Jahre lang für das ZDF in Peking und Tokio tätig, hat die wichtigsten und spannendsten Momente und Reportagen aus 60 Jahren ZDF-Informationsgeschichte zusammengefasst. Viele Kriege, Konflikte und Katastrophen prägten die vergangenen 60 Jahre – aber auch viele Beobachtungen zu Land und Leuten, viele kleine und große Geschichten mutiger und außergewöhnlicher Menschen. „auslandsjournal – die doku: Deutschland und die Welt“ wird direkt im Anschluss ausgestrahlt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.10.2023 ZDF 133. Deutschland und die Welt – 50 Jahre auslandsjournal
Folge 133 (150 Min.)50 Jahre „auslandsjournal“, 60 Jahre ZDF – diese beiden Jubiläen sind Anlass, tief in das Archiv zu greifen und eine Reise durch sechs Jahrzehnte Auslandsberichterstattung zu unternehmen. In 150 Minuten erzählen die ZDF-Korrespondenten ihre Geschichten über Deutsche in der ganzen Welt. Mal skurril, mal bewegend, aber auch verstörend oder unterhaltsam sind die Berichte der Reporter, die Reste deutschen Erbes aufstöberten. Gert Anhalt hat die Archivsafari zusammengestellt, und er stellt sich die Frage: Bier, Wurst und Ententanz – sollten das Deutschlands maßgebliche Beiträge zur Verbesserung des Planeten sein? Sicherlich nicht – aber ganz ohne ging es auch nicht, als die ZDF-Korrespondenten aus aller Herren Länder immer mal wieder Entdeckungen deutscher Erbmasse meldeten: vom Oktoberfest in den USA und während Corona in China bis zum deutschen Auswandererdorf in Venezuela und dem deutschen Manöverdorf in Texas, wo scharf geschossen wurde.Auch die Aufarbeitung dunkler Kapitel ist Teil dieses Rückblicks: die Grauen der deutschen Colonia Dignidad in Chile und der Völkermord an den Herero in Namibia. Und wer hätte geahnt, dass die deutsche Einheit vielen Mongolen ihre geistige Heimat nahm und ein winziges Eiland am Rande des Pazifiks immer noch leidet unter der Fressgier einer Horde deutscher Affen? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.10.2023 ZDF 134. 100 Jahre Türkei: Atatürks Traum und Erdoğans Wirklichkeit
Folge 134 (30 Min.)Vor einhundert Jahren wurde die Republik Türkei gegründet. Seitdem prägen ethnische, politische und religiöse Konflikte ihre Geschichte. Was ist von Mustafa Kemal Atatürks Traum geblieben? Ein stolzer und moderner Vielvölkerstaat zwischen Orient und Okzident – das war die Vision Atatürks. Die Nachfolgerin des Osmanischen Reiches sollte Mitglied der Völker Europas sein. Das aber bleibt der Türkei bis heute verwehrt. Wie sieht die Wirklichkeit aus in der Türkei unter Präsident Recep Tayyip Erdoğan? ZDF-Korrespondent Jörg Brase trifft Menschen, die aus ihrer ganz eigenen Lebenserfahrung heraus auf ihre Heimat und deren einhundertjährige Geschichte blicken. Die einfache Bäuerin, die in Erdoğan den Bewahrer ihrer Religion und der türkischen Nation sieht.Den Ex-Admiral, der sagt, Erdoğan verrate Atatürks Erbe, den griechisch-türkischen Tavernenbesitzer, der sich trotz Atatürks Vertreibungspolitik auf seiner Insel zuhause fühlt. Für die Dokumentation spricht ZDF-Korrespondent Jörg Brase mit einem kurdischen Clan-Chef, für den hundert Jahre Türkei eine Leidensgeschichte sind, und mit Vertretern der Generation Z, einer jungen Frau in Istanbul, die ihre Heimat liebt und doch mehr Schatten als Licht sieht. Ein Kaleidoskop, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sondern Stimmen und Stimmungen sammelt aus einem schönen und reichen Land mit seiner schwierigen Geschichte. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.10.2023 ZDF 135. Im Rachen des Drachen – Wie umgehen mit China?
