An der Nordküste des Finistère trifft die raue bretonische See auf fruchtbare Böden und ein ganzjährig mildes Klima. Perfekte Bedingungen für den Gemüseanbau. Der Stolz der Region: Die grünen, faustgroßen Camus-Artischocken. Umgeben von harten, spitzen Blättern liegt das zarte Innere und der aromatische Blütenboden. Doch nicht nur die bretonischen Felder bringen kulinarische
Schätze hervor. Mehr als 800 Algensorten wachsen im kühlen Küstenwasser des Atlantiks. Einst galten sie als „Brot des armen Mannes“, dienten als Tierfutter und Dünger für die Felder. Heute wird das gesunde Meeresgewächs auch gern in der Küche verwendet. Aus Meeresspaghetti, -salat und -pfeffer entstehen kreative Gerichte wie Algen-Carbonara oder Algen-Sabayon. (Text: arte)