bisher 186 Folgen, Folge 169–186
169. 2 Jahre nach dem Hamas-Angriff – Israelis und Palästinenser zwischen Trauma und Krieg
Folge 169 (30 Min.)Zum zweiten Jahrestag des mörderischen Hamas-Angriffs auf Israel blickt die „auslandsjournal“-Doku auf die zerstörerischen Folgen des Konfliktes für Israelis und Palästinenser. „Israelis und Palästinenser zwischen Trauma und Krieg“ begleitet Angehörige von Geiseln, die noch immer in Gaza festgehalten werden, und ehemalige Geiseln, die die Hölle überlebt haben. In Gaza-Stadt erleben die Zuschauer den Alltag einer Familie, die sich vor der bevorstehenden Offensive der israelischen Armee fürchtet. Die Reportage zeigt die Traumata auf beiden Seiten und lässt hohe Repräsentanten wie den ehemaligen Ministerpräsidenten Ehud Olmert und den ehemaligen Brigadegeneral Yossi Kuperwasser mit ihren Einschätzungen und Visionen zur Zukunft des Konfliktes zu Wort kommen.Kann es jemals Frieden geben, oder ist der Nahostkonflikt zu einem endlosen Kreislauf der Gewalt geworden? Die Reportage bietet einen tiefen Einblick in die komplexen politischen und humanitären Herausforderungen der Region und zeigt die menschlichen Schicksale hinter den Schlagzeilen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.10.2025 ZDF 170. Chaturbate: Das globale Business mit Online-Live-Sex
Folge 170 (45 Min.)Chaturbate ist eine globale Live-Sex-Supermacht. Deutsche Nutzer bestellen sexuelle Praktiken, die in Rumänien und Kolumbien unter teils ausbeuterischen Bedingungen gestreamt werden. Es ist eine Milliardenindustrie geworden. User können für Geld live zusehen und ihre Wünsche bestellen. Reporter Frederik Fleig reist zu internationalen Hotspots des Chaturbate-Geschäfts, um dem Phänomen und seinen vielen Seiten auf den Grund zu gehen. Hinter der Fassade des angeblich demokratischen „Cam-Girl-Selbstempowerments“ steckt ein in Osteuropa und Lateinamerika hochprofitabler Agenturapparat. Die Reportage folgt einer mehrteiligen Reise nach Medellín, Bukarest und Großbritannien. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 19.11.2025 ZDF 171. Nie wieder Opfer: Der Kampf der Frauen weltweit
Folge 171 (45 Min.)Diese Dokumentation erzählt von der Widerstandskraft von Frauen weltweit. Es sind die Geschichten von Frauen, die Opfer von Gewalt, Diskriminierung und Entrechtung wurden. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 26.11.2025 ZDF 172. Ein Jahr nach dem Sturz Assads: Schafft Syrien den Neuanfang?
Folge 172 (30 Min.)Hoffnungen und enttäuschte Hoffnungen – ein Jahr nach dem Sturz einer brutalen Diktatur, die Syrien ein halbes Jahrhundert in ihrem Griff hielt, ist das Land frei und unfrei zugleich. Der Polizeistaat ist weg, die freie Rede möglich – aber das Unrecht nicht aufgearbeitet. Es gibt so viele Traumata wie Waffen: Neue Wunden sind aufgebrochen entlang alter Kriegsfronten. Racheakte lassen das Land nicht zur Ruhe kommen. Der wandelbare Ex-Dschihadist und Machthaber Ahmad al-Scharaa gewann die Unterstützung von Donald Trump, strebt Frieden an mit seinen Nachbarn – auch Israel – und ruft zur Versöhnung zwischen den Syrern auf.Doch die Gewalt zwischen den Religionsgruppen zerreißt das Land immer wieder. Golineh Atai, ZDF-Studioleiterin für die arabische Welt, reist mit ihrem Team vom Süden in den Norden des kulturell so unterschiedlichen und zersplitterten Syriens. Sie trifft Menschen, die Aufbruch und Zuversicht erfahren. Oder neuen Schmerz und Gewalt erleben. Sie fragt: Wann wird Frieden möglich sein, wann Einheit und Zusammenleben? (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 03.12.2025 ZDF 173. Krisenfall Grönland – Sprengt Trump die NATO?
