Folge 78

  • Vom Abi an die Front

    Folge 78 (30 Min.)
    Noah will Drohnenpilot bei der Eliteeinheit Azov International werden. – Bild: HR/​Radio Bremen
    Noah will Drohnenpilot bei der Eliteeinheit Azov International werden.
    Seit Beginn der russischen Invasion kämpfen junge Erwachsene aus Deutschland an der Seite der ukrainischen Armee. Viele sind gerade volljährig, manche haben erst die Schule abgeschlossen. Was bringt Menschen dazu, ihr sicheres Leben hinter sich zu lassen und in einem brutalen Krieg zu kämpfen? Y-Kollektiv-Reporter Samuel Häde und Patrick Enssle begleiten drei von ihnen über mehrere Monate in der Ukraine – zwischen Frontlinie, Trainingscamp und Rückzugsort. Einer von ihnen ist „Lefty“. Mit 18, direkt nach der Schule, zieht er in den Krieg. Heute ist er 20, mehrfach verwundet – aber eine Rückkehr kommt für ihn nicht infrage: „Für meine Ideale bin ich bereit, mein Leben zu geben.“ Die Reporter treffen auch seine Mutter Annegret – eine Frau zwischen Angst, Zweifel und dem Versuch, die Entscheidung ihres Sohnes zu begreifen. Ihr Alltag ist geprägt von der Sorge um ein Kind, das in einem fremden Land sein Leben riskiert. Auch Noah, 18, steht kurz vor dem Schulabschluss – während er seine Abiturprüfungen schreibt, plant er bereits seine Reise in die Ukraine. Seine Eltern wissen nichts von seinen
    Plänen. Noah will Drohnenpilot bei der Eliteeinheit Azov International werden. Doch beim Rekrutierungsgespräch trifft jugendlicher Idealismus auf eine Realität, die kompromisslos ist. Wie weit wird er gehen – und ist er bereit für das, was ihn erwartet? Franco, 25, ist kampferfahren. Exklusiv darf das Team in sein „Safehouse“, den geheimen Rückzugsort seiner Einheit, mit der Kamera eintauchen – ein seltener Einblick in den Alltag hinter der Front. Bei einer Übung erleben die Reporter Maschinengewehrfeuer und sehen, wie ernst es werden kann, sobald aus Vorbereitung Realität wird. Franco spricht offen über Verluste, Überforderung und die Geschwindigkeit, mit der alles plötzlich kippen kann: „Sobald du hier bist, kannst du morgen losgehen.“ Fast 9000 Kilometer reisen die Reporter durch die Ukraine – durch zerstörte Orte, zu Stellungen an der Front, unter Luftalarm. Sie erleben Einschläge, Drohnen, Schützengräben – und junge Männer auf der Suche nach Bedeutung, Überzeugung oder einem neuen Platz im Leben. „Vom Abi an die Front“ fragt: Warum riskieren junge Deutsche ihr Leben für ein fremdes Land? (Text: hr-fernsehen)
    Deutsche TV-Premiere Di. 13.01.2026 hr-fernsehen

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