2026
Being Katarina Witt
Folge 307 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere So. 01.02.2026 NDR Handball-Star Renars Ušcins – Für die Leidenschaft bis ans Limit
Folge 308 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere So. 15.02.2026 NDR Hermann „Tiger“ Gerland – Der Letzte seiner Art
Folge 309 (30 Min.)Nach mehr als fünf Jahrzehnten im Profifußball ist offiziell Schluss für Hermann Gerland. Mit mittlerweile 71 Jahren geht der Mann mit dem Spitznamen „Tiger“ in den Ruhestand. In der „Sportclub Story“ blicken die Autoren Ole Zeisler und Jonas Hummels auf sein bewegtes Leben zurück. Es war eine schöne Zeit für ihn, die er zunächst als beinharter Verteidiger beim VfL Bochum und später als Trainer und Co-Trainer beim FC Bayern München verbracht hat. Zu den jüngeren Spielern, von denen der FC Bayern profitiert hat, gehören unter anderem Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Mats Hummels und Thomas Müller. Sie alle sind durch die harte Schule von Hermann Gerland gegangen. Aber nicht jeder kam so gut mit ihm zurecht wie die Weltmeister von 2014. Hermann „Tiger“ Gerland wird auch weiterhin auf den Fußballplätzen der Welt zu finden sein, aber eben nicht mehr in offizieller Funktion. (Text: NDR)Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.02.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 01.03.2026 NDR Neustart nach Schlaganfall – Vom Olympiarudern zum Parasport
Folge 310 (30 Min.)Eigentlich hatte sie ihre Sportkarriere beendet, fing gerade mit dem Berufsleben als Ärztin an mit zwei Teilnahmen an Olypmischen Spielen im Gepäck. Doch dann veränderte ein Schlaganfall alles im Leben von Kathrin Marchand. Körperlich und mental war danach nichts mehr wie bisher. Jeder Schritt fiel schwer, jede Bewegung musste neu gelernt werden. Einige Dinge funktionieren bis heute nicht richtig. Doch Kathrin Marchand suchte die Reha im Training im altbekannten Sport und setzte sich Ziele. Jetzt – vier Jahre nach dem Schlaganfall – könnte sie Sportgeschichte schreiben. Denn sie könnte die erste deutsche Athletin werden, die an Olympischen Spielen und an Paraolympischen Spielen im Sommer wie im Winter teilgenommen hat. Dafür musste sie sich für die Winterspiele in Milano Cortina im Februar 2026 qualifizieren.Aus dem Ruderboot auf die Langlaufski. Um einen historischen Rekord geht es ihr dabei jedoch nicht. Vielmehr der Weg dahin ist das Ziel, Sport ist ein wichtiger Teil von Marchands Leben. Sport bringt ihr nicht nur die Fitness, sondern eine Struktur in den Alltag sowie mentale Stärke. Und ganz nebenbei hat sie noch eine Rechnung offen, ihr fehlt noch eine Medaille bei den Olympischen Spielen. „Sportclub Story“-Autorin Juliane Möcklinghoff hat Kathrin Marchand monatelang begleitet, zunächst beim Rudertraining, dann beim Wechsel auf die Ski. Sie hat eingefangen, wie die Athletin nach jedem Rückschlag – egal körperlich oder sportlich – wieder aufsteht und weitermacht. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Mo. 02.03.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 08.03.2026 NDR Dreamin’ All Blacks – Rugby-Star Anton Segner in Neuseeland
Folge 311 (30 Min.)Rugby-Star Anton Segner in Neuseeland.Bild: NDRDeutsche Streaming-Premiere Do. 19.03.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 22.03.2026 NDR Drama am 8000er – Was geschah an der Shishapangma?