Folge 173 (30 Min.)Mit Trumps Griff nach Grönland stehen der Westen und die NATO vor ihrer schwersten Bewährungsprobe. Verabschieden sich die USA jetzt endgültig als westliche Führungsmacht? Dass die USA immer Machtpolitik betrieben haben, mussten die Verbündeten stets hinnehmen. Die US-Sicherheitsgarantie war im Kalten Krieg lebenswichtig für Europa. Aber mit Trump werden alte Gewissheiten hinfällig und Europa muss sich neu aufstellen. Der Angriff auf Caracas, die Verschleppung von Präsident Maduro und dann das aggressive Auftreten gegenüber dem Nato-Partner Dänemark im Ringen um Grönland – all das bringt den kollektiven Westen ins Wanken und rüttelt an dem Weltbild, an das sich viele Europäer in den letzten Jahrzehnten gewöhnt haben.Die USA, nach dem zweiten Weltkrieg „großer Bruder“, Sicherheits- und Freiheitsgarant, Ordnungsmacht und Super-Soft-Power, verändern ihr Antlitz. Politikwissenschaftler und Militärexperten steuern Ihre Ansichten zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Grönland-Krise bei. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 22.01.2026 ZDF 174. Krone in der Krise: Skandal, Profit und Privilegien in der britischen Monarchie
Folge 174 (30 Min.)König Charles der III bei der Parlamentseröffnung.Bild: ZDF und Hannah McKay/PA Wire/EMPICS / [M]König Charles muss sich immer mehr Vorwürfen stellen. Der Skandal um Bruder Andrew und der Reichtum der Königsfamilie befeuern die Kritik. Wie zukunftsfähig ist die britische Monarchie? König Charles versucht, die Monarchie zu modernisieren und für seinen Sohn vorzubereiten: Doch die Schatten der Vergangenheit holen die Krone ein. Die mutmaßlichen Verfehlungen seines Bruders Andrew im Epstein-Fall sorgen für Empörung. Dazu Veröffentlichungen über Andrews Finanzen und Bereicherungen, die im Vereinigten Königreich zunehmend zu einer Durchleuchtung royaler Finanzen führen.Und auf den König und seinen Sohn ausstrahlen: Denn König Charles und Prinz William verdienen mit ihrem Besitz Millionen. Hinter den Einnahmequellen der Royals, die sich selbst „Die Firma“ nennen, steckt altes feudales Recht. Ist das noch zeitgemäß in einer Zeit, in der viele Briten wegen Inflation und klammer öffentlicher Kassen den Gürtel enger schnallen? Prinz William versucht, mit einer hochprofessionellen Strategie in den sozialen Medien, seine eigene Regentschaft vorzubereiten. Doch je perfekter er auftritt, desto mehr regt sich Skepsis, ob er seinen eigenen sozial- und umweltpolitischen Ansprüchen gerecht wird. Handeln seine Betriebe, wie er es anderen predigt? Wozu braucht es die Monarchie – eine Frage, die inzwischen Fernsehserien beschäftigt. „auslandsjournal – die doku“ geht den Vorwürfen nach, durchleuchtet das finanzielle Dickicht der Royals und fragen, wie zukunftsfähig die britische Monarchie wirklich ist. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 04.02.2026 ZDF 175. Wer war Jeffrey Epstein?
