591 Folgen erfasst seit 2020 (Seite 8)
Hund oder Katze – wer ist klüger?
Hunde und Katzen liefern sich einen ebenso spannenden wie launigen Wettstreit in Sachen Intelligenz. Da werden Deckel gelüftet und Leckerlis stibitzt. Da sollen Fingerzeige beachtet oder „Hütchenspiele“ durchschaut werden. Der Verhaltensforscher Immanuel Birmelin und der Wissenschaftsjournalist Volker Arzt schicken Hunde und Katzen auf eine amüsante Teststrecke voller Überraschungen und unerwarteter Ergebnisse. Wer sammelt die meisten Punkte? Hund oder Katze? Natürlich ist der Wettstreit nicht tierisch ernst zu nehmen – zu unterschiedlich sind die beiden Arten, ihre Lebensweise und ihre Herkunft, um einen fairen Vergleich zu gestatten. Trotzdem lohnt es sich, ihre geistigen Stärken und Schwächen zu testen oder, um es im Stil der Verhaltensforscher auszudrücken, ihre „kognitiven Fähigkeiten“ zu untersuchen. Es führt zu einem tieferen und auch gerechteren Verständnis für das Wesen unserer Haustiere, für ihre ganz eigene Art, die Welt zu erleben und zu beurteilen. (Text: BR Fernsehen)Im Aufwind – Europas Erfolge im Artenschutz
45 Min.Von Habichten in Schottland über Wisente in Schweden und Rumänien bis zu Ackervögeln in den Niederlanden, in ganz Europa versuchen engagierte Menschen bedrohten Tierarten zu helfen und ihnen eine zweite Chance zu verschaffen. Wir verlieren Pflanzen- und Tierarten in rasantem Tempo, mehr als je zuvor. Aber es ist keine Lösung, einfach zu sagen „es ist zu spät, es kann nichts mehr getan werden“. Es gibt Erfolge, wenn auch hart erkämpft, von Natur- und Artenschützern. Von Wisenten in Schweden über Habichte in Schottland bis zu Uferschnepfen in den Niederlanden – in ganz Europa versuchen engagierte Menschen bedrohten Tierarten eine zweite Chance zu verschaffen.Ihr Engagement zeigt: Es ist noch nicht zu spät und es lohnt sich, sich einzusetzen. Die Dokumentation „Im Aufwind“ ist in Zusammenarbeit mit der European Broadcasting Union (EBU) und Fernsehsendern aus ganz Europa entstanden. Ob in Slowenien Zugvögel oder in Irland Austern gerettet werden, jede der Geschichten stellt ein Artenschutzprojekt vor und berichtet über die Probleme, die besonderen Herausforderungen und die Erfolge. (Text: BR) Im Einsatz für den Planeten – Die Artenretter (1) – Von der Savanne bis zum Nordmeer
45 Min.Laut Wissenschaft befinden wir uns mitten im sechsten großen Artensterben der Erdgeschichte. Beim vorherigen Mal, vor 65 Millionen Jahren, verschwanden wahrscheinlich durch einen Meteoriteneinschlag die Dinosaurier. Diesmal ist es eine Spezies, die das Gefüge des Planeten ins Wanken bringt: der Mensch. Kamerateams haben über zwei Jahre hinweg Naturschützer auf der ganzen Welt bei ihrer Arbeit begleitet. Grant Burden kämpft am Rand der Serengeti gegen Wilderer und befestigt Peilsender an Elefanten und Nashörnern. Liu Yidan in China arbeitet für eine kleine Naturschutzorganisation, die Zugvögel rettet. Millionen von ihnen werden jedes Jahr illegal auf Tiermärkten verkauft.Fredrik Myhre arbeitet in Norwegen gegen die Überfischung der Meere. Er ist einer der wenigen Naturschützer, der auf den jährlichen Fangquotenkonferenzen zugelassen ist. Basuki Santoso auf Borneo ist einer der wenigen Forstwirte, der auf ehemaligen Palmölpantagen wieder Regenwälder pflanzt, die sogar Orang-Utans ernähren können. So manche Aufforstungen geht jedoch über Nacht in Flammen auf. Der Hambacher Wald bei Köln, direkt neben dem gewaltigen Kohletagebau von RWE, ist schon lange ein Politikum. Was treibt die Baumbesetzer an, und wie erleben die Anwohner Besetzung und Räumung? Antje Grothus lebt vor Ort und berichtet, wie es dem Wald heute geht. (Text: BR) Im Einsatz für den Planeten – Die Artenretter (2) – Fliegende Nashörner und brennende Wälder
