bisher 180 Folgen, Folge 162–180
162. Die Welt nach Corona
Folge 162 (45 Min.)Die Pandemie verändert die Welt und prägt unser Leben bis heute. Fünf Jahre nach dem Ausbruch zeigt das ZDF „auslandsjournal – die doku: Die Welt nach Corona“. Homeoffice gehört zum Alltag, Forscher entwickeln neuartige Impfstoffe. Neben Fortschritt offenbart die Krise aber auch Brüche: Staatliche Eingriffe begrenzen Souveränität, Lieferketten geraten ins Wanken, das Vertrauen in Institutionen bröckelt. Die politischen Folgen der Pandemie bringen Regierungen zu Fall und verschärfen die Polarisierung.In Rekordzeit müssen Krisenpläne entwickelt, Gesundheitssysteme gestärkt und Wirtschaftspakete geschnürt werden. Gleichzeitig wachsen Spannungen durch Maßnahmen wie Lockdowns und Impfpflichten, führen zu anhaltenden und kontrovers geführten Debatten und Protestbewegungen. Dabei schärft die Pandemie auch das Bewusstsein für Zusammenhalt, Gesundheit und Resilienz. Aus einer Krise erwächst Innovation – und eine neue Bereitschaft, Arbeit, Gemeinschaft und Verantwortung zu denken. Der Umgang mit der Pandemie stößt Veränderungen an, beschleunigt den Wandel in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Die ZDF-Korrespondenten in den USA, China und Italien haben den Ausbruch der Pandemie von Beginn an verfolgt, die gesellschaftlichen Brüche in zahlreichen Dokumentationen nachgezeichnet und ausführlich über die Folgen für die Menschen berichtet. Fünf Jahre nach Ausbruch der Pandemie kehren sie zurück an die prägendsten Orte ihrer Berichterstattung und treffen Menschen, die sie in den vergangenen fünf Jahren immer wieder begleitet haben. China-Korrespondentin Miriam Steimer reist nach Wuhan, den Ort in China, in dem die Pandemie ihren Ursprung nahm. Zu spät und dann radikal reagiert die chinesische Staatsführung auf das Coronavirus. Massive Lockdowns, Freiheitsbeschränkungen, menschliche und wirtschaftliche Dramen sind die Folge. Genauso unerwartet kommt die Öffnung, an deren Folge sich der Großteil der chinesischen Bevölkerung mit dem Virus infiziert. Welche Maßnahmen sind geblieben? Wie blicken die betroffenen Menschen heute auf die Einschränkungen? Ist China besser auf die nächste Pandemie vorbereitet? In Bergamo und Rom zeigt Italien-Korrespondent Andreas Postel, wie die Pandemie Europa im Griff gehalten hat. Krankenschwestern und Ärzte kämpfen damals bis zur Erschöpfung und mit großem persönlichen Risiko gegen die Ausbreitung des Virus. Wie blicken sie heute auf die Rolle von Staat und Gesellschaft? Waren die Maßnahmen der europäischen Regierungen ausreichend oder vielleicht sogar überzogen? Wie hat die Pandemie das Leben der Europäer verändert? In New York trifft Johannes Hano erneut auf Menschen, die in Amerikas größtem Hotspot versucht haben, die Ausbreitung in den USA zu kontrollieren. Ärzte, Bestatter, Lieferdienste und Restaurantbesitzer, deren Leben bis heute durch die Pandemie bestimmt sind. Die massiven staatlichen Eingriffe verschärfen aber auch die Skepsis gegenüber der Impfpflicht. Verschwörungstheorien halten sich bis heute. Mit Robert F. Kennedy jr. benennt Donald Trump einen der bekanntesten Impfgegner zu seinem Favoriten als Gesundheitsminister. Bei Kindern sinkt die Impfrate gegen Polio, Masern und Keuchhusten. Das Misstrauen gegen staatliche Institutionen ist nur eine der langfristigen Folgen der Pandemie. Das Virus hat auch das Verhältnis von Staat und Bevölkerung grundlegend verändert. Fünf Jahre nach Ausbruch einer Lungenerkrankung, die in kürzester Zeit die ganze Welt erreicht und verändert hat, sendet das ZDF „auslandsjournal – die doku: Die Welt nach Corona“. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 19.03.2025 ZDF 163. Wiedersehen in Israel: Kriegstrauma und die Hoffnung auf Frieden