Folge 312 (30 Min.)Martin Maier lässt bis heute nicht los, was 2014 an der Shishapangma in Tibet passiert ist, am kleinsten Berg der 14 Achttausender. Es ist die Geschichte einer der größten Katastrophen im deutschen Bergsport und wie danach die Wahrheit verdreht wurde. In Rekordzeit die höchsten Berge hinaufrennen, das war das große Thema im Alpinismus der 2010er-Jahre. Zwei Deutsche mischten damals mit: Sebastian Haag und Benedikt Böhm. Als Haag und Böhm 2014 an die Shishapangma reisten, um dort einen Speed-Rekord aufzustellen, gab es einen medialen Hype: Deutschlands Zeitungen und Magazine waren voll von der Geschichte.Vor allem wegen Benedikt Böhm „Deutschlands, sportlichstem Manager“, wie einige Medien schrieben; war er doch damals CEO der Outdoor Firma Dynafit. Der Versuch von insgesamt fünf Bergsteigern, die Shishapangma in unter 24 Stunden zu besteigen und mit Skiern wieder abzufahren, endete in einem Fiasko. Sebastian Haag und Andrea Zambaldi starben, als sich am frühen Morgen des 24. September 2014 eine riesige Lawine kurz unterhalb des Gipfels löste. Martin Maier geriet damals auch in die Lawine, blieb aber wie durch ein Wunder oben auf, bis die Schneemassen zum Stoppen kamen. Danach entspann sich eine Geschichte voller Lügen, die ein Schlaglicht darauf wirft, wie es wirklich steht um Kameradschaft und Ethik am Berg. Benedikt Böhm, der das Unglück zusammen mit dem Schweizer Spitzenkletterer Ueli Steck unverletzt überlebte, verbreitete in der Folgezeit eine Version des Hergangs, die nicht den Tatsachen entsprach. Er erfand eine Reihenfolge der fünf beteiligten Bergsteiger, die es nie gegeben hat und behauptete, ausgerechnet sein verstorbener Jugendfreund Sebastian Haag habe die Gruppe angeführt. Dabei war er selbst derjenige, der im Augenblick des Lawinenabgangs die Richtung vorgab. Martin Maier trug damals ein schweres Schädel-Hirn-Trauma davon, dessen Folgen ihn noch heute beeinträchtigen. Er hat lange gebraucht, bis er alles, was damals passierte, in eine logische Reihenfolge bringen konnte. Er hat das original Video- und Fotomaterial, das ein griechischer Filmer damals erstellt hat, immer wieder analysiert und erzählt jetzt seine Version der Geschichte. Auch der Kameramann Christos Tsoutsias und Sebastian Haags Freundin Magdalena Martini sind bis heute verstört über die falschen Aussagen rund um das Bergdrama. Jetzt formulieren sie zum ersten Mal ihre Vorwürfe. Bisher unveröffentlichtes Material, das diese Expedition genau dokumentiert, steht jetzt zur Verfügung. Es belegt eindeutig: Dass Martin Maier noch lebt, ist keineswegs das Verdienst seiner Expeditionspartner. Er ist aus eigenem Antrieb mit schwerem Hirnschaden auf allen vieren bis in ein rettendes Lager gekrochen. Der Einzige, der nicht gezögert hat, ihm zur Hilfe zu eilen, war der einheimische Norbu Sherpa. (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Do. 02.04.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 12.04.2026 NDR Stärker als der Staat – Die Bodybuilder in der DDR
Folge 313 (30 Min.)Sie schweißen ihre Hanteln selbst, trainieren auf Dachböden, in Kellern, in Räumen Marke Eigenbau: Bodybuilder in der DDR. Ihr Sport – nicht olympisch, nicht gefördert – ist dem Staat höchst suspekt, die Staatssicherheit überwacht fast jede Sektion. Aufhalten lassen sich die Bodybuilder davon nicht. Im Gegenteil. Die „Sportclub Story“ erzählt die Geschichte von Sportlern, die Meister im Improvisieren sind. Gegen alle Widerstände. „Es gab keine Studios“, sagt der Sporthistoriker Dr. Andreas Müller. Selbst der Name – Bodybuilding – sei offiziell tabu gewesen.Zu westlich. „In der DDR hieß es Körperkulturistik.