„Yellowstone“: Neue Serie mit Kevin Costner mausert sich zum Quotenerfolg

Teures Aushängeschild hat Erfolg

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 17.07.2018, 13:25 Uhr

Kevin Costner in „Yellowstone“ – Bild: Paramount Network
Kevin Costner in „Yellowstone“

Für den vor noch nicht zu langer Zeit umbenannten US-amerikanischen Kabelsender Paramount Network hat sich die Investition in „Yellowstone“ als neue Prestigeserie zumindest zum Teil gelohnt. Wie Deadline meldet, hat sich das Format mit dem Oscarpreisträger Kevin Costner zum besten Serienstart des Sommers überhaupt – Kabel-Fernsehen und bei den Networks – gemausert. In Sachen Einschaltquoten muss man sich im US-Kabelfernsehn im bisherigen Jahresverlauf nur dem Quotengiganten „The Walking Dead“ geschlagen geben. Im werbefinanzierten US-Kabelfernsehen muss man bis ins Jahr 2016 und zu „American Crime Story“ zurückgehen, um einen besseren Serienstart zu finden.

Wie tief Paramount Network für „Yellowstone“ in die Tasche gegriffen hat, ist nicht bekannt. Aber allein dem Star Kevin Costner sollen pro Folge 500.000 US-Dollar überwiesen werden. Hinzu kommt der Dreh an Naturschauplätzen, was die Kosten noch mal nach oben treibt. Da sollte dann auch schon ein Quotenerfolg herausspringen. Darüber hinaus sollte die Serie den Sender dann allerdings auch in aller Munde bringen – die Leuchtturmserie sollte Werbewirkung haben -, was bisher noch nicht geschehen zu sein scheint.

Zu den Zahlen: Durchschnittlich kamen die ersten drei Folgen auf 4,6 Millionen Zuschauer (Live+3). Die zuletzt ausgestrahlte dritte Episode der Auftaktstaffel fuhr in Kernzielgruppen bisherige Bestwerte ein (je Live+3): Z18–49: 1.3; Z25–54: 1.9 und Frauen Z25–54: 1.7.

Eine deutsche Heimat für „Yellowstone“ ist noch nicht bekannt geworden.

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