Die Bombe tickt, unbemerkt. Es tut nicht weh, und meist ist es Zufall, dass es entdeckt wird – ein Aneurysma, eine Ausbuchtung an einer Körperarterie, die sich mehr und mehr mit Blut füllt und eine Art Ballon bildet. Platzt dieser, kann das tödliche Folgen haben. Aneurysmen treten im Bauchraum auf, aber auch im Brustraum oder im Gehirn. Zu den wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung einer solchen Ausbuchtung gehören unter anderem langjähriger Bluthochdruck und Arteriosklerose, aber auch Rauchen begünstigt die
Bildung. Veranlagung spielt allerdings eine große Rolle. Wird ein Aneurysma entdeckt, kommt es auf die Größe der Ausbuchtung an, welche Maßnahmen erforderlich sind: Ab einer bestimmten Größe raten Ärzte zu einer Operation. Kleinere Aneurysmen müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. „service: gesundheit“ klärt, welche Symptome auf ein Aneurysma hindeuten, wann und für wen eine Vorsorgeuntersuchung empfehlenswert ist und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Fragen zum Thema beantwortet der Experte im Studio. (Text: hr-fernsehen)