“ Die Sportler kümmern sich selbst. Bauen Barracken zu Trainingsräumen aus, tauschen Schallplatten gegen Eisen und Stangen, schmuggeln Fachmagazine aus dem Westen, um an Trainingspläne zu gelangen. Und sie sind äußerst erfinderisch, wenn es um die Beschaffung von Dopingmitteln geht. Was sind das nur für Leute? Die Staatssicherheit kann diese Frage nie richtig beantworten. Trotz aller Versuche, die Kraftsportler systematisch auszuspionieren. Inoffizielle Mitarbeiter suchen Kontakt, melden sich in Sektionen von Betriebssportgemeinschaften und Sportclubs an, trainieren mit. Telefonate werden abgehört, manchen Sportlern werden Pornohefte untergeschoben, „um zu provozieren“, so Müller. „Der Besitz war in der DDR streng verboten.“ In ihren Stasiunterlagen habe sie gelesen, dass ihre Wohnung überwacht wurde, sagt Gabi Romanik. In den 1980er-Jahren heißt sie noch Gabi Otto und ist eine Pionierin des Frauen-Bodybuildings. „Wahrscheinlich hat die Stasi auch einen Schlüssel gehabt, um hineinzukommen.“ Der Kraftsport wächst im Schatten des staatlich organisierten Leistungssports heran. Wettkämpfe im Westen sind streng untersagt, bei Turnieren im befreundeten Ostblock dürfen DDR-Mannschaften nicht teilnehmen, wenn Sportler aus dem nichtsozialistischen Ausland dabei sind. Das sei uns aber völlig egal gewesen, sagt Dr. Hans-Jörg Kloss, der als stärkster Zahnarzt der DDR gilt und einen Rekord im Bankdrücken hält. „Ich bin mit meinen Leuten drei Tage mit der Bahn zum Turnier nach Bulgarien gefahren und wusste nicht, wer am Start ist. Nie und nimmer wäre ich wieder zurückgefahren.“ Die Bodybuilder entziehen sich der staatlichen Kontrolle. „Den Weg, den ich gehen will, den gehe ich“, sagt Hans Löwe, der zu den Legenden im Kraftsport der DDR zählt. Die Staatssicherheit verzweifelt zunehmend am Eigensinn der Athleten. Und dann steigt und steigt auch noch die Zahl der Ausreiseanträge … Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit hätten schließlich berichtet, „man muss im DDR-Kraftsport etwas verbessern, weil die Sportler ungerecht behandelt werden“, sagt Historiker Dr. Andreas Müller. Ausgerechnet Spitzel als Fürsprecher. Bald darauf gibt es richtige DDR-Meisterschaften und Kraftsportler können Meister des Sports werden. Eine hohe staatliche Auszeichnung. „Das war der Hammer!“ (Text: NDR) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 17.04.2026 ARD Mediathek Deutsche TV-Premiere So. 26.04.2026 NDR Hakenkreuz und Totenkopf – Der FC St. Pauli und seine dunkle Geschichte
Folge 314 (45 Min.)Es ist eine andere Erzählung über den FC St. Pauli. Heute steht der Verein für Antifaschismus, Toleranz und gesellschaftliches Engagement im deutschen Fußball. Doch hinter dem Image des rebellischen Kiezklubs verbirgt sich eine komplexe Geschichte mit dunklen Kapiteln. Der Verein hat sich seit den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Fußballklubs weltweit entwickelt, nicht wegen sportlicher Glanzleistungen, sondern wegen seiner einzigartigen Fankultur und eines politischen Selbstverständnisses, das weit über den Hamburger Kiez hinaus strahlt.Der Kiezklub und seine Widersprüche Diese neue Story wagt den unbequemen Blick in die Vergangenheit des Vereins. Die Aufarbeitung der eigenen Geschichte – eine Arbeit, die vor allem das Museum des FC St. Pauli seit einigen Jahren aktiv vorantreibt. Während der jüdische Spieler Selig Cahn 1942 mit einem der ersten Transporte nach Auschwitz deportiert und dort in der Gaskammer ermordet wird, erhält ein ehemaliger Spieler und hochrangiger Vereinsfunktionär trotz düsterer NS-Vergangenheit die goldene Ehrennadel des Klubs. Erst 2010 wird sie ihm posthum aberkannt. Zwei Schicksale, ein Verein. Warum hat der FC St. Pauli sein „braunes Erbe“ so lange nicht aufgearbeitet? Reichsadlerflagge und Rassismus am Millerntor Fan und Zeitzeuge Nazim Evren erlebt Anfang der 1990er-Jahre eine entscheidende Wende mit: Ein türkischer Freund wird bei einem Heimspiel im Stadion zusammengeschlagen. Ein rassistischer Übergriff – und das zu einer Zeit, in der am Millerntor schon die Totenkopf-Flagge weht. „Die Ausländerfeindlichkeit