Kommentare 1–10 von 136

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    Ach, schau an – es geht ja doch. Das Interview zwischen Mitri Sirin und Markus Frohnmaier zeigte, dass man auch mit einem AfD-Politiker ein kritisches, aber normales Gespräch führen kann, ohne im Minutentakt ins Wort zu fallen oder das Interview zur persönlichen Profilierungsbühne zu machen.

    Fast könnte man meinen, beim ZDF habe man diesmal gut überlegt, wer das Gespräch führt. Andreas Wunn blieb jedenfalls außen vor – vielleicht eine weise Entscheidung. Sonst hätte am Ende womöglich wieder der Interviewstil mehr Schlagzeilen produziert als die eigentlichen Inhalte.

    Die eigentliche Überraschung des Morgens: Journalismus funktioniert manchmal sogar dann am besten, wenn man Fragen stellt, Antworten zulässt und die Zuschauer sich selbst ein Urteil bilden können. Wer hätte das gedacht?
    • am

      Der ZDF-Moma-Sportmoderator Marvin ist ein echter Lichtblick für das Format.Professionell,moderat,nicht überleiert, pseudodarstellend,albern,zickig wie einige seiner Kollegen bzw. innen…vor allem im Konsens zu den ARD-Luftpumpen Gundel und Grossmann.
      • am

        An die gebrieften ZDF-Redaktion-Knalltüten:
        Heute Morgen im ZDF-Morgenmagazin hatte ich irgendwann das Gefühl, das eigentliche Thema sei gar nicht mehr der RUS/UKR-Krieg, sondern die exakte Typenbezeichnung der Waffen. Gefühlt musste in jeder Nachrichtensequenz betont werden, dass es Lenkbomben waren.
        Gut zu wissen. Denn offenbar kann der durchschnittliche Zuschauer seinen Morgenkaffee erst dann beruhigt trinken, wenn die militärtechnische Klassifizierung vollständig geklärt ist. Dass Bomben auf Menschen/Städte etc. fallen, scheint als Information allein inzwischen nicht mehr auszureichen – es braucht den fachlichen Feinschliff.
        Ich frage mich ernsthaft: Für wen ist diese Detailverliebtheit eigentlich gedacht? Für Hobby-Waffentechniker? Für Militärexperten? Oder soll das einfach besonders dramatisch und kompetent klingen?
        Mich interessiert als normalen Zuschauer nicht, ob es Lenkbomben, Gleitbomben oder sonst welche Bomben sind.Das Menschen darunter zu leiden haben ist schlimm genug. Alles andere wirkt auf mich oft wie mediales Aufrüsten der Sprache – als würde die technische Präzision wichtiger werden als die eigentliche Nachricht.
        Aber vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe für den täglichen Waffenkunde-Unterricht am Frühstückstisch.
        • am

          Ableger der Lachgesellschaft. Kaum beginnt die Sendung, klingeln sich Susan Link, Anna Planken, Sven Lorig und Till Nassif vor Lachen. Vor allem der Letztgenannte kann es sich nicht verkneifen, einem schlechten Witz einen noch schlechteren folgen zu lassen. Ich lobe mir das Moma des ZDF und boykottiere das der ARD
          • (geb. 1962) am

            Oh Gott, ganz vergessen, dass die Darsteller, wollte jetzt nicht Künstler schreiben, wäre eine Beleidigung an alle wahren Künstler, noch ein zweites Mal auftreten. Bei wem kann ich Schmerzensgeld beantragen. Für Augen und Ohren 😩😩
            • (geb. 1962) am

              Ikkimel🙄🙄🙄 Wer hat die denn ausgewählt? Hat der Papa, ein Onkel oder ein Sugardaddy da ein Mitspracherecht? Das war ordinär und absolut talentfrei 😫😫😫
              • am

                Was bitte ist Frau Hayali los? Sie schaut die ganze Zeit dermaßen beleidigt und schlecht gelaunt aus. Vielleicht sollte sie Zuschauerin werden, dann fällt es nicht so auf.....
                • am

                  Ich stimme Ihnen vollends zu.Sie hatte ja zum Sendungsende mit dem lückenfüllenden „Dauerschleifenteufelsgeiger“ eingeräumt,das gestrige Deutschland-Spiel bis zum Ende geschaut zu haben.Deshalb ihre noch ausgeprägtere Hungerhaken-Miesepeterin-Darstellung.
                  Ich find‘s eine Sauerei,das wir soetwas dulden müssen…
              • am

                An Moma-Dumpfbacke Frau Meinhardt und ihr gebrieftes oberflächlich arbeitendes ZDF.

