Neu bei ProSiebenSat.1: „A Million Little Things“, „Prodigal Son“ und mehr

    Senderkette gewährt Ausblick auf 2020

    Bernd Krannich – 12.12.2019, 18:30 Uhr

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    Neue Serien bei ProSiebenSat.1

    Zum Jahreswechsel hat die ProSiebenSat.1 Gruppe für ihre Sender einen kleinen Programmausblick für das Jahr 2020 veröffentlicht. Dabei wurden auch einige Serienneustarts für das Jahr angekündigt.

    Während die ProSiebenSat.1-Gruppe durch ihre Paketverträge mit 20th Century Fox TV, Disney-ABC Domestic Television, Warner Bros. Television Distribution und CBS Studios International theoretischen Zugriff auf die meisten neuen US-Serien der Broadcast-Networks haben dürfte, ist anzumerken, dass in den USA die neue Season noch relativ jung ist und daher noch nicht klar ist, welche der neuen Serien sich wirklich durchsetzen können.

    SAT.1

    In der ProSiebenSat.1-Gruppe ist Sat.1 schon immer der Sender für die Auswertung amerikanischer Krimiserien gewesen. Das wird auch 2020 so bleiben. Angekündigt sind hier das „FBI: Special Crime Unit“-Spin-Off „FBI: Most Wanted“ und der erfolgreiche Neustart „Prodigal Son“ um den Sohn eines Serienkillers, der als Profiler arbeitet. Zudem soll im ersten Halbjahr auch die finale Staffel von „Criminal Minds“ gezeigt werden.

    FBI: Most Wanted

    Das Spin-Off zu „FBI“ wird auch in den USA erst 2020 starten – am 7. Januar, um genau zu sein – weswegen sich die Informationen noch im überschaubaren Rahmen bewegen und im Wesentlichen auf der Testepisode beruhen, die im Rahmen der Mutterserie ausgestrahlt wurde.

    Im Zentrum der Serie steht ein FBI-Team, das von Jess LaCroix (Julian McMahon, „Charmed – Zauberhafte Hexen“) geleitet wird und sich um die Verfolgung derjenigen Verbrecher kümmert, die vom FBI als die gefährlichsten eingeschätzt werden und daher auf der Most Wanted-Liste stehen.

    Weitere Rollen haben die mittlerweile auch in „FBI“ präsente Alana de la Garza sowie Keisha Castle-Hughes, Kellan Lutz, Roxy Sternberg und Nathaniel Arcand.

    Bild: FOX

    Prodigal Son

    Die Serie „Prodigal Son“ verbindet einen besessenen Ermittler mit einer umgreifenden Mystery-Story. Im Zentrum steht Tom Payne („The Walking Dead“) als Profiler Malcolm Bright. Gerade hat er seinen Job beim FBI verloren, als sein alter Ausbilder Gil Arroyo (Lou Diamond Phillips) auf ihn zukommt, um seine Mithilfe bei einem Fall für die Polizei von Los Angeles zu suchen. Schnell erkennt Malcolm, warum er angesprochen wurde: Der aktuelle Mord hat verblüffende Parallelen zu den Taten des Serienkillers The Surgeon – und als der wurde einst Malcolms Vater geschnappt und inhaftiert. Ein Ereignis, das für den damals noch jungen Malcolm auf mehr als eine Art prägend war. Noch heute leidet er unter chronischer Schlaflosigkeit, Night Terrors und unerklärlichen Erinnerungsfetzen über die Zeit vor der Festnahme seines Vaters. Daneben hat er die Beschäftigung mit Serienkillern eben auch zum Beruf gemacht – und geht diesem mit teils obsessivem Engagement nach, wobei er auch zu Drogen greift, wenn er es für nötig hält.

    Durch den neuen Fall nimmt Malcolm nach Jahren wieder Kontakt zu seinem in einer Psychatrie weggesperrten Vater Martin Whitly (Michael Sheen) auf, der mit seinem Sohn Psychospielchen startet, die einem Raymond Reddington aus „The Blacklist“ würdig wären. Neben den wöchentlichen Mordfällen steht die Familiendynamik zwischen Vater und Sohn, aber auch mit Malcolms Mutter (Bellamy Young, „Scandal“) und seiner Schwester (Halston Sage, „The Orville“) im Zentrum. Daneben hat zwar Chef Arroyo eine besondere Beziehung zu Malcolm – mit den anderen Cops muss der Exzentriker allerdings noch warm werden. Getragen von großartigen Hauptdarstellern konnte sich „Prodigal Son“ in den USA frühzeitig durchsetzen und die Aufstockung auf 22 Folgen einheimsen.

    Daneben hat Sat.1 noch seine Eigenproduktion „Die Läusemutter“ (fernsehserien.de berichtete) im Angebot – die Adaption der niederländischen Erfolgsserie soll im Frühjahr 2020 ausgestrahlt werden.

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