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Im Wald der Kobolde – Siebenschläfer im Spessart
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Das Siebenschläfer-Weibchen.Bild: BR/Markus SchmidbauerEr verschläft nicht nur den gesamten kalten und verschneiten Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht: der Siebenschläfer. Angela Schmid und Markus Schmidbauer haben in ihrem Film faszinierende Bilder dieses Tieres eingefangen. Im Sommer wird der Siebenschläfer richtig aktiv. Hierzulande ist der Siebenschläfer selten, denn er liebt Wärme und die kann ihm Bayern nur an einigen wenigen Plätzen bieten. Den Namen „Siebenschläfer“ hat man dem Tier gegeben, weil er von Oktober bis April sieben Monate schläft. Angela Schmid und Markus Schmidbauer geben in ihrem Film mit faszinierenden Bildern Einblick in das Leben dieser Tierart. Gezeigt wird das Familienleben der Siebenschläfer, wie sie sich zanken, ihren Partner finden, und wie sie ihre Jungen aufziehen. (Text: BR Fernsehen)Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten
Wenn die Nacht beginnt und der Nebel sich über die Ostkarpaten senkt, zerreißt manchmal das Heulen eines Wolfes die friedliche Stille. Dann hallt das Echo in den Bergen wider und unten im Tal ziehen sich die Tiere eilig in den Wald zurück. Wisente und Hirsche suchen den Schutz der Bäume und des Dickichts, ein Biber schwimmt in sein Versteck. Nur ein Bär harrt aus und wartet auf die Reste der Wolfsbeute. Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláž mit seinen Freunden Jozef Fiala und Karol Kaliský durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten „Wolfsgebirge“ genannt. (Text: BR Fernsehen)In den Feuerwäldern Westaustraliens – Die Walpole Wilderness
45 Min.Die Walpole Wilderness, ein Zusammenschluss mehrerer Schutzgebiete in Westaustralien, ist biologisch einzigartig. Hier lebt die größte Schwindlerin Westaustraliens: die „Königin von Saba“. Überall hört man Rufe der Carnabie-Kakadus. Zum Staunen sind auch die riesigen Red-Tingles-Eukalypten und die Numbats. Ihr Bestand ist ebenso in Gefahr wie der der Honey Possums. Ganzjährig gefüllte Flüsse und Seen sowie Wälder, die bis an den Ozean wachsen: Die Walpole Wilderness im Südwesten Australiens ist ein Zusammenschluss mehrerer Schutzgebiete und ungewöhnlich für den meist trockenen Kontinent, die Region gehört zu seinen biologisch vielfältigsten Landschaften.Hier lebt die größte Schwindlerin Westaustraliens: die „Königin von Saba“. Die Orchidee, die im Südwinter ihre Pracht entfaltet, nimmt die Gestalt einer anderen Pflanze an, um die bestäubenden Insekten zu täuschen. In den Wäldern rufen Papageien, die Carnaby-Schwarzkakadus. Die Untersuchung ihrer DNA bringt Erstaunliches ans Licht: Etwa ein Viertel ihrer Eier stammen von einem anderen Männchen. Zum Staunen sind auch die riesigen Eukalypten, die Red Tingles, uralte Bäume, denen oft die Mitte des Stammes fehlt. Wie diese Hohlräume entstanden sind, und wie sich die Red Tingles trotzdem halten, untersucht Biologe Nate Anderson. Durch ihre hochbrennbaren Öle sind sie und die anderen Eukalypten wie die Karribäume extrem anfällig für Feuer. Dafür unterhält die Naturschutzbehörde eine eigene Feuerwehr. Über die Jahrhunderte haben die Wälder der Red Tingles viele Buschfeuer überstanden. Manchmal aber kann ein Brand der Vegetation sogar nützen. Feuerökologe Ben Miller erforscht, welche Pflanzen Feuer regelrecht brauchen. Das Holz ist Nahrung für Termiten. Sie zerkauen umgestürzte Bäume. Und wo Termiten sind, sind auch Numbats. Ihr Bestand ist ebenso in Gefahr wie der der süßen kleinen Honigbeutler, die sich vom Nektar der Banksia-Blüten ernähren. (Text: BR) In den Urwäldern Vietnams
45 Min.Nachwuchs bei den Goldkopflanguren in den Felsen der Ha Long-Bucht. Die Babys mit dem leuchtend goldenen Fell sind für die Artenschützer immer wieder ein Hoffnungsschimmer.Bild: BRWenn nahe den Dörfern zu Füßen der steil aufragenden Berge von Cuc Phuong, in der sogenannten Pufferzone des Nationalparks, die Bauern ihre Wasserbüffel aus der Tagesarbeit entlassen, täuscht das friedliche Bild leicht über die kriegerischen Zeiten hinweg, die diese Landschaft viele Jahre gesehen hat – und immer noch sieht. Auf seinen Patrouillen und Einsätzen, die ihn inzwischen in alle Landesteile Vietnams führen, bestätigt sich immer wieder Tilo Nadlers Überzeugung, dass die Zerstörung der Natur