Folge 175 (45 Min.)Der frühere US-Präsident Bill Clinton mit Jeffery Epstein.Bild: ORF/ZDFGert Anhalt begibt sich auf die Spur der Geschichte von Jeffrey Epstein. Die Dokumentation „Wer war Jeffrey Epstein?“ zeichnet ein Sittengemälde von Macht, Verbrechen und Manipulation. Der Epstein-Skandal sendet Schockwellen rund um die Welt. Er wirft ein Licht auf die Reichen und Mächtigen. Und auf ihren Umgang mit Moral. Doch wer war Jeffrey Epstein? Wer waren seine Opfer, wer seine finanziellen Förderer und Kunden? (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 04.03.2026 ZDF 176. Couchsurfen in Argentinien – Fußballfieber, Tango und wildes Patagonien
Folge 176 (30 Min.)Ein Land lernt man erst dann richtig kennen, wenn man Zeit mit den Menschen dort verbringt. Mit dieser simplen Idee reist Couchsurfer Stephan Orth nach Argentinien. Er will sich ganz auf das Land und die Menschen einlassen, bei den Einheimischen wohnen und mit ihnen den Alltag teilen. In der neuen Reihe „auslandsjournal Couchsurfen“ macht der Host alles mit, was seine Gastgeber mit ihm vorhaben. Argentinien – das Land des Tangos, der Anden und der ewigen Inflation. Seit dem Amtsantritt von Präsident Javier Milei erlebt Argentinien eine radikale Umbruchphase. Subventionen werden gestrichen, der öffentliche Sektor massiv abgebaut, Arbeitsrechte gelockert und Umweltschutzgesetze abgeschafft – alles im Namen einer neoliberalen Schocktherapie, die das Land tief erschüttert.Stephan Orth reist durch ein gespaltenes Land im Wandel: In Buenos Aires spielt er mit seinem Gastgeber auf Bolzplätzen und wirft sich ins Getümmel beim Superclásico, dem Spiel der Spiele zwischen Boca Juniors und River Plate. In Rosario bewegt er sich mit seiner Gastgeberin durch den chaotischen Alltag einer Metropole und erfährt, wie sich ökonomische Schieflagen im Leben der Menschen niederschlagen. In Patagonien erwandert er mit seinem dortigen Gastgeber die wunderbare Naturlandschaft in den Anden. Trotz all der Krisen begegnet Stephan Orth auch der Resilienz und Lebensfreude der Argentinier. Seine Philosophie: Wahre Verbindungen entstehen nicht durch das Abhaken von Attraktionen, sondern durch das Zuhören, das gemeinsame Erleben und das Teilen von Geschichten. In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spaltung ist es für ihn wichtiger denn je, über Grenzen hinweg miteinander zu sprechen und sich das Fremde durch direkte Begegnung vertraut zu machen. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 ZDF 177. So geht Frieden! – Wie Waffen niederlegen?
Folge 177 (45 Min.)Katrin Eigendorf im Interview mit dem ukrainischen Militarchef General Oleksandr Syrskyj.Bild: ZDF und Timo BruhnsFrieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe.In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der erste Teil geht der Frage nach: „Wie Waffen niederlegen?“ Dafür treffen sie Menschen in Island, Syrien, Liberia und der Ukraine. In Island geht es um die Frage, was wir vom friedlichsten Land der Welt lernen können? Denn Frieden definiert auch, wie stabil Institutionen sind und wie sicher die Menschen in ihrem Land leben. Schon von klein auf lernen Kinder in Island Verantwortung für sich, die Gemeinschaft und die Natur zu übernehmen. In Liberia haben Frauen eine ganz besondere Rolle in der Friedensbewegung gespielt. Ein Land, das noch heute geprägt ist von den Narben eines langen Bürgerkriegs. Ein Konflikt, der ohne die Frauenfriedensbewegung vielleicht nie überwunden worden wäre. In Syrien gehen die Filmemacher der Frage auf den Grund, wie Frieden, der noch so frisch ist, eine Gesellschaft wieder einen kann? Ein Land zwischen Aufbruch und Erschöpfung, ein Land, das versucht, sich neu zu erfinden. In der Ukraine muss Frieden jeden Tag neu verteidigt werden. Seit mehr als vier Jahren leben die Menschen in permanenter Alarmbereitschaft. Die Angriffe des schier übermächtigen russischen Nachbarn lassen nicht nach. Welche Rolle spielt das Militär, spielen die eigene Armee und Opferbereitschaft, um Frieden in der Gesellschaft als Idee aufrechtzuerhalten? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 ZDF 178. So geht Frieden! – Wie Vertrauen aufbauen?
