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Beim Friseur in Indien: Neu-Delhi
Diesen schweren Schicksalsschlag erlitt Soniya vor ein paar Jahren: Das Gesicht der jungen Frau wurde bei einem fürchterlichen Angriff mit Säure völlig verätzt und ist seitdem entstellt. Rund 300 solcher Säureattacken gibt es jährlich in Indien, meist richtet sich die Gewalt gegen Frauen. Die weibliche Schönheit ist in Indien, wie an vielen anderen Orten der Welt, Statussymbol und Heiratsgrund. Eine körperliche Entstellung bedeutet für die Frauen also fast immer das gesellschaftliche Aus. Soniya aber ist eine Kämpferin, sie möchte sich nicht in Selbstmitleid zurückziehen, führt ihren Schönheitssalon weiter und lernt, sich so zu akzeptieren, wie sie ist. Trotz all der feindlichen Blicke verzichtet sie auf den Gang zum Schönheitschirurgen und stellt sich mutig dem Patriarchat entgegen, Soniya hilft anderen Frauen, mehr auf ihre innere Schönheit zu vertrauen, da die äussere vergänglich ist. (Text: SRF)Bei Tieren zu Hause
Felsspalten und Höhlen erfüllen zumindest die Grundausstattung. Viele Meerestiere wie der Hummer freuen sich über den praktischen Rückzugsort, eine Wand zum Anlehnen in der gefährlichen Unterwasserwelt.An einer festen Wohnadresse haben die Lippenbären kein Interesse. Doch eine kühle Felshöhle ist ein willkommener Schutz vor Indiens heisser Sonne. Auch Fledermäuse ziehen sich gerne hierher zurück und verschlafen den Tag. An Decken und Wänden hängend sind sie sicher vor Räubern und können ihren zarten Nachwuchs aufziehen. Erdmännchen und Hamster sind herausragende „Buddler“. In den Untergrundsystemen lässt sich prima Verstecken spielen, und sie bieten Schutz und Wärme für die Aufzucht der Jungen. Während die Erdmännchen es gesellig lieben, sind die Hamster nicht die besten WG-Partner. (Text: SRF) Berehynia – Die Frauen von Kiew
«Berehynia – Die Frauen von Kiew» erzählt die aussergewöhnliche Geschichte der Redaktion von ELLE Ukraine, die trotz des Krieges und seiner allgegenwärtigen Bedrohung weiterarbeitet. Während Bomben fallen und Sirenen heulen, widmen sich die Frauen nicht nur der Produktion ihrer Zeitschrift, sondern engagieren sich auch in freiwilligen Hilfsprojekten.Der Film, unter der Regie von Vito Robbiani, begleitet vier Redakteurinnen, die ihren Alltag inmitten von Unsicherheit und Gefahr bewältigen. Ihre Geschichten sind Zeugnisse von Mut, Kreativität und einer einzigartigen Resilienz, die sich in ihrer Arbeit und ihrem Engagement spiegelt. Jede der Frauen bringt ihre eigene Perspektive und Stärke ein. Die Protagonistinnen kämpfen mit ihren Mitteln gegen die Zerstörung und setzen ein kraftvolles Zeichen für die Stärke der ukrainischen Gesellschaft. Dabei wird die Normalität, die sie schaffen, zu einem Akt der Rebellion und der Hoffnung. Der Film dokumentiert nicht nur das Leben der Frauen, sondern auch die pulsierende Stadt Kiew, die trotz der Herausforderungen des Krieges ihren Geist und ihre Lebendigkeit bewahrt hat. Kultur und Identität werden in der Hauptstadt zu Waffen, die oft stärker sind als Gewalt. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 23.02.2025 SRF 1 Die Bergretter im Himalaya
Als der Pilot Gerold Biner von der Air Zermatt und der Rettungsspezialist Bruno Jelk im Frühling 2010 in Kathmandu landeten, wussten sie nicht, was auf sie zukommen würde. Ihr Ziel war, gemeinsam mit einem Team der nepalesischen Helikopterfirma Fishtail Air eine Rettungsstation im Himalaya aufzubauen. Es sollte ein Abenteuer an der Grenze des Machbaren werden. Denn bisher hatte niemand gewagt, Rettungen bis in die Höhe von über 7000 Metern durchzuführen. Bis anhin schätzte man die Risiken als zu gross ein: So sind nur wenige Helikopter bis auf 7000 Meter zugelassen. Die Winde und die Höhenluft machen solche Einsätze unberechenbar. Der Helikopter kann wegen der dünnen Luft nicht mehr schweben und die Piloten und Bergretter müssen mit Sauerstoff ausgerüstet sein, sonst drohen Ohnmacht und Tod.Trotzdem liessen sich Schweizer und Nepalesen nicht davon abhalten, ihr Ziel konsequent zu verfolgen, selbst als es von einem tragischen Absturz überschattet wurde, der alles infrage stellte. Davon erzählt die dreiteilige