letztlich auch den Menschen eines Tages die Lebensgrundlage nehmen wird. Diese Einsicht erklärt vermutlich auch einen Teil seiner sehr konsequenten Vorgehensweise gegen Wilderer und Holzdiebe.Heute steht Tilo Nadler vor einer Herausforderung, die nur aufgrund seiner bisherigen Erfolge möglich wurde, und die zugleich ein Triumph von über 20 Jahren Artenschutz werden könnte: Er will Hatinh-Languren in ihren ursprünglichen Lebensraum, in die Wälder und Felswände Zentralvietnams, zurückbringen. Hier geht es weniger um einen üblichen Wildtiertransport als um die Anwendung von praktischem Wissen über das Verhalten von Languren sowie die richtige Einschätzung der objektiven Gefahren, die diesen seltenen Affen seitens der vietnamesischen Jäger immer noch drohen. (Text: BR Fernsehen) Indiens wilde Esel
Bauer Punja ist wahrlich nicht der Typ eines Kriegers. Aber wenn er nachts sein Feld verteidigt, dann geht es um die Existenz seiner Familie und dann rennt er, bis er die Feinde in die Flucht geschlagen hat. Aber auch auf der feindlichen Seite geht es ums Überleben: Für den Esel könnten Eigensinn, Mut und Durchsetzungsfähigkeit schon bald zu alles entscheidende Stärken werden. Aus der afrikanischen Variante des Wildesels entstand irgendwann der heimische Hausesel. Der Domestizierung bis heute verweigert haben sich jedoch die asiatischen Wildesel. Im Westen Indiens lebt in einer der extremsten Landschaften der Welt der Khur, der Indische Wildesel. Aus dem „Kleinen Rann von Kutch“ wird nach den Überflutungen durch den Monsun alljährlich eine Salzwüste, ein Glutofen.Nur Überlebenskünstler haben hier noch eine Chance. Die Genügsamkeit der Wildesel ist in dieser Region legendär. Da aber immer mehr Rinder, Schafe und Ziegen auch die letzten grünen Inseln des längst zum Schutzgebiet erklärten Kleinen Rann und seiner Randzonen niedermachen, sind die Wildesel ihrerseits zum Angriff übergegangen. Auf breiter Front fressen sie sich nachts durch Baumwoll- und Hirsefelder, die am Rande des Kleinen Rann angelegt wurden von Bauern, die oft zu den Ärmsten der Armen gehören. Deren Leidensfähigkeit ist vielfach erschöpft, und unerklärliche Todesfälle unter den Wildtieren werden schon als Lossagung von einer bislang praktizierten Toleranz gedeutet. (Text: BR Fernsehen) Insel am Ende der Welt – Wundersames Tasmanien
45 Min.Tasmanien: Hier findet man sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt, vom Regenwald über schneebedeckte Berge, von der Steppe bis zur malerischen Küste. Und die Insel hat eine enorm reiche Tierwelt. Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel Tasmanien nur die Größe Österreichs hat, findet man hier sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der als ausgestorben gilt, ist mehrfach in den letzten Jahren wieder gesichtet worden.Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte die Wallabys, die Wombats und andere Kleinbeutler. Tasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem: Er ist wegen einer grassierenden Krankheit vom Aussterben bedroht. (Text: BR Fernsehen) Insel der Albatrosse
45 Min.Kein anderes Tier reist so schnell so weit wie ein Albatros. In wenigen Wochen umrundet er die Welt, fast ohne einen Flügelschlag. Muss er zum Brüten festen Boden suchen, dann oft auf Bird Island. Auf der kleinen Insel inmitten des stürmischen Südpolarmeeres nisten Zehntausende Albatrosse, darunter auch der Wanderalbatros. Seit über 50 Jahren stehen die ortstreuen Vögel auf Bird Island unter wissenschaftlicher Beobachtung. Eineinhalb Jahre lang beobachten zwei junge britische Ornithologinnen in einer kleinen Forschungsstation des British Antarctic Survey die Albatrosse auf Bird Island.Täglich durchstreifen sie die Nistkolonien und registrieren jedes Tier, jedes Ei. In lang einstudierten Balztänzen finden die Albatrosse auf Bird Island ihre Lebenspartner und brüten alle ein bis zwei Jahre ein Küken aus. Um den Nachwuchs zu füttern, fliegen sie Tausende Kilometer weit. Nicht immer kehren sie von ihren Streifzügen zurück: Viele Vögel verenden an den Haken von Langleinenfischern. Die Zahl der Wanderalbatrosse auf Bird Island hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als halbiert. (Text: BR Fernsehen) Insel der Pinguine – Südgeorgien