45 Min.Laut Wissenschaft befinden wir uns mitten im sechsten großen Artensterben der Erdgeschichte. Beim vorherigen Mal, vor 65 Millionen Jahren, verschwanden wahrscheinlich durch einen Meteoriteneinschlag die Dinosaurier. Diesmal ist es eine Spezies, die das Gefüge des Planeten ins Wanken bringt: der Mensch. Am Rand der Serengeti kämpft Grant Burden vom Grumeti Fund um die seltenen Ostafrikanischen Spitzmaulnashörner. Noch tausend Exemplare dürfte es geben. Eine kritische Grenze für die genetische Überlebensfähigkeit einer Spezies.Deshalb wird ein Zootier aus San Diego mit mehreren Flugzeugen bis nach Tansania verfrachtet. Ein anderer Transport mit zehn Tieren aus Südafrika wird noch heikler. Basuki Santoso auf Borneo ist einer der wenigen Forstwirte, der auf ehemaligen Palmölpantagen Regenwälder pflanzt. Sie können die vom Aussterben bedrohten Orang-Utans wieder ernähren. Doch auf Betreiben der mächtigen Palmölkonzerne geht so manche Aufforstungen in Flammen auf. Basuki Santoso gibt nicht auf, lässt sich auf einen Kampf mit einem Palmölpflanzer ein. (Text: BR) Im Regenwald der Geisterbären
45 Min.Der nördlichste Teil der Küste Britisch-Kolumbiens kurz vor Alaska ist die Heimat ganz besonderer Lebewesen. Hier leben weiße Schwarzbären, Küstenwölfe und viele andere außergewöhnliche Arten. Im nördlichsten Teil der Küste Britisch-Kolumbiens, kurz vor Alaska: Aus der Luft zeigt sich eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas: in einem Kaltregenwald. Der Name Kaltregenwald scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Wie sollte in der „Kälte“ Kanadas ein Regenwald gedeihen, dessen Biomasse den tropischen Regenwald übertrifft? Es ist eine Geschichte, die vor Jahrtausenden begann, aber damals wie heute einzig von einem Ereignis im Jahr abhängt, und die nicht nur das Land und seine Lebewesen betrifft, sondern bis in die Tiefen des Meeres reicht.Denn der „Regenwald der Geisterbären“ nährt sogar das Meer, schenkt seinen Lebewesen, vom Buckelwal bis zum Riff, Kraft. Fisch ist der Kraftstoff, der dieses System seit Jahrtausenden antreibt, und der nur einmal im Jahr in den Kaltregenwald kommt. Nur zwei Wochen braucht die Natur hier, um für ein ganzes Jahr Kraft zu tanken. Die Bären, die nur für dieses Ereignis an die Flüsse gekommen sind, verschwinden wieder im Wald. Die Wölfe haben sich vollgefressen, die Wale haben für ihre Reise ins Winterquartier zugelegt, selbst die Bäume sind gestärkt. Einzigartige, noch nie gesehene Bilder einer uralten Landschaft mit Tieren, die sich im üppigen Grün oder in den Tiefen des Meeres vor den Blicken der Menschen fast ein ganzes Jahr verbergen, können die Zuschauerinnen und Zuschauer ganz nah erleben, die außergewöhnlichen Bilder wurden mit aufwendiger Technik gedreht. (Text: BR Fernsehen) Im Reich der Zwerge – Heimische Mäuse
Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, in Wiesen und Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere unserer Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Sie sind nicht nur harmlose Körnersammler, sondern mitunter auch geschickte Fischer und listige Diebe. Die Kamera folgt den cleveren Zwergen bis in ihre unterirdischen Bauten, in die Nest- und Vorratskammern und gibt Einblicke in das Privatleben der kleinen Nager. Von Alpenhängen, wo in einer Käserei trotz Katze und Mausefalle ein Dorado für die Hausmaus liegt, geht es hinab in bunte Laubwälder, wo die Waldmaus ihre Speisekammer anlegt. Weiter geht es ins Wasserreich der Schermaus, in die unterirdischen Katakomben der Feldmäuse und in den Schilfdschungel der Moore und Feuchtwiesen, wo die Zwergmaus ihr kugelrundes Baumhaus anlegt. (Text: BR Fernsehen)Im Reich des Drachen – Magisches Siebengebirge
Das Siebengebirge fasziniert auf vielfältige Art. Mit einem Filmteam begibt Herbert Ostwald sich auf eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Dem Siebengebirge werden viele Superlative nachgesagt, so etwa gilt es als mythologische Heimat des Siegfried-Drachen, ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands mit dem meistbestiegenen Berg Europas, Treffpunkt der Weltpolitik oder Ursprung der „Rheinromantik“. Tatsächlich findet sich hier auf engstem Raum von nur 50 Quadratkilometern eine erstaunliche Ansammlung vulkanischer Kegel und Kuppen. In der klar umrissenen Landschaftseinheit heben sich die Siebengebirgsgipfel ab wie die Zipfelmützen von Zwergen. Die magische Sieben erinnert an Fabelwesen und Riesen, an klappernde Ritterrüstungen und sakrale Riten.Magisch angezogen von dem markanten Vulkangebirge fühlten sich Ritter, Römer, Mönche und Romantiker. Sie alle hinterließen ihre Spuren: Stollen, Steinbrüche, Weinberge, Burgen, Schlösser und Klöster. Die Bauwerke der tausend Jahre langen Besiedlung prägen diese Kuppelkulisse am stillen Strom Rhein bis heute. Das Siebengebirge bietet auch heute noch einer erstaunlichen Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen und Tieren Zuflucht. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als Hotspot der Artenvielfalt in Mitteleuropa. In den „Sieben Bergen“ verstecken sich u. a. Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch. (Text: BR Fernsehen) Im Reich des Eisvogels
Das Revier des Eisvogels liegt in einer der schönsten Mittelgebirgslandschaften, die Deutschland zu bieten hat: dem Westerwald. In den bewaldeten Flusstälern befinden sich wertvolle Naturoasen, in denen der scheue und seltene Eisvogel noch alles findet, was er braucht: Der gerade spatzengroße Vogel ernährt sich ausschließlich von Fisch. Wenn in langen Kälteperioden die Bachläufe zufrieren, verhungert er. Ein einziger Winter kann eine ganze Population auslöschen. Ein überlebendes Männchen jedoch setzt alles daran, die enormen Verluste der kalten Zeit wieder wettzumachen. Sobald das Eis aufbricht, verpaart er sich mit einem der wenigen überlebenden Weibchen, und das Paar beginnt sofort mit der Brut in einer fast ein Meter langen Brutröhre im erdigen Steilufer am Bach.Von da an arbeiten die beiden kleinen Vögel im Akkord – monatelang. Denn sie ziehen nicht nur ein oder zwei Bruten groß, sondern sogar drei, so viele wie kaum ein anderer Vogel. Eine solche Staffelbrut ist nahezu einmalig in der Vogelwelt. Jedes Mal sitzen bis zu sieben Jungvögel in den Nestern – und jedes verlangt mindestens einen Fisch pro Stunde. Das sind für die fütternden Eltern bis zu 200 Fische am Tag. Rolf J. Möltgen dokumentiert das Verhalten der fleißigen Fischjäger in eindrucksvollen Bildern. (Text: BR Fernsehen) Im Reich des Froschkönigs
45 Min.Der Teichfrosch fühlt sich überall zu Hause, wo es Wasser gibt. Schmale Bäche, breite Flüsse, kleine Teiche und große neu entstandene Seen sind sein Revier. Filmautor Frank Koschewski reist durch das Reich und Leben der Teichfrösche in Mitteldeutschland. Er ist ein unüberhörbarer Überlebenskünstler – der Teichfrosch. Er fühlt sich überall zu Hause, wo es Wasser gibt. Schmale Bäche, breite Flüsse, kleine Teiche und große neu entstandene Seen sind sein Revier. Und sie prägen auch die Landschaft in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ebenso vielfältig ist die Zahl der Tiere, die im und am Wasser leben. Der Teichfrosch jagt am Ufer der Mulde Insekten, und gleichzeitig kämpfen am Grund Galizische Flusskrebse um einen Fischkadaver.Froschweibchen legen ihren Laich in Ballen an den Rand des Tagebausees ab, während ein paar Meter tiefer ein Wels Brutpflege betreibt. Und als Kaulquappen in den Plothener Teichen zu Fröschen werden, macht sich im Uferschilf ein junger Kuckuck im Nest der Teichrohrsänger breit. Diese filmische Reise durch das Reich und Leben der Teichfrösche in Mitteldeutschland streift dabei die Brutkolonien der Kormorane und Bienenfresser, taucht mit dem Biber in seinen Bau und hinab zu den seltenen Süßwasserpolypen in den Tiefen eines Steinbruchs. (Text: BR Fernsehen) Im Wald der Kobolde – Siebenschläfer im Spessart
45 Min.Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und verschneiten Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht: der Siebenschläfer. Angela Schmid und Markus Schmidbauer haben in ihrem Film faszinierende Bilder dieses Tieres eingefangen. Im Sommer wird der Siebenschläfer richtig aktiv. Hierzulande ist der Siebenschläfer selten, denn er liebt Wärme und die kann ihm Bayern nur an einigen wenigen Plätzen bieten. Den Namen „Siebenschläfer“ hat man dem Tier gegeben, weil er von Oktober bis April sieben Monate schläft. Angela Schmid und Markus Schmidbauer geben in ihrem Film mit faszinierenden Bildern Einblick in das Leben dieser Tierart. Gezeigt wird das Familienleben der Siebenschläfer, wie sie sich zanken, ihren Partner finden, und wie sie ihre Jungen aufziehen. (Text: BR Fernsehen)Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten
Wenn die Nacht beginnt und der Nebel sich über die Ostkarpaten senkt, zerreißt manchmal das Heulen eines Wolfes die friedliche Stille. Dann hallt das Echo in den Bergen wider und unten im Tal ziehen sich die Tiere eilig in den Wald zurück. Wisente und Hirsche suchen den Schutz der Bäume und des Dickichts, ein Biber schwimmt in sein Versteck. Nur ein Bär harrt aus und wartet auf die Reste der Wolfsbeute. Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláž mit seinen Freunden Jozef Fiala und Karol Kaliský durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten „Wolfsgebirge“ genannt. (Text: BR Fernsehen)In den Feuerwäldern Westaustraliens – Die Walpole Wilderness
45 Min.Die Walpole Wilderness, ein Zusammenschluss mehrerer Schutzgebiete in Westaustralien, ist biologisch einzigartig. Hier lebt die größte Schwindlerin Westaustraliens: die „Königin von Saba“. Überall hört man Rufe der Carnabie-Kakadus. Zum Staunen sind auch die riesigen Red-Tingles-Eukalypten und die Numbats. Ihr Bestand ist ebenso in Gefahr wie der der Honey Possums. Ganzjährig gefüllte Flüsse und Seen sowie Wälder, die bis an den Ozean wachsen: Die Walpole Wilderness im Südwesten Australiens ist ein Zusammenschluss mehrerer Schutzgebiete und ungewöhnlich für den meist trockenen Kontinent, die Region gehört zu seinen biologisch vielfältigsten Landschaften.Hier lebt die größte Schwindlerin Westaustraliens: die „Königin von Saba“. Die Orchidee, die im Südwinter ihre Pracht entfaltet, nimmt die Gestalt einer anderen Pflanze an, um die bestäubenden Insekten zu täuschen. In den Wäldern rufen Papageien, die Carnaby-Schwarzkakadus. Die Untersuchung ihrer DNA bringt Erstaunliches ans Licht: Etwa ein Viertel ihrer Eier stammen von einem anderen Männchen. Zum Staunen sind auch die riesigen Eukalypten, die Red Tingles, uralte Bäume, denen oft die Mitte des Stammes fehlt. Wie diese Hohlräume entstanden sind, und wie sich die Red Tingles trotzdem halten, untersucht Biologe Nate Anderson. Durch ihre hochbrennbaren Öle sind sie und die anderen Eukalypten wie die Karribäume extrem anfällig für Feuer. Dafür unterhält die Naturschutzbehörde eine eigene Feuerwehr. Über die Jahrhunderte haben die Wälder der Red Tingles viele Buschfeuer überstanden. Manchmal aber kann ein Brand der Vegetation sogar nützen. Feuerökologe Ben Miller erforscht, welche Pflanzen Feuer regelrecht brauchen. Das Holz ist Nahrung für Termiten. Sie zerkauen umgestürzte Bäume. Und wo Termiten sind, sind auch Numbats. Ihr Bestand ist ebenso in Gefahr wie der der süßen kleinen Honigbeutler, die sich vom Nektar der Banksia-Blüten ernähren. (Text: BR) In den Tiefen des Pazifiks – Mantarochen und Muränen (In Search of Giants)
45 Min.Teuflisch schön: Der Mantarochen wird wegen seiner auffälligen Hörner am Kopf auch als Teufelsrochen bezeichnet. Mit diesen eingerollten Flossen filtert er Plankton aus dem Wasser.Bild: BBC 2007/BR/NDR NaturfilmDer Pazifik ist der größte Ozean der Erde und oft weniger erforscht als der Mond. Gerade zwischen 60 und 150 Metern Tiefe, der sogenannten Zwielicht-Zone, wissen die Meeresforscher bisher nur wenig. Aber genau dort eröffnet sich eine neue, artenreiche Welt. Der Deutsche Florian Graner, die Engländerin Kate Humble und der Amerikaner Mike DeGruy begeben sich im Inselreich Mikronesien in bisher unbekannte Tiefen, um neue Arten im Pazifik zu suchen. Vor der Insel Yap schwimmt das Team mit Weißspitzenriffhaien, gerät in einen Makrelenschwarm und trifft schließlich auf die majestätischen Mantarochen.Um die Taucher herum tummeln sich Putzerfische, die eifrig die Kiemen der großen Tiere reinigen und ihren Bauch von Parasiten und Schmutz befreien. Dann bereiten sich Florian Graner und sein Team auf ihren tiefsten Tauchgang vor. Sie wollen ihren Rekord brechen und 160 Meter in die Tiefe gehen. Während der Tauchgänge erkundet Kate Humble die labyrinthartigen Höhlen der Blue Holes von Palau. In ihnen haben sich schon viele Taucher verirrt und ihr Leben lassen müssen. Noch gefährlicher wird es für die Forscherin und Kameramann Florian Graner im Peleliu Express, in dieser Strömung fließt das Wasser mit drei bis vier Knoten und zieht die Taucher ins offene Meer. Sie haben keine Chance ihre Position unter Wasser zu halten und müssen im offenen Meer von ihrem Team auf dem Schiff wieder eingesammelt werden. Um Tiefen zu erforschen, in denen ein normaler Tauchgang nicht mehr möglich ist, setzt das Team eine faszinierende Neuentwicklung ein: Mike DeGruy trägt eine Art Astronautenanzug für die Tiefsee. Mit dem Newt Suit kann er bis zu 300 Meter tief tauchen und außergewöhnliche Unterwasseraufnahmen machen. (Text: BR) In den Tiefen des Pazifiks – Tiefenrausch und Tropenriffe (The Ghosts of Chuuk Lagoon)
