2026 (Folge 300⁠–⁠312)

  • Folge 300
    In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ plädiert die Unternehmerin, Gründerin und Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbandes Verena Pausder für den Abbau von Bürokratie, mehr Vertrauen in Innovation sowie für einen grundlegenden Mentalitätswandel in Deutschland. Pausder betont, dass gerade schwierige Zeiten auch Chancen bieten würden: „Jetzt haben wir die Wahl: Verwalten wir den Untergang oder greifen wir noch mal an?“ Gleichzeitig kritisiert sie die weit verbreitete negative Grundstimmung: „Ich habe das Gefühl, dass wir uns darauf verständigt haben, dass wir es nicht mehr können.“ Stattdessen sollten die Geschichten des Gelingens erzählt werden. Ein zentrales Anliegen ist ihr der Abbau von Bürokratie, gerade für junge Unternehmen: „Die wären sehr froh, wenn sie in den ersten Jahren einfach mal in Ruhe gelassen werden.“ Ebenso sieht sie großen Nachholbedarf bei Digitalisierung und Bildung, warnt aber vor rein staatlicher Abhängigkeit: „Perfekt wäre es, wenn der Staat liefert – aber wir müssen uns auch selbst in die Verantwortung nehmen.“ Insgesamt brauche es mehr Mut von Politik und Kapitalgebern, um Deutschlands Innovationskraft zu stärken. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 01.05.2026 Phoenix
  • Folge 301
    In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ spricht Jörg Thadeusz mit dem Journalisten und Autor Harald Jähner über die Jahre des Wirtschaftswunders, die gesellschaftliche Stimmung nach dem Zweiten Weltkrieg und die „langen Jahre des Schweigens“ in der jungen Bundesrepublik. Jähner beschreibt die Nachkriegszeit als eine Epoche der Orientierungslosigkeit: „Man lebte nach dem Krieg in einem geistigen und ideologischen Vakuum.“ Die Menschen hätten versucht, den Erinnerungen an Krieg und Nationalsozialismus durch Arbeit und Konsum zu entkommen. „Man floh also von einer Depression, die einen einholen musste, sobald man an die jüngste Vergangenheit dachte, in ein zum Teil fast besinnungsloses Arbeiten“, so der Autor. Im Gespräch zeichnet Jähner zugleich ein differenziertes Bild des sogenannten Wirtschaftswunders. Hinter dem wirtschaftlichen Aufstieg hätten enorme Belastungen gestanden: „Die Leute arbeiteten sich bis in die Erschöpfung.“ Der Wunsch nach Wohlstand, einem eigenen Auto oder der ersten Reise nach Italien habe den Alltag geprägt und den Aufschwung getragen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 08.05.2026 Phoenix
  • Folge 302
    In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ spricht Moderator Theo Koll mit dem Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages und ehemaligen Grünen-Co-Vorsitzenden Omid Nouripour über den Zustand der politischen Kultur in Deutschland, die Herausforderungen für Europa sowie seine persönliche Geschichte als Geflüchteter aus dem Iran. Mit Blick auf den rauer werdenden Ton in der politischen Debatte mahnt Nouripour zu mehr Sachlichkeit und Respekt: „Die Leute wollen kein Geschrei mehr. Die wollen, dass wir unsere Arbeit machen“, sagt der Grünen-Politiker im Gespräch mit Theo Koll. Auch die Erfahrungen aus der Ampel-Koalition reflektiert Nouripour selbstkritisch. Die öffentliche Auseinandersetzung innerhalb der Regierung habe das Vertrauen vieler Menschen beschädigt: „Das Ergebnis ist ein Scheitern gewesen für uns alle und ein Schaden für die politische Kultur in diesem Land. Und es ist wirklich befremdlich, dass die jetzige Koalition das einfach fortsetzt, als würde es keine Lehren geben aus dem, was wir falsch gemacht haben.“ Mit Blick auf Europa fordert Nouripour mehr Eigenständigkeit und schnellere Entscheidungen: „Ich glaube, dass wir uns als Europa wirklich auch als Großmacht verstehen müssen und auch als Großmacht denken müssen.