45 Min.Fünf Jahre sammelten Roland Gockel und Rosie Koch ungewöhnliche und anrührende Bilder aus der Brutkolonie der Königspinguine, filmten aus dem Helikopter, mit an Drohnen befestigten Minikameras und setzten aufwendige Kranfahrten ein, um den Zauber der antarktischen Insel Südgeorgien und seiner riesigen Tierkolonien am Rande der Antarktis einzufangen. Südgeorgien ragt mitten im Südpolarmeer wie ein Gebirge aus dem Wasser. Die Stürme der antarktischen See prallen hier auf 3.000 Meter hohe Bergrücken. Mehr als die Hälfte der Insel liegt unter Eis.Vor der Küste treiben Eisberge. Im Sommer gelangen mit der Meeresströmung zahlreiche Fische, Tintenfische und andere Meerestiere bis dicht vor die Küste. Sie sind das Lebenselixier der großen Tierkolonien Südgeorgiens. Millionen Königs- und Gelbschopfpinguine, tausende Seeelefanten sowie mehr als drei Millionen Seebären drängen sich an den Stränden und bevölkern verlassene Walfangstationen und Schiffswracks. Königspinguine nutzen den kurzen Sommer und ziehen in riesigen Kolonien ihre Küken groß. Vom Walfang zeugen heute nur noch Ruinen und Strände voller Knochen. Die Geisterstädte sind „Abenteuerspielplatz“ für hunderte kleiner Seebären und begehrte Unterkunft für Seeelefanten, die hier ihren Fellwechsel erdulden. Geschützt und von den Eltern gut bewacht, wachsen die Königspinguinküken schnell heran. Wenn im Herbst die ersten Stürme aufziehen, verlassen die meisten erwachsenen Tiere Südgeorgien und folgen ihrer Nahrung in weit entfernte Regionen des Ozeans. Ihr Nachwuchs allerdings kann noch nicht hinaus aufs Meer. Die Küken tragen noch ihr wasserdurchlässiges Jugendgefieder und müssen den Winter allein auf der Insel verbringen. Monate zehren sie von ihrer dicken Fettschicht. Dicht an dicht gedrängt, warten die Küken auf die Rückkehr der Eltern im Frühjahr. Erst im darauffolgenden Herbst werden sie selbst ins Meer hinausschwimmen. In dem extremen Wetter und der Abgeschiedenheit Südgeorgiens arbeiteten die Tierfilmer Roland Gockel und Rosie Koch am Limit. Auch die Hightech-Kameras sind kaum für solche Bedingungen ausgelegt. Fünf Jahre sammelten Roland Gockel und Rosie Koch ungewöhnliche und anrührende Bilder aus der Brutkolonie der Königspinguine. (Text: BR Fernsehen) Invasion der kleinen Räuber: Goldschakal, Marderhund und Waschbär
45 Min.Die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink oder Goldschakal eingestellt. Jedes dieser Raubtiere hat andere Fähigkeiten und Strategien. Die Eindringlinge bedrohen vor allem die, die schon lange unter der Zerstörung und dem zunehmenden Schwund ihres Lebensraums leiden: Bodenbrüter, Singvögel und Amphibien. Umweltschutzorganisationen in Deutschland schlagen Alarm. Die Zahl der eingeschleppten und eingewanderten Kleinbären und kleinen Raubtiere steigt. Von Norden her drängen Waschbär, Mink und Marderhund nach Bayern, Österreich und Frankreich. Aus dem Süden kommt der eigentlich in Südosteuropa und in Afrika heimische Goldschakal.Wie viele dieser vor allem nachtaktiven Räuber sich in Deutschland aufhalten, kann nur geschätzt werden. Doch es gibt andere Zahlen, die aufhorchen lassen: So wurden 2016 über 25.000 Marderhunde in Deutschland und Österreich geschossen – fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Waschbären sind es in fünf Jahren 150 Prozent mehr getötete Tiere gewesen. Das liegt nicht an besonders schießwütigen Jägern, sondern an der rasanten Ausbreitung dieser Arten. Die Eindringlinge bedrohen vor allem einheimische Arten, die vielerorts vom Aussterben bedroht sind. Denn die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink oder Goldschakal eingestellt. (Text: BR Fernsehen) Die Isar – Der letzte Wildfluss
45 Min.Die aufwendige Dokumentation zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr selten gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt, und warum sie als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Sie entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während die Isar flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt sie flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie.Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendel dahinfließt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist. Die Isar bietet entlang dieser Strecke heute noch ein urtümliches Bild. Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, warum die Isar als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder dem Bau von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. (Text: BR Fernsehen) Island: Sommer der Polarfüchse
