„The Masked Singer“: „Collien, könnte ein jerk unter einer Maske sein?“

    Alltag von Ulmen-Fernandes dreht sich total um die ProSieben-Rateshow

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 19.07.2019, 12:30 Uhr

    Collien Ulmen-Fernandes ist die Recherche-Queen bei „The Masked Singer“ – Bild: ProSieben/Willi Weber
    Collien Ulmen-Fernandes ist die Recherche-Queen bei „The Masked Singer“

    Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes ist fester Teil des Rateteams der ProSieben-Erfolgsshow „The Masked Singer“. Sie stellt in der Sendung nicht nur ihr humoristisches Talent unter Beweis („Falscher Ausgang? Das würde wiederum für die Modeltheorie sprechen!“), sondern hat auch sichtlich Spaß am Rätseln, Recherchieren und Kombinieren. Am gestrigen Donnerstag stand Ulmen-Fernandes im Anschluss an die vierte Ausgabe der Presse Rede und Antwort und erläuterte, wie sehr die Sendung ihren Alltag bestimmt.

    „Ich bin wirklich 24 Stunden 7 Tage die Woche mit der Show beschäftigt! Es arbeitet sogar in meinen Träumen weiter. Ich wache auf und denke: Der Engel ist … Ich kann gar nicht abschalten!“, so das Rateteam-Mitglied. „Man fängt wirklich die ganze Zeit an zu grübeln. Wenn man am nächsten Tag ins Taxi steigt, hat der Taxifahrer eine Meinung zu mindestens vier Tierchen. Und der Flughafen-Mitarbeiter am Check-In hat wiederum auch seine Theorien. Man ist die ganze Woche damit beschäftigt, weil jeder seine eigenen Theorien hat. Ich schreibe immer alles fleißig mit und überlege, ob da was dran sein könnte. Man wird tatsächlich ein bisschen wahnsinnig (lacht)!“

    Wie hilfreich sind die Indizien, die in der Show gegeben werden? „Ich habe immer noch die Indizien-MAZ vom Schmetterling im Hinterkopf, die ganz klar in Richtung Lorielle London gebaut war. Daher halte ich es für möglich, dass die Indizien so gebaut sind, dass jemand einem ganz klar in den Kopf ploppen soll, wie Bülent Ceylan beim Engel. Da gab es so viele Indizien, die in seine Richtung deuten. Ein Keksteller mit einer roten Serviette, auf der Sterne und ein Mond waren – also eindeutig Richtung türkische Herkunft. Aber das ist wiederum so sehr mit dem Holzhammer in Richtung Bülent Ceylan, dass einen das schon wieder skeptisch macht. Nach mittlerweile vier Sendungen ist man nur noch verwirrt.“

    Könnte es sogar sein, dass sich jemand unter einer Maske befindet, den Collien Ulmen-Fernandes sehr gut kennt – vielleicht ein „jerk“? fernsehserien.de fragte nach. „Interessante Theorie! Ist das Fahri Yardım zuzutrauen? Ich werde drüber nachdenken und ihn auf jeden Fall jetzt gleich stalken (lacht)! Und mein Ehemann [Christian Ulmen] … war in letzter Zeit donnerstags auch nie zu Hause! Hm … Man weiß es nicht, bei ‚The Masked Singer‘ ist definitiv alles möglich!“ Von einer anderen Theorie, die die Schauspielerin bereits geäußert hat, will sie sich auch noch nicht ganz verabschieden. „Ich würde es mir sehr wünschen, dass unter irgendeiner Maske wirklich Philipp Amthor steckt! (lacht)

    Ihre Rateteam-Kollegin Ruth Moschner bewies schon zwei Mal in Folge den richtigen Riecher. „Ruth ist wirklich krass! Dass sie auf Marcus Schenkenberg gekommen ist, finde ich echt heftig! Ich weiß auch nicht, wie sie das macht. Irgendwie hat sie oft die richtige Intuition. Ich finde es cool, dass sie so treffsicher ist!“, sagt Ulmen-Fernandes.

    Die Moderatorin, die mit der sehenswerten ZDFneo-Doku „No More Boys and Girls“ im vergangenen Jahr auch journalistisch tätig war, überlegt sich genau, bei welchen TV-Formaten sie mitwirken möchte und lehnt so manches Projekt ab. fernsehserien.de fragte nach, weshalb sie bei „The Masked Singer“ zugesagt hat. „Ich habe wirklich überlegt, ob ich es machen soll. Bis zu einer gewissen Zeit musste die Entscheidung fallen. Ich habe mir noch einmal alle Trailer angeguckt, die man mir geschickt hat. Dann gab es einen Impuls in mir, der gesagt hat: ‚Okay, ich mach‘s.’ Natürlich hatte ich auch etwas Angst davor, weil es so ein krasses Konzept ist, das auch total in die Hose hätte gehen können. Aber mittlerweile bin ich echt froh, dass ich Ja gesagt habe!“

    Über den Autor

    Glenn Riedmeier

    Glenn Riedmeier ist Jahrgang ’85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. „Bim Bam Bino“, „Vampy“ und der „Li-La-Launebär“ waren ständige Begleiter zwischen den „Schlümpfen“, „Familie Feuerstein“ und „Bugs Bunny“. Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. „Ruck Zuck“ oder „Kaum zu glauben!“. Auch für Realityshows wie den Klassiker „Big Brother“ hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie „Die Harald Schmidt Show“ und „PussyTerror TV“, hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „Roseanne“, aber auch schräge Mysteryserien wie „Twin Peaks“ und „Orphan Black“. Seit Anfang 2013 ist er bei fernsehserien.de vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

    Lieblingsserien: Twin Peaks, Roseanne, Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • Paula Tracy am 19.07.2019 15:41 via tvforen.demelden

      Glenn, könnte es sein, dass du ein wenig auf "The Masked Singer" fixiert bist? :-)

      Das ist der dritte Beitrag zur Sendung heute. In den letzten beiden Wochen war es ähnlich.

      Ist das wirklich so doll? Ich glaube, ich guck's trotzdem nicht. Und ich kenne auch sonst niemanden, der es guckt. Okay, bin vermutlich nicht die Zielgruppe.
      • Fienchen am 19.07.2019 17:38 via tvforen.demelden

        Ich bin eigentlich auch nicht die Zielgruppe und habe mir bei der ständigen Werbung vorgenommen ist nicht zugucken. Jetzt habe ich aber die letzten beiden Sendungen gesehen und muss sagen, ich finde es wirklich klasse. Es ist viel zu lang, normalerweise gehe ich um 21 Uhr ins Bett, aber ich habe Freitags frei. Aber es ist schon spannend.

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