• Staffel 4, Folge 1 (45 Min.)
    Die Dokumentation begleitet eine Familie vom Abriss über die energetische Sanierung bis zum Einzug und zeigt das Zusammenspiel von Architekt, Handwerkern und Bauherren. – Bild: NDR
    Die Dokumentation begleitet eine Familie vom Abriss über die energetische Sanierung bis zum Einzug und zeigt das Zusammenspiel von Architekt, Handwerkern und Bauherren.
    Ein heruntergekommenes Mehrfamilienhaus aus zwei unterschiedlichen Baujahren mit Schimmel, unzählige Herausforderungen und die Vision eines lichtdurchfluteten Familienhauses: Jelena und Simon Heeger wagen in Hamburg-Alsterdorf ein außergewöhnliches Umbauprojekt. Aus zwei ehemals getrennten Häusern soll innerhalb eines Jahres ein gemeinsames Zuhause für ihre junge Familie entstehen. Der Rückbau fördert Überraschungen zutage: unterschiedliche Baustoffe, mehr als 60 Tonnen Bauschutt und ein komplexes Gebäude, das bis ins Detail neu gedacht werden muss. Gemeinsam mit einem Architekten entwickeln die Bauherren eine Lösung, die historische Bausubstanz bewahrt und gleichzeitig moderne Großzügigkeit schafft. Herzstück des Entwurfs ist eine spektakuläre Treppe, die künftig alle Ebenen miteinander verbindet. Große Fenster, offene Sichtachsen und viel Tageslicht verwandeln das einst verwinkelte Haus in einen hellen Wohnraum mit Blick in den Garten. Doch der Umbau verlangt den Heegers einiges ab. Während Jelena in Elternzeit ihr zweites Kind betreut und die Baustelle organisiert, führt Simon als Komponist und Unternehmer seine Musikfirma weiter. Zwischen Familienleben, Beruf und Bauherrenalltag müssen sie ständig Entscheidungen treffen und erleben, wie Budget und Wunschliste sich gleichermaßen reduzieren bzw. wachsen. Die Dokumentation begleitet die Familie über fast ein Jahr hinweg: vom Abriss über die energetische Sanierung bis zum Einzug. Sie zeigt das Zusammenspiel von Architekt, Handwerkern und Bauherren, erzählt von Rückschlägen, kreativen Lösungen und besonderen Momenten, etwa wenn das riesige Panoramafenster eingebaut wird und das neue Wohnzimmer seine ganze Wirkung entfaltet. Am Ende entsteht weit mehr als ein saniertes Haus: ein Zuhause, das den Charakter der historischen Gartenstadtsiedlung bewahrt und gleichzeitig moderne Architektur mit dem Leben einer jungen Familie verbindet. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 26.10.2026 NDR
  • Staffel 4, Folge 2 (45 Min.)
    Die Medinger Mühle in der Nähe von Bad Bevensen in Niedersachsen.
