„The Good Doctor“: Zweite Staffel ab November mit Deutschlandpremiere

    Sky 1 zeigt die Fortsetzung der US-Erfolgsserie

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 27.09.2018, 14:09 Uhr

    „The Good Doctor“ – Bild: Sony Pictures TV
    „The Good Doctor“

    Erneut zügig wird Sky 1 auch die zweite Staffel von „The Good Doctor“ in Deutschland zeigen – die US-Premiere der erneut 18-teiligen Staffel erfolgte am vergangenen Montag. Bei Sky geht es am 6. November um 20.15 Uhr mit den neuen Episoden weiter, angekündigt sind hier zunächst zehn Folgen.

    Ins deutsche Free-TV kommt „The Good Doctor“ durch VOX ab dem 10. Oktober, wenn die Serie sich auf dem schwierig zu besetzenden Sendeplatz am Mittwoch um 20.15 Uhr beweisen soll (fernsehserien.de berichtete).

    Im Zentrum der Serie steht der begabte Dr. Shaun Murphy (Freddie Highmore, „Bates Motel“), der eine Autismus-Spektrum-Störung hat und durch seinen lebenslangen Förderer Dr. Glassman (Richard Schiff) an dessen Krankenhaus in San José gekommen ist. Dort muss sich Shaun in sozialen Herausforderungen beweisen, wobei seine spezielle Situation von einigen Kollegen sowie Außenstehenden als mögliches (und vermeidbares) Risiko für größere Unfälle eingeschätzt wird.

    Hinter der Serie steht „Dr. House“-Erfinder David Shore sowie der frühere „Lost“- und „Hawaii Five-0“-Darsteller Daniel Dae Kim, der die südkoreanische Vorlage in die USA importieren half.

    Achtung! Der Artikel enthält nachfolgend Hinweise zur Handlung der ERSTEN Staffel von „THE GOOD DOCTOR“. Lesen auf eigene Gefahr!

    Am Ende der Auftaktstaffel hatte Dr. Glassman von einer schweren, lebensbeendenden Krebserkrankung erfahren. Lautete seine Prognose zu dem als inoperabel geltenden Tumor zunächst knapp anderthalb Jahre Lebenserwartung, brachte eine zweite Untersuchung einen noch schlechteren Ausgang: Nur noch vier Monate habe er zu leben. Shaun allerdings will die Hoffnung nicht aufgeben und noch eine weitere Untersuchung durchführen, von der er hofft, dass sie aufzeigen könnte, dass eine Operation trotzdem denkbar ist.

    Daneben hatte Shaun im Finale der ersten Staffel einen Behandlungsfehler begangen. Allerdings konnte er den Fehler später diagnostizieren und mit einer erneuten, riskanten Operation beheben. Während er nach der zweiten OP eigentlich aus dem Schneider ist und viele Kollegen ihm zu dem gelungenen, schwierigen Eingriff beglückwünschen, sehen andere darin den „erwarteten tödlichen Fehler“, den Shaun ihrer Ansicht nach unweigerlich machen werde. Auch Shaun ist selbstkritisch und möchte ungeachtet der möglichen Auswirkungen den Patienten freiwillig von seinem Fehler informieren, um die Verantwortung dafür zu übernehmen.

    In der neuen Staffel muss Shaun nun mit den Auswirkungen klarkommen. zudem hat Glassman eine Therapie begonnen und musste daher seinen Job an Dr. Marcus Andrews (Hill Harper) abtreten.

    Die Serie zwischen den Staffeln verlassen hat unterdessen Darstellerin Beau Garrett (fernsehserien.de berichtete). Neu dabei ist Lisa Edelstein als Dr. Blaize, eine erfahrene Onkologin (fernsehserien.de berichtete).

    Trailer zur zweiten Staffel von „The Good Doctor“

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • LegendenLebenEwig (geb. 1983) am 04.10.2018 12:26melden

      @serieone: ich denke NICHT, daß der Begriff "zu anspruchsvoll für VOX" gerechtfertigt ist; vielmehr hat der Sender - wie leider auch schon andere PRIVAT-Sender oder wofür ABC im US-TV längst dafür bekannt ist -, mehr auf die Einschaltquoten je Folge achtet, als auf die Reaktion nach einer ganzen Staffel.

      Ein solches Verhalten zeugt nicht von zu hohem Anspruch gegenüber den Zuschauern, sondern von viel zu geringem Selbstwertgefühl eine TV-Serie auszustrahlen, deren Anfang und (ggf. Staffel-)Ende die meisten Einschaltquoten bringen, während die fortlaufenden einzelnen Folgen die Möglichkeit erlaubt eine potentielle Fan-Gemeinde aufbauen zu können.

      Zumindest hatten viele Sender in den vergangenen 30-40 Jahre zumindest das Ehr- & Pflichtgefühl ihre Zuschauer nicht vor eine Wand voller offener Fragen rennen zu lassen, wenn sich eine Staffel bzw. Serie nicht als eben DAS Highlight entpuppt hat, auf das die Skriptschreiber & Produzenten gehofft hatten; von "Perry Mason" und "Matlock" bis hin zu "Diagnose: Mord" und "Mord ist Ihr Hobby".

      Um ein Alternativbeispiel derselben abartigen Art zu geben: man "entsorgt" ja auch kein Kind gleich nach der Geburt, nur weil es den Erwartungen von Freunden & Verwandten nicht entspricht! Nein; man gibt dem neuen kleinen Geschöpf ausreichend Raum, um zu wachsen und sich zu entwickeln!! Alles andere ist UNETHISCH!!!
        hier antworten
      • serieone am 27.09.2018 18:53melden

        US-Erfolgserie und bei Vox ein Flop. Da bin ich mir 100 Prozent sicher. Die Serie ist zu anspruchsvoll für Vox.
          hier antworten

        weitere Meldungen