Kommentare 11–20 von 153
BriMoMue (geb. 1962) am
Oh Gott, der musikalische Beitrag heute morgen, Tiffany Aris, wo findet man nur diese talentfreien Musikerinnen? Bezahlen die dafür, dass sie dort auftreten dürfen 🤔 Das erste Lied: What shall I do without you: Vielleicht wäre er noch da, wenn sie nicht gesungen hätte 🤭🤭. Und der Inhalt der Lieder: Abgestimmt auf das derzeitige Niveau der heutigen Jugend. Positiv, sie sieht gut aus.
Rora am
Die Technologie ist schuld. Wie immer.
Es gibt Smart Glasses mit Kamera. Und Überraschung: Man könnte damit andere Menschen heimlich filmen.
SOFORT ALLES ANHALTEN!
Verkaufsstopp! Datenschutz! Privatsphäre! Gefahr! Betroffenheit! Expertenrunde! Brennpunkt vermutlich in Vorbereitung!
Nach derselben Logik hätte ich noch ein paar dringende Vorschläge:
Smartphones verbieten – haben Kameras.
Autos verbieten – kann man Menschen mit überfahren.
Hämmer verbieten – erschreckendes Missbrauchspotenzial.
Kugelschreiber verbieten – damit lassen sich beleidigende Dinge aufschreiben.
Augen zumindest genehmigungspflichtig machen – Menschen können damit andere Menschen ungefragt ansehen.
Vielleicht kommt irgendwann diese revolutionäre Idee auf:
Nicht jeder Gegenstand, mit dem man etwas Verbotenes tun KANN, muss deshalb selbst verboten werden.
Heimliches Filmen kann völlig zu Recht rechtliche Grenzen verletzen. Dann verfolgt man eben das heimliche Filmen.
Aber dieses inzwischen ritualisierte Prinzip
„Neue Technik → denkbarer Missbrauch → maximale Empörung → Forderung nach Regulierung oder Verbot“
ist auch irgendwann nur noch gesellschaftliches Whac-A-Mole(auf neudeutsch).
Technischer Fortschritt bedeutet nun einmal, dass Menschen neue Möglichkeiten bekommen. Manche werden sie missbrauchen. Wie praktisch jede andere Möglichkeit seit Erfindung des Faustkeils.
Die spannende Frage wäre deshalb vielleicht weniger:
„Wie verhindern wir, dass diese Technik überhaupt existiert?“
Sondern:
„Welche Regeln gelten für das konkrete Verhalten – und wie setzen wir sie durch?“
Aber gut. Das wäre vermutlich zu unspektakulär für den nächsten Beitrag über die erschütternde Erkenntnis, dass eine Kamera … filmen kann.BriMoMue (geb. 1962) am
👍🏼👍🏼👍🏼
Rora am
5 Minuten-Lückenfüller-Bericht über die bekloppten Harry und Meghan….Warum?Rora am
Wer prüft eigentlich die „gesichert Demokratischen“?
„Gesichert rechtsextrem“ – diese Formulierung sollte man einmal zu Ende denken.
Wenn eine Partei, die von Millionen Bürgern gewählt wird und bei Wahlen 20, 25 oder sogar 30 Prozent erreichen kann, vom Verfassungsschutz auf ihre Verfassungstreue überprüft wird, dann darf man eine ziemlich einfache Gegenfrage stellen:
Wer überprüft eigentlich diejenigen, die sich selbst zur „demokratischen Mitte“ erklären?
Demokratie bedeutet schließlich nicht:
Wir akzeptieren den Wählerwillen – solange uns das Ergebnis gefällt.
Und Demokratie bedeutet auch nicht:
Was die AfD fordert, ist grundsätzlich verdächtig; was die etablierten Parteien tun, ist aufgrund des richtigen Parteibuchs automatisch demokratisch.
Wenn „gesichert“ tatsächlich ein Qualitätsmaßstab sein soll, dann bitte für alle.