                Im Zusammenhang mit der Diskussion über Hitzefrei an Schulen und fehlende Klimaanlagen stellt sich für mich noch eine andere Frage: Wie sieht die Situation eigentlich in unseren Krankenhäusern aus? Viele Patientinnen und Patienten können sich nicht aussuchen, ob sie bei großer Hitze in einem Krankenhaus liegen. Gerade in älteren Gebäuden werden auf den Stationen im Sommer teilweise sehr hohe Temperaturen erreicht. Das belastet sowohl die Patientinnen und Patienten als auch das Personal. Zudem kann starke Hitze die Genesung erschweren und stellt insbesondere für ältere oder schwer kranke Menschen ein zusätzliches Gesundheitsrisiko dar.
                Deshalb sollte sich die Diskussion nicht nur auf Schulen konzentrieren. Auch Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen brauchen Konzepte für den Hitzeschutz. Hier wäre die Gesundheitsministerin gefragt, gemeinsam mit den Ländern Lösungen zu entwickeln und zu prüfen, wie notwendige Kühlmaßnahmen oder Klimatisierung finanziert werden können.
                • am

                  Heute im ZDF-Moma (Frau Hayali)
                  Interessant ist, wie kritisch manche Journalisten gegenüber Politik, Behörden oder Unternehmen auftreten – etwa bei den aktuellen Problemen der Deutschen Bahn, den Funkausfällen oder anderen Infrastrukturproblemen.

                  Was mich dabei beschäftigt: Wird dieselbe kritische Distanz auch gegenüber der eigenen Arbeit angewandt?

                  Wenn Journalisten von Politikern Transparenz, Ausgewogenheit und Selbstkritik verlangen, dann sollten sie sich auch selbst diesen Maßstäben stellen. Wie würden manche Medienvertreter reagieren, wenn sie selbst die Fragen beantworten müssten:

                  Warum werden bestimmte Themen besonders hervorgehoben und andere weniger?

                  Warum entsteht bei vielen Zuschauern der Eindruck einer politischen oder ideologischen Schlagseite?

                  Wie wird sichergestellt, dass unterschiedliche Perspektiven tatsächlich gleichwertig dargestellt werden?

                  Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass man andere kritisch befragt. Vertrauen entsteht auch dadurch, dass man bereit ist, die eigene Rolle kritisch zu hinterfragen.

                  Gerade öffentlich-rechtliche Medien sollten sich dieser Debatte offen stellen.
                  • am

                    Dass Präsident Selenskyj nicht persönlich an der Wiederaufbaukonferenz in Danzig teilnimmt, ist ein politisch fragwürdiges Signal. Gerade Polen gehört seit Beginn des Krieges zu den wichtigsten Unterstützern der Ukraine und hat erhebliche wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Lasten getragen.

                    Umso unverständlicher wirkt es, dass ein historischer Streit nun eine der wichtigsten Konferenzen zum Wiederaufbau der Ukraine überschattet. Wer auf die Unterstützung europäischer Partner angewiesen ist, sollte alles daran setzen, Konflikte mit seinen engsten Verbündeten zu entschärfen, statt neue Spannungen entstehen zu lassen.

                    Die Ukraine hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Hilfen aus Europa erhalten. Deshalb wäre gerade jetzt ein Zeichen der Dankbarkeit, des Respekts und der Zusammenarbeit angebracht gewesen. Die Wiederaufbaukonferenz sollte im Interesse aller Beteiligten über derartigen politischen Auseinandersetzungen stehen.

                    Polen verdient Anerkennung für seine Unterstützung der Ukraine. Wer Partnerschaft einfordert, sollte sie auch selbst leben.

                    weiter

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