40 Jahre „Wetten, dass..?“: Entfacht Thomas Gottschalk wieder das TV-Lagerfeuer?

    Rückblick zum Comeback des Showklassikers

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 05.11.2021, 12:01 Uhr

    • Seite

    „Wetten, dass..?“ als generationenverbindendes TV-Event

    „Wetten, dass..?“ mit Thomas Gottschalk am 8. Oktober 1988 in Linz ZDF/​Barbara Oloffs

    Viele Generationen verbinden mit „Wetten, dass..?“ wohlige Samstagabende gemeinsam mit der ganzen Familie vor dem Fernseher. Wenn Thomas Gottschalk mit einem seiner ausgefallenen bunten Outfits durch die Showtür kam und mit ausladenden Gesten Deutschland, Österreich und die Schweiz begrüße, fühlte man sich direkt geborgen. „Wetten, dass..?“ war zwar eine Idee von Frank Elstner, doch Thomas Gottschalk perfektionierte die Show zu einem Event, das sechs Mal pro Jahr über viele Jahrzehnte hinweg ein Garant für Reichweiten im zweistelligen Millionenbereich war. Die Mischung aus beeindruckenden Wetten und gemütlicher Plauderei mit den größten nationalen und internationalen Stars vor einer Schale Gummibärchen stimmte einfach. Gottschalk beherrschte wie kein Zweiter die Kunst, diese bombastische Show wie ein Kinderspiel aussehen zu lassen und im Laissez-faire-Stil mit Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, Late-Night-Talker Harald Schmidt, Sänger-Legende Peter Kraus, Regisseur Helmut Dietl, Schauspielerin Veronica Ferres und Model Heidi Klum auf einer gemeinsamen Couch zu quatschen, während auf der Musikbühne Whitney Houston, Bryan Adams, Melanie C und Modern Talking auftraten – exakt so sah die Besetzung der Ausgabe vom 20. Februar 1999 aus.

    Häufig wurde der Vorwurf geäußert, die Prominenten würden hauptsächlich in die Sendung kommen, um Werbung für ihr jeweils aktuelles Projekt zu machen. Das ist sicherlich richtig, aber weder überraschend noch verwerflich – schließlich tat es dem Unterhaltungsfaktor keinen Abbruch. Im Zeitalter vor YouTube und Instagram gab es kaum andere Gelegenheiten, die Stars aus Hollywood live auf dem deutschen Fernsehbildschirm zu erleben. Am häufigsten war übrigens Schauspielerin Iris Berben mit insgesamt elf Auftritten zu Gast, gefolgt von Til Schweiger, Michael „Bully“ Herbig und Otto Waalkes mit jeweils neun Auftritten. Pro Show gab es auch mehrere Musikacts – hier hält Peter Maffay mit 17 Auftritten den Rekord, Udo Jürgens sang 15 mal, Herbert Grönemeyer 14 mal.

    „Wetten, dass..?“ war das, was man ein TV-Lagerfeuer nannte. In den 1990er Jahren waren im Schnitt zwischen 16 und 18 Millionen Zuschauer dabei – die Marktanteile betrugen zwischen 40 und 55 Prozent. Zu den erfolgreichsten Ausgaben zählen die vom November 1995 mit 17,86 Millionen und die vom März 1999 mit 15,79 Millionen, in denen Superstar Michael Jackson zu Gast war.

    Das Herzstück der Show: Die Wetten

    Legendäre Wetten haben sich ins kollektive Gedächtnis gebrannt – seien es die Brustmuskelzucker, der LKW auf Biergläsern, der Mann, der „O sole mio“ sang, während ein Auto über seinen Bauch fuhr, oder der Baggerfahrer, der mit seinem Gefährt einen 15 Meter hohen Turm hinaufkletterte.

    Berühmt-berüchtigt ist die sogenannte Buntstift-Wette: Unter einem Pseudonym schleuste sich Bernd Fritz, Redakteur des Satiremagazins Titanic, in die Sendung vom 3. September 1988 ein. Er behauptete, mit verbundenen Augen die Farbe von Buntstiften am Geschmack erkennen zu können. Nachdem er die Wette gewonnen hatte, gestand er den Schwindel noch in der Sendung – jedoch ohne den Trick zu verraten. Erst in der nächsten Ausgabe der Titanic wurde enthüllt, dass er unter dem Rand der Brille hindurchgelinst hatte.

    Der Charakter der Wetteinsätze, die die prominenten Wettpaten bei falschem Tipp abzuleisten hatten, wandelte sich im Laufe der Zeit. Anfangs stand ein gewisser Strafaspekt im Vordergrund – beispielsweise mussten ein Wettverlierer stundenlang auf öffentlichen Plätzen Spenden sammeln. In späteren Jahren beließ man es zumeist bei schnell umzusetzenden, harmlosen Späßen, die unmittelbar nach der verlorenen Wette in der Halle eingelöst wurden. Gottschalk selbst schonte sich allerdings nicht – und ließ sich nach einer verlorenen Saalwette unter anderem mal in einen überdimensionalen Senftopf versenken. Einen besonderen Wetteinsatz versprach 2003 auch Stefan Raab: Er wollte mit einem Wok eine Bobbahn hinunterfahren. Obwohl er gewann, löste er sein Versprechen ein – daraus entstand schließlich Raabs Eventshow „Wok-WM“.

    Thomas Gottschalk bei der Präsentation der Vorschläge für die Saalwette am 17. Februar 2001 in Göttingen ZDF/​Carmen Sauerbrei

    Markenzeichen war Gottschalks regelmäßiges Überziehen der Sendezeit um 20 bis 30 Minuten, so dass das „heute journal“ nicht pünktlich um 22:30 Uhr starten konnte. Gemessen an heutigen Maßstäben, in der viele Samstagabendshows regulär auf drei bis vier Stunden ausgelegt sind, kaum noch nachvollziehbar.

    Tragischer Unfall und Quoten-Niedergang unter Lanz

    Ein Schatten über „Wetten, dass..?“ legte sich schließlich am 4. Dezember 2010, als sich Wettkandidat Samuel Koch schwer verletzte und die Live-Show daraufhin abgebrochen wurde – zum ersten Mal in der damals 29-jährigen Geschichte der Sendung. Koch ist seit dem Unfall gelähmt. In der darauffolgenden Sendung im Februar 2011 gab Gottschalk bekannt, zum Ende des Jahres als „Wetten, dass..?“-Moderator abzutreten. Nach dem schweren Unfall könne er nicht weitermachen wie bisher.

    Der Lanz, der kann’s… eher nicht. ZDF/​Sascha Baumann

    Insgesamt moderierte Thomas Gottschalk 151 mal die Sendung, die als „größte Fernsehshow Europas“ galt. Satte 14,73 Millionen Zuschauer sahen Gottschalks letzte Ausgabe. Sein Nachfolger wurde ZDF-Talker Markus Lanz, der jedoch insgesamt nur 16 Ausgaben moderierte – von Oktober 2012 bis Ende 2014. Nach schlechten Kritiken und kontinuierlich sinkenden Einschaltquoten lief am 13. Dezember 2014 die vorerst letzte Ausgabe (das völlig misslungene Böhmermann-Intermezzo bewusst ignorierend).

    Natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, dass „Wetten, dass..?“ unter Markus Lanz an Qualität eingebüßt hat, was allerdings zum großen Teil auch auf falsche redaktionelle Entscheidungen zurückzuführen ist. Als Stichworte seien hier nur Cindy aus Marzahn, Katzenmütze und Lanz-Challenge genannt. Oder wie Gottschalk das Aus der Show damals treffend kommentierte: Dann hätte ich das Ding auch gleich selbst an die Wand fahren können.

    Doch auch Gottschalk musste sich während seiner „Wetten, dass..?“-Hochphase ständig mit Kritikern auseinandersetzen, die nur selten zufriedenzustellen waren. Pünktlich am Sonntagmorgen waren die traditionellen Verrisse der Journaille zu lesen, die oft schon vor der Ausstrahlung ihre Messer gewetzt hatten.

    In den Jahren nach der Einstellung versuchte das ZDF vergeblich, mit Steven Gätjen oder Johannes B. Kerner als Moderatoren neue Show-Highlights aufzubauen. Es ist dem Sender jedoch nie gelungen, ein neues TV-Lagerfeuer zu entfachen. Markus Lanz beschränkte sich nach der Erfahrung bei „Wetten, dass..?“ wieder auf seine abendliche Talkshow, wo er vor allem in den letzten Jahren zur Höchstform aufgelaufen ist. Von weiteren Einsätzen als Unterhaltungsshow-Moderator nahm er klugerweise Abstand.

    Angesichts der gestiegenen Konkurrenz durch das mediale Überangebot mit immer mehr Streamingdiensten und Sendern ist es ein immer schwierigeres Unterfangen geworden, die gesamte Familie gemeinsam vor dem Fernseher zu versammeln. „Wetten, dass..?“ hat sich stets um den Spagat bemüht, sowohl die älteren Zuschauer als auch den Nachwuchs anzusprechen – von der Oma bis zum Enkel. Doch angesichts der zunehmenden Fragmentierung des TV-Marktes gelingt dies immer seltener. Möglich ist es allerdings auch heute noch, wie ProSieben seit 2019 mit „The Masked Singer“ beweist, dem größten Erfolg in der Geschichte des Senders.

    Einmalige Geburtstagsshow oder Beginn einer neuen Ära?

    ZDF/​Tobias Schult

    Am 6. November 2021 steigt nun die große Show zum 40. Geburtstag von „Wetten, dass..?“. Man darf gespannt sein, ob es Gottschalk erneut gelingt, das TV-Lagerfeuer für Alt und und Jung zu entfachen. Die Gästeliste kann sich jedenfalls sehen lassen: Passend zur Veröffentlichung des neuen Albums schaut zumindest die männliche Hälfte der wiedervereinten schwedischen Band ABBABjörn Ulvaeus und Benny Andersson – in der Messehalle in Nürnberg vorbei. Deutschlands Superstar Helene Fischer soll ebenfalls einen spektakulären Auftritt mit einem Song aus ihrem aktuellen Nummer-1-Album absolvieren. Mit Rocklegende Udo Lindenberg und seinem Panikorchester, dem Entertainer-Duo Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, Sänger Giovanni Zarrella sowie den Schauspielern Heino Ferch und Svenja Jung sind weitere große Namen an Bord. Auch ein bisschen Disney-Flair darf nicht fehlen: Das Ensemble des Musicals zum Filmhit „Die Eiskönigin“ gibt bei „Wetten, dass..?“ eine Kostprobe. Zudem soll es weitere Überraschungsgäste geben.

    Michelle Hunziker wird wie schon zwischen 2009 und 2011 als Co-Moderatorin an der Seite von Thomas Gottschalk fungieren. Die Social-Media-Stars Lisa und Lena werden außerdem exklusive Backstage-Einblicke geben und die Show live und digital begleiten. Nicht fehlen dürfen natürlich die Wetten: Das ZDF verspricht skurrile Wettideen, große Maschinen und clevere Kinder. Mit dabei ist – natürlich – auch eine Baggerwette, darüber hinaus stehen ein Dartspieler, ein Parson Russell Terrier und mehrere Feuerwehrleute im Fokus. Letztgenannte treten in einer „spritzigen“ Außenwette gegen einen „vermeintlich unbezwingbaren Gegner aus Österreich“ an. Wie früher stellt sich am Ende der Show dann die alles entscheidende Frage: Wer wird Wettkönig? Und am nächsten Morgen wird sich herausstellen: Ist „Wetten, dass..?“ wieder Quotenkönig?

    Anlässlich des Jubiläums hat das ZDF fünf knapp halbstündige Highlight-Zusammenschnitte aus der Geschichte von „Wetten, dass..?“ in die Mediathek gestellt.

    zurück

    Über den Autor

    Glenn Riedmeier ist Jahrgang ’85 und gehört zu der Generation, die in ihrer Kindheit am Wochenende früh aufgestanden ist, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. „Bim Bam Bino“, „Vampy“ und der „Li-La-Launebär“ waren ständige Begleiter zwischen den „Schlümpfen“, „Familie Feuerstein“ und „Bugs Bunny“. Die Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben, zusätzlich begeistert er sich für Gameshows wie z.B. „Ruck Zuck“ oder „Kaum zu glauben!“. Auch für Realityshows wie den Klassiker „Big Brother“ hat er eine Ader, doch am meisten schlägt sein Herz für Comedyformate wie „Die Harald Schmidt Show“ und „PussyTerror TV“, hält diesbezüglich aber auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den Vereinigten Staaten offen. Im Serienbereich begeistern ihn Sitcomklassiker wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „Roseanne“, aber auch schräge Mysteryserien wie „Twin Peaks“ und „Orphan Black“. Seit Anfang 2013 ist er bei fernsehserien.de vorrangig für den nationalen Bereich zuständig und schreibt News und TV-Kritiken, führt Interviews und veröffentlicht Specials.

    Lieblingsserien: Twin Peaks, Roseanne, Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Ich fand die Show sehr schön und unterhaltsam. Nicht nur wegen des Nostalgiefaktors – sondern auch deshalb, weil ich schon fast vergessen hatte, wie toll es ist, wenn etwas nicht zu 100% durchgescriptet ist, sondern mitunter auch für Überraschungen gut. Ja, so war das doch immer mit diesen Live-Shows, fast schon vergessen!
      • am via tvforen.de

        ...wow..wortgewaltig, geschliffen-bissig und zu 99% zutreffend, harry27...! (bis auf diese "aus Hamburg stammende (?)" (und dennoch kein Wort Deutsch sprechende?!) Zoe W.: noch einen cm näher und sie hätte das Mikrofon am Zäpfchen gehabt, und genauso hat's auch geklungen...). !

        Ja, ein wehmütig anmutendes Ritual, in der Tat...aus einer anderen Zeit, die's mal gab..."Gut war´s". Ja. War's.
        • (geb. 1964) am

          Es wäre schön, wenn "Wetten dass..." als ständiges Event zurückkehren würde. Die traditionellen Samstagabendshows sind derzeit ja vollständig ausgestorben.

          Damals, als Gottschalk nicht mehr weitermachen wollte, hat Hensler (der Koch) in seiner Sendung aus Spaß gemeint, er würde der Nachfolger. Dem würde ich es mit seiner Art sogar zutrauen. Gottschalks Nachfolger war einfach der Falsche für diese Art Sendung.
          • (geb. 1984) am

            Leider ohne mich. Joko und Klaas kann ich nicht auch noch bei Wetten, dass...?! ertragen..
            • am

              Also ich freue mich wahnsinnig dass Wetten das wieder da ist und ich hoffe, dass die Einschaltquoten so hoch sind dass Gottschalk weitermacht, der ganze Unsinn der heutzutage im TV läuft brauch doch niemand das ist Kult und das ist ein Zusammenhalt der Sendung eine Familiensendung für alle und nicht für Oma und Opa nur wie das einige hier geschrieben haben Quatsch ich bin mit Thomas großgeworden und mit Frank und ich hoffe das es einschlägt und das ist ein super Abend wird ich habe schon so lange darauf gewartet damals ist Thomas gegangen aus bestimmte Gründe, und Es hat bestimmt nichts mit seinem verlorenen Haus zu tun er hat Geld genug er will einfach ein Familienabend für alle machen wie immer und ich hoffe er überzieht 1 Stunde danke Thomas
              • am

                ich guck auf jeden Fall, freu mich drauf! Was es heute als sogenannte Shows gibt und gezeigt wird grenzt z.T. schon an Körperverletzung…. Bei der Helene-Trulla wird der Ton ausgemacht….diese Selbstdarstellerin braucht niemand.
                • am

                  Also ich schau auf alle Fälle mal rein. Nostalgie pur und man mag sagen, was man will, Gottschalk macht seine Sachen immer noch gut und in seinem Alter ist er auch nicht der Einzige im TV der noch Present ist.
                  • am

                    Auf diese Pleitje-Rentner auf der Bank ähh Couch kann ich absolut verzichten. Die haben ihre beste und tollste Zeit allesamt hinter sich, und die war schön. Aber hier geht es nur darum sich unsere Gebühren in die Taschen zu stopfen um ihren Lebensstandard zu halten. Na Herr Gottschalk, wo sind den die ganzen Mio´s wo die Deutsche Post AG ihnen und ihrem Bruder in den Rachen stopfte für die dumpfe Aktienwerberei geblieben? Im Safe in der Villa mitverbrannt? Eher doch beim Anlagenberater.
                    • am via tvforen.de

                      Also bei den Gästen, Udo Lindenberg, Björn Ulvaeus und Benny Andersson sollen kommen, da kann ja nicht einmal Helene Fischer abschrecken. Wie soll da die Quote einstellig ausfallen, das ist doch praktisch unmöglich!
                      • am via tvforen.de

                        Ich weiß nicht recht, irgendwie kam es mir vor wie ein weihnachtliches Treffen der Verwandtschaft. Schon schön, dass alle zusammenkommen und schön, dass es sowas mal wieder gibt und auch zum Abschied die Hoffnung/Befürchtung/glatte Lüge, dass "bald mal wieder alle zusammenkommen".

                        So kam mir auch "Wetten, dass...?" vor. Der tüddelige Onkel, der versucht zu unterhalten (Gottschalk), aber irgendwie ständig Hilfe braucht und sich total in seinen Geschichten und Beiträgen verheddert. Michelle Hunziker als Pflegerin, die dabei sein muss und sich ständig in den Mittelpunkt drängen will. Die hat mich genervt. Das ständige Reingequassel, obwohl sie eigentlich nichts Essentielles zu sagen hat. Besonders als mit dem Schleimbatzen Giovanni Zarella unbedingt italienisch reden musste. Wie die Tante die im VHS Kurs oder von einem Fernkurs ein paar Brocken aufgeschnappt hat und unbedingt jedem, der es halbwegs versteht damit zutexten muss. Hätte nur noch gefehlt, dass einer aus dem letzten Italienurlaub ein Brocken raushaut.

                        Joko und Klaas, die naseweisen Cousins. Wissen alles und können alles besser und "stehen über den Dingen" und sind so cool und unantastbar. Wie Teflon und Chrom. Finde die beiden Nasen zum Kotzen. Sowas arrogantes und wichtigtuerisches.

                        Besonders als die Betroffenheits-Schiene gefahren sind, das fand ich total überzogen und unglaubwürdig. Es ist eine lustige Show, Samstagabend Unterhaltung und nicht "Das Wort zum Sonntag" und ich kann es einfach nicht leiden, dass sobald gelacht wird oder die Stimmung gelöster und heiterer wird irgendjemand ein "brandheißes Eisen" anpacken muss und politisieren muss oder pseudomoralische Ergüsse raushaut.

                        Oder betroffen auf den Tisch blickt und murmelt: "Ja, das ist schlimm." Oder noch besser das Losbrüllen: "Es muss was getan werden, es muss sich was ändern!" Jawohl, jetzt auf der Stelle retten wir die Welt! Genau, los geht ´s. Jeder kennt den Plan und jeder weiß, was er zu tun hat. Auf geht´s! Schnell die Welt retten und zum Nachtisch respektive Kaffee sind wir alle wieder da. Genau! Oder "listig" blinzeln und vielsagend lächeln und dann erklären, dass man weiß, "was sonst keiner weiß", da man die Leute kennt, "die am Hebel sitzen" und "wissen, wo es langgeht" und natürlich "aus vertraulichen/gut unterrichteten Quellen" weiß und dann noch schnell Name Dropping und paar Begriffe hinterherschieben.

                        Oder ganz wichtigtuerisch erklären, dass man "nichts sagen darf" oder "sagen will". Jaha, der Sparkassenrat aus der Kleinstadt Richtung Grenze zu Tschechien und der Bankkaufmann von Kraut- und Rübenbank (Raiffeisenbank) im Bayerischen Wald, das sind schon ausgefuchste Jungs, denen macht keiner was vor. Diese gewieften Schlitzohre, die wissen mehr als die Regierung. Vor allem wissen sie es vorher schon. Die wissen auch wie es mit Corona und der deutschen Sozialpolitik und der Regierungsbildung weitergeht. Mein Lieber, die wissen wo der Hase langläuft. Aber sie behalten es schön für sich, sonst wüssten es alle und es gäbe Panik.

                        Heino Ferch, jaa, das ist der Onkel, den man öfter mal sieht. