Die Gewinner der 64. Verleihung der Emmy Awards

    „Homeland“ und „Modern Family“ gewinnen, „Mad Men“ geht leer aus – Die weiteren Nominierten:

    24.09.2012, 08:47 Uhr

    In Los Angeles wurden am 23.09.2012 zum 64. Mal die Primetime Emmy Awards vergeben. Präsentiert wurden Gewinner in insgesamt 26 Kategorien. Mit jeweils vier Preisen konnten der Verschwörungsthriller „Homeland“, die Comedy „Modern Family“ sowie der für den Pay-TV-Sender HBO produzierte TV-Film „Game Change“ überzeugen.

    Bereits im ersten Jahr konnte „Homeland“ den Preis als ‚Beste Dramaserie‘ gewinnen und setzte sich dabei gegen hochkarätige Konkurrenz wie „Mad Men“ und „Breaking Bad“ durch. Auch die beiden Hauptdarsteller Damian Lewis und Claire Danes holten sich in ihren jeweiligen Kategorien einen goldenen Engel ab. Zudem ging der Preis für das ‚Beste Drehbuch‘ an den Newcomer.

    Während die Verleihung der Preise im Bereich ‚Drama‘ mit einer Überraschung endete, ist „Modern Family“ wie in den Jahren zuvor als ‚Beste Comedyserie‘ geehrt worden. Zudem gab es für Julie Bowen und Eric Stonestreet die Auszeichnungen als ‚Beste Nebendarstellerin‘ beziehungsweise ‚Bester Nebendarsteller‘. Überraschend war da schon eher, dass Jon Cryer mit seiner Rolle als Alan Harper in „Two and a Half Men“ als ‚Bester Hauptdarsteller in einer Comedyserie‘ geehrt wurde. Gewinnerin in der Kategorie ‚Beste Hauptdarstellerin‘ ist Julia Louis-Dreyfus mit ihrer Rolle der amerikanischen Vizepräsidentin in „Veep“.

    Im Bereich „Beste Mini-Serie oder Bester TV-Film“ gewann mit „Game Change“ ein Drama, das den Wahlkampf der Republikaner im Jahr 2008 porträtiert. Julianne Moore konnte als Vizepräsidentschaft-Kandidatin Sarah Palin die Juroren überzeugen und gewann den Preis in der Kategorie ‚Beste Hauptdarstellerin‘. Zudem gab es Auszeichnungen in den Bereichen ‚Beste Regie‘ und ‚Bestes Drehbuch‘. Kevin Costner gewann in der Kategorie ‚Bester Hauptdarsteller‘ für seine Rolle in der dreiteiligen Miniserie „Hatfields & McCoys“. Jessica Lange ist für ihren Part als Constance Langdon in „American Horror Story“ als ‚Beste Nebendarstellerin‘ geehrt worden.

    Enttäuschend verlief der Abend für das im Vorfeld hochgehandelte Ensemble von „Breaking Bad“, nur ein Preis in der Kategorie ‚Bester Nebendarsteller‘ (Aaron Paul) sprang am Ende für die vierte Staffel des Drogendramas heraus. Auch die Macher von „Mad Men“ konnten diesmal nicht jubeln. Immerhin 17 Mal wurde die AMC-Serie nominiert, kein einziger Preis stand am Ende zu Buche.

    weitere Meldungen

    weitere Meldungen

    weitere Meldungen

    weitere Meldungen