45 Min.Fünf Wochen lang ist die Big Blue Explorer das Zuhause von 30 Wissenschaftlern, Kameraleuten und Spezialtauchern. Vier Quadratmeter für zwei Personen – nicht gerade eine Luxuskreuzfahrt.Bild: BRDie Chuuk Lagune im Pazifik: Ende des Zweiten Weltkrieges versenkten die Amerikaner hier japanische Kriegsschiffe und Flugzeuge. Kameramann Florian Graner und ein Spezialteam der BBC tauchen zu den Wracks, die heute prächtige Korallenriffe und bizarre Höhlen bilden. Ein ideales Versteck für Kreaturen, die niemand je zuvor gesehen hat. Das Team wagt sich in Tiefen bis zu hundert Metern vor, wo ein einziger Fehler den sicheren Tod bedeutet. Der Film zeigt atemberaubende Bilder der Expedition in ein tropisches Paradies sowie Szenen wie aus einer anderen Welt, mit bizarren Lebewesen, gefährlichen Haien und vielen spannenden Begegnungen. (Text: BR)In den Urwäldern Vietnams
45 Min.Wenn nahe den Dörfern zu Füßen der steil aufragenden Berge von Cuc Phuong, in der sogenannten Pufferzone des Nationalparks, die Bauern ihre Wasserbüffel aus der Tagesarbeit entlassen, täuscht das friedliche Bild leicht über die kriegerischen Zeiten hinweg, die diese Landschaft viele Jahre gesehen hat – und immer noch sieht. Auf seinen Patrouillen und Einsätzen, die ihn inzwischen in alle Landesteile Vietnams führen, bestätigt sich immer wieder Tilo Nadlers Überzeugung, dass die Zerstörung der Natur letztlich auch den Menschen eines Tages die Lebensgrundlage nehmen wird. Diese Einsicht erklärt vermutlich auch einen Teil seiner sehr konsequenten Vorgehensweise gegen Wilderer und Holzdiebe.Heute steht Tilo Nadler vor einer Herausforderung, die nur aufgrund seiner bisherigen Erfolge möglich wurde, und die zugleich ein Triumph von über 20 Jahren Artenschutz werden könnte: Er will Hatinh-Languren in ihren ursprünglichen Lebensraum, in die Wälder und Felswände Zentralvietnams, zurückbringen. Hier geht es weniger um einen üblichen Wildtiertransport als um die Anwendung von praktischem Wissen über das Verhalten von Languren sowie die richtige Einschätzung der objektiven Gefahren, die diesen seltenen Affen seitens der vietnamesischen Jäger immer noch drohen. (Text: BR Fernsehen) Indiens wilde Esel
Bauer Punja ist wahrlich nicht der Typ eines Kriegers. Aber wenn er nachts sein Feld verteidigt, dann geht es um die Existenz seiner Familie und dann rennt er, bis er die Feinde in die Flucht geschlagen hat. Aber auch auf der feindlichen Seite geht es ums Überleben: Für den Esel könnten Eigensinn, Mut und Durchsetzungsfähigkeit schon bald zu alles entscheidende Stärken werden. Aus der afrikanischen Variante des Wildesels entstand irgendwann der heimische Hausesel. Der Domestizierung bis heute verweigert haben sich jedoch die asiatischen Wildesel. Im Westen Indiens lebt in einer der extremsten Landschaften der Welt der Khur, der Indische Wildesel. Aus dem „Kleinen Rann von Kutch“ wird nach den Überflutungen durch den Monsun alljährlich eine Salzwüste, ein Glutofen.Nur Überlebenskünstler haben hier noch eine Chance. Die Genügsamkeit der Wildesel ist in dieser Region legendär. Da aber immer mehr Rinder, Schafe und Ziegen auch die letzten grünen Inseln des längst zum Schutzgebiet erklärten Kleinen Rann und seiner Randzonen niedermachen, sind die Wildesel ihrerseits zum Angriff übergegangen. Auf breiter Front fressen sie sich nachts durch Baumwoll- und Hirsefelder, die am Rande des Kleinen Rann angelegt wurden von Bauern, die oft zu den Ärmsten der Armen gehören. Deren Leidensfähigkeit ist vielfach erschöpft, und unerklärliche Todesfälle unter den Wildtieren werden schon als Lossagung von einer bislang praktizierten Toleranz gedeutet. (Text: BR Fernsehen) Insel am Ende der Welt – Wundersames Tasmanien
