ZDF findet Sendetermin für „SOKO“-Crossover

    Teams aus Leipzig und Wien ermitteln im November gemeinsam

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 24.09.2019, 15:20 Uhr

    Ina Zimmermann (Melanie Marschke, l.) und Jan Maybach (Marco Girnth, M.) von der SOKO Leipzig zusammen mit Carl Ribarski (Stefan Jürgens, r.) von der SOKO Wien – Bild: ZDF/Uwe Frauendorf
    Ina Zimmermann (Melanie Marschke, l.) und Jan Maybach (Marco Girnth, M.) von der SOKO Leipzig zusammen mit Carl Ribarski (Stefan Jürgens, r.) von der SOKO Wien

    Schon Anfang Dezember vergangenen Jahres gab das ZDF bekannt, zusammen mit dem ORF erstmals ein Crossover der erfolgreichen Krimiserien „SOKO Leipzig“ und „SOKO Wien“ produzieren zu wollen (fernsehserien.de berichtete). Knapp ein Jahr später hat man nun einen Sendetermin gefunden: Am Freitag, den 8. November um 20.15 Uhr läuft die Sonderfolge mit dem Titel „Der vierte Mann“.

    Nach einem Konzert in Leipzig wird der umjubelte Stargeiger Philipp Baumgarten (Dominik Maringer) entführt. Der Täter hat auch die Geige seines Opfers mitgehen lassen. Sie stammt aus der Werkstatt eines Geigenbauers in Wien. Die SOKO Leipzig wendet sich an die Wiener Kollegen, um zu klären, ob der Wert des Instruments vielleicht eine Rolle bei dem Verbrechen spielen könnte. Doch als die Ermittler in Wien den Geigenbauer aufsuchen, finden sie ihn schwer verletzt vor und zu keiner Aussage über seinen Angreifer fähig.

    Der Fall fordert ein gemeinsames Vorgehen der SOKO Wien und der SOKO Leipzig. Die Zusammenarbeit klappt bestens, bis auf Mentalitätsunterschiede und gelegentlich auftretende Abstimmungs- und Zuständigkeitsfragen.

    Die Leipziger Chefin Ina Zimmermann (Melanie Marschke) hat zusätzlich das delikate Problem, dass sie sich wegen eines Filmrisses nach einer durchzechten Nacht während eines Interpol-Seminars in Wien nicht so recht daran erinnern kann, ob da etwas mit ihrem Wiener Kollegen Carl Ribarski (Stefan Jürgens) gelaufen ist oder nicht.

    Als die Ermittler den entführten Geiger lebend in Leipzig aufspüren, können sie mit dessen Aussage den Entführer identifizieren: Kurt Lehrmann (Thorsten Merten). Er ist der Hausmeister des Leipziger Gewandhauses, der in der DDR eine langjährige Haftstrafe wegen eines Gewaltverbrechens verbüßt hat und der auch ohne Zweifel hinter dem Angriff auf den Geigenbauer in Wien steckt. Aber das Motiv des Täters erscheint rätselhaft. Die Ermittler vermuten, die Antwort darauf in dessen Strafakte zu finden. Doch in dieser sind alle relevanten Informationen geschwärzt – sogar der Name des Opfers.

    Als in Wien ein pensionierter Bankier einem Mordanschlag zum Opfer fällt, passt die Täterbeschreibung ebenfalls auf Kurt Lehrmann. Die Ermittler befürchten, dass der Bankier nicht das letzte Opfer war – zu Recht.

    Weitere Hauptrollen bei der „SOKO Wien“ haben Michael Steinocher, Lilian Klebow, Brigitte Kren, Maria Happel und Helmut Bohatsch. Im Team der „SOKO Leipzig“ sind neben Melanie Marschke auch Marco Girnth, Steffen Schroeder und Amy Mußul zu sehen. Das Drehbuch stammt von Markus Hoffmann, Uwe Kossmann und Max Gruber, als Regisseur fungierte Erhard Riedlsperger. Als Produktionsfirmen stehen Satel Film (Heinrich Ambrosch, Sonja Hofmann) und UFA Fiction (Henriette Lippold, Katharina Rietz) hinter dem Special.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Nur die zwei? Ätzend. Das erste Crossover war sehr gut.

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