Dann müsste ebenso geprüft werden, wie Parteien mit politischer Opposition umgehen. Wie sie mit Millionen Wählern umgehen, deren Entscheidung ihnen nicht gefällt. Wie sie Meinungsfreiheit, parlamentarische Minderheitenrechte, Gewaltenteilung und staatliche Institutionen behandeln. Und ob sie bereit sind, demokratische Entscheidungen auch dann auszuhalten, wenn das Ergebnis nicht in den eigenen politischen Konsens passt.
Denn Demokratie kennt keine Parteien erster und zweiter Klasse.
Natürlich darf und muss der Verfassungsschutz extremistische Bestrebungen untersuchen. Aber gerade deshalb muss auch seine Arbeit politisch und gerichtlich kritisch hinterfragt werden dürfen. Eine Demokratie braucht keinen Verfassungsschutz, dessen Einschätzungen wie unantastbare Glaubenssätze behandelt werden. Sie braucht einen Verfassungsschutz, dessen Maßstäbe nachvollziehbar, rechtsstaatlich und politisch neutral angewendet werden.
Deshalb wäre die spannendere Kategorie vielleicht gar nicht „gesichert rechtsextrem“.
Sondern:
SPD: gesichert demokratisch?
CDU/CSU: gesichert demokratisch?
Grüne: gesichert demokratisch?
Linke: gesichert demokratisch?
AfD: gesichert demokratisch?
Und zwar bei allen nach denselben Maßstäben.
Keine Selbstzertifizierung. Kein „Wir sind die Guten, weil wir uns gegenseitig demokratische Mitte nennen“. Keine Sonderregeln für die einen und Generalverdacht für die anderen.
Denn wer behauptet, die Demokratie schützen zu wollen, muss sich eine unbequeme Frage gefallen lassen:
Wer kontrolliert eigentlich die selbsternannten Kontrolleure der Demokratie?
Vielleicht beginnt Demokratie genau dort: nicht bei der Frage, welche Partei einem gefällt – sondern ob für Freund und Gegner dieselben rechtsstaatlichen Regeln gelten.Rora am
Frau Meinhardt…schlecht gespielte Kampfmimik…Muss gewiss ne Qual sein,bei‘m „2ten“ die erforderlichen,oberflächlichen Voraussetzungen hierfür erfüllen zu müssen,nur um Kohle zu verdienen und die Briefung des AG einzuhalten.Irgendwann geht alles in Fleisch und Blut über…Falls sie Kinder hat,würde mich die Frage nicht wunder::“Du Mama,warum guckst du in deiner Sendung oft so böse?!“.
– (geb. 1950) am
Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.Rora am
Wer den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigt, sollte sich auch kritischen Fragen stellen. Umso mehr verwundert es mich, wenn in einem Bericht ausdrücklich erwähnt wird, dass eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD die Finanzierung oder den Bestand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage stellen könnte. Warum ist dieser Hinweis überhaupt notwendig? Soll damit lediglich informiert werden – oder schwingt auch die Sorge um die eigene Zukunft mit?
Gerade die Öffentlich-Rechtlichen betonen regelmäßig ihren Auftrag zu Ausgewogenheit, Neutralität und unabhängiger Berichterstattung. Viele Zuschauer haben jedoch den Eindruck, dass dieser Anspruch nicht immer eingelöst wird. Insbesondere im Umgang mit der AfD entsteht für manche der Eindruck, dass häufiger wertend als nüchtern berichtet wird. Ob dieser Eindruck berechtigt ist, wird kontrovers diskutiert – allein die Tatsache, dass viele Menschen ihn teilen, sollte Anlass zur Selbstreflexion sein.
Unabhängig davon, wie man zur AfD steht: Sie ist eine demokratisch gewählte Partei und Teil des politischen Systems Deutschlands. Über ihre Positionen darf und soll kritisch berichtet werden – genauso wie über die aller anderen Parteien. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sollte jedoch darauf achten, Kritik nicht mit Haltung zu verwechseln und keine politische Richtung erkennbar bevorzugt oder benachteiligt erscheinen zu lassen.