“ Persönlich wird das Gespräch, als Nouripour über seine Flucht aus dem Iran als 13-Jähriger spricht und die aktuelle Lage im Land beschreibt. Besonders eindringlich warnt er mit Blick auf die Situation der Menschen im Iran: „Die Menschen im Iran haben das Gefühl, dass sie jetzt feststecken zwischen den Bomben auf der einen Seite und einem Regime, das eine Hinrichtungswelle nach der anderen lanciert.“ (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 15.05.2026 Phoenix
  • Folge 303
    Duisburgs OB Sören Link: „Die Regierung muss jetzt ihren Job richtig machen“ In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ spricht Moderatorin Inga Kühn mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link über aktuelle Herausforderungen für Kommunen, politische Handlungsfähigkeit sowie über seine Erwartungen an die Politik der Bundesregierung. Link schildert dabei die Perspektive einer Großstadt, die die Auswirkungen politischer Entscheidungen unmittelbar erlebt. Mit Blick auf missbräuchliche Inanspruchnahme von Sozialleistungen fordert der SPD-Politiker konsequentes Handeln: „Wenn Menschen in andere Länder wandern, um Sozialleistungen zu beziehen, dann ist das weder gerecht, noch ist es im Sinne der EU“, sagt Link im Gespräch mit Inga Kühn. Hier laufe etwas schief. Mit Blick auf die Bundesregierung kritisiert Link weniger inhaltliche Differenzen als vielmehr die politische Kommunikation und das Verhältnis innerhalb der Koalition. Aus seiner Sicht müsse stärker an gemeinsamen Lösungen gearbeitet werden: „Ich nehme aber wahr, dass das Vertrauen zwischen den Partnern nicht da zu sein scheint und dass es schwerfällt, dem anderen etwas zu gönnen, wenn es der Sache dient“, analysiert Link. Die Streitereien und das gegenseitige Missgönnen müssten aufhören und die Regierung müsse jetzt ihren Job richtig machen. Sören Link ist seit 2012 Oberbürgermeister der Stadt Duisburg. Bei der Kommunalwahl im vergangenen Herbst konnte er sich mit mehr als 78 Prozent der Stimmen in einer Stichwahl gegen den Kandidaten der AfD durchsetzen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 22.05.2026 Phoenix
  • Folge 304
    In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ spricht Anke Plättner mit dem ehemaligen Berlinale-Direktor Dieter Kosslick über seine Leidenschaft für das Kino, prägende Momente aus 18 Jahren Berlinale, den Einfluss gesellschaftlicher Debatten auf die Filmwelt sowie über sein heutiges Engagement für Nachhaltigkeit und Klimathemen. Im Gespräch blickt Kosslick auf Begegnungen mit internationalen Stars, besondere Momente auf dem roten Teppich und die Herausforderungen hinter den Kulissen eines der wichtigsten Filmfestivals der Welt zurück. Mit Blick auf die oft diskutierte Frage nach der Rolle des Kinos in Politik und Gesellschaft sagt Dieter Kosslick: „Ein Film ist politisch, ein Festival ist politisch. Man kann nicht einfach sagen: Wir machen hier mal Larifari.“ (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 29.05.2026 Phoenix
  • Folge 305
    Bundesfamilienministerin Karin Prien äußert sich bei „phoenix persönlich“ zu der Kritik an der Neuausrichtung des Programms „Demokratie leben!“: „Bisher haben wir noch keinen einzigen Cent gekürzt. In diesem Jahr laufen alle Förderungen so weiter wie bisher auch“, so die Familienministerin. Man wolle das Programm nun neu ausrichten. Der Schwerpunkt solle künftig auf Demokratiebildung sowie Extremismusprävention liegen. Es sei das „Recht jeder Regierung“, Förderrichtlinien zu ändern. Es gebe auch „keinen Anspruch auf Projektförderung“, sagt Prien. „Das sind Projektförderungen, die immer nur auf eine bestimmte Zeit ausgerichtet sind.