45 Min.Ein kurzer Sommer in Islands rauem Norden: zwei Polarfuchsfamilien, zwei Geschichten. Die „Seefüchse“ an den Steilklippen finden als „High Society“ mit brütenden Seevögeln in ihrem Revier reiche Nahrung, während unten am Meeresufer die „Strandfüchse“ ständig kurz vor dem Verhungern sind. Werden trotzdem alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? (Text: BR Fernsehen)Jacques Cousteaus Vermächtnis
50 Min.In einer faszinierenden Mischung aus Tierbeobachtungen, historischen Aufnahmen und aufwendigen Inszenierungen zeichnet Ulf Marquardt Leben und Werk des großen Meeresforschers, Filmemachers und Erfinders Jacques Cousteau nach. In „Jacques Cousteau’s Vermächtnis“ erlebt der Zuschauer eine kurzweilige Reise um die Welt, denn gedreht wurde an Originalschauplätzen auf drei Kontinenten und in vier Meeren. Zwei Jahre lang folgte das Kamerateam Jacques Cousteaus Spuren. Das Filmteam hat nicht nur alte Haikäfige und Ruinen einer Unterwasserstadt am Grund des Roten Meeres gefilmt, sondern auch eher unscheinbare Relikte: Dazu gehören zum Beispiel die Reste eines hölzernen Pferchs, den Cousteau vor 40 Jahren für eine gefangene Seekuh gebaut hatte.Doch noch wichtiger als solche Funde ist auch heute noch der Einfluss, den Cousteau als Naturschützer hatte. Ulf Marquardt zeigt in seinem Film deutlich, wie Cousteaus Persönlichkeit durch seine jahrzehntelangen Reisen auf den Ozeanen der Welt beeinflusst wurde: Er verwandelte sich nach und nach in einen radikalen Kämpfer für den Umweltschutz. Dass es heute in Florida so viele der friedlichen Seekühe wie wohl noch nie zuvor gibt, geht direkt auf Cousteau zurück. Denn die Ausstrahlung seines Filmes „Die vergessenen Seejungfrauen“ löste die Erforschung und den Schutz der Seekühe aus. Die Aufnahmen der heutigen Seekühe in einem dicht besiedelten Florida und deren rührende Geschichten gehören zu den bewegendsten Momenten der Dokumentation „Jacques Cousteau’s Vermächtnis“. (Text: BR Fernsehen) Der Jaguar – Unbekannter Dschungeljäger
45 Min.Jaguare halten sich meist dicht an Wasserläufen auf. Die zahlreichen Seen und Flüsse des Pantanal sind Anziehungspunkte für Wasserschweine, Kaimane und andere Beutetiere des Jaguars.Bild: NDR/NDR Naturfilm/Light & Shadow GmbHAn kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang – das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt – ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten.Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister dokumentiert das Leben des geheimnisvollen Jägers – eine schwierige Aufgabe. Viele Jahre war er auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm einzigartige Aufnahmen gelangen. Der Film gibt Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Jaguare – ob auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. In eindrucksvollen Aufnahmen kommt der Zuschauer dem Jäger ungewöhnlich nah. (Text: BR Fernsehen) Ein Jahr am Kirchsee
45 Min.Der Kirchsee liegt in einer urtümlichen oberbayerischen Moorlandschaft und steht heute unter Naturschutz. Der Naturfilmer Thomas Dammer darf als Anwohner das Moor ein Jahr lang erkunden. Der Kirchsee – Einheimische lieben den flachen Moorsee, der etwa einen Kilometer lang und 300 Meter breit ist. Wie eine schwarze Perle liegt er mitten in einer urtümlichen Moorlandschaft, die sich nach der letzten Eiszeit bildete. Sogar das Baden ist im Naturschutzgebiet an einigen Stellen erlaubt. Das Moor im Süden vom See ist dagegen streng geschützt, dort herrscht das ganze Jahr über Betretungsverbot mit empfindlichen Strafen. Der Naturfilmer Thomas Dammer jedoch darf sich ein Jahr lang mit Erlaubnis der Behörden nicht nur rund um den See, sondern auch in seinem Moor umsehen.Begleitet von Andrea Rüthlein und ihrem Kamerateam erlebt er die urtümliche Landschaft in allen Facetten. Denn im Moor sieht es jeden Monat anders aus, entsteht ein Farbenspiel, das weder er noch das BR-Team vor den Dreharbeiten erwartet hätte. Zwei Kamerafallen zeichnen auf, welche Vierbeiner das Moor besuchen oder sich an einem Dachsbau blicken lassen. Am Ende empfinden alle dasselbe: Das Jahr am Kirchsee ist wie im Flug vergangen. Die Zeit im faszinierenden Moor wird keiner von ihnen vergessen … (Text: BR Fernsehen) Das Jahr des Rotmilans