Wer von den Bürgerinnen und Bürgern verpflichtend finanziert wird, muss sich ein besonders hohes Maß an Neutralität und Ausgewogenheit gefallen lassen. Genau deshalb ist Kritik an den Öffentlich-Rechtlichen legitim. Sie ist kein Angriff auf die Pressefreiheit, sondern Ausdruck des berechtigten Anspruchs der Beitragszahler auf eine unabhängige, faire und vielfältige Berichterstattung.
Wenn in Berichten dann noch hervorgehoben wird, dass eine bestimmte Partei die Rundfunkfinanzierung abschaffen oder reformieren möchte, stellt sich die Frage, ob dies für das Verständnis des eigentlichen Themas notwendig ist oder ob dadurch unbeabsichtigt der Eindruck entsteht, der Sender vertrete auch eigene institutionelle Interessen. Gerade um Vertrauen zurückzugewinnen, wäre es wichtig, sich auf den gesetzlichen Auftrag zu konzentrieren: informieren, einordnen und unterschiedliche Perspektiven fair darstellen – ohne den Anschein politischer Parteinahme.Rora am
Ach, schau an – es geht ja doch. Das Interview zwischen Mitri Sirin und Markus Frohnmaier zeigte, dass man auch mit einem AfD-Politiker ein kritisches, aber normales Gespräch führen kann, ohne im Minutentakt ins Wort zu fallen oder das Interview zur persönlichen Profilierungsbühne zu machen.
Fast könnte man meinen, beim ZDF habe man diesmal gut überlegt, wer das Gespräch führt. Andreas Wunn blieb jedenfalls außen vor – vielleicht eine weise Entscheidung. Sonst hätte am Ende womöglich wieder der Interviewstil mehr Schlagzeilen produziert als die eigentlichen Inhalte.
Die eigentliche Überraschung des Morgens: Journalismus funktioniert manchmal sogar dann am besten, wenn man Fragen stellt, Antworten zulässt und die Zuschauer sich selbst ein Urteil bilden können. Wer hätte das gedacht?Rora am
Der ZDF-Moma-Sportmoderator Marvin ist ein echter Lichtblick für das Format.Professionell,moderat,nicht überleiert, pseudodarstellend,albern,zickig wie einige seiner Kollegen bzw. innen…vor allem im Konsens zu den ARD-Luftpumpen Gundel und Grossmann.
Rora am
An die gebrieften ZDF-Redaktion-Knalltüten:
Heute Morgen im ZDF-Morgenmagazin hatte ich irgendwann das Gefühl, das eigentliche Thema sei gar nicht mehr der RUS/UKR-Krieg, sondern die exakte Typenbezeichnung der Waffen. Gefühlt musste in jeder Nachrichtensequenz betont werden, dass es Lenkbomben waren.
Gut zu wissen. Denn offenbar kann der durchschnittliche Zuschauer seinen Morgenkaffee erst dann beruhigt trinken, wenn die militärtechnische Klassifizierung vollständig geklärt ist. Dass Bomben auf Menschen/Städte etc. fallen, scheint als Information allein inzwischen nicht mehr auszureichen – es braucht den fachlichen Feinschliff.
Ich frage mich ernsthaft: Für wen ist diese Detailverliebtheit eigentlich gedacht? Für Hobby-Waffentechniker? Für Militärexperten? Oder soll das einfach besonders dramatisch und kompetent klingen?
Mich interessiert als normalen Zuschauer nicht, ob es Lenkbomben, Gleitbomben oder sonst welche Bomben sind.Das Menschen darunter zu leiden haben ist schlimm genug. Alles andere wirkt auf mich oft wie mediales Aufrüsten der Sprache – als würde die technische Präzision wichtiger werden als die eigentliche Nachricht.
Aber vielleicht bin ich einfach nicht die Zielgruppe für den täglichen Waffenkunde-Unterricht am Frühstückstisch.
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