„The Missing“-Ableger „Baptiste“ und Sci-Fi-Drama „The Feed“ kommen nach Deutschland

    Starzplay sichert sich britische Serien

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 23.07.2019, 12:23 Uhr

    Tchéky Karyo as Julien Baptiste in „Baptiste“ – Bild: Two Brothers Pictures/all3media international
    Tchéky Karyo as Julien Baptiste in „Baptiste“

    Der Streaming-Dienst Starzplay hat sich mal wieder Seriennachschub gesichert. Einerseits das „The Missing“-Spin-Off „Baptiste“ um den Ermittler aus dem Serienfranchise, andererseits die Science-Fiction-Serie „The Feed“ um Abhängigkeit von neuen Kommunikationsformen.

    Beide Serien wurden beim Vertrieb all3media für Deutschland sowie weitere Teile Europas und Lateinamerikas eingekauft. Veröffentlichungsdaten sind noch nicht bekannt.

    Baptiste

    Mit der Miniserie „The Missing“ war der BBC und dem US-Sender Starz 2014 ein Erfolg gelungen, so dass das Format der Brüder Harry und Jack Williams („Two Brothers Pictures“) mit einer zweiten Staffel als Anthologie-Serie fortgesetzt wurde. Anschließend wurde das Spin-Off „Baptiste“ gestartet, in dem der im Ruhestand befindliche Ermittler Julien Baptiste (Tchéky Karyo) aus den beiden Miniserien erneut in einen Fall seines Spezialgebiets verwickelt wird: Vermisste Kinder.

    Bei einem Besuch in Amsterdam mit seiner Ehefrau Celia (Anastasia Hille) wird Baptiste aufgrund seines Rufes vom dortigen Polizeichef Edward Stratton (Tom Hollander) gebeten, im Fall von dessen verschwundener Nichte zu helfen. Baptiste kann sich der Bitte nicht entziehen. Als die Spur ins Rotlichtmilieu der Stadt führt, bekommt es der Ermittler mit Männern zu tun, die viel zu verlieren haben.

    Die beiden Staffeln von „The Missing“ wurden in Deutschland bei Sky Atlantic gezeigt, „Baptiste“ hatte im Februar 2019 seine Weltpremiere. In Teilen der Welt wird das Spin-Off bei Netflix gezeigt, das die Serie kurzerhand als dritte Staffel von „The Missing“ führte. „Baptiste“ umfasst sechs Episoden.

    The Feed

    Noch keinen Termin für seine Weltpremiere hat bisher die zunächst zehnteilige Serie „The Feed“. In der nahen Zukunft müssen die Menschen ihren Social-Media-Timelines nicht mehr „lesen“, sondern bekommen sie durch fortschrittliche Smartphones direkt in ihr Gehirn gespielt: den Feed. Aber natürlich können darüber auch Emotionen und Erinnerungen in den Feed anderer Menschen gesendet werden.

    Das Ehepaar Tom (Guy Burnet) und Kate (Nina Toussaint-White) versucht, sich von dieser abhängig machenden Entwicklung abzunabeln – zumal Toms Vater Lawrence (David Thewlis; dritte „Fargo“-Staffel, Remus Lupin in den „Harry Potter“-Filmen) der Erfinder der Technik ist – „Game of Thrones“-Darstellerin Michelle Fairley spielt Toms Mutter und Lawrence Ehefrau, Meredith.

    Dann erfährt Tom davon, dass der Feed noch mächtiger gemacht werden soll. Zudem scheinen manche Menschen unvermittelt von einen auf dem anderen Tag vollkommen verändert zu sein, bisweilen mordlüsternd: Hat jemand sie über den Feed bewusst verändert?

    Die Serie ist von einer Romanvorlage von Nick Clark Windo inspiriert. Basierend auf der wurde früher über den Inhalt noch gesagt, dass der ‚Feed‘ zusammenbricht, worauf die Gesellschaft zu bröckeln beginnt, und auch ein sechsjähriges Kind aus London spurlos verschwindet – die Eltern dieses Mädchens müssen sich im chaotischen London verzweifelt auf die Suche begeben. Unklar ist, ob diese Elemente auch weiterhin so vorkommen werden, oder die Grundidee des Feed nun mit einer anderen Geschichte umgesetzt wurde.

    „The Feed“ wurde vor knapp anderthalb Jahren beauftragt, mit der Weltpremiere dürfte also demnächst zu rechnen sein.

    Starzplay

    Das Streamingangebot von Starzplay kann aktuell in Deutschland über Amazon Channels oder die Apple TV-App abonniert werden.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen

      weitere Meldungen