„Terminator“: Netflix bestellt Anime-Adaption des Sci-Fi-Klassikers

    Animierte Serie um den Androiden kommt

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 27.02.2021, 12:04 Uhr

    Arnold Schwarzenegger als „Terminator“ – Bild: Paramount/Skydance
    Arnold Schwarzenegger als „Terminator“

    „Terminator“ gehört wohl zu den bekanntesten Science-Fiction-Actionfilmreihen überhaupt. Jetzt kehrt der Androide zurück – allerdings in anderer Form, als es sich wohl so mancher vorgestellt hätte. Denn der Streamingdienst Netflix wird gemeinsam mit Skydance und dem japanischen Animationsstudio Production I.G eine Anime-Serienadaption des Stoffs von James Cameron produzieren.

    Allzu viele Details zur geplanten Serie liegen noch nicht vor. Mattson Tomlin, der das Drehbuch zum kommenden DC-Film „The Batman“ und auch zum Superhelden-Film „Project Power“ mitschrieb, wird als Showrunner and Executive Producer fungieren. Tomlin ist bekannt für düstere und epische Konzepte. Jeder, der meine Art zu schreiben kennt, weiß, dass ich daran glaube, richtig groß auszuholen und auf das Herz zu zielen. Ich fühle mich geehrt, dass Netflix und Skydance mir die Möglichkeit gegeben haben, mich ‚Terminator‘ auf eine mutige Weise zu nähern, die Konventionen bricht und Erwartungen untergräbt, so Tomlin.

    „Terminator“ begann im Jahr 1984 als Low-Budget-Action-B-Movie mit Arnold Schwarzenegger, dessen Filmkarriere dadurch einen ordentlichen Schub erhielt. Noch größere Popularität erlangte „Terminator 2“ aus dem Jahr 1991, der zu einem Kassenschlager wurde. Ab 2003 wurde „Terminator“ schließlich so richtig zum Franchise: Bis 2019 wurden vier weitere Kinofilme produziert – mit unterschiedlichem Erfolg. Der letzte Teil „Terminator: Dark Fate“ etwa blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück und wurde mit einem geschätzten Verlust von mehr als 100 Millionen US-Dollar zu einem veritablen Flop. 2008 gab es außerdem die TV-Serie „Terminator: Sarah Connor Chronicles“ sowie 2009 die Webserie „Terminator Salvation: The Machinima Series“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1995) am

      Als jemand der sich erst im Dezember alle Teile mit Arnold Schwarzenegger angeschaut hat, finde ich dass 35 Jahre Terminator eine perfekte Zahl sind, und der Abschluss in Ordnung geht. Alle 5 Teile haben mich gut unterhalten, waren aber Qualitätsmäßig wie eine Achterbahnfahrt, das muss man zugeben.

      Terminator 1 war ein solider kantiger Actionfilm, wo es um Nahkämpfe um brachiale Action ging und nicht um Effekte, und brachte auch vieles und ist ein typischer 80er Jahre Film.

      Terminator 2 war zwar als Fortsetzung angelegt doch er unterschied sich im Aufbau und der Struktur erheblich. Man schaffte eine andere Prämisse und holte zwei Terminatoren ins Geschehen. Die Leistung der Schauspieler war in diesem Teil am Besten

      Terminator 3 der fast 20 Jahre nach dem Original kam wollte mit neuer Technik und Effekten beeindrucken, und setzte zwar an Terminator 2 an, doch eine wirkliche Story war nicht erkennbar und es endete eher in einer Jagd

      Terminator 4 aka Terminator 5 Genesys stellte einen Neuanfang dar und ignorierte einfach nach über 30 Jahren die gesamte Terminator Story sei es in Film, Serie und Spielen. Es sollte der Auftakt einer Trilogie sein, und der Cast war der spektakulärste was den Cast angeht, doch die Story war nicht das was dem Zuschauer was brachte. Es war zu verworren, und nicht erkennbar durch die Zeitreisen noch schwieriger.

      Terminator 5 aka Terminator 6 markierte 2019 nach 35 Jahren den Endpunkt und mit dem Ende der zwei Terminatoren und der Mitstreiterin aus der Zukunft hat man ein sehr gutes Finale gemacht. Die Storyline setzt nach dem zweiten Teil an, aber mir gefiel dieser Teil nicht so schlecht. Vor allem machte dieser Film es besser weil man Arnold Schwarzenegger wirklich gebührend verabschiedet, nämlich nicht als jene Maschine die er 1984 war, sowie bei Tony Stark und Iron Man, sondern als jemanden der sich entwickelt hat und gesehen hat, was er angerichtet hat.

      Für mich ist das Terminator Franchise mit Arnold Schwarzenegger untrennbar verbunden, wie Wallt Street Collection mit Michael Douglas, der Pate mit Al Pacino, Pirates of the Caribbean mit Johnny Depp, Robert Langdon Reihe mit Tom Hanks, K-9 Reihe mit James Belushi.
      • am

        Dark FART ist mit Abstand der leiseste Teil der Reihe! Eine absolute Frechheit! Ein Rotz vor dem Herrn! Ein Faustschlag in die Fresse für Teil 1 und 2.
        Ich kann gerne ausführlicher werden, aber nicht jetzt.
        Wer sich aber Womenpower nennt, au weia, von der kann man auch keine sachkundige Meinung erwarten. Der Name tut schon weh.
        Und Womenpower gab es in den 1960ern, 1970erm, 1980ern glaubwürdiger: Emma Peele, Ellen Ripley UND Sarah Connor (damals).
        Dark Fate ist nur eine Schmach und peinlich, selbst den wirklich starken Actionfrauen von früher gegenüber.
        • am

          Und was hat Dein Kommentar mit diesem Artikel zu tun? Richtig...absolut rein gar nichts.
        • (geb. 1975) am

          Recht hat er aber trotzdem.
      • am

        Dark Fate hat micg überrascht. Im positiven Sinne. Entsprach er doch meinen Erwartungen. Was die Vorgänger nicht taten. Terminator bleibt der beste Film der Reihe, weil so schön düster. T2 ist noch ok, aus heutiger Sicht. Dark Fate deutlich besser als sein Ruf. Der Rest nur Schrott.
        • (geb. 1975) am

          Dark Fate ist Woke Rotz und hat das Franchise endgültig verramscht.Er war ja nicht umsonst der zweitgrößte Flop seines Jahres an den Kinokassen.
      • (geb. 1968) am

        Anime alles schrott ich mag das nicht

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