• Staffel 1, Folge 1 (45 Min.)
    Helene Reiner, Fabian Puchelt – Bild: Tobias Schult /​ ZDF und Tobias Schult
    Helene Reiner, Fabian Puchelt
    „XY Spuren des Verbrechens“ stellt Fälle aus „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ vor und verknüpft Originalmaterial der ZDF-Fahndungssendung mit neuen Recherchen und polizeilichem Fachwissen. Das Format gibt Betroffenen eine Stimme und möchte für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention sensibilisieren. In den sechs Folgen beleuchtet Moderatorin und Journalistin Helene Reiner ausgewählte Fälle und spricht mit Betroffenen, Angehörigen sowie Experten. In Folge 1 geht es um eine der quälendsten Fragen im Kontext von Verbrechen: Was geschieht, wenn ein Mensch verschwindet und Angehörige in ständiger Ungewissheit leben? Einer der Fälle führt nach Hamburg, wo im Jahr 1999 ein zehnjähriges Mädchen auf ihrem Heimweg verschwand. Bis heute konnte nicht geklärt werden, was mit ihr geschehen ist. Als regelmäßiger Studiogast geht Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern in dieser Episode der Frage nach, welche Mechanismen greifen, wenn Menschen bei der Polizei als vermisst gemeldet werden – insbesondere dann, wenn es sich um Kinder handelt. Helene Reiner richtet den Blick besonders auch auf die Menschen, die zurückbleiben: Wie lebt man mit der Ungewissheit, mit möglichen Schuldgefühlen und der permanenten Frage nach dem „Warum“? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 06.05.2026 ZDF
  • Staffel 1, Folge 2 (45 Min.)
    Helene Reiner in „XY Spuren des Verbrechens“ im Gespräch mit einem Betroffenen von einem wahren Entführungsfall.
    In dieser Folge „XY Spuren des Verbrechens“ geht es um Verbrechen, bei denen Menschen ihrer Freiheit beraubt wurden und über Stunden oder sogar Tage hinweg Todesangst erlebten. Im Mittelpunkt steht der Fall von Achim H., der 1993 vor seinem Haus entführt und eine Woche lang in einer Holzkiste gefangen gehalten wurde. „XY Suren des Verbrechens“ greift das Originalmaterial aus der Sendung „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ auf und führt die Geschichte weiter: Moderatorin und Journalistin Helene Reiner trifft das Opfer und zeigt, wie stark die Tat bis heute nachwirkt – körperlich, psychisch und finanziell. Neben diesem eindrücklichen Fall beleuchtet die Folge weitere Geiselnahmen aus dem „XY“-Archiv, darunter die Entführung zweier Kinder sowie den Fall eines entführten Juweliers. Zusammen mit Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern blickt Helene Reiner hinter die Kulissen der polizeilichen Ermittlungsarbeit. Die Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin Andrea Eckert erklärt, welche langfristigen Folgen solche traumatischen Erfahrungen für Betroffene haben – und wie schwierig der Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben sein kann. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 13.05.2026 ZDF
  • Staffel 1, Folge 3 (50 Min.)
    Helene Reiner auf den Spuren von Serienkillern. Sie fragt: Wie gelingt es Serienmördern oft ein scheinbar normales Leben zu führen?
    In dieser Folge „XY Spuren des Verbrechens“ stehen die Taten von Serienmördern im Fokus – Verbrechen, die sich über Jahre hinweg wiederholen und oft lange unentdeckt bleiben. Anhand mehrerer Mordserien aus dem Archiv von „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ und „XY gelöst“ beleuchtet die Sendung, ab wann ein Täter als Serienmörder gilt und welchen Mustern diese Taten folgen. Moderatorin und Journalistin Helene Reiner blickt auf besonders aufsehenerregende Fälle, darunter die Taten des sogenannten Rhein-Ruhr-Rippers und des Würgers von Aachen. Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, wie Ermittler Zusammenhänge zwischen einzelnen Taten erkennen, welche Rolle moderne Kriminaltechnik – insbesondere die DNA-Analyse – spielt und warum Hinweise aus der Bevölkerung oft entscheidend für die Aufklärung sind. Der forensische Psychiater Prof. Dr. Kolja Schiltz ordnet die Fälle ein und zeigt, warum viele Serienmörder ein scheinbar unauffälliges Leben führen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 20.05.2026 ZDF
  • Staffel 1, Folge 4 (50 Min.)