DOK-Serie «Die Bergretter im Himalaya». Während zweier Jahre begleitete ein «DOK»-Team den Aufbau der Rettungsstation im Himalaya und dokumentierte Schritt für Schritt die Arbeit der Bergretter. Der 90-minütige Film verbindet die drei Teile der Serie zu einer Geschichte. Darin lassen die drei Protagonisten Gerold Biner, Pilot Air Zermatt, Bruno Jelk, Rettungschef Zermatt, und Siddharta Gurung, Pilot in Nepal, in persönlichen Interviews die Geschehnisse noch einmal Revue passieren. Sie erzählen, wie sie den Aufbau erlebt haben, reflektieren noch einmal über den tragischen Tod ihrer Kollegen und machen sich Gedanken über Sinn und Unsinn einer Helikopterrettung im Himalaya. Mit dem Film zur Serie «Die Bergretter im Himalaya» ist ein eindrückliches Dokument entstanden, das Fragen beantwortet und solche weiterführt, die in der Serie nicht gestellt wurden. Grundlage dieses Films sind auch hier die Geschichten, die Erlebnisse und die eindrücklichen Bilder, die schon die dreiteilige Serie geprägt haben. Zwei Jahre lang haben Kameraleute und Journalisten der Redaktion dieses Pionierprojekt begleitet, gemeinsam mit einem Team aus Nepal. Auch für sie war es ein Abenteuer und ein Weg ins Ungewisse. Auch sie mussten mit zusätzlichem Sauerstoff ausgerüstet werden, um zwischen Eisabbrüchen und Gletscherspalten und in abgelegenen Tälern drehen zu können. So entstanden einmalige Bilder aus der Bergwelt des Himalaya bis auf 7000 Meter, die es so noch nie gegeben hat. (Text: SRF) Die Bergretter im Winter
Tragischer Unfall am Matterhorn: Drei polnische Bergsteiger sind abgestürzt und können nur noch tot geborgen werden. Für Pilot Gerold Biner und Rettungschef Bruno Jelk wird es eine Bergung, die auch sie fordert und Fragen aufwirft. Dass das Wetter in der Bergwelt rund um Zermatt schnell wechseln kann, bekommen die Touristinnen und Touristen in der Gondelbahn Blauherd zu spüren, als ein Seil aus den Masten springt und sie blockiert in ihren Gondeln sitzen. Die Bergretter müssen sie evakuieren. Auf den Pisten herrscht Hochbetrieb. Ein junger Snowboarder ist schwer gestürzt – Verdacht auf eine Rückenwirbelverletzung. Aber auch die Tourenfahrenden sind unterwegs. Es geschieht das, was die Bergretter befürchten – ein Bergsteiger stürzt 15 Meter in eine Spalte, seine Kollegen sind ohne ihn weitergefahren und der Unfallort ist nicht bekannt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.Zum Alltag der Bergretter der Air Zermatt gehören aber auch schöne Momente. So überrascht der Schwede Kim Lindborg seine Freundin mit einem Heiratsantrag am Fusse des Matterhorns oder der Musiker Chris de Burgh darf unter Anleitung von Gerold Biner einen Startversuch auf dem Gebirgslandeplatz Aeschihorn machen. Im Zentrum der Geschichten zwischen Leben und Tod stehen die Piloten Gerold Biner und Markus Koch, der Arzt Axel Mann sowie Patrese der Rettungssanitäter. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mi. 21.07.2021 SRF 1 Die Bergretter – Unterwegs mit der Air Zermatt
Der Film gibt einen Einblick in das Leben der Bergretter der Air Zermatt, das geprägt ist von menschlichen Schicksalen, harter Arbeit und viel Herzblut – inmitten der 4000-Tausender von Zermatt.Neben Arbeiten auf Baustellen und Rundflügen sind es vor allem die Rettungsaktionen, die den Alltag der Air Zermatt prägen. Im Mittelpunkt stehen die Piloten Gerold Biner, Robi Andenmatten und Markus Koch sowie der Rettungssanitäter Patrick «Patrese» Zurbriggen. Eine Spaltenrettung am Weissmies stellt sich als ein Drama heraus. Fünf Bergsteiger sind in eine Gletscherspalte gestürzt, zwei davon können nur noch tot geborgen werden. Zum Alltag gehört auch die Evakuierung von blockierten Bergsteigerinnen und Bergsteigern. So stecken drei Frauen nach einer kalten Nacht in einer Wand gefangen fest und kommen nicht mehr weiter. Immerhin können sie die Rettung bezahlen, während andere leichtsinnig aufbrechen, sich retten lassen aber nicht versichert sind. Absturz am Matterhorn, das kann alles heissen. Jedes Jahr verunfallen rund acht Bergsteigerinnen und Bergsteiger tödlich am Matterhorn. Auch in diesem Sommer ist eine junge Polin 200 Meter die Ostwand hinabgestürzt. Ihre Kollegen waren blockiert in