45 Min.In keinem Land brüten mehr Rotmilane als in Deutschland.Bild: WDR/Längengrad Filmproduktion/Robin JähneIn keinem Land brüten so viele Rotmilane wie in Deutschland. Wo sich Wälder, Äcker und Wiesen abwechseln, sind auch die wunderschönen Greifvögel zu Hause. Die Filmautoren Sarah Herbort und Robin Jähne begleiten die Vögel von Ostwestfalen über die Pyrenäen bis nach Spanien, wo sie überwintern. Eigentlich müsste er Deutschlands Wappenvogel sein: In keinem Land brüten so viele Rotmilane wie hierzulande. Ihre rötliche Färbung und der gegabelte Schwanz machen sie unverwechselbar – und zu besonderen Schönheiten in unseren Kulturlandschaften.Aber wie sie brüten, blieb lange im Verborgenen. Mehr als zwei Jahre arbeiteten die Naturfilmer Sarah Herbort und Robin Jähne an ihrer Dokumentation über Rotmilane. Sie entwickelten spezielle ferngesteuerte Kameras, um das Familienleben der Greife im Horst aus nächster Nähe aufzunehmen. So entstanden einzigartige Bilder: Vom Schlüpfen aus dem Ei bis zu den ersten Flugversuchen zeigt der Film, wie aus Küken gefräßige Jungvögel werden. Die dürfen nicht wählerisch sein. Ihre Eltern versorgen sie in Teamarbeit mit Mäusen, Singvögeln, Blindschleichen und Aas. Sie gönnen sich kaum eine Pause, denn der Nachwuchs hat nur 50 Tage Zeit, flügge zu werden. Die Filmemacher begleiten die Vögel von Ostwestfalen über die Pyrenäen bis nach Spanien, wo sie überwintern. Dort profitieren sie von Futterplätzen, die Naturschützer für wilde Geier angelegt haben. Der Film zeigt das Leben der Rotmilane und auch das, was ihr Überleben bedroht – so hautnah wie kaum eine Dokumentation zuvor. (Text: BR Fernsehen) Ein Jahr unter Elefanten – Zwei Hamburger im Süden Afrikas
45 Min.Wie auf ein geheimes Zeichen tauchen sie am Ufer des Flusses Chobe im Norden Botsuanas auf. Und die Hamburger Tierfilmer Jens Westphalen und Thoralf Grospitz sind mitten unter ihnen: Elefanten, die größten Säugetiere, die über die Erde ziehen. In Botsuana im südlichen Afrika leben noch über 130.000 Tiere. Ein idealer Ort, um die grauen Giganten hautnah zu filmen. Voller Emotionen und mit viel Humor berichten die beiden Biologen Westphalen und Grospitz von ihrem Jahr unter Elefanten, von ihren erstaunlichen Erlebnissen und Erfahrungen. Von anrührenden Begegnungen mit Familiengruppen etwa, in denen sich Elefantenmütter und -tanten liebevoll um die Kleinen kümmern, oder einem Treffen der Elefantenbullen an einem Wasserloch, eine Art Erziehungscamp für Halbwüchsige.Seit mehr als 20 Jahren sind die vielfach ausgezeichneten Naturfilmer ein Team. Ihr Jahr mit den Elefanten hat sie besonders geprägt. Glücksgefühle, den wilden Tieren so nah sein zu können, haben sie in emotionalen Bildern, aufwendigen Kameradrohnenflügen und grandiosen Zeitlupenstudien eingefangen. Je mehr Zeit Jens Westphalen und Thoralf Grospitz bei den Elefanten verbringen, desto besser können sie das Verhalten der Tiere deuten. Die beiden Hamburger sind dabei, als sich Hunderte der grauen Riesen zum Bad verabreden. Während der Trockenzeit folgen sie einem durstigen Elefanten sogar bis auf eine Damentoilette. Und sie stellen fest, dass auch Löwen und Elefanten Kameras bedienen können. Elefanten sind weit mehr als „nur“ majestätisch und kraftvoll. Jens Westphalen und Thoralf Grospitz nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in eine Welt, in der Erfahrung und Intelligenz, Mitgefühl und Ausdauer das Überleben sichern. (Text: BR Fernsehen) Japans Garten Eden – Die Insel Iriomote
45 Min.Zwischen dem Chinesischen Meer und dem Pazifik, im äußersten Süden Japans, liegt die Insel Iriomote: ein Juwel, von dichten tropischen Wäldern bedeckt, die Küsten von Mangroven geschützt. Hier leben einige der seltensten Tiere der Erde. Darunter die Iriomote-Katze, die Schlangenweihe und der Ryukyu-Flughund. Iriomote ist ein Hotspot der Artenvielfalt und zählt daher zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf der japanischen Insel Iromote gibt es einige der seltensten Tiere der Erde. Etwa die berühmteste endemische Bewohnerin der japanischen Südinsel, die Iriomote-Katze. Aber auch ein seltener Greifvogel, eine besondere Unterart der Schlangenweihe, sowie der Ryukyu-Flughund und der farbenprächtige Feuerliest leben im Nationalpark, der die gesamte Insel umfasst und schützt.Die Insel zählt nicht nur zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist ein Hotspot der Artenvielfalt, sondern besitzt auch den größten Mangrovenwald Japans. Dieser Lebensraum atmet und lebt mit den Gezeiten. Während