Folge 163 (30 Min.)Meron Mendel kehrt nach Israel zurück. Diesmal begegnet der Direktor der Anne-Frank-Stiftung in Frankfurt einem Land, das um die Rückkehr der Geiseln bangt. Das sich fragt, wie es jemals wieder ein friedliches Zusammenleben, Vertrauen geben kann zwischen Israelis und Palästinensern. Es ist eine Reise in ein Land, das erschöpft ist von einem langen Krieg. Das kaum mehr zu hoffen wagt auf Frieden und Versöhnung. Mendel trifft Freunde und Bekannte, die dennoch alles dafür aufwenden, dass genau diese Hoffnung lebendig bleibt. Einige seiner Gesprächspartner hat Mendel bereits bei einem ersten Besuch getroffen, kurz nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023. Nun spricht er erneut mit ihnen, fragt danach, was seitdem mit Israel und ihnen passiert ist.Auf einem Teil dieser Reise wird er begleitet von seiner Frau Saba-Nur Cheema und ihren beiden Kindern. Seine Frau ist Muslima, er Jude. Gemeinsam besuchen sie eine der wenigen Schulen in Israel, in denen arabische und jüdische Kinder gemeinsam unterrichtet werden. Mendel trifft außerdem den Großvater von Naama Levy, einer jungen Späherin der israelischen Armee, die von der Hamas als Geisel verschleppt wurde und nach 477 Tagen freigelassen wurde. Meron Mendel besucht extremistische Siedler im Westjordanland, wo im Schatten des Gazakrieges die Spannungen zugenommen haben. Er diskutiert mit ihnen über ihren Anspruch, das ganze Westjordanland für Israel zu annektieren. Mendel hat seinen Wehrdienst unter anderem in Hebron im Westjordanland absolviert, wo er im Dienst der Armee Siedler schützen sollte. Die große Frage, die ihn umtreibt, ist: Wohin steuert das Land durch diesen Krieg und seine Regierung? Was bedeutet das für das Zusammenleben von Juden und Arabern – für die Hoffnung auf Frieden? Auf dieser zweiten Reise sucht „auslandsjournal – die doku: Wiedersehen in Israel“ mit ihm nach Antworten. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 26.03.2025 ZDF 164. Systemsprenger Trump: Die ersten 100 Tage im Amt
Folge 164 (45 Min.)Der neue US-Präsident stellt sein Land und die Welt auf den Kopf. Donald Trump demontiert Schritt für Schritt den Regierungsapparat. Er zerlegt die amerikanische Wirtschafts- und Sozialpolitik sowie die regelbasierte, werteorientierte Weltordnung, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstand. Das alte Amerika ist unter Trump nicht mehr wiederzuerkennen. Wie tiefgreifend sind die Veränderungen? Welche Folgen haben sie für die Vereinigten Staaten und die Welt – politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich? Annette Brieger und Elmar Theveßen sind unterwegs auf den Spuren des Systemsprengers Trump. Sie reden mit Menschen im Land, mit entlassenen Staatsbediensteten, mit enttäuschten und begeisterten Bürgern, mit Wirtschaftsbossen und Politikern. Unter ihren Gesprächspartnern sind glühende Anhänger des Trumpismus und entschiedene Gegner, die vor einer Zerstörung der amerikanischen Demokratie warnen. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 30.04.2025 ZDF 165. Trump und Europa: Ein Kontinent in der Klemme
Folge 165 (30 Min.)Erschrocken, panisch, überrascht – so fällt Europas Reaktion auf Präsident Donald Trump und seinen Knallhart-Kurs auch gegenüber jahrzehntelangen Verbündeten auf. Doch die EU und ganz Europa, selbst engste Alliierte wie Kanada und Großbritannien, sind denkbar schlecht vorbereitet auf die „Make America Great Again“-Politik Trumps. Die Freunde verprellt und sich Autokratien wie Russland annähert. Der Film von Ulf Röller, Isabelle Schaefers und Lara Wiedeking zeigt, wie schlecht Europa auf diese Zeitenwende vorbereitet ist. Und wie hart die EU nun damit kämpft, sich fit zu machen für die neuen Bedrohungen. Die Autoren begleiten unter anderen die Außenbeauftragte Kaja Kallas, die vor der riesigen Herausforderung steht, ein uneiniges Europa verteidigungsfähig zu machen. Denn trotz aller Bedrohung: Auch in der größten geopolitischen Krise seit Jahrzehnten ist sich die EU nicht einig. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 30.04.2025 ZDF 166. Nawalnys Erben: Machtlos gegen Putin
