„Star Trek: Discovery“: Blitzverlängerung für vierte Staffel

    Drehstart zu neuen Folgen bereits im November

    Glenn Riedmeier – 17.10.2020, 11:20 Uhr

    „Star Trek: Discovery“: Book (David Ajala) und Burnham (Sonequa Martin-Green)

    Das ging schnell: Keine 48 Stunden, nachdem die erste Folge der dritten Staffel von „Star Trek: Discovery“ veröffentlicht wurde, gab es grünes Licht für die Verlängerung. Der US-Streamingdienst CBS All Access verkündete, dass die Produktion an der vierten Staffel bereits am 2. November beginnen soll. Wie üblich gibt es keine Informationen über die Abrufzahlen, doch die rasche Verlängerung spricht dafür, dass der Streamingdienst damit höchst zufrieden ist.

    Erhalten bleiben in der vierten Staffel Alex Kurtzman und Michelle Paradise als Co-Showrunner – gerade angesichts der Entwicklung hinter den Kulissen in den vergangenen Jahren keine Selbstverständlichkeit bei „Star Trek: Discovery“. Angaben darüber, wann die vierte Staffel voraussichtlich erscheinen soll, wurden noch nicht gemacht. Doch ohnehin dürfen sich die Fans jetzt erst mal noch über zwölf weitere neue Folgen aus der dritten Staffel freuen, die im wöchentlichen Rhythmus hierzulande bei Netflix veröffentlicht werden.

    Die dritte Staffel von „Star Trek: Discovery“ stellt eine Art Neustart dar. Im Finale der zweiten Staffel hatte sich die U.S.S. Discovery dem Zugriff der Mächte der Gegenwart entzogen und war 930 Jahre in die Zukunft gesprungen – ins Jahr 3188. Mit diesem Zeitsprung scheint die Serie einigen Ballast über Bord geworfen zu haben, den die ersten beiden Staffeln durch ihre Identität als Prequels zu „Raumschiff Enterprise“ hatten. Insbesondere ließ der Fortschritt in der Trick- und Maskentechnik das „Vorher“ aus dem Prequel besser aussehen als das „Nachher“, das in der Serie aus den 1960er-Jahren gezeigt wurde. Dadurch, dass die neue Staffel in der Zukunft spielt, kann sich die Tricktechnik bei der Darstellung der neuen „zeitgemäßen Technik“ nun so richtig austoben.

    Bernd Krannich hat für fernsehserien.de ein ausführliches Review zum Auftakt der dritten Staffel verfasst: „Star Trek: Discovery“: Staffel drei wagt vielversprechenden Neubeginn

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1987) am melden

      Zum Glück gab es mit PICARD eine Antwort für den alten, weißen Mann.
      Discovery ist mir zu LGBT, divers und gender. Da wird der Weltraum nur als Hintergrund für Erwachsenenpädagogik genommen.
      Nö. Nach der ersten Folge ist auch bei dieser Staffel für mich Schluss.
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      • am melden

        Mir scheint, dass der "Neubeginn" einfach nur schön geredet wird. Zwei gealterte Teens, die Mama und Papa verloren haben, gähn, macht mich das müde. Für mich hat sich Discovery erledigt.
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