der Ebbe taucht aus dem Schlamm eine Armee an skurrilen Wesen auf, darunter Soldatenkrabben und Schlammspringer. Während die Krabben bei Ebbe den Meeresgrund nach Nahrung durchsieben, liefern sich die Schlammspringer Kämpfe um Weibchen und Reviere. Auch Einsiedlerkrebse sind bei Ebbe unterwegs. Abgelenkt, merken sie nicht, dass sie schon längst im Visier des Feuerliests, einer Eisvogelart, sind … Die Mangroven bieten nicht nur einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum, sie sind auch von großer Bedeutung für die Einwohner der Insel wie die 83-jährige Akiko Ishigaki. Die Kollektion der weltberühmten Textildesignerin besteht ausschließlich aus Materialien, die sie in der Natur von Iriomote findet, und ist eine Hommage an ihre Heimat. Ihre Stoffe faszinierten schon den Designer Issey Miyake und wurden im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. (Text: BR Fernsehen) Japans wilder Norden – Bären, Wale, Riesenseeadler
45 Min.Auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido liegt das Weltnaturerbe Shiretoko. Hier jagen Braunbären nach Lachsen, Riesenseeadler und Fischuhus gehen auf Beutezug, und Finnwale sowie hunderttausende Sturmtaucher versammeln sich vor der Küste. Zudem lebt im eiskalten Wasser ein kleiner Engel, eine marine Schnecke mit winzigen Flügeln, die eine teuflische Seite hat. Die Vielfalt der Arten existiert hier nur aufgrund gewaltiger Packeismassen, die im Winter vom Amur nach Hokkaido driften. Doch das Eis wird durch den Klimawandel immer weniger und das Paradies im wilden Norden Japans ist bedroht. (Text: BR)Kängurus – Australiens Rote Riesen
45 Min.Die Roten Riesenkängurus sind die Helden des Outbacks, denn sie haben es wie kaum ein anderes Säugetier geschafft, sich an das äußerst karge Leben im glühend heißen Zentrum Australiens anzupassen. Heute sind sie die größten Beuteltiere der Erde. Diese Naturdokumentation gewährt spannende Einblicke in ihr Leben. Das glühend heiße Zentrum Australiens ist die Heimat der Roten Riesenkängurus. Alles dreht sich in dieser Naturdokumentation um Rusty. Das Känguru-Männchen kämpft vom Moment seiner Geburt an ums Überleben. Gerade erst noch nackt, blind und nicht größer als ein Gummibärchen auf die Welt gekommen, muss Rusty allein den Weg in den Beutel seiner Mutter finden.Es ist die erste Bewährungsprobe, die jedes Känguru-Baby bestehen muss. Über ein halbes Jahr lang wird der Kleine im Beutel bleiben und von seiner Mutter gehegt und gepflegt. Seltene Aufnahmen aus dem Inneren des Kängurubeutels gewähren erstaunliche Einblicke. Rote Riesenkängurus sind Überlebenskünstler, monatelange Trockenheit und extreme Hitze gehören im Herzen Australiens dazu. Es gibt keine Jahreszeiten, das Klima ist unberechenbar. Darauf haben sich auch die Känguru-Weibchen eingestellt. Die Mutter hat drei Jungtiere gleichzeitig. Außer dem Winzling Rusty, der im Beutel an einer Zitze hängt, säugt sie an der anderen Zitze ein älteres Geschwisterchen, das den Beutel bereits verlassen hat. Jedes Baby bekommt seine eigene Milchsorte, angepasst an sein Alter. Das dritte Geschwisterkind, ein noch kaum entwickelter Embryo, wartet in Mutters Bauch auf „den richtigen Moment“. Erst, wenn alle Voraussetzungen stimmen, wird er sich weiterentwickeln. In langen Dürrezeiten, wenn Futter und Wasser knapp werden, muss sich die Mutter im schlimmsten Fall von allen drei Jungtieren trennen. (Text: BR Fernsehen) Der Kaiserstuhl – In die Hitze des Oberrheins
45 Min.Ein Vulkanhügel am Oberrhein: der Kaiserstuhl – seit 8.000 Jahren leben hier wahre Sonnenanbeter und machen die Gegend einzigartig für Deutschlands Natur. Aber mit dem Klimawandel wird die Sommerhitze unerbittlich. Wie leben und überleben die Tiere des Kaiserstuhls an einem so heißen Ort? Im Sommer sind es hier über 60 Grad am Boden! Vielen Tieren ist das zu heiß. Nur wahre Hitzespezialisten halten diese Temperaturen aus. Ihre Heimat ist ein Vulkanhügel am Oberrhein: der Kaiserstuhl. Sein besonders sonniges und warmes Klima lockte schon in einer Warmzeit vor 8.000 Jahren schillernde Südländer vom Mittelmeer an. Als es dann wieder kälter wurde, überlebten sie wie Schiffbrüchige nur auf der Wärmeinsel Kaiserstuhl.So wurde der alte Vulkan zu einem Zentrum der Artenvielfalt und einzigartig für die Natur Deutschlands. Doch im Frühling ist es echten Sonnenanbetern selbst hier noch nicht warm genug. Schmetterlinge