Folge 166 (30 Min.)Seit dem Tod Alexej Nawalnys im Februar 2024 fehlt der russischen Opposition ihr Anführer. Was fehlt, ist eine gemeinsame Strategie, um Wladimir Putin tatsächlich Paroli zu bieten. In Russland leben Oppositionelle gefährlich. Außerhalb des Landes kämpfen die Putin-Gegner gegen die Bedeutungslosigkeit und teilweise auch gegeneinander. Die russische Opposition ist tief zerstritten, an gemeinsame Arbeit gegen den Kreml ist kaum zu denken – an eine starke Exil-Opposition ebenfalls nicht. Auf der anderen Seite stehen die, die noch im Land verblieben sind, ihre Arbeit nur noch unter größter Gefahr ausüben können. Repressalien der Staatsmacht sind an der Tagesordnung, die Gefahr einer Verhaftung allgegenwärtig. Nawalnys Erben: im Ausland zerstritten, in Russland machtlos. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 07.05.2025 ZDF 167. NATO am Limit: Kann das Bündnis uns noch schützen?
Folge 167 (45 Min.)Die NATO im Umbruch: Der Ukrainekrieg hat das Bündnis in einen Zustand der Alarmbereitschaft versetzt. Die Dokumentation „auslandsjournal – die doku: NATO am Limit“ der ZDF-Korrespondenten Isabelle Schaefers und David Sauer begleitet die größte Aufrüstungsinitiative der NATO seit dem Kalten Krieg. In Athen drängen sich die Rüstungsmanager auf der Waffenmesse, während in Estland französische und britische Soldaten mit Zivilisten den Ernstfall proben. Der Ukrainekrieg hat die NATO aufgeschreckt, das Bündnis rüstet auf wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Doch die Herausforderungen sind vielfältig: Russland im Osten, China im Indopazifik, die eigenen Schwachstellen in der Arktis.„auslandsjournal – die doku“ begleitet die NATO bei ihrer größten Aufrüstungsinitiative und zeigt, wie sich das Bündnis neu erfindet. Die ZDF-Korrespondenten David Sauer und Isabelle Schaefers treffen deutsche Generäle in Norfolk, die die transatlantische Zusammenarbeit stärken sollen, begleiten NATO-Übungen in den Philippinen und sprechen mit Experten über die Abhängigkeit Europas von den USA. Kann die NATO den neuen Bedrohungen standhalten und ihre Mitglieder schützen? Und welche Rolle spielt Deutschland in diesem Bündnis? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.06.2025 ZDF 168. Putins Griff nach Afrika – Russlands Einfluss in der Sahel-Zone
Folge 168 (30 Min.)Bild: ZDF und Sira ThierijNach Militärputschen in Niger, Mali und Burkina Faso verliert der Westen an Einfluss. Russland nutzt das neu entstandene Machtvakuum für seinen geopolitischen Vormarsch. Die Sahelzone, einst Ort blühender Kultur, ist heute geprägt von Terror und Machtkämpfen. Der Film „Putins Griff nach Afrika“ ist eine investigativ-dokumentarische Reise, die unter lebensgefährlichen Bedingungen entstanden ist. Die Dokumentation gibt Einblicke in eine Region, in der die Länder mit ihren Rohstoffen und Machthabern zu globalen Schachfiguren geworden sind. In Mali, Burkina Faso und Niger haben Militärs gewählte Regierungen gestürzt. Der Westen wurde zum Abzug gezwungen und Russland füllt das entstandene Vakuum mit Waffen, Beratern und Propaganda.Der Kreml baut Einflusszonen auf, wo früher Demokratie und Entwicklungshilfe versprochen wurden. Die Sahelzone ist eine der ärmsten und jüngsten Regionen der Welt. Die Menschen leiden unter Terror, Klimawandel, Hunger und Perspektivlosigkeit. Mehr als die Hälfte aller Terroropfer weltweit stammen inzwischen von hier. Russland bietet den neuen Regimen Rückendeckung und verfolgt dabei knallharte strategische Interessen. Diese Dokumentation führt in Länder, in denen Journalismus kaum noch möglich ist. Unter lebensgefährlichen Bedingungen ist es dem Filmteam gelungen, exklusive Einblicke zu gewinnen in eine Welt der Einschüchterung, der Repression und des geopolitischen Wettlaufs. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 03.09.2025 ZDF 169. 2 Jahre nach dem Hamas-Angriff – Israelis und Palästinenser zwischen Trauma und Krieg