    Autarkes Leben auf der Insel Klingt idyllisch, auf einer Insel zu wohnen. Wenn dort aber eine alte Wassermühle steht, in der noch nie jemand gewohnt hat, wird es herausfordernd. Das haben die Bauherren Anke Matthes und Kai Boenke erlebt. Das Paar will sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen. „Mein Traum war schon immer, dass ich gerne eine Wasserkraft besitzen würde. Eine Energiequelle, um autarkes Leben zu verwirklichen“, schwärmt Kai. Die Bauherren kaufen 2023 die Medinger Mühle in der Nähe von Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein historisches Industriegebäude, mehr als 120 Jahre alt. Das Ensemble besteht aus dem Mühlengebäude und den Nebengebäuden. Das Grundstück ist 30.000 Quadratmeter groß. Die Wassermühle steht auf einer Insel, die umschlungen ist vom Fluss Ilmenau und dessen Nebenarm. Das Herzstück der Mühle war früher das Wasserrad, heute ist es die 70 Jahre alte Turbine. „Wir produzieren rund 500.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das reicht für bis zu 200 Haushalte in der Umgebung“, so der stolze Bauherr. Strenge Auflagen Doch der Umbau der Wassermühle mit dem fast 20 Meter hohen Mühlenturm, gestaltet sich schwierig. Denn die Brandschutzauflagen sind streng. Fluchtfenster, Rettungsleiter an der Außenwand, Brandschutztüren im Flur des Mühlenturms und feuerhemmende Dämmung. Weil sie das Dach völlig erneuern müssen, gibt es neue Auflagen – jetzt wegen der Statik. Sie sollen sogenannte Windverbände unter dem Dach installieren, Querstreben aus Stahl. Die neuen Planungen werfen die Bauherren Monate zurück. Anke: „Wir brauchen eine Abnahme der Prüfstatik, bevor hier einziehen dürfen. Die Prüfstatik und unsere Statiker müssen sich halt einigen. Ohne Abnahme keinen Einzug.“ Wohnen mit der Mühlentechnik Anke und Kai wollen so viel wie möglich alte Technik von der Wassermühle erhalten. Transmissionen wie die Antriebswellen und Riemenräder oder die Strahlträger. Doch die Brandschutzauflagen fordern, dass viele der alten Strahlträger mit einer speziellen Dämmung eingepackt werden und die Decke abgehängt werden muss. „Ich finde es superschade, wir hatten uns vorgenommen, möglichst viel zu erhalten. Jetzt sieht es so aus wie ein Neubau, glatte Decke, die alten Balken sieht man nicht mehr“, ärgert sich Kai. Doch die Bauherren können trotzdem einiges der alten Mühlentechnik retten. Wohnen auf 200 Quadratmetern Nach einem halben Jahr Verzögerung wegen Auflagen des Brandschutzes und der Statik können Anke und Kai endlich in ihre alte Wassermühle einziehen. Kai ist begeistert: „Es ist herrlich, im Schlafzimmer aufzuwachen. Man guckt direkt auf die Ilmenau und ins Grüne. Es ist ein sehr erhebendes Gefühl.“ Im Mühlenturm befindet sich das Schlafzimmer, darunter das Büro und darunter das Gästezimmer. Im Dachgeschoss haben sich Anke und Kai ihr Wohn- und Esszimmer eingerichtet mit einer offenen Küche und einem großen Balkon in luftiger Höhe. Anke schwärmt von ihrem Traumhaus: „Auf jeden Fall sind wir begeistert von der Großzügigkeit. Und wenn wir uns jetzt umschauen und das so erleben dieses Raumgefühl, dann können wir sagen: alles richtig gemacht. Alles schön.“ (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 02.11.2026 NDR
    Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 21.09.2026
  • Staffel 4, Folge 3 (45 Min.)
    Mitten in Schwerin, nur wenige Schritte vom See entfernt, wagen Alena Burrill und Daniel Böpple ein außergewöhnliches Bauprojekt: Auf dem Gelände einer ehemaligen Autowerkstatt entsteht ein Haus, das fast vollständig aus natürlichen Materialien gebaut wird. Mit Stroh, Lehm und Holz wollen sie zeigen, dass nachhaltiges Bauen nicht Verzicht bedeutet, sondern modern, hochwertig und alltagstauglich sein kann. Daniel ist Architekt und hat das Haus selbst entworfen. Runde Ecken, vorgefertigte Wandmodule aus Holz und Stroh, Lehm statt Gips und möglichst wenig Abfall, das Gebäude folgt konsequent den Prinzipien der Bauwende. Doch die ungewöhnliche Bauweise verlangt präzise Planung und viel Eigenleistung. Gemeinsam mit Familie und Freunden verputzen die Bauherren Wände, streichen Hunderte Fassadenbretter und arbeiten Woche für Woche auf ihrer Baustelle. Besondere Momente gibt es viele: Wenn die acht vorgefertigten Hausmodule per Kran millimetergenau zwischen den Nachbargebäuden eingehoben werden, wenn nach nur zwei Tagen der komplette Rohbau steht oder wenn sich unerwartete Probleme zeigen und Daniel als Bauherr und Architekt schwierige Entscheidungen treffen muss. Gleichzeitig entsteht Schritt für Schritt ein Haus, das durch natürliche Baustoffe, große Fenster, intelligente Speicherfähigkeit und zahlreiche wiederverwendete Materialien neue Wege beim Bauen aufzeigt. Die Dokumentation begleitet die Familie von der ersten Betonplatte bis zum Einzug – und darüber hinaus durch den ersten Winter. Sie zeigt, wie ein konsequent nachhaltiges Wohnkonzept im Alltag funktioniert, wie viel Herzblut in jedem Detail steckt und warum ausgerechnet Stroh, Lehm und Holz die Baustoffe der Zukunft sein könnten. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.11.2026 NDR
  • Staffel 4, Folge 4 (45 Min.)