heizen mit vielen Tricks ihre Körper möglichst schnell in der Sonne auf, um ins pralle Leben zu starten. Die Smaragdeidechse sucht nach sechs Monaten Winterruhe dringend ein Weibchen – ein Weg mit vielen Hindernissen. Der Bienenfresser stopft seiner Erwählten nicht nur Bienen, sondern die halbe Insektenpracht des Kaiserstuhls in den Schnabel, bis sie ihn endlich erhört. Und für das Männchen der Gottesanbeterin ist die Paarung eine lebensgefährliche Mission. Aber hier leben auch Tiere, die Hitze gar nicht mögen. Eine Familie Rotfüchse hat einen kühlen Bau in eine Lösswand gegraben und verlagert ihr Leben im Sommer ganz in die Nacht. Seitdem die Eltern sie nicht mehr füttern, versuchen zwei Geschwister gemeinsam, sich ihren Platz im Leben zu erobern. Doch wenn sie nicht bald selbst Wühlmäuse fangen, verhungern sie. Mit dem Klimawandel wird die Sommerhitze im Kaiserstuhl unerbittlich. Die Feldwespen kämpfen, dass ihre Larven im offenen Nest nicht gegrillt werden. Und die Zebraschnecken tun alles, dass sie im Backofen am Boden nicht vertrocknen. (Text: BR Fernsehen) Kaktus Hotel
45 Min.Der Saguaro Kaktus lockt wie ein Luxushotel mit seinen erfrischenden Angeboten unzählige Tierarten an. Dieses wilde Hotel bietet klimatisierte Penthouse-Suiten, kuschelige Balkone, duftende Terrassen und eine grandiose Aussicht. Einige Gäste schauen nur kurz vorbei, andere genießen Drinks und Snacks auf der „Rooftop Bar“ oder haben sich das ganze Jahr hindurch eingemietet. Dank hunderter Wild West-Filme hat sich der Saguaro Kaktus in die Köpfe der Menschen eingebrannt. Es ist ein altbekanntes Bild: Meterhohe, vielarmige Säulenkakteen, die wie Armleuchter in den Himmel ragen.Doch der majestätische Kaktus ist alles andere als leblos. Er lockt wie ein Luxushotel mit seinen erfrischenden Angeboten unzählige Tierarten an. Einige Gäste schauen nur kurz vorbei, andere haben sich das ganze Jahr hindurch eingemietet. Jeder Gast ist anders, manche haben erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt und sind wahre Baumeister, die das Kaktus-Hotel nach ihren Wünschen umbauen. Manche Gäste kommen angeflogen, andere kriechen oder hoppeln – und verwandeln so einen scheinbar tristen Kaktus in eine wilde Nachbarschaft, die von Leben nur so wimmelt. (Text: BR) Kampf um Montecristo
45 Min.Die Insel Montecristo vor Elba ist das am strengsten geschützte Naturschutzgebiet Europas. Aber eingeschleppte Tiere und Pflanzen bedrohen dieses einzigartige Ökosystem. Florian Guthknecht hat in seinem Film Montecristo porträtiert und dabei auch die Biologin Francesca Gianni getroffen, die für die Ursprünglichkeit der Insel seit Jahren kämpft. Die nur elf Quadratkilometer große Insel Montecristo vor Elba ist das am strengsten geschützte Naturschutzgebiet Europas. Nur 1.000 Menschen im Jahr dürfen die Insel betreten. Doch eingeschleppte Tiere und Pflanzen bedrohen dieses einzigartige Ökosystem. Eigentlich ist es unmöglich, einen Ort wieder in den Zustand zu versetzen, bevor der Mensch ihn besiedelte.Doch die toskanische Insel Montecristo hat das Potenzial, eine solche „Zeitkapsel“ zu werden. Sie ist abgelegen und war nie langfristig bewohnt. Aber menschliche Eingriffe rückgängig zu machen, ist komplex und gelingt nur, wenn tierische und pflanzliche Einwanderer erfolgreich bekämpft werden. Die Biologin Francesca Gianni hat über sechs Jahre für Montecristo gekämpft. Inzwischen ist es die größte rattenfreie Insel der Welt. Doch ihr Kampf ist noch nicht zu Ende, denn Montecristo kann eine „Arche Noah“ für Arten werden, die sonst im Mittelmeerraum keine Chance mehr haben. (Text: BR Fernsehen) Kamtschatka – Die Abenteuer der jungen Bären
45 Min.Im Naturschutzgebiet Süd-Kamtschatka müssen junge Braunbären viel lernen: Wie man im Sommer am Kurilensee den dicksten Lachs fängt, oder wo im Herbst die beste Kraftnahrung zu finden ist. Die russischen Filmemacher Irina Zhuravleva und Vladislav Grishin sind dort zusammen mit einem Naturschützer und Fotografen unterwegs, um das Leben der Bären eindrucksvoll zu dokumentieren. Im Naturschutzgebiet Süd-Kamtschatka bekommen junge Braunbären das Rüstzeug für ihr Leben in einer selten großen Bärengesellschaft. Sieben Monate lang beobachteten die russischen Filmemacher Irina Zhuravleva und Vladislav Grishin zusammen mit dem Naturschützer und Fotografen Igor Shpilenok zwei Bärenmütter und ihren Nachwuchs, einmal Zwillinge und die anderen Vierlinge. Entstanden sind faszinierende Aufnahmen in einer von Menschen kaum berührten Natur. Unterstützt von exzellenten Geräuschen und einer feinsinnig komponierten Musik, entwickelt der Film eine geradezu meditative Kraft. (Text: BR Fernsehen)Die Kanarischen Inseln – Felsenküste und Vulkane