45 Min.Tasmanien: Hier findet man sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt, vom Regenwald über schneebedeckte Berge, von der Steppe bis zur malerischen Küste. Und die Insel hat eine enorm reiche Tierwelt. Obwohl die im Südosten Australiens liegende Insel Tasmanien nur die Größe Österreichs hat, findet man hier sämtliche Landschafts- und Klimazonen, die es gibt. Tasmanien hat eine enorm reiche Tierwelt. Der größte Räuber unter den Tieren Tasmaniens, der als ausgestorben gilt, ist mehrfach in den letzten Jahren wieder gesichtet worden.Die ersten Siedler nannten ihn Tasmanischen Wolf oder Beutelwolf, denn er jagte die Wallabys, die Wombats und andere Kleinbeutler. Tasmanien ist auch die Heimat von allerlei kuriosen Kreaturen wie Schnabeligel, Schnabeltier, Quall und anderen Beutlern. Tasmanische Teufel sind gar nicht abscheulich und durchaus zum friedlichen Umgang miteinander fähig. Doch auch dieses Tier hat, wie sein einziger Fleisch fressender Mitbewohner, ein großes Problem: Er ist wegen einer grassierenden Krankheit vom Aussterben bedroht. (Text: BR Fernsehen) Insel der Albatrosse
45 Min.Kein anderes Tier reist so schnell so weit wie ein Albatros. In wenigen Wochen umrundet er die Welt, fast ohne einen Flügelschlag. Muss er zum Brüten festen Boden suchen, dann oft auf Bird Island. Auf der kleinen Insel inmitten des stürmischen Südpolarmeeres nisten Zehntausende Albatrosse, darunter auch der Wanderalbatros. Seit über 50 Jahren stehen die ortstreuen Vögel auf Bird Island unter wissenschaftlicher Beobachtung. Eineinhalb Jahre lang beobachten zwei junge britische Ornithologinnen in einer kleinen Forschungsstation des British Antarctic Survey die Albatrosse auf Bird Island.Täglich durchstreifen sie die Nistkolonien und registrieren jedes Tier, jedes Ei. In lang einstudierten Balztänzen finden die Albatrosse auf Bird Island ihre Lebenspartner und brüten alle ein bis zwei Jahre ein Küken aus. Um den Nachwuchs zu füttern, fliegen sie Tausende Kilometer weit. Nicht immer kehren sie von ihren Streifzügen zurück: Viele Vögel verenden an den Haken von Langleinenfischern. Die Zahl der Wanderalbatrosse auf Bird Island hat sich in den letzten Jahrzehnten mehr als halbiert. (Text: BR Fernsehen) Insel der Pinguine – Südgeorgien
45 Min.Königspinguine im Sonnenaufgang.Bild: NDR/Roland GockelFünf Jahre sammelten Roland Gockel und Rosie Koch ungewöhnliche und anrührende Bilder aus der Brutkolonie der Königspinguine, filmten aus dem Helikopter, mit an Drohnen befestigten Minikameras und setzten aufwendige Kranfahrten ein, um den Zauber der antarktischen Insel Südgeorgien und seiner riesigen Tierkolonien am Rande der Antarktis einzufangen. Südgeorgien ragt mitten im Südpolarmeer wie ein Gebirge aus dem Wasser. Die Stürme der antarktischen See prallen hier auf 3.000 Meter hohe Bergrücken. Mehr als die Hälfte der Insel liegt unter Eis.Vor der Küste treiben Eisberge. Im Sommer gelangen mit der Meeresströmung zahlreiche Fische, Tintenfische und andere Meerestiere bis dicht vor die Küste. Sie sind das Lebenselixier der großen Tierkolonien Südgeorgiens. Millionen Königs- und Gelbschopfpinguine, tausende Seeelefanten sowie mehr als drei Millionen Seebären drängen sich an den Stränden und bevölkern verlassene Walfangstationen und Schiffswracks. Königspinguine nutzen den kurzen Sommer und ziehen in riesigen Kolonien ihre Küken groß. Vom Walfang zeugen heute nur noch Ruinen und Strände voller Knochen. Die Geisterstädte sind „Abenteuerspielplatz“ für hunderte kleiner Seebären und begehrte Unterkunft für Seeelefanten, die hier ihren Fellwechsel erdulden. Geschützt und von den Eltern gut bewacht, wachsen die Königspinguinküken schnell heran. Wenn im Herbst die ersten Stürme aufziehen, verlassen die meisten erwachsenen Tiere Südgeorgien und folgen ihrer Nahrung in weit entfernte Regionen des Ozeans. Ihr Nachwuchs allerdings kann noch nicht hinaus aufs Meer. Die Küken tragen noch ihr wasserdurchlässiges Jugendgefieder und müssen den Winter allein auf