Melissa Naschenweng spielt die Hauptrolle im Film „Herzklang – Zurück zu mir“
Bild: ORF/Graf Film/[M] Landsiedl [F] Weilguny
Melissa Naschenweng hat in den vergangenen Jahren die Musikszene aufgemischt und ist inzwischen genreübergreifend die derzeit erfolgreichste Sängerin Österreichs. Sie ist keine klassische Schlagersängerin, sondern vermischt in ihren Songs geschickt Einflüsse aus Rock, Pop und Volksmusik. Ihre Markenzeichen sind eine pinke Lederhose und ihre Steirische Harmonika. Nun wagt sich die gebürtige Kärntnerin aufs Schauspielparkett und spielt ihre erste Hauptrolle in einem großen Fernsehfilm. Der Ausstrahlungstermin für „Herzklang – Zurück zu mir“ liegt jetzt vor: Die TV-Premiere des 90-Minüters, der als romantischer, moderner Heimatfilm beschrieben wird, erfolgt im österreichischen Fernsehen am Osterwochenende, genauer gesagt am Karsamstag, den 4. April um 20:15 Uhr in ORF 1. Ob und wann der Film auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
Zwischen der von Melissa Naschenweng gespielten Filmfigur und ihrem eigenen Leben gibt es einige Parallelen. Sie verkörpert eine Schlagersängerin namens Melanie Buchauer, die die Bühne liebt – und das Publikum liebt sie. Sie macht gerade einen Riesenschritt in Richtung großer Karriere und es erfüllen sich ihre kühnsten Träume. Doch just in dem Moment ihres Höhenflugs – zwischen Konzerten, Selfies und Autogrammstunden – machen sich immer mehr Zweifel breit: Will sie dieses Leben wirklich führen?
Zu allem Überfluss wird sie auch noch von ihrem Freund betrogen. Sie erwischt Marc (Michael Steinocher) nach einem Konzert in flagranti hinter der Bühne. Daraufhin flüchtet Melanie überstürzt in ihre Kärntner Heimat, um den Kopf freizubekommen. Ihr Besuch kommt dort wie gerufen, denn ihre Großmutter Annabell (Elfriede Schüsseleder) hat sich verletzt und braucht dringend Hilfe in der Almwirtschaft. Kurzerhand fasst Melanie den Entschluss, die Arbeiten auf der Alm zu übernehmen. Gleichzeitig kappt sie die Verbindung zu ihrem bisherigen Leben.
Ben (Ferdinand Seebacher) und Melanie (Melissa Naschenweng) ORF/Graf Film/Thomas Weilguny
Aus Melanie im Glitzerkleid mit Mikrofon wird „Melli“ in Latzhose mit Melkkübel. Zwischen Schafe melken, Stall ausmisten und der überwältigenden Bergschönheit spürt Melli, wie sie durch die Kraft der Natur wieder zu sich selbst findet. Ihre Managerin Nina (Katharina Pichler) hat hingegen wenig Verständnis für Melanies Almabenteuer, denn ohne einen neuen Hit kann die Sängerin ihre Musikkarriere vergessen. Währenddessen lernt „Melli“ den Nationalpark-Ranger Ben (Ferdinand Seebacher; „Die Bergretter“ und demnächst in der „Kommissar Rex“-Neuauflage) kennen, der jedoch von der neuen Almbäuerin zunächst nicht wirklich beeindruckt ist – schließlich hat er schon genug mit den illegalen Felssprengungen um die Ohren.
Aufregendes Bühnenleben oder idyllisches Landleben – was will Melanie (Melissa Naschenweng) wirklich? ORF/Graf Film/Thomas Weilguny
Als bei einer Explosion ein großer Felsen auf ein Bauernhaus kracht, bricht auch für Melanie eine Welt zusammen. Der jungen Frau wird klar, dass sie ihr Privatleben in Ordnung bringen muss und sie einen neuen Song braucht, um es zurück auf die Bühne zu schaffen. Aber möchte sie das überhaupt? Hin- und hergerissen zwischen ihren Wurzeln in der Naturidylle und ihrem künstlerischen Leben auf der Bühne muss sich die Sängerin zunehmend mit der Frage auseinandersetzen, ob sie zurück ins Rampenlicht möchte oder in ihrem alten neuen Leben glücklich werden will.
Ich spiele zwar nicht direkt mich selbst, aber vieles kommt mir verdammt bekannt vor. Ein Bauernmadl zwischen Glitzerwelt, Dauerreisen und der Sehnsucht nach dahoam – das spiegelt sehr mein echtes Leben wider, so Melissa Naschenweng, die bereits in den Komödien „Pulled Pork“ und „Neo Nuggets“ kleinere Rollen spielte, über ihren ersten eigenen Film. Die Musik zieht sich natürlich durch die ganze Geschichte, genauso wie das Gefühl, irgendwann einfach wieder zu den eigenen Wurzeln zurückzuwollen. [ …] Der Film ist mehr als nur Unterhaltung – er ist ein Stück von mir.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: Mit ‚Herzklang – Zurück zu mir‘ erfinden wir den ‚Heimatfilm‘ für eine junge Generation neu. Diese Produktion spiegelt unsere Vision wider, vertraute Geschichten mit frischen Impulsen zu bereichern und damit die Vielfalt und Tiefe des Heimatbegriffs modern zu erkunden. Wir freuen uns darauf, diesen Ansatz gemeinsam mit einem großartigen Team zum Leben zu erwecken und unser Publikum auf eine emotionale Entdeckungsreise mitzunehmen.
Produziert wurde „Herzklang – Zurück zu mir“ von der JewelLabs Pictures GmbH und Graf Filmproduktion in Koproduktion mit dem ORF, gefördert von FISA+, ABA (Film in Austria), Fernsehfonds Austria, Carinthia Film Commission sowie CINE Tirol.