Folge 169 (30 Min.)Zum zweiten Jahrestag des mörderischen Hamas-Angriffs auf Israel blickt die „auslandsjournal“-Doku auf die zerstörerischen Folgen des Konfliktes für Israelis und Palästinenser. „Israelis und Palästinenser zwischen Trauma und Krieg“ begleitet Angehörige von Geiseln, die noch immer in Gaza festgehalten werden, und ehemalige Geiseln, die die Hölle überlebt haben. In Gaza-Stadt erleben die Zuschauer den Alltag einer Familie, die sich vor der bevorstehenden Offensive der israelischen Armee fürchtet. Die Reportage zeigt die Traumata auf beiden Seiten und lässt hohe Repräsentanten wie den ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und den ehemaligen Brigadegeneral Yossi Kuperwasser mit ihren Einschätzungen und Visionen zur Zukunft des Konfliktes zu Wort kommen.Kann es jemals Frieden geben, oder ist der Nahostkonflikt zu einem endlosen Kreislauf der Gewalt geworden? Die Reportage bietet einen tiefen Einblick in die komplexen politischen und humanitären Herausforderungen der Region und zeigt die menschlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.10.2025 ZDF 170. Chaturbate: Das globale Business mit Online-Live-Sex
Folge 170 (45 Min.)Chaturbate ist eine globale Live-Sex-Supermacht. Deutsche Nutzer bestellen sexuelle Praktiken, die in Rumänien und Kolumbien unter teils ausbeuterischen Bedingungen gestreamt werden. Es ist eine Milliardenindustrie geworden. User können für Geld live zusehen und ihre Wünsche bestellen. Reporter Frederik Fleig reist zu internationalen Hotspots des Chaturbate-Geschäfts, um dem Phänomen und seinen vielen Seiten auf den Grund zu gehen. Hinter der Fassade des angeblich demokratischen „Cam-Girl-Selbstempowerments“ steckt ein in Osteuropa und Lateinamerika hochprofitabler Agenturapparat. Die Reportage folgt einer mehrteiligen Reise nach Medellín, Bukarest und Großbritannien. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDF 171. Nie wieder Opfer: Der Kampf der Frauen weltweit
Folge 171 (45 Min.)Selime BüyükgözeBild: ZDFDiese Dokumentation erzählt von der Widerstandskraft von Frauen weltweit. Es sind die Geschichten von Frauen, die Opfer von Gewalt, Diskriminierung und Entrechtung wurden. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 26.11.2025 ZDF 172. Ein Jahr nach dem Sturz Assads: Schafft Syrien den Neuanfang?
Folge 172 (30 Min.)Hoffnungen und enttäuschte Hoffnungen – ein Jahr nach dem Sturz einer brutalen Diktatur, die Syrien ein halbes Jahrhundert in ihrem Griff hielt, ist das Land frei und unfrei zugleich. Der Polizeistaat ist weg, die freie Rede möglich – aber das Unrecht nicht aufgearbeitet. Es gibt so viele Traumata wie Waffen: Neue Wunden sind aufgebrochen entlang alter Kriegsfronten. Racheakte lassen das Land nicht zur Ruhe kommen. Der wandelbare Ex-Dschihadist und Machthaber Ahmad al-Scharaa gewann die Unterstützung von Donald Trump, strebt Frieden an mit seinen Nachbarn – auch Israel – und ruft zur Versöhnung zwischen den Syrern auf.Doch die Gewalt zwischen den Religionsgruppen zerreißt das Land immer wieder. Golineh Atai, ZDF-Studioleiterin für die arabische Welt, reist mit ihrem Team vom Süden in den Norden des kulturell so unterschiedlichen und zersplitterten Syriens. Sie trifft Menschen, die Aufbruch und Zuversicht erfahren. Oder neuen Schmerz und Gewalt erleben. Sie fragt: Wann wird Frieden möglich sein, wann Einheit und Zusammenleben? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 03.12.2025 ZDF 173. Krisenfall Grönland – Sprengt Trump die NATO?