Folge 178 (45 Min.)Krisenreporter Carl Gierstorfer trifft die Friedensaktivistin und ehemalige Politikerin Monica McWilliams in Belfast, Nordirland.Bild: 3satFrieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet wird. Frieden entsteht nicht von selbst. Er wird möglich, wenn Menschen Brücken bauen und Konflikte lösen. Für das ZDF reisen Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer um die Welt, um zu verstehen, was Frieden möglich macht. Sie zeigen Orte, an denen Konflikte bewältigt werden und Menschen, die dafür kämpfen, Frieden dauerhaft zu sichern. Katrin Eigendorf und Carl Gierstorfer kennen die Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt. Sie liefern die Bilder für Nachrichten und Dokumentationen, zeigen das Schicksal der Menschen in diesen Regionen aus nächster Nähe.In der Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ besuchen sie Orte, an denen Menschen dafür kämpfen, Konflikte zu beenden und Frieden zu wahren. Der zweite Teil der Dokumentationsreihe geht der Frage nach: „Wie Vertrauen aufbauen?“ Dafür treffen sie Menschen in Nordirland, Nordmazedonien, Vietnam, Uruguay und der Ukraine. Identität und religiöse Zugehörigkeit waren in Nordirland über Jahrzehnte auch politisch aufgeladen. Wie kann Frieden herrschen, wenn Opfer und Täter noch heute in direkter Nachbarschaft leben und es nie eine wirkliche Aufarbeitung gab? Was bedeutet Frieden ohne Vergebung? Frieden lässt sich nicht verordnen. Menschen müssen über Generationen lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Bildung und frühkindliche Entwicklung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Neurowissenschaft zeigt, wie traumatisierte Eltern Verhaltensweisen und Strukturen im Gehirn an ihre Kinder weitergeben. In Nordmazedonien gibt es Pionierprojekte, die darauf ausgelegt sind, diese Strukturen frühzeitig zu erkennen und Wege zu finden, damit umzugehen. In Vietnam hat die Regierung einen alternativen Weg eingeschlagen und nach dem Vietnamkrieg eben genau das versucht, Frieden von oben zu verordnen. Die Vietnamesen sollten frühzeitig durch wirtschaftliche Perspektiven eingebunden werden, um so die Bereitschaft zu Versöhnung und Stabilität zu fördern. Zugleich bleibt Vietnam ein sehr geschlossenes System, in dem noch heute Angst herrscht, die eigene Meinung offen zu äußern. Wie nachhaltig ist dieser Pfad zum Frieden? In Südamerika ist Uruguay ein Vorzeigeland, das zeigt, wie die Spaltung im Land nach Jahrzehnten der Militärdiktatur durch Demokratie und sozialen Ausgleich überwunden wurde. Was können wir für Konflikte und Krisen weltweit lernen? Die Reihe „auslandsjournal – So geht Frieden!“ zeigt, dass Frieden kein Zustand ist, sondern ein Prozess, der von Menschen gestaltet werden kann. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Do. 02.04.2026 ZDF 179. Ungarn vor der Wahl – Endet die Ära Orban?
Folge 179 (30 Min.)Ungarn hat die Wahl: weitere vier Jahre unter Viktor Orbán? Oder gelingt dem Oppositionsführer Péter Magyar die Sensation? So oder so steht viel auf dem Spiel. Für Ungarn, aber auch für die gesamte EU und nicht zuletzt für die Ukraine. Denn auf europäischer Bühne hat sich Ungarn unter Orbán immer mehr ins Abseits gestellt mit seinen nationalistischen und russlandnahen Positionen. In Ungarn selbst werden ihm und seiner Partei massive Vetternwirtschaft, Autoritarismus und Beschädigung der Unabhängigkeit von Justiz und Medien vorgeworfen.Und für die Ukraine steht viel auf dem Spiel, weil die Regierung Orbán stets ein Ende der militärischen Unterstützung Kiews fordert. ZDF-Korrespondent Michael Bewerunge analysiert die politische Ausgangslage in Budapest und Brüssel. Er ist unterwegs im Land, trifft Wähler, analysiert die Rolle von Bots und KI im Wahlkampf und beleuchtet die Lage der Menschenrechte in Ungarn unter Orbán, der nach wie vor insbesondere auf dem Land auf viel Rückhalt zählen kann. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mi. 08.04.2026 ZDF 180. Schah, Scharia und Raketen – Der Konflikt USA-Iran