    Ein eigenes Traumhaus, für Jens und Christiane Schliwa aus Sittensen in Niedersachsen soll dieser Wunsch trotz begrenztem Budgets Wirklichkeit werden. Mit rund 300.000 Euro wollen sie ihr sehr persönliches Zuhause bauen. Dabei setzen sie nicht auf große Wirkung, sondern auf kreative Ideen, Eigenleistung und ungewöhnliche Lösungen. Die Herausforderung: Das Haus wird innen eine Grundfläche von gerade einmal sechs mal acht Metern haben. Jeder Quadratmeter muss deshalb gut durchdacht und möglichst effizient genutzt werden. Gleichzeitig haben Jens und Christiane hohe Ansprüche an die Energieeffizienz ihres Hauses und an die Qualität der verbauten Materialien. Ihr neues Zuhause soll möglichst wenig Energie verbrauchen und langfristig nachhaltig und kostengünstig im Betrieb sein. Einen Architekten wollen sie sich sparen. Jens hat das Haus selbst entworfen und die Planung in die eigenen Hände genommen. Er kennt das Projekt bis ins Detail und übernimmt zudem die Bauleitung. Eine zusätzliche Herausforderung, aber auch eine Möglichkeit, Kosten zu sparen und die eigenen Vorstellungen konsequent umzusetzen. Auch beim Material gehen sie ungewöhnliche Wege: Vieles bekommt bei Jens und Christiane eine zweite Chance. Einiges hat Jens für kleines Geld über Kleinanzeigen entdeckt und so manches Schnäppchen direkt für das Bauprojekt gesichert. Auch die Familiensituation spielt bei der Planung eine Rolle. Tochter Anne wohnt noch zu Hause und macht gerade ihr Abitur. Danach möchte sie wahrscheinlich zum Studieren ausziehen. Sohn Jakob ist bereits ausgezogen. Beim Bau helfen sie aber noch mit. Doch das ambitionierte Vorhaben entwickelt sich anders als gedacht. Die Eigenleistung, die Suche nach passenden Materialien und die vielen individuellen Lösungen kosten Zeit. Aus dem geplanten Bauprojekt wird ein deutlich längeres Abenteuer als erwartet. Upcycling statt hoher Materialkosten, Eigenleistung statt Handwerkerrechnung und Kreativität statt Standardlösung: Jens und Christiane machen aus ihrem begrenzten Budget ein ganz persönliches Bauprojekt. Reicht der Platz für alle Wünsche? Bleibt das Budget von rund 300.000 Euro im Rahmen? Und wann ist das Traumhaus nach den unerwarteten Verzögerungen tatsächlich fertig? „Traumhäuser im Norden“ begleitet Jens und Christiane auf ihrem langen Weg zum ungewöhnlichen Eigenheim und zeigt, wie aus wenig Fläche, cleveren Ideen, Schnäppchenfunden und viel persönlichem Einsatz ein individuelles und energieeffizientes Zuhause entsteht. (Text: NDR)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.11.2026 NDR

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