der Wand und wussten nicht mehr weiter. Eine aufwendige Rettungs- und Bergungsaktion lief an. Routine für die einen, Tragödie für die anderen. Trotz aller Professionalität gibt es auch Schicksale, die den Bergretterinnen und Bergrettern nahe gehen. Zum Beispiel jenes der Eltern Kasper. Sie sind zwei Jahre nach dem tödlichen Absturz ihres Sohnes nach Zermatt gekommen und hoffen, auf quälende Fragen Antworten zu finden. Wie konnte das passieren? Ein Flug an den Ort des Absturzes soll ihnen helfen, abschliessen zu können. Oft handelt es sich auch für die Crews der Air Zermatt um Einsätze am Limit und sie müssen immer wieder abwägen, wie viel sie riskieren können, um Bergsteigerinnen und Bergsteiger aus Notsituationen zu retten. Den Geretteten ist meist nicht bewusst, dass sie mit ihrem leichtsinnigen Vorgehen auch die Rettungskräfte in Gefahr bringen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mi. 12.08.2020 SRF 1 Bergwetter – Bedrohliche Urgewalten
SRF DOK Bergwetter Faszinierende Urgewalt und Bedrohliche Urgewalten Die globale Erwärmung verändert das Bild der Alpen.Bild: SRF1Auf der einen Seite ermöglicht das Bergwetter ein Leben in Fülle: Sichere Energieversorgung und Tourismusparadiese sorgen für Wohlstand in den Alpen. Zum anderen hat es eine beachtliche Zerstörungsgewalt. Dazu gehören Murgänge, Lawinen, Überschwemmungen oder zunehmend Felsstürze genauso, wie die Gefahr des Blitztodes.Das Bergwetter beeinflusst aber nicht nur Alpenbewohnerinnen und -bewohner. Viele Europäerinnen und Europäer sind von den Wetterphänomenen betroffen. 40 Prozent des europäischen Süsswassers stammt aus den Bergen. Der Rhein, die Donau, die Rhone oder der Po speisen sich aus Alpenwasser. Immer stärker leidet das Bergwetter unter dem veränderten Klima. Gletscher schmelzen, die Berge bröckeln, die Auswirkungen sind dramatisch. Forschende erläutern die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Hochwertige Wetteraufnahmen, 3D-Animationen und Zeitraffer verdeutlichen die Gefahren und Veränderungen. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 30.10.2025 SRF 1 Bergwetter – Faszinierende Urgewalt
v.li.: Thomas Bucheli, Leiter SRF Meteo, und Sebastian Weber, Chefmeteorolge Servus TV, erforschen das Alpenwetter.Bild: SRF/West4Media / Alexander BrusDie Reise führt die beiden Meteorologen vom höchsten Punkt am Mont Blanc in Frankreich bis zu den östlichen Ausläufern des Gebirges in Wien. Die Alpen, der massive Felsriegel mitten in Europa, sind eine Wetterküche, die das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner prägt. Die Meteorologen treffen Menschen, die vom Bergwetter beeinflusst werden, wie die Surfschule am Silvaplanersee, die vom Föhn profitiert oder beleuchten die schwierige Vorhersage der Wetterprognosen in der Eigernordwand.Sie blicken hinter die Forschung auf der Wetterstation am Säntis, wo Wolken und das Wasser eine wichtige Rolle spielen oder zeigen, wie die genaue Analyse des Schnees durch das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut Davos hilft, vor Lawinen und Naturkatastrophen zu warnen. Vertieft werden die Geschichten durch die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Forschende in aufwendigen 3D-Animationen erläutern. Hochwertige Wetteraufnahmen, Zeitraffer und Hubschrauberaufnahmen zeigen die Wetterphänomene in eindrucksvoller Weise. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 23.10.2025 SRF 1 Beruf Königin – Letizia von Spanien
Für diese Dokumentation durfte erstmals im Büro der Königin gedreht werden. Bei aller Professionalität gleicht sie nach aussen eher einer Managerin als einer Landesmutter, wie es ihre Schwiegermutter war. Manche Boulevard-Blätter werfen ihr deshalb Überheblichkeit vor.Die Filmemacherin Julia Melchior hat Letizia von Spanien ein Jahr lang bei Terminen im In- und Ausland begleitet und beobachtet. Entstanden ist eine Nahaufnahme, die eine engagierte Königin zeigt: Unermüdlich im Einsatz, sei es als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen beim Welternährungstag in Rom, bei einer humanitären Mission im Katastrophengebiet von Mosambik oder beim Kampf gegen Frauenhandel und Prostitution. Letizia rückt ihre Themen ins Rampenlicht und prangert Missstände auch im eigenen Land an. Die Regierung hat beim «Staatspakt gegen Gewalt an Frauen» in der Königin eine Verbündete gefunden. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mo. 29.06.2020 SRF 1 Beruf Königin – Mathilde von Belgien