“ Projekte wie beispielsweise „HateAid“ könnten sich unter einer neuen Förderrichtlinie weiterhin um eine Förderung bewerben. Vor dem Hintergrund des Kinder- und Jugendschutzes im Digitalen äußert sich Prien auch zu einem möglichen Bildschirmverbot für Kleinkinder unter drei Jahren. Es brauche diesbezüglich eine „gesellschaftliche Debatte“, sagt Prien. Der Staat habe ein „Wächteramt“ und es sei eine Frage des „Kindeswohls“. Die Nutzung von mobilen Endgeräten sei „so schädlich für die Kinder, das hat eine so nachhaltig negative Entwicklung auf die Entwicklung des Gehirns, auf die Kommunikationsfähigkeit, auf die Konzentrationsfähigkeit, das muss man Eltern sehr deutlich sagen“, sagt Prien. Mit Blick auf das Gerücht um einen vermeintlichen „Kanzlertausch“ spricht die stellvertretende CDU-Vorsitzende von einer „absurden Debatte“, die auch keiner in ihrer Partei geführt habe. Es sei „vor allem eine mediale Debatte gewesen“, die von Sachfragen der Politik ablenke, so die Bundesministerin weiter. Zum Schluss des Gespräches äußert sich Prien auch zur Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier: „Es ist Zeit für eine Bundespräsidentin.“ Ob sie selbst Ambitionen auf das Amt habe, ließ die Ministerin offen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 05.06.2026 Phoenix
  • Folge 306
    In der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich spricht Jörg Thadeusz mit dem ehemaligen Bundesnachrichtendienst-Mitarbeiter, Islamwissenschaftler und Nahost-Experten Gerhard Conrad über die aktuellen Konflikte im Nahen Osten, die Rolle von Geheimdiensten sowie seine Erfahrungen als Vermittler zwischen Israel und der Hisbollah und der Hamas. Conrad, der über viele Jahre an Verhandlungen beteiligt war und deshalb als „Mister Hisbollah“ bekannt wurde, erläutert die Voraussetzungen erfolgreicher Vermittlungsgespräche und die Bedeutung eines tiefen Verständnisses der jeweiligen Akteure. Dabei gehe es nicht um Sympathie, sondern darum, Motive und Interessen nachvollziehen zu können. Mit Blick auf die Arbeit von Nachrichtendiensten betont Conrad die Grenzen reiner Informationsbeschaffung: „Wissen ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Voraussetzung für zielorientiertes Handeln.“ Entscheidend sei, Informationen zu analysieren und daraus die richtigen politischen Schlussfolgerungen zu ziehen. Gerhard Conrad war für den Bundesnachrichtendienst unter anderem in Damaskus, Beirut und Jerusalem tätig. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 12.06.2026 Phoenix
  • Folge 307
    „Die Menschen wissen, dass sich etwas verändern muss“ – Giovanni di Lorenzo zu Gast bei „phoenix persönlich“. Deutschland steht vor wichtigen Reformentscheidungen. Doch gelingt es Politik und Parteien, die drängenden Herausforderungen des Landes entschlossen anzugehen? Darüber spricht Theo Koll in der Sendung „phoenix persönlich“ mit dem Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo. Mit Blick auf die aktuelle politische Lage warnt di Lorenzo vor einem Vertrauensverlust in die Handlungsfähigkeit der demokratischen Mitte: „Das Fatalste, was wir in der Politik jetzt erleben können, ist der sich immer weiter verbreitende Eindruck, dass die Parteien der Mitte ( …) nicht in der Lage sind, die brennenden Probleme des Landes nicht nur nicht zu lösen, sondern anzupacken.“ Zugleich sieht er die Notwendigkeit grundlegender Reformen: „Die Menschen wissen, dass sich etwas verändern muss. Sie wollen nur das Gefühl dafür haben, dass die Veränderungen Hand und Fuß haben.“ Entscheidend seien dabei Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die politischen Akteure. Trotz aller Krisen plädiert di Lorenzo für Zuversicht statt Resignation: „Zuversicht gründet ja darauf, dass man schon erfahren hat, dass sich Dinge auch verändern können – auch zum Guten.“ Giovanni di Lorenzo ist seit 2004 Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Seit 1989 moderiert er die Talkshow „3nach9“. Außerdem ist er Autor mehrerer Bücher. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 19.06.2026 Phoenix