Folge 173 (30 Min.)Mit Trumps Griff nach Grönland stehen der Westen und die NATO vor ihrer schwersten Bewährungsprobe. Verabschieden sich die USA jetzt endgültig als westliche Führungsmacht? Dass die USA immer Machtpolitik betrieben haben, mussten die Verbündeten stets hinnehmen. Die US-Sicherheitsgarantie war im Kalten Krieg lebenswichtig für Europa. Aber mit Trump werden alte Gewissheiten hinfällig und Europa muss sich neu aufstellen. Der Angriff auf Caracas, die Verschleppung von Präsident Maduro und dann das aggressive Auftreten gegenüber dem Nato-Partner Dänemark im Ringen um Grönland – all das bringt den kollektiven Westen ins Wanken und rüttelt an dem Weltbild, an das sich viele Europäer in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben.Die USA, nach dem zweiten Weltkrieg „großer Bruder“, Sicherheits- und Freiheitsgarant, Ordnungsmacht und Super-Soft-Power, verändern ihr Antlitz. Politikwissenschaftler und Militärexperten steuern Ihre Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Grönland-Krise bei. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 22.01.2026 ZDF 174. Krone in der Krise: Skandal, Profit und Privilegien in der britischen Monarchie
Folge 174 (30 Min.)König Charles der III bei der Parlamentseröffnung.Bild: ZDF und Hannah McKay/PA Wire/EMPICS / [M]König Charles muss sich immer mehr Vorwürfen stellen. Der Skandal um Bruder Andrew und der Reichtum der Königsfamilie befeuern die Kritik. Wie zukunftsfähig ist die britische Monarchie? König Charles versucht, die Monarchie zu modernisieren und für seinen Sohn vorzubereiten: Doch die Schatten der Vergangenheit holen die Krone ein. Die mutmaßlichen Verfehlungen seines Bruders Andrew im Epstein-Fall sorgen für Empörung. Dazu Veröffentlichungen über Andrews Finanzen und Bereicherungen, die im Vereinigten Königreich zunehmend zu einer Durchleuchtung royaler Finanzen führen.Und auf den König und seinen Sohn ausstrahlen: Denn König Charles und Prinz William verdienen mit ihrem Besitz Millionen. Hinter den Einnahmequellen der Royals, die sich selbst „Die Firma“ nennen, steckt altes feudales Recht. Ist das noch zeitgemäß in einer Zeit, in der viele Briten wegen Inflation und klammer öffentlicher Kassen den Gürtel enger schnallen? Prinz William versucht, mit einer hochprofessionellen Strategie in den sozialen Medien, seine eigene Regentschaft vorzubereiten. Doch je perfekter er auftritt, desto mehr regt sich Skepsis, ob er seinen eigenen sozial- und umweltpolitischen Ansprüchen gerecht wird. Handeln seine Betriebe, wie er es anderen predigt? Wozu braucht es die Monarchie – eine Frage, die inzwischen Fernsehserien beschäftigt. „auslandsjournal – die doku“ geht den Vorwürfen nach, durchleuchtet das finanzielle Dickicht der Royals und fragen, wie zukunftsfähig die britische Monarchie wirklich ist. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.02.2026 ZDF 175. Wer war Jeffrey Epstein?