Das Filmteam begleitete Mathilde nach Südkorea und zum Weltwirtschaftsforum nach Davos. Es beobachtete sie beim Besuch von Frankreichs Staatspräsidenten Macron und seiner Frau Brigitte, bei eindrucksvollen Gedenkfeiern und kleinen Begegnungen im Alltag. Gezeigt wird eine Frau, die den Menschen zugewandt ist und in der Welt etwas bewegen will. Sie ist eine geborene Performerin. Sie liebt die Kamera und den öffentlichen Auftritt. Als Ehrenvorsitzende der Stiftung Child Focus, setzt sich die vierfache Mutter für vermisste und sexuell ausgebeutete Kinder ein. Ein Thema, das die belgische Gesellschaft seit den monströsen Taten des Marc Dutroux in den 1990er-Jahren bewegt.Eine Königin mit vollem Terminkalender, die sich trotzdem für exklusive Dreharbeiten Zeit genommen hat. Das Filmteam wurde von der Königin in ihrem persönlichen Büro empfangen und erhielt eine Führung durch den Königlichen Palast von Brüssel auf den Spuren der Ahnen. Interviewpartner wie Alexander de Croo, belgischer Vizepremierminister und Minister für Finanzen und Entwicklungshilfe, und Amina Mohammed, stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, reflektieren die Arbeit der Königin. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mo. 13.07.2020 SRF 1 Beruf Königin – Máxima von Holland
Königin Máximas Agenda ist eng getaktet, kein Tag gleicht dem anderen. Im eigenen Büro im Palast Noordeinde in Den Haag trifft sie sich jeden Montagvormittag mit ihrem Team. Als engste Beraterin ist Pien Zaaijer immer an ihrer Seite, eine Spitzenbeamtin und ebenso wie sie Wirtschaftswissenschaftlerin. Mit ihrem New Yorker Büro bei den Vereinten Nationen konferiert die Königin per Skype.Die Filmemacherin Annette Koehler hatte Gelegenheit, Máxima bei zahlreichen Anlässen zu begleiten, unter anderem bei einem Arbeitsbesuch in Bangladesch, einem der ärmsten Länder der Welt. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mo. 06.07.2020 SRF 1 Berufliche Neuorientierung – Mit 40 nochmal auf Start
Ein Jobwechsel ist oft ein langer, vielschichtiger Prozess. Fehlende Wertschätzung und Perspektiven können Gründe sein. Aber auch Veränderungen im Privatleben sind zuweilen ausschlaggebend.Karine Näf, 43, erzählt, wie sie eines morgens dachte: «Ist das alles?» Sie hatte zwar studiert, war aber über viele Jahre kaum erwerbstätig. Sie und ihr Mann lebten das traditionelle Familienmodell, bis sie merkte, dass sie sich trennen will. Andreas Steiner, 44, hat sich als Jugendlicher kaum für seine berufliche Zukunft interessiert. Schliesslich wurde er Automechaniker und über die Jahre immer unglücklicher. Bis er eine Frau traf, die ihn ermunterte, vorwärtszumachen. Claudia Dunkel, 40, ist dreifache Mutter und gelernte Pflegefachfrau. Trotzdem sucht sie jahrelang ihre wahre Bestimmung. In einem Coaching entwickelt sie die Idee, sich selbstständig zu machen. Sie wählt ein Gebiet, das ihr bereits vertraut ist: wie Umgehen mit Trauer und Tod. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 09.01.2025 SRF 1 Beruf Tierfilmer – Mark Shelley Kalifornien
In seinem aktuellen Filmprojekt beschäftigt sich Mark Shelley mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden stark gefährdeten kalifornischen Seeottern. Zu ihrer Rettung betreibt das Monterey Bay Aquarium ein aufwändiges Rehabilitationsprogramm. Hier werden verwaiste Babys und verletzte Tiere aufgepäppelt und über einen langen Prozess auf ihre Wiederfreilassung vorbereitet. Bei der Auswilderung zeigt sich, ob sie in der Wildnis überlebensfähig sind und selbständig Nahrung finden.Einen Film über diese gefährdeten Tiere zu machen, hat auch etwas Zwiespältiges: Zwar wird ein Bewusstsein über die Situation der Tiere geschaffen. Aber durch das Preisgeben ihrer Lebensräume macht man sie noch verletzbarer. Ein Dilemma. (Text: SRF) Beruf Tierfilmer – Mark Shelley Kolifornien
Beruf Tierfilmer – Rita Banerji in Indien
