Folge 17

  • Sendung vom 22.01.2026

    Folge 17 (45 Min.)
    Auf der Alm da gibt’s koa Sünd – aber sündhaft teures Essen: 14 Euro für ein belegtes Brot. Ein Teller Suppe für 10 Euro. Eine Portion Kaiserschmarrn über 20 Euro. Nicht nur im Alltag wird alles teurer, auch vor Berghütten machen die Preissteigerungen nicht halt. Doch das will jetzt so manch einer nicht mehr hinnehmen: Der Appell eines Hüttenwirts, Hütten mit überzogenen Essens-Preisen zu boykottieren, wird im Internet gefeiert. Viele finden: Das Bergwandern sollte auch für Leute mit schmalem Geldbeutel erschwinglich bleiben. Ob’s was hilft? quer fragt nach auf Bayerns Berghütten. /​ Arbeitsmigration absurd? Einmal abschieben und wieder retour: Eigentlich braucht Deutschland, braucht Bayern reihenweise gute ausgebildete Arbeitnehmer. Und viele Geflüchtete sind inzwischen hierzulande gut integriert und haben bereits Arbeit oder sind in Ausbildung. Wenn dann aber der Asylantrag ungeachtet dessen trotzdem abgelehnt wird, dann müssen diese Menschen das Land wieder verlassen oder werden abgeschoben. Ende der Geschichte? Nein, denn mit großem Aufwand werden teils bitter benötigte Arbeitskräfte dann per Arbeitsvisum wieder nach Bayern „zurückgeholt“. Könnte man allen Beteiligten diese teure Prozedur nicht besser ersparen? /​ Ausgebremst – Führerschein-Reform bringt Fahrschulen in Nöte: Die angekündigte Führerschein-Reform von Bundesverkehrsminister Schnieder bringt massenweise Absagen bei den Fahrschulen, weil Fahrschüler auf günstigere Preise warten. Die Schulen registrieren mehr als 50 Prozent weniger
    Anmeldungen. Denn erst kündigte Schnieder an, dass schon 2026 Änderungen auf den Weg gebracht werden und schürte damit die Erwartung, es werde bald günstiger. Inzwischen ruderte der Minister aber wieder zurück: Frühestens 2027 werde das Gesetz in Kraft treten und selbst dann werde es „nicht unmittelbar billiger“. Wenn die Fahrschulen bis dahin überhaupt noch durchhalten. /​ Ausgefeiert – Ändert sich das Partymachen nach Crans Montana? Im Sinne des Bürokratieabbaus fällt der Brandschutz in Bayern inzwischen nicht mehr ganz so rigide aus. Aber nach dem verheerenden Brand in einer Bar in Crans Montana fragen sich nun viele: Ist Brandschutz auf Kosten der Sicherheit verhandelbar? Denn in der Schweizer Bar wurde seit Jahren eben nicht mehr so genau hingeschaut. Wie sind Bars, Clubs und Gaststätten in Bayern aufgestellt? Auch hier sind die Läden oft gesteckt voll und wären sonst auch nicht profitabel genug. Was aber, wenn es brennt? /​ Hungernde Hirsche? Streit um Wildfütterung bei Minusgraden: 15 Grad minus in der Nacht, der Boden zu Beton gefroren. Während überall im Landkreis die Futterstellen fürs Rotwild gut bestückt sind, blieben sie in Rottach-Egern lange leer. Man beschränke die Futtergabe auf Notzeiten, sagen die Jagdvorsteher. Dies entspreche der Gesetzesvorgabe, begründeten sie den Schritt, der eine Abkehr vom gemeinsamen Fütterungskonzept der örtlichen Jäger bedeutet. Doch ab wann ist nun eine „Notzeit“? Darüber ist jetzt ein erbitterter Streit entbrannt. Nun übernimmt sogar das Landratsamt die Fütterung selbst – aber auf Kosten der Jagdvorsteher. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Do. 22.01.2026 BR

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Sa. 24.01.2026
13:20–14:05
13:20–
Fr. 23.01.2026
23:35–00:20
23:35–
Do. 22.01.2026
20:15–21:00
20:15–
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