im Stadion war überraschend und unerwartet“, erzählt Evren. Darauf folgt etwas, das den Verein bis heute prägt. Erstmals werden Fans aktiv – sie vertreiben Neonazis und Altnazis von den Rängen. Die Metamorphose des Vereins beginnt. Bis Ende der 1990er-Jahre spielt die Mannschaft am Millerntor, das den Namen Wilhelm-Koch-Stadion trägt. Dann kommt heraus: Der Namensgeber war NSDAP-Mitglied. Ein Naziname für den antifaschistischen Verein? Eine Tatsache, die der Aktivist Ronny Galczynski nicht akzeptieren kann. Er engagiert sich für die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte und reicht 1998 den Antrag für die Umbenennung des Stadions ein. „Ich bin persönlich angegangen worden: ‚Leute wie Sie brauchen wir nicht im Verein‘ und: ‚Wären wir mehr Alte gewesen, hätten wir Sie heute rausgeschrien‘“, erinnert sich Galczynski an die Mitgliederversammlung damals. Zwischen Totenkopf-Flagge und Hakenkreuz: das Porträt eines Vereins im Widerstreit mit sich selbst Was ist der FC St. Pauli wirklich? Und wofür steht er? Ein Verein ist mehr als Sport und Stadionbesuch. Er stiftet Identität und trägt damit auch gesellschaftliche Verantwortung. In Zeiten, in denen Rechtsextremismus und Antisemitismus wieder an Sichtbarkeit gewinnen, stellen die Filmemacherinnen unbequeme Fragen: Wie geht ein Verein mit seinem „braunen Erbe“ um? Und wie kann ein Fußballklub dieses Erbe nutzen, damit sich die Geschichte nicht wiederholt? „Wir müssen daran erinnern, wo uns Faschismus und Rechtsextremismus hinführen und auch, wie selektiv das Gedächtnis der Menschen ist. Gerade beim FC St. Pauli, wo es nicht nur um Sport geht, sondern auch darum, Dinge zu verändern“, sagt Christopher Radke vom FC St. Pauli-Museum. Die Vergangenheit des FC St. Pauli ist kein abgeschlossenes Kapitel – sie ist ein lebendiger Teil der Vereinsidentität, mit dem gerungen wird. Die bildstarke Dokumentation lässt jene zu Wort kommen, die die Umbrüche damals eingeleitet haben und die komplexe Geschichte des FC St. Pauli heute aufarbeiten. Der Film folgt den Spuren der Geschichte im Stadion, in den Archiven bis an Orte des Holocausts und erzählt die tragische Biografie des Stürmers Selig Cahn nach – so entsteht das vielschichtige Bild eines Klubs, der gelernt hat, seine eigene Geschichte zu hinterfragen. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere So. 10.05.2026 NDR KEEPER – Zwischen Sieg und Scheitern
Folge 315 (30 Min.)„Bei uns hängt der Erfolg davon ab, ob meine Hand wenige Zentimeter links oder rechts ist. Heldin oder Versagerin, das liegt so nah beieinander“, sagt die Spielerin vom VfL Wolfsburg, ein Mathematikgenie. Sie hätte sogar an der renommierten Harvard Universität in den USA studieren können, entschied sich aber für den Fußball und ein paralleles Studium im Ruhrgebiet. Ihr Interesse für Wissenschaft hält an – deutlich zu sehen bei einem Besuch des Wolfsburger Phaeno Museums.Bild: NDR/Inka BlumensaatHeld oder Versager – darüber entscheiden oft Sekundenbruchteile. Torhüter und Torhüterinnen parieren Bälle und stoppen Gegner, dabei riskieren sie manchmal gar die eigene Gesundheit. Auch die mentale Belastung ist enorm. Was bewegt sie? Welche Meilensteine und Misserfolge prägen ihre Karrieren? Wie gehen sie mit dem Druck um? Darüber sprechen die Schlussleute Oliver Baumann, Stina Johannes und Ron-Thorben Hoffmann. Oliver Baumann, der Spätberufene: Er feierte sein Debüt als Fußballtorwart im Nationalteam mit 34 Jahren. Nach dem Rücktritt von Manuel Neuer und den schweren Verletzungen von Marc-André ter Stegen setzt Bundestrainer Nagelsmann nun auf ihn.Der Fußballer der TSG 1899 Hoffenheim wird im Sommer 2026 sein erstes großes Turnier spielen: die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Baumann musste lange um Aufmerksamkeit kämpfen, jetzt steht er im Fokus wie nie zuvor. Er weiß aber auch, die Dimensionen von Rückschlägen