Im Süden Indiens, in Tamil Nadu, protokolliert Rita gefährliche Mensch-Wildtier-Begegnungen: vor allem mit Elefanten. Sie will damit die Einrichtung von Frühwarnsystemen zum Schutz der Bevölkerung unterstützen und zeigt der Landbevölkerung ihren Film über Auswirkungen von Wilderei.Am Chilika Lake in Odisha besucht Rita ein erfolgreiches Projekt, bei dem ehemalige Wilderer zu Touristenführern umgeschult wurden und in der Folge der Vogelreichtum zurückgekehrt ist. Die Küste von Odisha ist der Höhepunkt der Reise. Dort verfolgt Rita die Arribada, das Massenanlanden von Tausenden Oliv-Bastard-Schildkröten zur Eiablage und das Schlüpfen der Kleinen. Deren geringe Überlebenschancen werden durch den Menschen zusätzlich dezimiert. Aber es gibt auch Hoffnung: Die lokale Bevölkerung, allen voran die Kinder, sammelt mit Eifer verirrte Schlüpflinge und bringt sie ins Meer. Rita Banerji ist im Laufe der Jahre zu einer kampfeslustigen Umweltaktivistin geworden. Sie konnte sich nicht nur auf einem von Männern dominierten Gebiet einen Namen machen, für ihr Engagement wurde sie sogar mit dem Panda, dem Oscar der Tierfilmer, ausgezeichnet. (Text: SRF) Bessere Nachbarn
Wie entscheidend ist es, wie sich der Alltag in einem Gefängnis gestaltet? Und welchen Einfluss hat die Art, wie ein Gefängnis geführt wird, auf die Insassen – vor allem wenn sie dereinst entlassen und vielleicht Nachbarn werden?Der Film von Tomas Lindh und John Stark zeigt nicht nur eine Reise von einem Kontinent zum anderen – er taucht auch in zwei grundverschiedene Welten ein. In der einen spielen die Gefangenen in einer Band, reparieren Autos oder servieren im gefängniseigenen Restaurant externen Gästen erlesene Menus. In der anderen verrichten sie monotone Arbeit, klagen über zu wenig Essen und zu viel Gewalt, und können nicht einmal unbeobachtet die Toilette aufsuchen. Symptomatisch dazu ist die Aussage eines Häftlings in Attica: „Am sichersten fühle ich mich in meiner Zelle. Wenn sie geschlossen ist.“ In der einen Welt spielen die Aufseher schon einmal Fussball mit den Insassen, in der andern sitzen sie mit Maschinenpistolen und Tränengas bewaffnet in Wachttürmen über ihnen. Krasser könnte die Kollision zweier unterschiedlicher Denkmuster nicht sein: Die eine Seite will alles tun, um Straftäter darauf vorzubereiten, wieder einen Platz in der Gesellschaft zu finden, die andere ist vor allem vom Gedanken an Vergeltung und Strafe beseelt. Symbolisch dafür steht im Film der Gedanke, dass ein Häftling, der einmal entlassen wird, überall leben könnte, auch in der eigenen Nachbarschaft. Dass daher die Frage der Resozialisierung alle angeht, und dass die Art, wie ein Gefangener behandelt wird, durchaus auch Auswirkungen haben kann auf die Art, wie er sich später in Freiheit verhält. Auf seiner Reise in die USA trifft der stellvertretende Direktor des norwegischen Mustergefängnisses mit der Leitung und auch mit einigen der rund 2000 Insassen der Strafanstalt Attica zusammen. In einem zweiten Gefängnis in den USA sieht er aber auch, dass seine Ideen und Vorträge bereits auf fruchtbaren Boden gefallen sind: Die Verantwortliche für Strafvollzug im Bundesstaat North Dakota hat in Norwegen gelernt, „dass wir nicht einfach gefügige Häftlinge wollen, sondern bessere Nachbarn.“ Und selbst der Leiter der Strafanstalt Attica sagt am Schluss des Films: „Wir müssen etwas ändern in diesem Land, einen Ausweg finden aus dem Teufelskreis.“ (Text: SRF) Original-TV-Premiere Mi. 06.09.2017 SRF 1 Bester Freund, grösster Feind – Mensch und Taube
Wer beim Thema Tauben nur an die gemeine Stadttaube denkt, hat weit gefehlt: Es gibt mehr als 300 verschiedene Arten. Die Felsentaube hat eine gemeinsame Geschichte mit dem Menschen. Sie beginnt vor etwa 5000 Jahren. Noch vor Huhn oder Gans wurde sie domestiziert. Heute hat die zum gebärfreudigen Vogel gezüchtete Taube, nachdem wir sie weder als Boten noch als Dünger- und Nahrungsproduzent mehr haben wollen, unsere Städte erobert. Tauben verursachen Schäden in Millionenhöhe. Um sie zu vertreiben, werden teure Verbauungen an Häusern angebracht, Fensterbretter unter Strom gesetzt, Falkenschreie über Lautsprecher verschickt. Alles ohne Erfolg. Die Taube ist vom Nutztier zum verhassten Schädling geworden.Aber Tauben haben auch Freunde. Für sie ist die Zucht besonderer Tauben Hobby, manchmal auch lukrativer Wettposten. Und viele dieser Zuchttauben können ohne den Menschen gar nicht mehr überleben, da ihnen das Wissen über ihre Grundbedürfnisse verloren gegangen ist. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 11.07.2021 SRF 1 Betäubt und missbraucht – Der Fall Pelicot