der Insel verbringen. Monate zehren sie von ihrer dicken Fettschicht. Dicht an dicht gedrängt, warten die Küken auf die Rückkehr der Eltern im Frühjahr. Erst im darauffolgenden Herbst werden sie selbst ins Meer hinausschwimmen. In dem extremen Wetter und der Abgeschiedenheit Südgeorgiens arbeiteten die Tierfilmer Roland Gockel und Rosie Koch am Limit. Auch die Hightech-Kameras sind kaum für solche Bedingungen ausgelegt. Fünf Jahre sammelten Roland Gockel und Rosie Koch ungewöhnliche und anrührende Bilder aus der Brutkolonie der Königspinguine. (Text: BR Fernsehen) Invasion der kleinen Räuber: Goldschakal, Marderhund und Waschbär
45 Min.Die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink oder Goldschakal eingestellt. Jedes dieser Raubtiere hat andere Fähigkeiten und Strategien. Die Eindringlinge bedrohen vor allem die, die schon lange unter der Zerstörung und dem zunehmenden Schwund ihres Lebensraums leiden: Bodenbrüter, Singvögel und Amphibien. Umweltschutzorganisationen in Deutschland schlagen Alarm. Die Zahl der eingeschleppten und eingewanderten Kleinbären und kleinen Raubtiere steigt. Von Norden her drängen Waschbär, Mink und Marderhund nach Bayern, Österreich und Frankreich. Aus dem Süden kommt der eigentlich in Südosteuropa und in Afrika heimische Goldschakal.Wie viele dieser vor allem nachtaktiven Räuber sich in Deutschland aufhalten, kann nur geschätzt werden. Doch es gibt andere Zahlen, die aufhorchen lassen: So wurden 2016 über 25.000 Marderhunde in Deutschland und Österreich geschossen – fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei Waschbären sind es in fünf Jahren 150 Prozent mehr getötete Tiere gewesen. Das liegt nicht an besonders schießwütigen Jägern, sondern an der rasanten Ausbreitung dieser Arten. Die Eindringlinge bedrohen vor allem einheimische Arten, die vielerorts vom Aussterben bedroht sind. Denn die heimische Tierwelt ist nicht auf eingeschleppte oder eingewanderte Räuber wie Waschbär, Marderhund, Mink oder Goldschakal eingestellt. (Text: BR Fernsehen) Die Isar – Der letzte Wildfluss
45 Min.Die Isar im Herbst: Von Oktober bis Dezember suchen Bachforellen ihre Laichplätze in kleineren Zuflüssen oder seichteren Seitenarmen des Flusses auf. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.Bild: ARTE/BRDie aufwendige Dokumentation zeigt, welche abwechslungsreichen und zum Teil sehr selten gewordenen Lebensräume die Isar auf ihren ersten 60 Kilometern durchfließt, und warum sie als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Sie entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während die Isar flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt sie flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie.Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendel dahinfließt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist. Die Isar bietet entlang dieser Strecke heute noch ein urtümliches Bild. Filmautor Jürgen Eichinger zeigt, warum die Isar als letzter großer Wildfluss Deutschlands gilt. An der wilden Isar konnten Tier- und Pflanzenarten überleben, die andernorts schon lange mit der Verbauung der Flüsse oder dem Bau von Stauseen verschwunden sind, wie etwa Flussregenpfeifer, Flussuferläufer und Gefleckte Schnarrschrecke. (Text: BR Fernsehen) Island: Sommer der Polarfüchse
45 Min.Auch auf Island schmelzen die Gletscher ab.Bild: WDR/Tobias Mennle FilmproduktionEin kurzer Sommer in Islands rauem Norden: zwei Polarfuchsfamilien, zwei Geschichten. Die „Seefüchse“ an den Steilklippen finden als „High Society“ mit brütenden Seevögeln in ihrem Revier reiche Nahrung, während unten am Meeresufer die „Strandfüchse“ ständig kurz vor dem Verhungern sind. Werden trotzdem alle Fuchskinder bis Mitte August stark genug werden, um ohne ihre Eltern durch den Winter zu kommen? (Text: BR Fernsehen)Jacques Cousteaus Vermächtnis
