
In diesem Spielshow-Dauerbrenner treten Kinder-Teams aus Deutschland, Österreich und einem wechselnden weiteren Land gegeneinander an, um Fragen zum Oberthema der jeweiligen Sendung zu beantworten. Einige Fragen werden durch Experten und Experimente erklärt und veranschaulicht. Am Ende gibt’s Sachpreise und Geld für die Klassenkasse. Legendär wurde das „Plopp“-Geräusch des ersten Moderators Michael Schanze, das er mit dem Daumen im Mund erzeugte, um das Ende der Bedenkzeit zu signalisieren.
![]() |
Heute dreht sich bei „1, 2 oder 3“ alles um Pferde. Zu Gast im Studio ist die bekannte Pferdetrainerin Andrea Kutsch. Weit über Deutschland hinaus ist sie berühmt für ihre Methode der artgerechten Ausbildung von Pferden. Sie weiß genau, worauf es bei der Kommunikation mit Pferden ankommt. Denn Pferde sprechen mit dem Körper. Läuft man beispielsweise mit ausgestrecktem Arm auf ein Pferd zu, flüchtet es. Aber warum? Pferde sind als Nutztiere sehr beliebt – auch heute noch. Was das Deutsche Rote Kreuz in Fulda mit einer Reiterstaffel im Sinn hat, müssen die Kandidaten herausfinden. Seit über 150 Jahren reiten die Cowboys auf Pferden. Sie waren es auch, die den Western-Reitstil entwickelt haben. Dabei reitet man ohne Zügel und ohne Gerte. Elton erklärt, warum die Cowboys diese Art zu Reiten einst erfunden haben. Bei Menschen erkennt man in der Regel schnell, wie alt sie ungefähr sind. Bei Pferden ist das anders: Welche Merkmale geben Auskunft über das Alter eines Pferdes? Piet und Elton sind zu Besuch in einer Kinderreitschule und bekommen eine Reitstunde. Rauf aufs Pferd und los geht’s! Das kann doch nicht so schwer sein, denken die beiden. Die Kandidaten kommen aus Hamburg/Deutschland, Grödig/Österreich und Rom/Italien. (Text: ZDF)
ZDF kündigt weitere Quizshow mit Jörg Pilawa an„Der neue deutsche Bildungstest“ am Samstagabend (17.10.2012)
Pilawamania: Nun moderiert er auch noch „1, 2 oder 3“Elton muss in der Jubiläumsshow assistieren (15.06.2012)
„1, 2 oder 3“: 750. Sendung in neuem LookNeue Titelmusik von Stefan Raab komponiert (11.04.2011)
Drehbeginn zur neuen „Löwenzahn“-StaffelSonderprogramme zum 30. Geburtstag (29.09.2010)Spielshow für Kinder.
Neun Schüler aus drei vierten Klassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treten gegeneinander an. Sie müssen Fragen beantworten, die sich alle einem Thema widmen. Zu jeder Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten, die auf Toren stehen, die den Feldern „1“, „2“ und „3“ entsprechen. Alle rennen los, kreuz und quer über die Felder, bis sie sich auf Kommando endgültig entscheiden müssen. Zur Auflösung erstrahlt das richtige Feld, während die anderen im Dunkeln stehen. Für richtige Antworten können sich die Kinder Bälle abholen; wer am Ende die meisten hat, ist Tagessieger. Die Klasse mit den meisten Bällen bekommt am meisten Geld für die Klassenkasse, außerdem dürfen sich alle Teilnehmer – je nach erzielten Bällen – aus einem großen Geschenkestapel bedienen. In jeder Sendung darf ein „Kamerakind“ aus dem Publikum die gesamte Sendung lang eine der ZDF-Kameras führen. Seine Aufnahmen sind an einer bunten Bildumrandung zu erkennen. Künstler oder Gäste mit interessanten Berufen runden die Show ab.
Erster Moderator war Michael Schanze. Als Kommando für die Show hatte er das „Ploppen“ erfunden, ein schnalzähnliches Geräusch, das mit dem Finger im Mund erzeugt wurde. „Achtung, letzte Chance: beim Plopp – Stopp!“, sagte er, wenn sich die Kinder für ein Feld entscheiden mussten. Danach rief er: „Licht aus“, und ein Sprecher sagte: „Ob ihr Recht habt oder nicht, sagt euch jetzt das Licht.“ Den Titelsong sang Schanze selbst: „1, 2 oder 3, du musst dich entscheiden, drei Felder sind frei. Plopp! Plopp das heißt Stopp. Nur einen Hopp, dann bleibt es dabei. Willst du bei diesem Spiel gewinnen, musst du viele Bälle bringen …“
Als Schanze nach 59 Sendungen im September 1985 aufhörte, nahm er gleich seinen Titelsong, die ritualisierten Sprüche und das Recht, sich als Fernsehmoderator einen ungewaschenen Finger in den Mund zu stecken, mit. Rolf Zuckowski komponierte eine neue Melodie, die nun von einem Kinderchor gesungen wurde: „1, 2 oder 3 – das ist keine Hexerei. 1, 2 oder 3 – es ist auch kein Trick dabei. Spiel doch mit, sei dabei, bei 1, 2 oder 3.“ Mit der neuen Moderatorin Birgit „Biggi“ Lechtermann kamen drei gezeichnete Maskottchen dazu: die Drollinge, die später auch als lebensgroße Plüschwesen herumtollten. Statt des Ploppens hieß der Spruch, der das Herumhüpfen auf den Feldern beendete, jetzt: „1, 2 oder 3: Letzte Chance – vorbei!“ Und vor der Auflösung hieß es: „Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht.“
Am 29. April 1995 wurde Gregor Steinbrenner neuer Moderator. Als die Sendung im Januar 2000 gründlich renoviert wurde, durfte er, wie früher Schanze, die Titelmusik selbst singen. Sie stammte nun von Tobias Künzel von den „Prinzen“ und ging so: „1, 2 oder 3 – was ist’n das fürn Geschrei? 1, 2 oder 3 – okay, ich bin mit dabei! 1, 2 oder 3 – und wer das meiste weiß, holt sich am Ende dann den Preis.“ Neue Maskottchen wurden der Drache Fauchi, der Seehund Piet Flosse und der Bär Ted Tatze – die Namen wurden von den Zuschauern eingesandt und ausgewählt.
Die Sendung basierte auf dem US-Format „Runaround“, das dort 1972 erstmals gespielt wurde, aber im Gegensatz zur deutschen Version nur ein Jahr überlebte. Die Spielregeln wurden im Laufe der Zeit immer wieder leicht geändert. Am Anfang mussten die Kinder, die eine falsche Antwort gegeben hatten, eine Runde aussetzen. Später gab es eine besonders schwere Masterfrage, die zwei Bälle wert war. 1994 wurde die Sendung von 45 auf 25 Minuten gekürzt, auf größere Gastauftritte wurde nun verzichtet. Sie wanderte vom Samstag über verschiedene Tage, bis sie wieder am Samstag ankam – nun allerdings nicht mehr nachmittags, sondern am Morgen.
Du musst Dich entscheiden (CD-Rom) (Sonst.)
SONST.-TIPP
Geburtstagspaket (CD-Rom) (Sonst.)