  • Folge 308
    In der Sendung phoenix persönlich spricht Jörg Thadeusz mit der Notärztin, Oberfeldärztin und Autorin Sophia Wilk-Vollmann über ihre Einsätze in der Luftrettung, ihre Erfahrungen als Soldatin der Bundeswehr sowie über die psychischen Belastungen von Rettungskräften und Soldaten. Wilk-Vollmann schildert die Herausforderungen ihres Berufs zwischen medizinischer Verantwortung, militärischem Auftrag und persönlicher Belastung. Dabei wirbt sie für mehr gesellschaftliches Verständnis für Soldatinnen und Soldaten sowie für einen stärkeren Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Dr. Sophia Wilk-Vollmann arbeitet als Notärztin im Bundeswehrkrankenhaus Berlin und war unter anderem in Afghanistan und Mali im Einsatz. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 26.06.2026 Phoenix
  • Folge 309
    In der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich spricht Erhard Scherfer mit dem ehemaligen SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert über dessen Rückzug aus der Spitzenpolitik, seine neue Aufgabe bei der Organisation Finanzwende e.V. sowie über den Zustand der deutschen Parteienlandschaft. Dabei blickt Kühnert offen auf persönliche Erfahrungen, erklärt, warum er sich für einen Neuanfang entschieden hat, und beschreibt, wie er sich künftig politisch einbringen möchte. Trotz seines Ausscheidens aus der aktiven Parteipolitik fühlt sich Kühnert den Grundwerten der Sozialdemokratie weiterhin eng verbunden. Auf die Frage, ob er noch Sozialdemokrat sei, antwortet er: „Ja, klar. Durch und durch.“Seine Entscheidunggegen ein politisches Spitzenamt habe nichts an seinen politischen Überzeugungen geändert. Er sei ein Sozialdemokrat, der Erfahrungen in der Realpolitik gesammelt habe. Erfahrungen, so Kühnert, die ihm als Mensch nicht immer gut getan hätten. Ausschlaggebend für seinen Rückzug aus der aktiven Politik sei für ihn die Frage gewesen, ob er noch Veränderungen anstoßen könne: „Mir ging es am Ende um Wirksamkeit.“ Diese sehe er heute stärker in seiner Arbeit bei Finanzwende, wo er sich unter anderem für eine Reform der Erbschaftsteuer und mehr Steuergerechtigkeit einsetzt. Mit Blick auf die Einigung bei der Rentenreform fühlt sich Kühnert an eine „fast schon vergangene Zeit“ erinnert: „Dass man in der Lage ist, komplexe Sachen in einem Konsens aufzulösen.“ Er sei dennoch nicht von allen Punkten überzeugt. So hätten unter anderem viele Menschen schlechte Erfahrungen mit privaten Altersvorsorgeprodukten gemacht, „in die sich auch von der Politik reingeredet wurden und die sich als vor allem Förderprogramm für die Versicherungswirtschaft erwiesen haben.“ Neben politischen Themen spricht Kevin Kühnert auch über seine zweimonatige Alpenwanderung nach dem Ende seines Bundestagsmandats, über persönliche Neuorientierung sowie über seine Leidenschaft für den Fußball. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 03.07.2026 Phoenix
  • Folge 310
    Welche Rolle spielt Macht in der Politik – und wie viel Gestaltung ist in Krisenzeiten möglich? Über diese und weitere Fragen spricht Theo Koll in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Im Gespräch blickt Söder auf seinen politischen Werdegang zurück und beschreibt den Einfluss seines politischen Vorbilds Franz Josef Strauß. Zugleich betont er, dass ihn nicht die Macht, sondern der Wunsch nach Gestaltung in die Politik geführt habe: „Der Faktor Macht ist maßlos überschätzt.“ Politik sei ein zäher Prozess, aber es lohne sich, Dinge zu verändern und zu gestalten, so der CSU-Politiker. Mit Blick auf die aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen spricht sich Söder für weitreichende Reformen aus: „Unser Wirtschaftsmodell der letzten 40 Jahre wird so nicht mehr einfach funktionieren.“ Die Aufgabe sei jetzt, „alles dafür zu tun, aus diesen Krisen herauszukommen, um Land, Leute aber auch die Demokratie zu stabilisieren.“ Notwendige Veränderungen müssten jetzt entschlossen, aber mit Augenmaß umgesetzt werden: „Es ist ein Umbau, kein Neubau. Den macht man im laufenden Betrieb.“ Zuversichtlich fügt der bayerische Ministerpräsident hinzu: „Wir haben es in der Hand. Wir wissen ja, was auf uns zukommt. Wir können es gut steuern.“ Zudem dürfe man nicht vergessen, dass Deutschland nach wie vor zu den erfolgreichsten Ländern gehöre. Ein weiteres Thema ist Söders Verhältnis zu den Grünen. Trotz punktueller Zusammenarbeit – etwa auf kommunaler Ebene – schließt er eine schwarz-grüne Koalition im Bund nach wie vor aus: „Eine Koalition kann ich mir nicht vorstellen.“ Die programmatischen Unterschiede, insbesondere in der Migrations- oder Energiepolitik, seien dafür zu groß. Bisher könne er bei der Partei keine Wandlung erkennen. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 10.07.2026 Phoenix
  • Folge 311
    In der Sendung „phoenix persönlich“ spricht Inga Kühn mit dem Kabarettisten Florian Schroeder unter anderem über politische Verantwortung und die Suche nach dem Glück. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt warnt Florian Schroeder vor den Folgen eines möglichen politischen Erfolgs der AfD: „Wir drohen unendlich viel von dem zu verlieren, was wir bisher vielleicht auch für zu selbstverständlich gehalten haben.“ Er verteidigt in diesem Zusammenhang die Brandmauer: „Das war zunächst der richtige Weg, um Klarheit zu haben, dass wir es hier nicht mit einer demokratischen Partei zu tun haben, sondern mit einer systemzerstörenden Partei.“ Ganz offen spricht Schroeder über seinen eigenen Lebensweg. Er beschreibt seine Kindheit als „windschief“, erzählt von einem kriminellen Vater und einer „großartigen Mutter“ und davon, wie er bereits als Jugendlicher durch Parodien eine andere Rolle für sich gefunden habe. „Wenn du an dich selbst glaubst und dran bleibst, dann kann aus dir ein anderer werden, als du jetzt bist“, sagt Schroeder. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 28.08.2026 Phoenix
  • Folge 312
    In der aktuellen Ausgabe von „phoenix persönlich“ spricht Jörg Thadeusz mit der Historikerin und Publizistin Katja Hoyer über die Weimarer Republik, die DDR sowie über politische Herausforderungen der Gegenwart. Hoyer plädiert dafür, Geschichte aus der Perspektive der Menschen zu erzählen, die sie erlebt haben und sie nicht zu sehr aus der heutigen Perspektive zu bewerten. Auch vor vorschnellen Vergleichen zwischen Weimar und der Gegenwart warnt sie: „Man muss sich auf bestimmte Muster oder bestimmte Dynamiken berufen“, nicht aber historische Konstellationen eins zu eins übertragen. Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stellt Hoyer zugleich einen grundlegenden Wandel fest: „Der historische Moment ist da, weil sich der ganze Diskurs verschoben hat.“ Katja Hoyer ist in Brandenburg aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Großbritannien und forscht am King’s College London. (Text: Phoenix)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 04.09.2026 Phoenix

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