Kommentare 1–1 von 1

  • am

    Natürlich hat man den Film im Kopf und vergleicht.
    Aber mal unabhängig davon: es ist immer schwierig und herausfordernd aus einer literarischen Vorlage und/oder der Verfilmung eine Serie zu kreieren.
    In diesem Fall ist das leider nicht gelungen.
    Sie wirkt größtenteils uninspiriert und - auch wenn es in Schnee und Eis spielt - wenig empathisch, was die Protagonisten und deren Entwicklung betrifft. 
    Während Smilla (Filippa Coster-Waldau) noch ein interessantes neues Gesicht ist und die Figur drehbuchgemäß darstellt, ist Elyas M’Barek m.M.n. eine Fehlbesetzung, die wahrscheinlich dem deutschen Koproduzenten ARD Degeto geschuldet ist. Die Figuren wirken hölzern.
    Der Plot ist langweilig, die Dialoge wirken aufgesetzt, die Mystik wenig mystisch, es kommt keine Stimmung auf. Die (schlechte) Synchronisation tut ein Übriges dazu.
    Das Budget hat offensichtlich auch nur für ein steriles Setting gereicht.
    So schleppt sich Smilla durch knapp sechs Stunden bis zum Ende.
    Der Film (1997) ist auch kein kineastischer Höhepunkt, aber in zwei Stunden wird dort mehr geboten als in dieser Serie.


    Schade.
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