Folge 180 (45 Min.)Die Operation „Epischer Zorn“ hat eine lange und komplexe Vorgeschichte, die seit der Islamischen Revolution geprägt ist von Hass, Gewaltandrohung und Misstrauen zwischen Iran und den USA. Denn Amerika war lange die Schutzmacht des korrupten Schahregimes in Teheran und zudem wichtigster Verbündeter Israels. Die Rückeroberung Jerusalems und die Vernichtung Israels jedoch waren und sind für die radikalen Mullahs die Staatsräson ihrer Islamischen Republik. Die Dokumentation zeichnet die historischen Linien der letzten 70 Jahre nach, die unter US-Präsident Trump in den Ausbruch des bewaffneten Konflikts mündete, der die ganze Welt in einen unheilvollen Strudel zu reißen droht.Vom Sturz des demokratisch gewählten Premiers Mossadegh durch die Briten und die CIA 1953, das verschwenderische Regime des reformorientierten Reza Pahlavi, der es versäumte, die Bevölkerung für seine Politik zu gewinnen, die islamische Revolution und Errichtung des Gottesstaates werden die wichtigsten Stationen der jüngeren iranischen Geschichte erzählt. Genauso wie die verhängnisvolle Faszination des 47. US-Präsidenten mit der Stärke seines Militärs und den Eifer seines selbst ernannten „Kriegsministers“ Hegseth, der sich im Auftrag des Herrn zum Kreuzzug berufen wähnt. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 29.04.2026 ZDF 181. Foulspiel unter Freunden: Wie Donald Trump die WM-Stimmung vergiftet
Folge 181 (30 Min.)Indigene Traditionen leben auch in der Großstadt weiter, hier trommelt Chairman Wilson Williams.Bild: ZDFDie Vorfreude auf das größte Fußballfest der Welt steigt – doch sie wird überschattet von Trumps aggressiver Handels- und Außenpolitik. Selbst gegen die Co-Gastgeber Mexiko und Kanada. Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft reist ZDF-Korrespondent David Sauer durch Nordamerika – auf der Suche nach Geschichten zwischen Euphorie und politischen Spannungen. Mit Zöllen, Zäunen und „America First“ setzt US-Präsident Donald Trump seine Nachbarn unter Druck. Ausgerechnet jetzt, da die USA, Mexiko und Kanada gemeinsam Gastgeber der WM sind. In Mexiko trifft die globale Politik auf den Alltag: Am Rand von Mexiko-Stadt spielen Amateurteams im Krater eines erloschenen Vulkans – auf 2750 Metern Höhe.Kein Glamour, keine Millionen – nur Fußball als Teil der Gemeinschaft. Doch die wirtschaftlichen Folgen von Trumps Zollpolitik sind spürbar. Am Beispiel der Avocado-Industrie wird deutlich, wie existenziell die Abhängigkeit vom US-Markt ist. In den USA geht es um Perfektion: Professor John Charles Sorochan entwickelt den idealen Rasen für die WM – damit der Ball unter allen Bedingungen optimal rollt. Gleichzeitig zeigt ein Blick in das Privatmuseum des Fußball-Enthusiasten Pablo Maurer, wie tief der Sport in der amerikanischen Popkultur verankert ist. Seit Lionel Messi in Miami spielt, erlebt die Stadt einen Fußball-Boom – besonders in der Latino-Community. Doch die Begeisterung wird begleitet von Angst: vor Razzien und Abschiebungen durch ICE-Behörden. Auch Kanada nutzt die WM als Bühne. In Vancouver steht ein Stadion auf dem Land der indigenen Squamish. Für sie ist Fußball mehr als ein Spiel – er wird Teil eines größeren Kampfes um Sichtbarkeit, Rechte und Identität. „auslandsjournal – die doku: Foulspiel unter Freunden“ blickt hinter die Kulissen dieses Turniers – und zeigt ein Nordamerika, in dem Sport und Politik enger miteinander verknüpft sind, als es auf den ersten Blick scheint. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 10.06.2026 ZDF 182. Amerika unter Trump – Wendet sich die Stimmung?
