• Folge 177 (45 Min.)
    Katrin Eigendorf im Interview mit dem ukrainischen Militarchef General Oleksandr Syrskyj. – Bild: ZDF und Timo Bruhns
    Katrin Eigendorf im Interview mit dem ukrainischen Militarchef General Oleksandr Syrskyj.
    Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: „Wie Waffen niederlegen?“ Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine. In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen. In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden. In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 ZDF
  • Folge 178 (45 Min.)
    Krisenreporter Carl Gierstorfer trifft die Friedensaktivistin und ehemalige Politikerin Monica McWilliams in Belfast, Nordirland.
    Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe. In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: „Wie Vertrauen aufbauen?“ Dafür treffen sie Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine. Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung? Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen. In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden? In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 02.04.2026 ZDF
  • Folge 179 (30 Min.)
    Ungarn hat die Wahl: weitere vier Jahre unter Viktor Orbán? Oder gelingt dem Oppositionsführer Péter Magyar die Sensation? So oder so steht viel auf dem Spiel. Für Ungarn, aber auch für die gesamte EU und nicht zuletzt für die Ukraine. Denn auf europäischer Bühne hat sich Ungarn unter Orbán immer mehr ins Abseits gestellt mit seinen nationalistischen und russlandnahen Positionen. In Ungarn selbst werden ihm und seiner Partei massive Vetternwirtschaft, Autoritarismus und Beschädigung der Unabhängigkeit von Justiz und Medien vorgeworfen. Und für die Ukraine steht viel auf dem Spiel, weil die Regierung Orbán stets ein Ende der militärischen Unterstützung Kiews fordert. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge analysiert die politische Ausgangslage in Budapest und Brüssel. Er ist unterwegs im Land, trifft Wähler, analysiert die Rolle von Bots und KI im Wahlkampf und beleuchtet die Lage der Menschenrechte in Ungarn unter Orbán, der nach wie vor insbesondere auf dem Land auf viel Rückhalt zählen kann. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 ZDF
  • Folge 180 (45 Min.)
    Es ist Staatsdoktrin des Iran die Islamische Revolution zu verbreiten. Das Regime beeinflusst seine Nachbarn im Nahen Osten religiös, militärisch und wirtschaftlich. Golineh Atai reist durch den Irak, Syrien, Libanon und den Jemen und zeigt wie das iranische Regime unter anderem durch Waffenlieferungen, politische Parteien und schiitische Milizen die Nachbarn beeinflusst und kontrolliert. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 3sat

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