50 Min.In einer faszinierenden Mischung aus Tierbeobachtungen, historischen Aufnahmen und aufwendigen Inszenierungen zeichnet Ulf Marquardt Leben und Werk des großen Meeresforschers, Filmemachers und Erfinders Jacques Cousteau nach. In „Jacques Cousteau’s Vermächtnis“ erlebt der Zuschauer eine kurzweilige Reise um die Welt, denn gedreht wurde an Originalschauplätzen auf drei Kontinenten und in vier Meeren. Zwei Jahre lang folgte das Kamerateam Jacques Cousteaus Spuren. Das Filmteam hat nicht nur alte Haikäfige und Ruinen einer Unterwasserstadt am Grund des Roten Meeres gefilmt, sondern auch eher unscheinbare Relikte: Dazu gehören zum Beispiel die Reste eines hölzernen Pferchs, den Cousteau vor 40 Jahren für eine gefangene Seekuh gebaut hatte.Doch noch wichtiger als solche Funde ist auch heute noch der Einfluss, den Cousteau als Naturschützer hatte. Ulf Marquardt zeigt in seinem Film deutlich, wie Cousteaus Persönlichkeit durch seine jahrzehntelangen Reisen auf den Ozeanen der Welt beeinflusst wurde: Er verwandelte sich nach und nach in einen radikalen Kämpfer für den Umweltschutz. Dass es heute in Florida so viele der friedlichen Seekühe wie wohl noch nie zuvor gibt, geht direkt auf Cousteau zurück. Denn die Ausstrahlung seines Filmes „Die vergessenen Seejungfrauen“ löste die Erforschung und den Schutz der Seekühe aus. Die Aufnahmen der heutigen Seekühe in einem dicht besiedelten Florida und deren rührende Geschichten gehören zu den bewegendsten Momenten der Dokumentation „Jacques Cousteau’s Vermächtnis“. (Text: BR Fernsehen) Der Jaguar – Unbekannter Dschungeljäger
45 Min.Jaguare halten sich meist dicht an Wasserläufen auf. Die zahlreichen Seen und Flüsse des Pantanal sind Anziehungspunkte für Wasserschweine, Kaimane und andere Beutetiere des Jaguars.Bild: NDR/NDR Naturfilm/Light & Shadow GmbHAn kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister will schaffen, was bislang nur bruchstückhaft gelang – das Leben des geheimnisvollen Jägers zu dokumentieren. Das südamerikanische Pantanal im Dreiländereck Brasilien, Bolivien und Paraguay ist eines der größten Naturwunder der Welt – ein riesiges Netzwerk aus Sümpfen und Flüssen, Tropenwäldern und Savannen, gut drei Mal so groß wie die Schweiz. Das riesige Gebiet gehört zu den artenreichsten Lebensräumen Amerikas und ist die Heimat von seltenen Riesenottern, Kaimanen und unzähligen Vogelarten.Und es ist das Reich des Jaguars, der größten Raubkatze Südamerikas. An kaum einem anderen Ort gibt es so viele Jaguare wie im Pantanal. Ihre Reviere sind so riesig, dass es nur selten gelingt, eine der perfekt getarnten Raubkatzen zu Gesicht zu bekommen. Naturfilmer Christian Baumeister dokumentiert das Leben des geheimnisvollen Jägers – eine schwierige Aufgabe. Viele Jahre war er auf der Suche nach den geschmeidigen Jaguaren, bis ihm einzigartige Aufnahmen gelangen. Der Film gibt Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Jaguare – ob auf der Jagd, bei der Paarung oder beim Mittagsschläfchen. In eindrucksvollen Aufnahmen kommt der Zuschauer dem Jäger ungewöhnlich nah. (Text: BR Fernsehen) Ein Jahr am Kirchsee
45 Min.Der Kirchsee liegt in einer urtümlichen oberbayerischen Moorlandschaft und steht heute unter Naturschutz. Der Naturfilmer Thomas Dammer darf als Anwohner das Moor ein Jahr lang erkunden. Der Kirchsee – Einheimische lieben den flachen Moorsee, der etwa einen Kilometer lang und 300 Meter breit ist. Wie eine schwarze Perle liegt er mitten in einer urtümlichen Moorlandschaft, die sich nach der letzten Eiszeit bildete. Sogar das Baden ist im Naturschutzgebiet an einigen Stellen erlaubt. Das Moor im Süden vom See ist dagegen streng geschützt, dort herrscht das ganze Jahr über Betretungsverbot mit empfindlichen Strafen. Der Naturfilmer Thomas Dammer jedoch darf sich ein Jahr lang mit Erlaubnis der Behörden nicht nur rund um den See, sondern auch in seinem Moor umsehen.Begleitet von Andrea Rüthlein und ihrem Kamerateam erlebt er die urtümliche Landschaft in allen Facetten. Denn im Moor sieht es jeden Monat anders aus, entsteht ein Farbenspiel, das weder er noch das BR-Team vor den Dreharbeiten erwartet hätte. Zwei Kamerafallen zeichnen auf, welche Vierbeiner das Moor besuchen oder sich an einem Dachsbau blicken lassen. Am Ende empfinden alle dasselbe: Das Jahr am Kirchsee ist wie im Flug vergangen. Die Zeit im faszinierenden Moor wird keiner von ihnen vergessen … (Text: BR Fernsehen)
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