ARD-Morgenmagazin
D 1992–
Deutsche TV-Premiere Das Erste
Alternativtitel: Morgenmagazin
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Seit 1992. Tägliches Frühstücksfernsehen von 5.30 bis 9:00 Uhr mit Nachrichten, Interviews und Service, das im wöchentlichen Wechsel mit dem ZDF-Morgenmagazin in beiden Programmen ausgestrahlt wird.Harald Schmidt empfahl folgendes Merkmal zur Erkennung, welcher Sender an der Reihe ist: „Beim ARD-Morgenmagazin sehen die Moderatoren immer genauso müde aus wie die Menschen, die ihnen zu dieser Zeit zuschauen.“ Die Moderatoren waren Julitta Münch, Jürgen Drensek, Judith Schulte-Loh, Sven Kuntze, Inka Schneider, Peter Schreiber, Elke Bröder, Gert Scobel. Das aktuelle Moderatorenduo besteht aus Anne Gesthuysen und Sven Alexander Lorig.Verantwortlich ist, im Unterschied zur Tagesschau-Familie, der WDR. Vorläufer der Sendung war das Frühstücksfernsehen, das die ARD gemeinsam mit dem ZDF 1991 während des Golfkriegs realisierte. (aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier)

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    Herr Grossmann…,“schie stehen zum ersten mal im Halbfinale“yyygeh,geh,geh….Nim,Nim,Nnimbus…und „es wird nen Bierchen getrunken und ein bisschen LOSGEFEIERT“….und er verschluckte vor lauter Durcheinander seine Spucke…. schon wieder so‘n Kaufland Dortmund-Hemd anno 1998…Unbedingt ändern….
  • am

    Herr Grossmann ist ’ne moderatorische Katastrophe: Ab 5:30 Uhr Blond-Blendersprüche … „Akkuschrauber“, sein Kommentar im Konsens: „Batteriefabrik Salzgitter“ … Und schon wieder sein Kaufhof-Hemd aus dem März 2002, glaube ich …Ⓜ️

    Ein Kuddelmuddel bei seinen angeblichen Sportnachrichten, welche jeder Nicht-Sportjournalist auch ohne intervallartiges Luft-/Spucke-durch-die-Zähne-Ziehen hinbekommt …

    Wenn er langsamer sprechen würde,hätte er weniger Unruhe und diese Darbietung wäre kognitiv nicht ganz so sehr als zusammenhangloses Durcheinander wahrnehmbar.

    ähm,ähm….
  • am

    SSW Piesteritz-Bericht vor der SA-Wahl…toller Journalismus von und mit Sabine Scholt…nah an den Menschen vor Ort….
    es geht doch…
  • am

    Herr Grossmann unrasiert als „Fretchen zum Moma“ und Svenni schon wieder mit dem Karstadt-Oberhausen-Anzug, Jahrgang 1994…Das „Fretchen“ mit dem selben unmodischen,grauen Raster…

    Weniger „Harry und Meghan hier, Harry und Meghan da“…dann klappt‘s auch budgetspezifisch bei‘m Herrenausstatter und ggf. Barbier.
  • am

    Man stelle sich vor: Politik ist tatsächlich veränderbar. Verträge können geändert oder gekündigt, Institutionen reformiert und Strukturen infrage gestellt werden. Geradezu erschütternd.

    Und nun trifft diese Erkenntnis ausgerechnet den öffentlich-rechtlichen Rundfunk selbst. Plötzlich ist eine politische Forderung nicht mehr nur Gegenstand der Berichterstattung, sondern möglicherweise eine ziemlich persönliche Angelegenheit. Da bekommt das Wort „Einordnung“ gleich einen ganz neuen Klang.

    Natürlich muss die ARD darüber berichten, wenn eine Partei den Rundfunkstaatsvertrag bzw. entsprechende staatsvertragliche Strukturen infrage stellt. Alles andere wäre absurd. Aber gerade weil man selbst betroffen ist, wäre journalistische Nüchternheit besonders wichtig: Was wird konkret gefordert? Was kann ein Land tatsächlich kündigen? Welche rechtlichen Folgen hätte das? Was würde sich ändern – und was eben nicht? Welche Argumente sprechen dafür, welche dagegen?

    Was es dagegen nicht braucht, ist dramaturgische Selbstbetroffenheit nach dem Motto: „Schauen Sie genau hin, liebe Zuschauer – hier könnte bald das Licht ausgehen.“

    Denn spätestens dann wird aus der Berichterstattung über einen politischen Konflikt eine Berichterstattung in eigener Sache. Und da darf man durchaus fragen, ob Nachricht und institutionelles Eigeninteresse noch sauber auseinandergehalten werden.

    Besonders kurios wäre es, eine solche Kritik allein deshalb anders zu behandeln, weil sie von der AfD kommt. Eine Forderung wird nicht automatisch richtig, weil sie von der AfD kommt – aber sie wird auch nicht automatisch falsch, weil sie von der AfD kommt. Genau dafür gibt es Journalismus: prüfen, erklären, einordnen und Gegenargumente liefern.

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss die AfD nicht mögen. Er muss sie auch nicht schonen. Aber er sollte politische Vorschläge nach Inhalt und Fakten behandeln und nicht danach, wie unangenehm sie für das eigene Haus sind.

    Denn wer jahrelang anderen erklärt, dass demokratische Entscheidungen Konsequenzen haben können, sollte nicht völlig überrascht wirken, wenn diese Erkenntnis eines Tages vor der eigenen Studiotür steht.

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