Folge 135 (45 Min.)Die Abhängigkeit von China ist für Deutschland gefährlicher als die von russischem Gas und Öl. Wie erpressbar ist Deutschland im Falle eines Konfliktes? Und wie konnte es so weit kommen? Deutschlands Abhängigkeit von Russlands fossilen Energieträgern stellt uns vor eine dramatische Bewährungsprobe. Aber was, wenn es noch ein viel größeres Problem gibt, eines, das Deutschlands Wohlstand, seine Arbeitsplätze, seine Freiheit existenziell bedrohen könnte? Deutschland droht bei China den gleichen Fehler zu wiederholen wie bei Russland.Aber dieser zweite Fehler ist viel gefährlicher. Die Abhängigkeit deutscher Unternehmen vom chinesischen Markt, von Lieferketten, Hightech – die ist schwerer zu kappen als die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl. China ist das eigentliche Problem für Deutschland. Dies ist eine Geschichte über Deutschland und seine Abhängigkeit von China. Sie spielt in Berlin, wo um eine China-Strategie gerungen wird. In Peking, das wirtschaftliche Abhängigkeit bewusst schafft, um politische Macht auszuüben. Bei großen DAX-Konzernen, die über Jahrzehnte Deutschlands China-Politik bestimmt und die verantwortlich sind für unsere Abhängigkeit von China. Außerdem in Brüssel, wo versucht wird, die eigentlich große Macht der EU gegen Pekings Allmachtsfantasien zu nutzen – bislang mit sehr überschaubarem Erfolg. In Washington, das Deutschland und Europa auf seinen Konfrontationskurs gegenüber Peking bringen will – und in Taiwan, dem Schauplatz für einen Konflikt, der die Welt in noch viel größerem Maße treffen würde als Russlands Krieg gegen die Ukraine. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 25.10.2023 ZDF 136. Tage des Zorns, Tage der Tränen – Krieg in Nahost
Folge 136 (45 Min.)Der brutale Angriff der Hamas auf Israel hat einen neuen Krieg im Nahen Osten ausgelöst. 7000 Raketen schießt Israels Armee in diesen Tagen auf Ziele in Gaza. 2 Millionen Menschen, die Hälfte davon Kinder, sind dort abgeschnitten von fast aller Versorgung. Hunderttausende versuchen sich in Sicherheit zu bringen. Jahrzehntelange Versuche den Konflikt einzudämmen liegen in Trümmern. Wut, Verzweiflung und häufig auch offener Hass herrschen auf beiden Seiten. Diese gegensätzlichen Perspektiven, die verhärteten Fronten, zeigen Katrin Eigendorf und Gert Anhalt in ihrer „auslandsjournal“-Dokumentation „Tages des Zorns, Tage der Tränen – Krieg in Nahost“.Im Gazastreifen begleiten sie die Familie Alqumboz-Haniyeh, die aus dem Norden Gazas in ein Flüchtlingszelt in Khan Yunis geflohen ist. Mehrere Generationen haben mitgenommen, was sie tragen konnten, und harren kurz vor der Grenze zu Ägypten aus, in der Hoffnung, der Zerstörung zu entfliehen. Im Westjordanland droht die nächste Eskalation. Über 100 Palästinenser, sagen ihre Behörden, seien seither durch Anschläge und Racheakte bewaffneter israelischer Siedler getötet worden. Die Wut wächst auch dort und könnte den Konflikt weiter verschärfen. In Israel herrschen Trauer, Wut und Zorn. Die Entführten, Verschleppten, die Geiseln in den Händen der Hamas – die Gedanken an ihr Schicksal quälen die Menschen. Jeden Tag demonstrieren Angehörige in Tel Aviv, sie wollen Druck auf die Regierung aufbauen, wollen, dass die Geiseln endlich freikommen. Eine Rückkehr zur Normalität ist heute undenkbar. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.11.2023 ZDF 137. SOS Mittelmeer: Europa zwischen Abschottung und Moral
Folge 137 (30 Min.)Reporterin Isabelle Schaefers begleitet ein Seenot-Rettungsschiff auf dem Mittelmeer und berichtet über die Mission. Verwoben wird diese Erzählung mit der politischen Ebene. Eine echte Zerreißprobe für die EU, die auch durch umstrittene Abkommen wie die mit der Türkei und Tunesien nicht entspannt werden konnte und die besonders jetzt, nur Monate vor der Europawahl, zur größten Herausforderung für die EU-Kommission wird. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 15.11.2023 ZDF 138. Afrikas populäre Putschisten – Machtpoker in der Sahel-Zone
Folge 138 (30 Min.)Logo „auslandsjournal“Bild: ZDF und FeedMee./FeedMeeWie Domino-Steine stürzen die Regierungen im frankophonen Westafrika. Juntas putschen sich an die Macht, nutzen antifranzösische Stimmungen und verschärfen die Sicherheitskrise. Die Partner des Westens wanken in Afrikas Sahel-Zone. Von Mauretanien bis Sudan zieht sich ein Krisengürtel quer durch den afrikanischen Kontinent, neue Migrationsströme drohen und geopolitische Interessen Chinas und Russlands schüren die Konflikte. Die Putschisten begründen ihre Staatsstreiche mit dem Unvermögen der gestürzten Regime, dem Unmut in der Bevölkerung gegen die internationalen Militäreinsätze und die anhaltende Bevormundung durch ehemalige Kolonialmächte.Aber die Instabilität in der Region hat viele Gründe. Ethnische und religiöse Konflikte, Falschnachrichten, die gezielt aus Russland gesteuert werden und Rohstoffinteressen von Großmächten überlagern die rein politische Krise. In ihrem Film „auslandsjournal – die doku: Afrikas populäre Putschisten – Machtpoker in der Sahel-Zone“ geht ZDF-Korrespondentin Susann von Lojewski der Stimmung in den Ländern der Sahel-Zone auf den Grund. In Mauretanien, Mali, Niger, Tschad und Sudan trifft sie Menschen, die ihre Lebensrealität schildern. Sie trifft Anhänger von Militärregierungen, Menschen die durch Klimawandel und Krieg ihre Lebensgrundlage verloren haben, Bundeswehr-Soldaten, die von ihrem Einsatz in Westafrika berichten und Unternehmer, die von europäischen Wirtschaftsinteressen profitieren. Viele teilen die Sorge, dass eine großflächige Auseinandersetzung um jeden Preis verhindert werden muss. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Di. 21.11.2023 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere Mi. 22.11.2023 ZDF Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 08.11.2023
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