einzuordnen. Sein Vater starb an Krebs, als Baumanns Karriere, damals beim SC Freiburg, richtig Fahrt aufnahm. Der Verlust seines Vaters beschäftigt ihn bis heute. Die Dokumentation zeigt neben vielen Eindrücken vom Fußballplatz auch sein Engagement für schwer kranke Kinder und deren Eltern. Stina Johannes ist die „Nummer Zwei“ im Fußball-Nationalteam der Frauen und hatte als Vertreterin der damals verletzten Ann-Katrin Berger großen Anteil am Einzug der deutschen Fußballerinnen ins Nations League Finale im Jahr 2025. Johannes wurde für ihre Paraden gefeiert, muss aber auch immer wieder mit eigenen Fehlern und harscher Kritik umgehen. „Bei uns hängt der Erfolg davon ab, ob meine Hand wenige Zentimeter links oder rechts ist. Heldin oder Versagerin, das liegt so nah beieinander“, sagt die Spielerin vom VfL Wolfsburg, ein Mathematikgenie. Sie hätte sogar an der renommierten Harvard Universität in den USA studieren können, entschied sich aber für den Fußball und ein paralleles Studium im Ruhrgebiet. Ihr Interesse für Wissenschaft hält an – deutlich zu sehen bei einem Besuch des Wolfsburger Phaeno Museums. Ron-Thorben Hoffmann wurde beim FC Bayern München ausgebildet und hat von Manuel Neuer gelernt, für viele der beste Torhüter aller Zeiten. Seit 2022 spielt Hoffmann mit einer kurzen Unterbrechung bei Eintracht Braunschweig, also seit Jahren im Abstiegskampf. Im vergangenen Jahr bewahrte er das Team mit überragenden Leistungen in der Relegation vor dem Absturz in die Dritte Liga. Auch in dieser Saison geht es wieder um den Klassenerhalt. Viel Druck, viel Verantwortung. Hoffmann macht sich u.a. beim Neurotraining fit für die großen Herausforderungen – und entspannt als Hobby-Barista zu Hause an der Kaffeemaschine. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere So. 17.05.2026 NDR Generation Sommermärchen – Cassel, Kühnert, Jansen und ihr WM-Sommer 2006
Folge 316 (30 Min.)Für die „Generation Sommermärchen“ war das Jahr 2006 nicht nur ein Sommer des großen Fußballs, sondern auch eine Zeit des eigenen Erwachsenwerdens.Bild: NDRDie FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland: ein ganz besonderes Turnier. Die „Sportclub Story“ erzählt darüber mit den Augen von Lena Cassel (Fernsehmoderatorinn und Sportjournalistin), Kevin Kühnert (SPD, ehemaliger Politiker) und Marcell Jansen (ehemaliger Profispieler, jetzt Fußballfunktionär). Für die „Generation Sommermärchen“ war das Jahr 2006 nicht nur ein Sommer des großen Fußballs, sondern auch eine Zeit des eigenen Erwachsenwerdens. 20 Jahre später stellen sich die Fragen: Was bleibt von diesem einzigartigen Gefühl? Welche Geheimnisse können heute gelüftet werden? Welche Erinnerungen sind unantastbar? Und welche haben sich mit der Zeit verändert? Für viele Menschen in Deutschland bedeutet die FIFA Fußball-WM 2006 einen Ausnahmezustand: ein Meer aus Fahnen, ausgelassene Straßenfeste und eine neue, ungewohnte Leichtigkeit im Land.Für die „Generation Sommermärchen“ war die Weltmeisterschaft mehr als ein sportliches Großereignis – diese Weltmeisterschaft wurde zu einem prägenden Moment ihrer eigenen Biografie. Während Deutschland sich neu entdeckte, wurde diese Generation ein Stück erwachsener. Der Film von Tom Gerntke und Jonas Freudenhammer wirft einen sehr persönlichen Blick auf diese Zeit. Er begleitet drei prominente Stimmen einer Generation zurück in den Sommer 2006 – dorthin, wo vieles begann und alles möglich schien. Marcell Jansen ist damals jüngster Spieler im DFB-Team und muss von der Berliner Polizei vor einer Blamage bewahrt werden. Kevin Kühnert reist zurück an den Ort, wo er Fußball erstmals allein, ganz ohne Eltern, erlebt. Und für Lena Cassel wird dieser Sommer zum Symbol des Aufbruchs – vom Fußball auf Ascheplätzen hin zu ganz neuen Möglichkeiten. (Text: NDR) Deutsche TV-Premiere So. 31.05.2026 NDR
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