Kommentare 1–5 von 5
Rora am
Thorsten Frey:„Wir müssen besser werden. Klarer werden. Mehr erklären. Schneller werden. Konsequenter werden.“
Man hört diese Begriffe in der Politik inzwischen ziemlich häufig.
Aber ich frage mich dabei immer öfter:
Besser als was?
Klarer als bisher – und woran wird diese Klarheit gemessen?
Schneller als bisher – und warum war es vorher zu langsam?
Konsequenter – bei welchem Ziel und auf welcher Grundlage?
Denn „besser“ ist zunächst einmal kein politisches Konzept.
Es ist ein Vergleich.
Und jeder Vergleich braucht einen Ausgangspunkt.
Wenn etwas besser werden soll, muss es vorher also einen Zustand gegeben haben, der schlechter war. Dann wäre doch eigentlich die interessante Frage:
Was genau war schlecht? Warum war es schlecht? Wer hat das so festgestellt? Und woran erkennen wir anschließend, dass es tatsächlich besser geworden ist?
Sonst entsteht schnell eine merkwürdige politische Sprache, in der immer alles besser, klarer, schneller, entschlossener und konsequenter werden soll – ohne dass jemand konkret sagen muss, woran wir den Fortschritt eigentlich erkennen können.
Vielleicht brauchen wir deshalb gar nicht noch mehr große Steigerungswörter.
Vielleicht brauchen wir einfach mehr konkrete Ausgangspunkte, konkrete Ziele und überprüfbare Ergebnisse.
Denn am Ende reicht es nicht zu sagen:
„Wir müssen besser werden.“
Die entscheidende Frage ist:
„Was genau soll besser werden – gegenüber welchem Zustand – und woran können wir Bürger erkennen, dass es tatsächlich besser geworden ist?“
User 1769540 (geb. 1965) am
Die Tagesthemen, in denen Jessie Wellmer auf Schülerniveau Einblicke in ihr Privatleben als Schülerin in ihrer Heimatstadt gegeben hat - waren für mich die Letzten, die ich ich mir angeschaut habe.
Gern in einer Dokusoap, für die, die es interessiert.
Unfassbar!User 1559903 am
Der heutige Kommentar der Tagesthemen, unabhängig meiner Meinung, hätte am Mittwoch schon das Wort zum Sonntag sein können.
Bernt WestarpMario Richter (geb. 1970) am
Moderiert Pinar Atalay noch die Tagesthemen?
Theo Möllenbeck (geb. 1957) am
Hallo!
Eigentlich seid Ihr ja wirklich die Besten, und kein noch so reicher "Privater" kommt an die Qualität Eurer Informationssendungen heran. Aber als ich im Jahresrückblik 2003 unter den zu erinnernden und zu betrauernden Toten den Schlächter Idi Amin aufgeführt bekam, empfand ich es als eine Zumutung. Denn nach eines solchen Unmenschen Tod speit man am besten aus und denkt befreit: "Weg mit Schaden!"
Ansonsten freue ich mich immer wieder, daß es Informationssendungen Ihres Sernders gibt
und wünsche Ihnen ein gutes und schönes Jahr 2004!
freundlichst gegrüßt,
Ihr Theo Möllenbeck.
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