Mathieu, 49 Jahre, Bäcker. Nicolas, 37 Jahre, Journalist. Didier, 63 Jahre, Rentner. Adrien, 23 Jahre, Bauleiter. Sie alle standen im Herbst 2024 im südfranzösischen Avignon vor Gericht. Insgesamt 50 Männer wurden beschuldigt, die heute 72-jährige Gisèle Pelicot vergewaltigt zu haben – in Anwesenheit von deren Ex-Mann, Dominique Pelicot. Zehn Jahre lang hatte dieser seine Frau mit Medikamenten betäubt, um sie von fremden Männern missbrauchen lassen. Ein Verbrechen von unfassbarem Ausmass. Und doch kein Einzelfall.Das sagt Caroline Darian, die Tochter von Gisèle und Dominique Pelicot. «Fast alle Vergewaltiger meiner Mutter lebten im Département Vaucluse», erzählt sie – also auf einem Gebiet, das flächenmässig nur etwas grösser ist als der Kanton Waadt und etwa gleich viele Einwohnerinnen und Einwohner zählt wie der Kanton St. Gallen. «Wenn es auf diesem kleinen Gebiet schon so viele Täter gibt und diese so harmlos wirken, dann muss die Zahl der Opfer – hochgerechnet auf ganz Frankreich – sehr hoch sein.» Seit die Verbrechen ihres Vaters dank eines Zufalls ans Licht gekommen sind, beschäftigt Darian sich intensiv mit der Problematik der «soumission chimique», der sogenannten «chemischen Unterwerfung». Und so nimmt sie auch in diesem eindrücklichen Dokumentarfilm eine zentrale Rolle ein: als Protagonistin, aber auch als Erzählerin. Sie berichtet, wie sie den Prozess erlebt hat, wie ihr Leben in den letzten Jahren komplett aus den Fugen geraten ist – und was sie selbst im Zuge ihrer Recherchen gelernt hat. So sei etwa die gängige Annahme, dass die Täter vor allem K.o.-Tropfen einsetzen würden, um ihre Opfer zu betäuben, falsch. In den meisten Fällen seien es Schlaf- oder Schmerzmittel oder sogar Anti-Allergika aus der Hausapotheke. Und sie bringt die Geschichte ihrer Mutter in einen grösseren, gesellschaftlichen Zusammenhang, indem sie weitere Betroffene zu Wort kommen lässt: Die Hausärztin Zoé, die als 15-Jährige an einem Stadtfest betäubt, vergewaltigt und in einem Park liegengelassen wurde. Lilwenn, die ab ihrem neunten Lebensjahr von ihrem eigenen Vater missbraucht wurde. Rénald, der sich über Jahre selbst die Schuld dafür gab, was er als junger Mann erlitten hatte. Sandrine, eine Parlamentarierin, die sich aufgrund ihrer eigenen Erfahrung für die Opfer chemischer Unterwerfung einsetzt. «Dieses Phänomen ist massiv, ja sogar systemisch», sagt Caroline Darian. Doch dank ihrer Mutter, die den Mut gehabt habe, einen öffentlichen Prozess zu verlangen, stünde man heute an einem historischen Wendepunkt: «Wir haben die Chance, unsere Denkweise zu verändern.» (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 05.06.2025 SRF 1 Betrogene Liebe
Die Opfer werden von den Tätern manipuliert und fallen auf die Tricks herein. «Mir würde das nie passieren» ? sagen viele. Wirklich?Sie sehnen sich nach Liebe, fühlen sich alleine, sind in einer schwierigen Lebensphase oder möchten einfach mal wieder einen Kick und Freude im Leben: Frauen und Männer, die auf Romance Scammer hereinfallen, sind ganz normale Menschen. Aber sie treffen im falschen Moment auf die falschen Leute, welche sie gnadenlos um den Finger wickeln. Mit drastischen Folgen. Anny Weiler, 73, Schauspielerin und Sängerin, hat viel verloren: Ihre gesamten Ersparnisse und ihr Vertrauen. Der Mann, der ihr wunderbare Worte schrieb und am Telefon sagte, wie toll sie sei, hatte es nur auf ihr Geld abgesehen. Anny Weiler kannte den Mechanismus des Liebesbetrugs nicht und ging davon aus, dieser «Brandon aus San Francisco» meine es ernst. Sie freute sich auf seinen angekündigten Besuch und hatte sofort Verständnis, dass dieser Besuch platzte, weil ? so sagte ihr «Brandon» ? ein lukrativer Auftrag im Ausland dazwischen gekommen sei. Als er ihr eine grosse Notlage schilderte, half sie finanziell. Immer wieder. «Man