Flipper

    Flipper

    USA 1964–1968
    Deutsche Erstausstrahlung: 01.01.1966 ZDF

    Porter Ricks arbeitet als Aufseher der „Coral Key Parks“ an der Küste Floridas. Seine Frau ist bereits gestorben und so zieht er seine beiden Söhne Sandy (15) und Bud (10) alleine groß. Die Jungs verbringen ihre Zeit meist in der Nähe des Wassers, wo sie besonders gern mit Flipper spielen, einem dressierten Delphin, der ihnen in manchem Abenteuer beisteht und beinahe zur Familie gehört. (Text: Tele 5)

    Flipper auf DVD

    Flipper – Community

    Michael (geb. 1965) am 26.06.2015: Bei dem Boot handelt es sich ume eine Thunderbird (Hersteller) Iroquois (Modell)
    Michael (geb. 1965) am 24.06.2015: Bei Porter Ricks Motorboot (der Fernsehserie) handelt es sich in den ersten Folgen um ein 22 Fuß langes Boot des Herstellers "Thunderbird" Modell "Iroquois". Später wurde das neuere 23 Fuß lange Modell der "Iroquois" verwendet, zu erkennen an den seitlichen Bullaugen der Kajüte, zuerst nur eins, später zwei. Die Firma "Thunderbird" ging später in dem Bootsbauer "Formula" auf den es noch immer gibt.
    A.Feuer am 13.01.2014: Hey Leute. Ich find Flipper voll cool, deshalb stell ich den Film auch in der Schule vor. Aber auf französisch...
    Sönke (geb. 1961) am 30.10.2013: Die Boote sind von der Firma Boston Whaler. Sie werden immer noch gebaut und werden gerne bei der DLRG eingesetzt, da sie sehr seegängig sind und enorm kippstabil.
    – am 18.10.2012: Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.

    Flipper – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Text des Titelliedes:

    „Man ruft nur Flipper, Flipper,

    gleich wird er kommen,

    jeder kennt ihn – den klugen Delphin

    Wir riefen Flipper, Flipper,

    den Freund aller Kinder,

    Große nicht minder,

    lieben auch ihn.“

    (Komponist & Texter unbekannt)

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    88-tlg. US Abenteuerserie von Ivan Tors („Flipper“; 1964–1968).

    Die Abenteuer von zwei Jungen und einem klugen Delphin. Der 15 jährige Sandy (Luke Halpin) und der zehnjährige Bud (Tommy Norden) sind die Söhne des verwitweten Parkaufsehers Porter Ricks (Brian Kelly). Dessen Aufgabe ist es, im Coral Key Park in Florida für die Sicherheit der Delphine und der Taucher zu sorgen. Der beste Freund der Familie ist der Delphin Flipper, mit dem Bud und Sandy prima spielen können, der aber auch im Ernstfall immer dann zu Hilfe kommt, wenn er gebraucht wird. Flipper ist klug, springt, schnattert, besiegt böse Haie, Umweltsünder, Räuber und sonstige Verbrecher (natürlich freihändig mit einem kühnen Schnauzenstoß), durchschaut jede noch so prekäre Situation und rettet sie. Akute Gefahr wittert er und ist sofort zur Stelle, und wenn gerade nichts los ist, lässt er sich mit einer Unterwasserhupe rufen. Oder man ruft einfach „Flipper! Flipper!“, denn es verhält sich ja so: „Man ruft nur Flipper, Flipper, gleich wird er kommen, jeder kennt ihn, den klugen Delphin. Wir lieben Flipper, Flipper, den Freund aller Kinder, Große nicht minder lieben auch ihn.“ Hap Gorman (Andy Devine) ist ein alter Seemann, der oft Abenteuergeschichten über seine Zeit auf dem Meer erzählt. Auch die attraktive Meeresforscherin Ulla Norstrand (Ulla Stromstedt) arbeitet zeitweise in der Bucht und freundet sich mit Porter Ricks an.

    Wie alle anderen dauerhaften Hauptrollen war auch Flipper männlich, wurde jedoch von der Delphinin Susie dargestellt. Sie hatte sich bei einem „Casting“, einem Schönheitswettbewerb für Delphine, gegen 80 Konkurrentinnen durchgesetzt. Nach drei Monaten „Schauspielschule“ war Flipper-Susie fit fürs Fernsehen. Sie konnte sogar pfeifen. Hauptdarsteller Brian Kelly erzählte einmal: „In einer Drehpause saß ich pfeifend in der Nähe des Wassers. Da tauchte plötzlich Flipper auf und pfiff fehlerfrei dieselbe Melodie. Ich pfiff weiter, änderte aber die Tonart. Der Delphin machte es mir prompt nach.“ Der Serie waren zwei Flipper-Kinofilme vorausgegangen. Im ersten Teil hatte Chuck Connors die Rolle des Porter Ricks gespielt, im zweiten war es bereits Brian Kelly. Serienerfinder Ivan Tors erfand zwei Jahre später eine weitere Serie, in der Tiere den menschlichen Stars die Show stahlen: Daktari.

    Jede Flipper-Folge war 25 Minuten lang. Insgesamt 75 Folgen liefen im Nachmittagsprogramm des ZDF, die ersten 26 bei der Erstausstrahlung noch in schwarz-weiß, bei Wiederholungen später in Farbe. Ein Vierteljahrhundert später liefen weitere 13 Folgen bei Kabel 1 in deutscher Erstausstrahlung. 1995 entstand eine Neuauflage, die bei RTL 2 und Pro Sieben zu sehen war.

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