    Journalistin Helene Reiner (l.) spricht mit Sozialarbeiterin Edda Grieshaber (r.), deren Beratungsstelle Prostituierte unterstützt. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum Prostituierte so häufig Opfer von Gewalt werden.
    Diese Folge nimmt eine besonders gefährdete Opfergruppe in den Blick: Prostituierte. Sie werden häufig Opfer von Gewalt, da sie ihre Kundschaft oft anonym und allein empfangen. Journalistin und Moderatorin Helene Reiner rekonstruiert mehrere Fälle aus dem Archiv von „Aktenzeichen XY … Ungelöst“, geht Taten, Hintergründen und offenen Fragen nach und betrachtet die Verbrechen aus unterschiedlichen Perspektiven. Eine junge Prostituierte wird von ihrem Freier mit K.-o.-Tropfen betäubt, ausgeraubt und stirbt dabei fast. Außerdem beleuchtet die Folge das Schicksal einer jungen Rumänin, die mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt und zur Prostitution gezwungen wurde. Expertin Edda Grieshaber erklärt in der Sendung, warum Prostituierte so oft Opfer von Gewalttaten werden und auch, wie ihre Beratungsstelle Betroffene unterstützt. Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern berichtet von den Herausforderungen, mit denen die Polizei bei ihren Ermittlungen häufig konfrontiert ist und warum Zeugen oft schweigen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 27.05.2026 ZDF
  • Staffel 1, Folge 5 (50 Min.)
    Helene Reiner (r.) im Gespräch mit der Psychiaterin Dr. Nahlah Saimeh (l.) zur Frage, ob Frauen aus anderen Gründen töten als Männer.
    Diese Folge der True-Crime-Reihe „XY Spuren des Verbrechens“ beschäftigt sich mit Verbrechen, die in der Öffentlichkeit eine große Aufmerksamkeit erregt haben. Journalistin und Moderatorin Helene Reiner untersucht, welche Motive Frauen zum Töten bewegen und wie sich weibliche von männlicher Gewalt unterscheidet. Unterstützung erhält sie erneut von Fabian Puchelt vom Bayerischen Landeskriminalamt. Er gewährt Einblicke in die Ermittlungsarbeit der Polizei und erklärt, warum die Aufklärung solcher Taten oft besondere Herausforderungen mit sich bringt. Anhand verschiedener Fälle aus dem Archiv von „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ wird deutlich, dass familiäre Verbrechen sowie Taten aus Habgier von beiderlei Geschlechtern begangen werden. Und auch Frauen gehen bei den Taten mitunter sehr kaltblütig und brutal vor. Gemeinsam mit einer Psychologin geht Helene Reiner der Frage nach, ob Frauen dennoch „anders“ und aus anderen Motiven töten als Männer. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 03.06.2026 ZDF
  • Staffel 1, Folge 6 (50 Min.)
    In dieser Folge von „XY Spuren des Verbrechens“ betrachtet Helene Reiner das Thema Femizide aus unterschiedlichen Blickwinkeln – auch mit Richter Dr. Laurent Lafleur.
    Diese Folge „XY – Spuren des Verbrechens“ widmet sich Tötungsdelikten an Frauen, bei denen Motive wie Macht, Kontrolle und Besitzdenken eine zentrale Rolle spielen. Journalistin und Moderatorin Helene Reiner präsentiert mehrere prägnante Fälle aus dem Archiv von „Aktenzeichen XY … Ungelöst“ und ordnet ein, warum Gewalt in engen sozialen Beziehungen besonders häufig Frauen trifft. Zu den behandelten Fällen gehört unter anderem ein Doppelmord an Mutter und Tochter, der in den 1970er-Jahren bundesweit für Entsetzen sorgte, ebenso wie das Verbrechen an einer Frau, die aus dem verletzten Ehrgefühl ihres Partners heraus getötet wurde. Fabian Puchelt vom Landeskriminalamt Bayern erklärt, warum Ermittlungen im häuslichen Umfeld oft besonders schwierig sind, und zeigt auf, welche Möglichkeiten die Polizei hat, um gefährdete Frauen zu schützen. Ergänzend kommt ein Richter zu Wort, der erläutert, warum sich die Rechtsprechung mit dem Begriff Femizid bis heute schwertut. Für Helene Reiner ist klar: Femizide sind eine erhebliche gesellschaftliche Herausforderung und machen deutlich, wie dringend Aufklärung und Präventionsarbeit notwendig sind. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 10.06.2026 ZDF

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