ist auf der emotionalen Überholspur», sagt Tom Siegwart, Psychologe am Medizinischen Zentrum Löwenstrasse in Zürich. Er hat Verständnis, dass ein Mensch so viel Nähe fühlen kann, obschon er oder sie das Gegenüber noch nie persönlich getroffen hat: «Man kann da alles hineinpacken, was man sich schon immer gewünscht hat. Und das Gegenüber bestätigt das sehr liebevoll und romantisch. Wer Gefühle zulässt, kann darauf reinfallen.» So erging es auch Brigitta Berger in Deutschland, die über eine Internetpartnerbörse einen Mann suchte. Sie staunte über den attraktiven Herrn, der mit ihr eine Beziehung aufbauen wollte. Der Mann nahm schriftlich an ihrem Leben teil, machte ihr vor einer belastenden medizinischen Untersuchung Mut, gab vor, an ihrer Seite zu stehen. Warum hätte Brigitta Berger einem solchen Mann nicht helfen sollen? Dass er es nur auf ihr Geld abgesehen hatte, merkte sie zu spät. Uschi Tschorn wurde ebenfalls abgezockt. Sie ist unterdessen Anlaufstelle für viele Opfer und gründete in Deutschland die Gruppe «SOS ? Selbsthilfe ? Liebesbetrug». Sie reist mit dem Filmteam nach Ghana, wo sie den Machenschaften der Liebesbetrüger auf den Grund gehen will. Was sie dort sieht, hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Auf der einen Seite die Skrupellosigkeit der Männer und Frauen, die von den Einnahmen betrogener Frauen leben. Auf der anderen Seite das gebeutelte Land und die Perspektivenlosigkeit vieler Menschen. «Erstatten Sie Anzeige», ermutigt Christa Lüthi von der Kantonspolizei Bern Menschen, die Opfer von Romance Scam geworden sind. Viele von ihnen trauen sich nicht, zu gross ist die Scham. Oft versteht das engste Umfeld nicht, wie das passieren konnte. Doch erst wenn Anzeigen vorliegen, kann die Polizei ermitteln und vor allem das Ausmass dieser Betrugsmasche erkennen. (Text: SRF) Bhutan – Im Land des Donnerdrachen
Zugleich bedeutet diese Selbständigkeit eine weitreichende Isolation, die dazu führt, dass Bhutan seine Ursprünglichkeit noch nicht verloren hat. Das Land öffnet sich erst seit dem Wechsel zur konstitutionellen Monarchie und der Thronbesteigung von Jigme Wangchuk im Jahr 2006 vorsichtig dem Fremdenverkehr. Der Film zeigt den kulturellen und landschaftlichen Reichtum Bhutans. Das beginnt schon beim spektakulären Anflug mit Aussicht auf den Hauptkamm des Himalajas mit seinen Achttausendern.Trotz aller Ursprünglichkeit: Bhutan kann sich dem gesellschaftlichen Wandel nicht entziehen. Der Film dokumentiert die spannende Situation des Umbruchs, in der der buddhistische Anspruch auf Glück in eine Zeit grosser ökonomischer und ökologischer Zwänge gerettet werden soll. (Text: SRF) Biene Majas wilde Schwestern
Den meisten Menschen ist die Honigbiene bekannt, die fleissig Blüten besucht und als Volk, bestehend aus einer Königin und einigen zehntausend Arbeiterinnen, in einem Holzkasten oder einem geflochtenen Bienenkorb wohnt und dort Honig und Wachs produziert. Doch nur die wenigsten wissen, dass in Mitteleuropa über 560 weitere Bienenarten vorkommen, von denen die allermeisten nicht gesellig in Kolonien, sondern als Einzelgänger leben.Die Verhaltens- und Lebensweisen dieser Wildbienen sind so vielfältig wie ihr Aussehen, ihre Grösse und ihre Lebensräume. Unter den Wildbienen gibt es Riesen von drei Zentimeter Körperlänge, aber auch Zwerge, die gerade einmal drei Millimeter lang sind. Ihr meist unauffälliges Äusseres machen sie durch eine ungeheure Vielfalt an interessanten Verhaltensweisen wett. Wohl nur wenige andere Tiere treiben einen derartigen Aufwand bei der Fürsorge für ihre Nachkommenschaft wie die Bienen: Um der nächsten Generation den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen, konstruieren sie aus den unterschiedlichsten Materialien komplizierte Bauwerke als Kinderstuben. Und um ihren Nachwuchs mit genügend Nektar und Pollen, der «Bienen-Babynahrung», zu versorgen, besuchen Bienenmütter auf manchmal Hunderte Kilometer langen Sammelflügen Zehntausende von Blüten. Unter den Bienenarten gibt es allerdings auch einige, die – durchaus nicht «bienenfleissig» – andere für sich arbeiten lassen und sich als Einbrecher oder gar als Mörder betätigen. (Text: SRF) Das Bienendilemma – Zwischen Profit und Artenschutz
