
Der kleine Michel lebt mit seinen Eltern, Schwester Klein-Ida, Magd Lina und Knecht Alfred auf einem Hof in Lönneberga. Auch wenn er es meistens eigentlich gar nicht bewusst macht, heckt er ständig Streiche aus. Mal zieht er Klein-Ida an der Fahnenstange hoch, mal steckt er seinen Kopf in eine Suppenschüssel und kann sich nicht mehr befreien. Vor dem Zorn seines Vaters flüchtet er in den Schuppen der von Außen und Innen verschlossen werden kann und wo er Holzmännchen schnitzt. Einzig Alfred kommt ausnahmslos gut mit ihm klar. Gemeinsame Ausflüge mit Michel sind für den Knecht eine willkommene Gelegenheit, Lina aus dem Weg zu gehen, die Alfred gerne heiraten möchte.
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Michel hat zum Leidwesen seiner Familie nur Unsinn im Kopf. Jedesmal, wenn er etwas angestellt hat, wird er von seinem Vater in den Schuppen gesperrt, wo er für seinen Unfug büßen soll. Da dies sehr häufig der Fall ist, hat sich Michel etwas einfallen lassen. Immer wenn er wieder in den Schuppen muss, schnitzt er ein kleines Holzmännchen. Inzwischen ist daraus schon eine kleine Kunstsammlung von 97 Figuren geworden. Für die hunderste Figur plant Michel ein kleines Fest. Das 98. Männchen schnitzt Michel an einem Vormittag, nachdem er zur Vernichtung einer Ratte eine Falle so plaziert hat, dass sein Vater hineintritt. Diesmal gießt der kleine Kerl ihm für das Mittagessen bestimmte Blutwurstpastete ins Gesicht. Damit kommt Michel wieder zu einem neuen Holzmännchen. Nun muss Magd Lina das Essen ein zweites Mal vorbereiten. Doch auch dieses Mal landet es durch Michels Ungeschick im Gesicht des Vaters. Aus dem Fest der 100. Figur wird leider nichts, weil Michel allein im Schuppen bleiben muss. Darüber ist Michel so böse, dass er beschließt für immer dort zu bleiben … (Text: Kinderkanal ARD/ZDF)
Titelsong:
Michel war ein Lausejunge aus ’nem Dorf in Schweden,
nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn.
Unter seinen Streichen litten Vater, Mutter, Ida,
auch die brave Lina und auch die Lehrerin.
Sing dudeldei, sing dudeldei, der Michel war bekannt,
sing dudeldei, sing dudeldei, bekannt im ganzen Land.
Sing dudeldei, sing dudeldei, der Michel war bekannt,
sing dudeldei, sing dudeldei, bekannt im ganzen Land.
13 tlg. schwed. Kinderserie nach den Büchern von Astrid Lindgren, Regie: Olle Hellbom („Emil i Lönneberga“; 1971).
Der kleine Michel (Jan Ohlsson) hat nur Unsinn im Kopf und treibt seine Eltern Anton (Allan Edwall) und Alma Svensson (Emy Storm) zur Weißglut. Mal bleibt er mit dem Kopf in einer Suppenschüssel stecken, mal zieht er seine Schwester Klein-Ida (Lena Wisborg) an einer Fahnenstange hoch. Immer, wenn Michel etwas angestellt hat, sperrt ihn der Vater in den Schuppen, wo Michel seine Zeit damit verbringt, Holzfiguren zu schnitzen. Mit Familie Svensson wohnen noch Krösa-Maja (Carsta Löck), die Magd Lina (Maud Hansson) und der Knecht Alfred (Björn Gustafson), der Michels bester Freund ist, auf dem Katthult-Hof in Lönneberga.
Neben 13 Serienfolgen à 25 Minuten gab es drei 90 minütige Spielfilme jeweils unter dem Titel „Immer dieser Michel“, die 1978 im ZDF liefen. Die Serie wurde eines der erfolgreichsten Kinderprogramme, Michel eine der beliebtesten Figuren bei Kindern und bekannt im ganzen Land. „Sing dudeldei, sing dudeldei.“ Im schwedischen Original hieß er Emil.
Die Serie ist komplett auf DVD erhältlich.
