Folge 190

  • Roland Kaiser (Sänger und Entertainer)

    Folge 190
    In der Sendung „phoenix persönlich“ äußert sich der Sänger und Entertainer Roland Kaiser im Gespräch mit Inga Kühn über prägende Eindrücke seiner Berliner Kindheit, sein Selbstverständnis als Künstler, sein Faible für Dresden und sein Engagement für die SPD. „Wir müssen diese Streitkultur bewahren“, sagt Roland Kaiser, der sich um die in seinen Augen sinkende Streit- und Gesprächskultur im Land sorgt. Er erlebe es auch in seinem Freundeskreis, dass die Menschen einander weniger zuhörten. „Die Gefahr ist ja sehr groß, dass der andere Recht haben könnte, nicht nur ich“.
    Den anderen sofort zu attackieren, nur weil er eine andere Meinung vertrete, sei nicht „gesund für das Zusammenleben der Menschen“, so Kaiser weiter. Roland Kaiser, der jedes Jahr mit der „Kaisermania“ in Dresden gastiert, erklärt, dass seine besondere Beziehung zu der Stadt 1990 begann, als er zum ersten Mal dort war. Dresden sei eine sehr kulturreiche Stadt „mit sehr gastfreundlich, weltoffenen Menschen. Und ich habe mich in diese Stadt verguckt.“ 2015 trat Kaiser auch als Redner auf einer Anti-Pegida-Kundgebung in
    Dresden auf und plädierte für Weltoffenheit, Toleranz und den Dialog von Mensch zu Mensch.
    „Wir sollten und dürfen stolz darauf sein, dass wir Männern, Frauen und Kindern aus Krisengebieten in unserem demokratischen Land ein Leben und eine Zukunft in Sicherheit und Freiheit ermöglichen können.“ Bewegt und politisiert habe ihn vor allem Willy Brandt, den er als Kind vor dem Schöneberger Rathaus erleben durfte: „Ich habe seitdem keinen Politiker mehr erlebt, der die Menschen, junge Menschen so hat begeistern können und so emotionalisieren können wie er es konnte“, so Roland Kaiser, der sich auch an Brandts berühmte Worte „Mehr Demokratie wagen“ und an seinen Kniefall in Warschau erinnert.
    In die SPD trat Kaiser 2002 ein, auch, weil die Umfragewerte der Partei damals „nicht sehr berauschend“ waren. Er machte Wahlkampf mit Gerhard Schröder, Peer Steinbrück, Frank-Walter Steinmeier. Mit Blick auf den ehemaligen Bundeskanzler Schröder sagt Kaiser: „Ich muss nicht alles gut finden, was er tut. Seine Positionierung ist seine Sache, da kann ich ihm nicht reinreden. Ich persönlich würde solche Nähe zu Putin nicht haben wollen.“ (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-PremiereFr 26.05.2023Phoenix

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Fr 26.05.2023
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