45 Min.Einst nannte man sie die „Inseln am Rande der Welt“. Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima genießen. Die Kanarischen Inseln entstanden vor 20 Millionen Jahren, als es in den Tiefen des Atlantiks gewaltig brodelte. Vulkane brachen am Meeresboden aus, nacheinander tauchten die Inseln aus dem Meer auf: Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Gomera und Teneriffa, La Palma und El Hierro.Bis heute ist der Archipel nicht zur Ruhe gekommen. „Isla de fuego y agua“, Insel des Feuers und des Wassers, wird Lanzarote von den Einheimischen genannt. Vor 280 Jahren lag auf Lanzarote das Epizentrum einer Naturkatastrophe, die eine der dramatischsten Vulkanlandschaften der Erde geschaffen hat: die Feuerberge von Timanfaya. Momentan ruht der Vulkan und gibt dem Leben wieder eine Chance. Timanfaya wurde zum Nationalpark erklärt. 4.000 Meter ragt die beeindruckende Silhouette des Pico de Teide über den Meeresspiegel. Er ist der dritthöchste Inselvulkan der Welt und nicht nur die höchste Erhebung der Kanaren, sondern ganz Spaniens. In dieser Vulkanwüste wächst eine Pflanze, deren purpurfarbene Blüten drei Meter in den Himmel ragen: die rote Tajinaste. Im Laufe von zwei Jahren sind mehr als 100 Stunden Bildmaterial entstanden. Einer der Höhepunkte war ein Wintereinbruch am Teide. Im März 2016 erreichte eine mächtige Schlechtwetterfront Teneriffa. „Auf diesen Moment haben wir lange gewartet“, erzählt der Regisseur, „als es so weit war, traf uns der Wintereinbruch mit voller Wucht. Bis zu zwei Meter tief steckten wir im Schnee. Unser Geländefahrzeug versank, und wir konnten uns nur noch mit Mühe zu Fuß vorwärts kämpfen, um diesen einmaligen Moment zu filmen.“ Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. (Text: BR Fernsehen) Die Kanarischen Inseln – Nebelwald und Wüsten
45 Min.Einst nannte man sie die „Inseln am Rande der Welt“. Als der antike Geograf Ptolemäus die erste Landkarte der Erde erstellte, waren die Kanaren noch genau das: das Ende der alten Welt. Heute sind die sieben Kanarischen Inseln ein exotisches Paradies für zwölf Millionen Touristen, die jedes Jahr Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima genießen. Die zweiteilige Naturdokumentation zeigt die wilde, unbekannte Seite der Kanaren. Bis heute haben sich die Kanarischen Inseln ihre wilde Schönheit bewahrt. Jede von ihnen gleicht einem Kontinent im Kleinen.Subtropische Nebelwälder treffen auf karge Vulkanlandschaften und schneebedeckte Gipfel. Unzugängliche Schluchten münden in rauen, zerklüfteten Steilküsten und ausgedehnten Wüsten. „Vientos alisios“ nennen die Einheimischen die Passatwinde. Beständig wehen sie von Nordost und sind für die Inseln im Atlantik die Grundlage vielfältigen Lebens. Der Passatwind bringt Wasser, selbst im trockenen Sommer. Auf seiner langen Reise über das Meer nimmt der Alisio große Mengen an Feuchtigkeit auf. Trifft er auf die Inseln, stauen sich mächtige Wolkenbänke an steilen Bergflanken. Die in der Luft gespeicherte Feuchtigkeit kondensiert und nährt ein einmaliges Naturjuwel: subtropische Lorbeerwälder. Das Wasser fällt hier nicht als Regen, die mächtigen Lorbeerbäume „melken“ die Wolken und sorgen dafür, dass es in dicken Tropfen von ihren Blättern auf den Boden fällt. Auf den flacheren Inseln bietet sich ein anderes Bild. Hier gibt es keine hohen Berge, an denen sich die Wolken stauen und ihre feuchte Last abladen. Hier herrscht Trockenheit. In der Wüste Fuerteventuras lebt die Kragentrappe. Wenn es doch einmal regnet, präsentieren die Hähne ihre weißen Schmuckfedern am Hals und stolzieren durch die Wüste, um den Hennen zu imponieren. Auch unter Wasser sind die Kanarischen Inseln ein spektakuläres Naturparadies. Seltsam aussehende Kreaturen wie Schmetterlingsrochen gleiten durch unterseeische Lavahöhlen, seltene Engelshaie lauern im schwarzen Vulkansand auf Beute. Der Filmautor Michael Schlamberger porträtiert eine faszinierende Welt mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten. 2 Teile, täglich (Text: BR Fernsehen)
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