Folge 175 (45 Min.)Gert Anhalt begibt sich auf die Spur der Geschichte von Jeffrey Epstein. Die Dokumentation „Wer war Jeffrey Epstein?“ zeichnet ein Sittengemälde von Macht, Verbrechen und Manipulation. Der Epstein-Skandal sendet Schockwellen rund um die Welt. Er wirft ein Licht auf die Reichen und Mächtigen. Und auf ihren Umgang mit Moral. Doch wer war Jeffrey Epstein? Wer waren seine Opfer, wer seine finanziellen Förderer und Kunden? (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 04.03.2026 ZDF 176. Couchsurfen in Argentinien – Fußballfieber, Tango und wildes Patagonien
Folge 176 (30 Min.)Ein Land lernt man erst dann richtig kennen, wenn man Zeit mit den Menschen dort verbringt. Mit dieser simplen Idee reist Couchsurfer Stephan Orth nach Argentinien. Er will sich ganz auf das Land und die Menschen einlassen, bei den Einheimischen wohnen und mit ihnen den Alltag teilen. In der neuen Reihe „auslandsjournal Couchsurfen“ macht der Host alles mit, was seine Gastgeber mit ihm vorhaben. Argentinien – das Land des Tangos, der Anden und der ewigen Inflation. Seit dem Amtsantritt von Präsident Javier Milei erlebt Argentinien eine radikale Umbruchphase. Subventionen werden gestrichen, der öffentliche Sektor massiv abgebaut, Arbeitsrechte gelockert und Umweltschutzgesetze abgeschafft – alles im Namen einer neoliberalen Schocktherapie, die das Land tief erschüttert.Stephan Orth reist durch ein gespaltenes Land im Wandel: In Buenos Aires spielt er mit seinem Gastgeber auf Bolzplätzen und wirft sich ins Getümmel beim Superclásico, dem Spiel der Spiele zwischen Boca Juniors und River Plate. In Rosario bewegt er sich mit seiner Gastgeberin durch den chaotischen Alltag einer Metropole und erfährt, wie sich ökonomische Schieflagen im Leben der Menschen niederschlagen. In Patagonien erwandert er mit seinem dortigen Gastgeber die wunderbare Naturlandschaft in den Anden. Trotz all der Krisen begegnet Stephan Orth auch der Resilienz und Lebensfreude der Argentinier. Seine Philosophie: Wahre Verbindungen entstehen nicht durch das Abhaken von Attraktionen, sondern durch das Zuhören, das gemeinsame Erleben und das Teilen von Geschichten. In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spaltung ist es für ihn wichtiger denn je, über Grenzen hinweg miteinander zu sprechen und sich das Fremde durch direkte Begegnung vertraut zu machen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 ZDF 177. So geht Frieden! – Wie Waffen niederlegen?
Folge 177 (45 Min.)Katrin Eigendorf im Interview mit dem ukrainischen Militarchef General Oleksandr Syrskyj.Bild: ZDF und Timo BruhnsFrieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe.In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: „Wie Waffen niederlegen?“ Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine. In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen. In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden. In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 ZDF 178. So geht Frieden! – Wie Vertrauen aufbauen?
Folge 178 (45 Min.)Krisenreporter Carl Gierstorfer trifft die Friedensaktivistin und ehemalige Politikerin Monica McWilliams in Belfast, Nordirland.Bild: Benjamin Kahlmeyer / ZDFFrieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe.In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: „Wie Vertrauen aufbauen?“ Dafür treffen sie Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine. Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung? Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen. In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden? In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 02.04.2026 ZDF 179. Ungarn vor der Wahl – Endet die Ära Orban?
Folge 179 (30 Min.)Ungarn hat die Wahl: weitere vier Jahre unter Viktor Orbán? Oder gelingt dem Oppositionsführer Péter Magyar die Sensation? So oder so steht viel auf dem Spiel. Für Ungarn, aber auch für die gesamte EU und nicht zuletzt für die Ukraine. Denn auf europäischer Bühne hat sich Ungarn unter Orbán immer mehr ins Abseits gestellt mit seinen nationalistischen und russlandnahen Positionen. In Ungarn selbst werden ihm und seiner Partei massive Vetternwirtschaft, Autoritarismus und Beschädigung der Unabhängigkeit von Justiz und Medien vorgeworfen.Und für die Ukraine steht viel auf dem Spiel, weil die Regierung Orbán stets ein Ende der militärischen Unterstützung Kiews fordert. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge analysiert die politische Ausgangslage in Budapest und Brüssel. Er ist unterwegs im Land, trifft Wähler, analysiert die Rolle von Bots und KI im Wahlkampf und beleuchtet die Lage der Menschenrechte in Ungarn unter Orbán, der nach wie vor insbesondere auf dem Land auf viel Rückhalt zählen kann. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 ZDF 180. Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost
Folge 180 (45 Min.)Es ist Staatsdoktrin des Iran die Islamische Revolution zu verbreiten. Das Regime beeinflusst seine Nachbarn im Nahen Osten religiös, militärisch und wirtschaftlich. Golineh Atai reist durch den Irak, Syrien, Libanon und den Jemen und zeigt wie das iranische Regime unter anderem durch Waffenlieferungen, politische Parteien und schiitische Milizen die Nachbarn beeinflusst und kontrolliert. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Do. 30.04.2026 3sat
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