Der Einsatz von Pestiziden und der Rückgang der Blumenwiesen auf dem Land haben die Schweizer Städte zu wichtigen Rückzugsgebieten für seltene Wildbienen und andere Insektenarten gemacht. Hier finden sie in Parks, Gärten und auf Flachdächern eine giftfreie, blütenreiche Umgebung und die nötigen Nistmöglichkeiten, um sich zu vermehren. Aber auch die Imkerei hat in den letzten Jahren die Vorteile der Stadt entdeckt. Die Berufsimkerin Anna Hochreutener und ihr Mann zum Beispiel bewirtschaften in der Stadt Zürich fast hundert Bienenvölker und vermarkten erfolgreich ihren Stadthonig.Laut einer Studie der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft boomt die Imkerei in Schweizer Städten heute derart stark, dass die vielen Honigbienen seltenen Wildbienen und Schmetterlingen die Nahrung streitig machen. Naturschützende, die mit viel Aufwand naturnahe Gärten und Blumenwiesen pflegen, setzen sich deshalb für eine Regulierung der Imkerei ein. Für sie ist die Honigbiene ein Nutztier, das auf Leistung gezüchtet und in viel zu hohen Dichten gehalten wird. «Ähnlich wie eine Kuh», bringt es der Naturwissenschaftler Jonas Landolt vom Zürcher Verein Natur im Siedlungsraum auf den Punkt. Die Zucht auf Leistung und Ertrag hat die Honigbienen auch anfällig für Krankheiten und Parasiten gemacht. Zudem verdrängen die Hochleistungsbienen die Dunkle Biene, eine Unterart der Honigbiene, die ursprünglich auch in der Schweiz wild vorkam. «Die Völker der Dunklen Biene werden nur etwa halb so gross wie die der Zuchtrassen und sie passen sich besser an die klimatischen Bedingungen und das Blütenangebot an», sagt die Imkerin Olivia Romanelli, die sich für den Erhalt der einheimischen Unterart einsetzt. Die Lösung sieht sie in einer naturnahen Imkerei, damit die Dunkle Biene auch wieder wild in Wäldern leben kann. (Text: SRF) Original-TV-Premiere Do. 22.06.2023 SRF 1 Die Bienenflüsterer: Argentinien
Auf mehr als 50 Prozent der Ackerflächen Argentiniens wird Soja angebaut. Um einen Weg aus der Finanzkrise von 2002 zu finden, setzte das Land massiv auf die Monokultur genmodifizierter Sojabohnen. Die Pflanzen werden mit Schädlingsbekämpfungsmitteln bespritzt. Damit werden die Felder für Bienen zur Giftfalle. Die Sojafelder werden immer grösser und es gibt kaum noch andere Blütenpflanzen. Die Bienen sind die Ersten, die dieser Entwicklung zum Opfer fallen.Den Imkern bleibt nichts anderes übrig, als ihre Bienenstöcke einmal im Jahr an andere Standorte zu bringen. 210 Bienenstöcke mit insgesamt vier Millionen Tieren werden dabei in neues Weidegebiet gebracht. (Text: SRF) Original-TV-Premiere So. 20.06.2021 SRF 1 Die Bienenflüsterer – Deutschland
Am wichtigsten sind ihm dabei das Wohlergehen und der natürliche Lebenszyklus der Bienenvölker, wie viel Honig er selbst erntet, ist dabei zweitrangig. Norbert engagiert sich für eine wesensgerechte und ökologische Bienenhaltung. Zu diesem Zweck hat er die sogenannte Einraumbeute entwickelt. Ein revolutionärer Schritt: Sie bietet einen grossen Raum, in dem sich die Bienen horizontal ausbreiten können. In herkömmlichen Magazinbeuten verläuft der Wabenbau vertikal und ein Absperrgitter trennt den unten liegenden Brutraum vom darüber liegenden Honigraum, damit der Honig leichter entnommen werden kann. (Text: SRF)Original-TV-Premiere Do. 09.03.2023 SRF 1 Die Bienenflüsterer: Frankreich
Honig ist seit jeher ein Grundnahrungsmittel der Bergbewohnenden. Die Bienen werden in sogenannten Klotzbeuten gehalten, die ihren natürlichen Nestern in hohlen Baumstämmen nachempfunden sind. Die Klotzbeuten werden in Kastanienholz gefertigt und mit einer Schieferplatte beschwert. Stéphane liebt die Cevennen und ist hier aufgewachsen. Er engagiert sich für das Überleben der Dunklen Europäischen Biene, auf der sich die ganz besondere Imkertradition der Region begründet. Oberhalb des Dorfes Arrigas, in 800 Meter Höhe, steht Stéphanes Sammlung alter Bienenstöcke, die er aus der ganzen Region zusammengetragen hat. Er restauriert und repariert die alten Exemplare – ganz so, wie es seine Vorfahren taten. (Text: SRF)Original-TV-Premiere So. 11.07.2021 SRF 1
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