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Das „ZDF-Morgenmagazin“ – der Blick in den Tag mit aktuellen, hintergründigen Berichten und Gesprächen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur. Live aus dem ZDF-Hauptstadtstudio. Halbstündlich informiert die „heute Xpress“ aus Mainz. Hinzu kommen Service-Beiträge mit Verbrauchertipps. Im „Moma-Café“ treten Musiker live vor Publikum auf (Text: ZDF)
Tag für Tag dieselbe Leier: Trump hier, Trump da – und natürlich die nächste große Aufregung. Gestern noch die Kosten der Amerikaner, heute geht’s nahtlos weiter. Man könnte fast meinen, Deutschland hätte keine eigenen Probleme!
Pflegebedürftige, pflegende Angehörige, unbezahlte Arbeit, Familien am Limit, wirtschaftliche Sorgen und Betriebsschließungen in Thüringen – alles offenbar nur Nebensache.
Aber Hauptsache, um sieben Uhr morgens wird wieder ausführlich über Trump diskutiert. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit kritischem Journalismus vor der eigenen Haustür? Was ist mit Merz, der deutschen Wirtschaft und den Problemen, die uns unmittelbar betreffen?
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk sollte informieren, einordnen und hinterfragen – und nicht den Eindruck vermitteln, dass sich die Welt ausschließlich um Trump dreht.
Deutschland hat wahrlich genug eigene Baustellen. Vielleicht sollte man darüber auch mal reden. Oder ist das inzwischen zu unbequem?
Rora am
Frau Hayali heute in optischer Höchstform…Das Hautkolorit wie ne Bäckermütze und Altkleiderfundus lässt grüssen…Ein verminderter Ernährungszustand gibt ihrer angepissten Mimik den Rest.
EML ist äußerlich sowas wie der passende Tussipüppchen-Kontrast.
Rora am
Interview mit Hanna Notte(PW)
Wenn Prinzipien an der Zapfsäule enden.
Der aktuelle Diesel-Deal zwischen Trump und Putin ist mehr als eine energiepolitische Episode. Er ist ein politisches Signal – und zwar eines mit erheblichen Nebenwirkungen.
Jahrelang wurde Russland wegen seines Angriffskrieges mit Sanktionen belegt. Andere Staaten wurden aufgefordert, ihre Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu reduzieren. Und nun lockern die USA ihre Beschränkungen für russischen Diesel, während Trump gleichzeitig Selenskyj öffentlich einen Führungswechsel nahelegt.
Wer profitiert davon?
Putin erhält politischen Spielraum, kann die Geschlossenheit des Westens infrage stellen und beobachten, wie schnell wirtschaftliche Interessen bisherige Grundsätze überlagern können. Ob der Diesel-Deal Russland tatsächlich enorme zusätzliche Einnahmen beschert, ist dagegen noch offen.
Das ist der entscheidende Unterschied: Der wirtschaftliche Nutzen mag begrenzt sein. Der politische Schaden kann deutlich größer ausfallen.
Europa steht damit vor einer unbequemen Frage: Wie glaubwürdig sind Sanktionen, wenn ihre Wirksamkeit davon abhängt, ob gerade politische Prinzipien oder heimische Treibstoffpreise Vorrang haben?
Die EU muss deshalb nicht nur über neue Sanktionen reden, sondern bestehende Maßnahmen konsequent durchsetzen, Schlupflöcher schließen und die Ukraine militärisch wie finanziell unterstützen. Gerade beim Schutz der Energieinfrastruktur und bei der Luftabwehr zählt nicht die Zahl der politischen Erklärungen, sondern die konkrete Wirkung.
Offenbar ist eine regelbasierte Weltordnung durchaus erwünscht – solange sie nicht an der Zapfsäule teurer wird.
Nur sollte niemand überrascht sein, wenn Moskau aus solchen Widersprüchen Kapital schlägt. Denn internationale Glaubwürdigkeit verliert man manchmal schneller, als man einen Tank füllen kann.
Prinzipien sind schließlich am einfachsten zu verteidigen, wenn sie nichts kosten.
Rora am
Es geht nicht um die CDU. Es geht um Deutschland!
Gestern hörte man von der CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann, man habe die Warnsignale der Menschen verstanden und wolle Vertrauen zurückgewinnen.
Aber mal ganz ehrlich: Die Menschen sind nicht dazu da, das Vertrauen in eine Partei wiederherzustellen. Die Politik ist dazu da, das Vertrauen der Menschen zu verdienen!
Es geht nicht darum, eine Partei zu retten, Wahlergebnisse zu korrigieren oder verlorene Wähler zurückzuholen.
Es geht um unser Land. Um Menschen, die jeden Tag arbeiten und trotzdem immer öfter das Gefühl haben, dass sich Leistung kaum noch lohnt. Um Familien, die rechnen müssen. Um Rentner, die ihr Leben lang gearbeitet haben. Um Unternehmen, die Perspektiven brauchen. Und um Bürger, die erwarten dürfen, dass Probleme endlich angepackt werden, statt immer wieder neue Versprechen zu hören.
Wer die Signale der Menschen wirklich verstanden hat, muss nicht zuerst darüber nachdenken, wie die eigene Partei wieder stärker wird. Sondern darüber, wie Deutschland wieder stärker wird!
Weniger Selbstbeschäftigung. Weniger Parteitaktik. Weniger schöne Worte.
Dafür mehr Ehrlichkeit, mehr Verantwortung und vor allem Ergebnisse, die im Alltag der Menschen ankommen.
Denn Deutschland ist kein Selbstzweck für Parteien. Und Politik ist kein Selbstbedienungsladen für politische Karrieren.
Nicht die Menschen müssen das Vertrauen in die Politik zurückgewinnen. Die Politik muss sich das Vertrauen der Menschen zurückverdienen.
Und zwar nicht irgendwann. Sondern jetzt.
Es geht nicht um Parteipolitik. Es geht um unser Land. Es geht um Deutschland.
Hopp,Hopp…ist ne totale Blenderin…völlige Fehlbesetzung…entspricht der CDU-Pandemie der letzten Jahre…
lueder_war_der_beste (geb. 1973) am
Meistens werden im Moma und anderswo nur die positiv konnotierten Personengruppen gegendert, es bleiben weiterhin die "Täter" ,"Diebe" und "Steuerhinterzieher" . Einfach mal aktiv auf auf dieses verbleibende Othering in der ach so geschlechtergerechten Sprache achten.
Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):Seit 1992. Tägliches Frühstücksfernsehen von 5:30 Uhr bis 9:00 Uhr mit Nachrichten, Interviews und Service, zu sehen im wöchentlichen Wechsel mit dem ARD-Morgenmagazin in beiden Programmen. Die Moderatoren wechseln während der Sendung: Die ersten eineinhalb Stunden moderiert jeweils einer allein, ab 7:00 Uhr übernehmen zwei andere in Doppelmoderation. Die Frühschicht präsentierten u. a. Stephan Merseburger, Michael Bartsch, Juliane Hielscher, Anne Gellinek, Steffen Seibert, Andreas Klinner und Alexandra Vacano, zu den Moderatoren nach 7:00 Uhr gehörten Peter Frey, Cherno Jobatey, Maybrit Illner, Gundula Gause, Anne Gellinek, Patricia Schäfer, Christian Sievers und Bettina Schausten. 2005 kam außerdem der Meteorologe Ben Wettervogel (bürgerlich: Benedikt Vogel) fest zum Team.
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