Folge 182 (30 Min.)Rückkehr an die Macht: Donald J. Trump hat zum zweiten Mal den Chefsessel im Weißen Haus erobert. Er ist der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.Bild: ZDF und Brandon, AlexDie USA feiern ihren 250. Geburtstag. Doch nach Feiern ist vielen Amerikanern nicht zumute. Eine Mehrheit der Menschen ist unzufrieden mit der Politik von US-Präsident Donald Trump. Der Irankrieg und seine Folgen kommen bei vielen im Land nicht gut an. Der Präsident hatte ihnen versprochen, sich aus internationalen Konflikten herauszuhalten. Trump musste mehrfach empfindliche Niederlagen einstecken, etwa bei den umstrittenen Strafzöllen. Elmar Theveßen und Annette Brieger beobachten, wo im Land aus Unmut Widerstand wächst. In Texas begleiten sie die oppositionellen Demokraten vor den wichtigen Zwischenwahlen im November.In Arizona verfolgen sie den Kampf um Einschränkungen beim Wahlrecht. In Georgia treffen sie ehemalige Trump-Fans, die aus seiner MAGA-Bewegung ausgestiegen sind. Wendet sich die Stimmung oder eher doch nicht? Die ZDF-Autoren treffen sich auch mit Anhängern des Präsidenten und erkunden die Wahlaussichten für republikanische Kandidaten. Gemeinsam mit renommierten Experten ziehen Theveßen und Brieger Bilanz: Was hat Donald Trump bisher in seiner zweiten Amtszeit erreicht? Wo ist er gescheitert? Wie verändert seine Präsidentschaft die USA? Ein Blick auf den Zustand der amerikanischen Demokratie – zu ihrem 250. Geburtstag. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 24.06.2026 ZDF 183. Mullahs, Macht, Milizen – Irans Einfluss in Nahost
Folge 183 (45 Min.)Es ist Staatsdoktrin des Iran die Islamische Revolution zu verbreiten. Das Regime beeinflusst seine Nachbarn im Nahen Osten religiös, militärisch und wirtschaftlich. Golineh Atai reist durch den Irak, Syrien, Libanon und den Jemen und zeigt wie das iranische Regime unter anderem durch Waffenlieferungen, politische Parteien und schiitische Milizen die Nachbarn beeinflusst und kontrolliert. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 22.07.2026 ZDF 184. Giorgia Meloni an der Macht
Folge 184 (30 Min.)„Giorgia Melonie an der Macht“. Wie verändert sie Italien?Bild: 3satDie Doku zeichnet Giorgia Melonis Werdegang nach und fragt, wie stark neofaschistische Traditionen, Migrationspolitik und ihr Kulturkampf Italien prägen. Meloni galt als Brücke zu Orban und Trump. Wie hat sich ihre Rolle verändert? Was wurde aus ihrer harten Flüchtlingspolitik? Der Film untersucht Macht, Reformen und den Wandel Italiens unter Meloni. (Text: ZDF)Deutsche TV-Premiere Mi. 02.09.2026 ZDF 185. Auf der Suche nach Dolce Vita – Eine Reise durch Italien
Folge 185 (30 Min.)„La Dolce Vita“ – das süße Leben: Kaum ein Begriff steht so sehr für das italienische Lebensgefühl wie dieser. Er beschreibt Leichtigkeit, Leidenschaft und eine Haltung, die sich tief in die Identität des Landes eingeschrieben hat und weltweit fasziniert. Doch was ist von diesem Mythos geblieben – in einer Zeit politischer und gesellschaftlicher Umbrüche? Im Vorfeld der Parlamentswahlen 2027 richtet diese ZDF-Dokumentation den Blick auf ein Italien im Wandel. Die Regierung unter Giorgia Meloni hat gute Chancen auf eine Wiederwahl und prägt eine politische Entwicklung, die das Land nachhaltig verändert.Zwischen Aufbruch und Rückbesinnung ringt Italien um seine Zukunft – und um sein Selbstverständnis. Die Dokumentation begibt sich auf einen Streifzug von Nord nach Süd und zeichnet ein vielschichtiges Porträt der Gegenwart: von Mailand als Spiegel des wohlhabenden Nordens über Rimini, Sinnbild vergangener Lebenslust, weiter in die oft übersehenen Abruzzen bis nach Neapel, wo sich die ganze Intensität italienischer Kultur entfaltet. Den Abschluss bildet die abgelegene Insel Pantelleria – ein Ort zwischen Ursprünglichkeit und Isolation. Der Film stellt zentrale Fragen: Ist das „Dolce Vita“ heute Motor oder Mythos? Steht es für neue Kraft oder für Stillstand? Wo prägt es noch den Alltag der Menschen – und wo ist es längst verblasst? „Auf der Suche nach Dolce Vita“ ist eine atmosphärisch dichte Reise durch ein Land zwischen Tradition und Transformation – und eine Spurensuche nach dem Herzschlag Italiens von heute. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mi. 21.10.2026 ZDF 186. Trumps Machtprobe: Amerika vor den Midterms
Folge 186 (30 Min.)Die Midterms entscheiden, ob Präsident Trump die Mehrheit im US-Kongress behält. In der Bevölkerung wachsen die Unzufriedenheit und die Sorge über den zunehmenden Einfluss auf Wahlen. Während bei den Demokraten überraschend der linke Flügel im Aufschwung ist, bröckelt an Trumps eigener Basis der Rückhalt. Der Iran-Krieg und die massiv steigenden Lebenshaltungskosten lassen Trumps Umfragewerte abrutschen. Aber verliert er wirklich seine Mehrheit im amerikanischen Kongress? Und was wären die Folgen? Es ist der entscheidende Test für den Trumpismus, insbesondere in Regionen, die bisher als Hochburgen der republikanischen Partei und ihres Präsidenten galten.Die Washington-Korrespondenten des ZDF, Claudia Bates, David Sauer und Elmar Theveßen, reisen vor den so entscheidenden Wahlen durch die USA, um die Stimmung im Land zu erkunden. Sie sprechen mit Republikanern, die weiter fest zu Donald Trump halten, dokumentieren aber auch die wachsenden Zweifel bei seinen Anhängern angesichts steigender Preise und gebrochener Wahlversprechen. Sie fahren zu den Rinderfarmern in Fentress County, Tennessee. Sie sind weiterhin eingeschworene Trump-Wähler, auch wenn der Präsident jetzt billiges Rindfleisch aus dem Ausland importieren lässt, um kurzfristig die Verbraucherpreise zu senken. Die Korrespondenten zeigen, welchen Einfluss ehemalige Trump-Lautsprecher wie Tucker Carlson noch auf die MAGA-Bewegung haben. Einige von ihnen wenden sich bereits medienwirksam von Donald Trump ab, weil sie meinen, dass er ihre „America First“-Agenda betrogen habe. Bei den Demokraten tobt ein interner Kampf um den besten Weg zu Wahlerfolgen bei den Midterms und mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2028. Der linke Parteiflügel greift den Frust vieler Menschen über die Politik Donald Trumps auf und ist in der Wählergunst mit sozialen Versprechen auf dem Vormarsch. Doch auch innerhalb der eigenen Partei bestehen Zweifel, ob Kandidaten, die zu weit vom Establishment entfernt sind, für die breite Masse der Demokraten wählbar sind. Gefährden sie die Chance der Partei, sich die Kontrolle über den Kongress zurückzuholen? Über all diesen inhaltlichen Diskussionen steht die Frage, ob diese Kongresswahlen überhaupt frei und fair stattfinden werden. Donald Trump will die Regeln ändern und setzt Wahlleiter im ganzen Land unter Druck. Das Team des ZDF trifft republikanische Wahlleiter in Colorado, die über die Einmischung des Präsidenten empört sind. Und in Texas begleitet das Team einen Sheriff, der verhindern will, dass Agenten der Einwanderungsbehörde ICE Wähler einschüchtern. Kurz vor den entscheidenden Wahlen steht die amerikanische Demokratie vor einer weiteren Zerreißprobe. (Text: ZDF) Deutsche TV-Premiere Mi. 28.10.2026 ZDF
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