The CW bestellt Reboot zu „Charmed“ sowie „Dead Inside“ als Piloten

    Drei neue Schwestern kämpfen gegen Dämonen und Patriarchat

    The CW bestellt Reboot zu "Charmed" sowie "Dead Inside" als Piloten – Drei neue Schwestern kämpfen gegen Dämonen und Patriarchat – Bild: The WB
    „Charmed“: Die (Halb-)Schwestern Paige (Rose McGowan), Phebe (Alyssa Milano) und Piper (Holly Marie Combs)

    Im zweiten Anlauf hat The CW einem Reboot der Serie „Charmed – Zauberhafte Hexen“ grünes Licht für die Produktion eines Serienpiloten gegeben. Die neue Serie soll einen bewusst feministischen Ton haben. Ebenfalls grünes Licht erhielt der Serienpilot „Dead Inside“, in dem eine junge Polizistin mit dem Geist ihres verstorbenen, älteren Bruders – der im Polizeieinsatz ums Leben kam – Verbrechen löst. „Scrubs“-Schöpfer Bill Lawrence produziert diese Serie.

    Charmed
    Für den The-CW-Vorgängersender The WB war die Serie „Charmed“ um drei magisch begabte Schwestern und ihren Kampf um Lieben und gegen böse Dämonen ein großer Erfolg. Die Serie von Erfolgsproduzent Aaron Spelling lief für acht Staffeln, die Hauptrollen als drei Hexen hatten Alyssa Milano, Holly Marie Combs sowie in den ersten drei Staffeln Shannen Doherty und ab der vierten Staffel Rose McGowan.

    In der neuen Auflage sollen drei Schwestern in einer Universitätsstadt im Zentrum stehen, bei denen magische Kräfte erwachen. „Zwischen der Austreibung von Dämonen, dem Kampf gegen das Patriarchat und dem Einsatz für ihre Familie kommen diese Hexen nie zur Ruhe“, wie Deadline The CW zitiert. Die Serie soll gleichzeitig „kämpferisch, lustig und feministisch“ sein. Eine Beteiligung der Alt-Stars erscheint im Moment nicht in den Sternen zu stehen – zumindest Holly Marie Combs zeigte sich bei Twitter darüber empört, dass die Rechteinhaber den Stoff erneut vermarkten wollen, machte aber auch klar, dass sie keine Ressentiments gegenüber den Leuten habe, die für das Reboot arbeiten werden („We wish them well“).

    Als Autorin des „Charmed“-Reboots war vor über einem Jahr Jennie Snyder Urman gewonnen worden, die Schöpferin der US-Version von „Jane the Virgin“. Allerdings erwies sich, dass gerade diese Arbeit sie davon abhielt, sich eingehend ihrer Grundidee der Geschichte dreier Hexen im Jahr 1976 zu widmen. So wurde der Auftrag für das Reboot auf dieses Jahr umgeschrieben, wo Urman nur noch die Idee beisteuerte, die Jessica O’Toole und Amy Rardin ausarbeiteten. Als Executive Producer fungieren Ben Silverman und Brad Silberling – Silverman ist ein Spezialist für Serienimporte und brachte vor „Jane“ etwa auch „The Office“ zu NBC; Silberling arbeitet häufig als Regisseur und hat für The CW die Auftaktfolgen von „Reign“, „No Tomorrow“, „Der Denver-Clan“ und eben „Jane the Virgin“ inszeniert.

    Dead Inside
    Autorin Katie Lovejoy hat die Idee zu „Dead Inside“ entwickelt. Darin steht eine Streifenpolizistin klar im Schatten ihres erfolgreichen älteren Bruders, der es bereits zum Detective gebracht hat und dem eine große Karriere bevorgestanden hätte – wenn er nicht im Dienst bei einer Explosion uns Leben gekommen wäre. Da er noch unerledigte Dinge auf Erden hat, wird er zum Geist, den nur die Schwester sehen kann. Gemeinsam beginnen sie, nach den nicht ganz klaren offenen Anliegen zu suchen, die den Bruder auf Erden festhalten, und nebenbei Verbrechensopfern zu helfen – lebenden wie toten -, wobei sich nun die jüngere Schwester beweisen kann.

    Die Prämisse erinnert zum Teil an das letztjährige „Frequency“ (Vater und Tochter lösen Verbrechen über eine Zeitdifferenz, um den Tod des Vaters zu verhindern) sowie an „iZombie“ (junge Frau löst Verbrechen mithilfe der Erinnerung von Verstorbenen).

    Bill Lawrence produziert das Projekt mit seiner Firma Doozer unter dem Dach von Warner Bros. TV.

    26.01.2018, 10:03 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

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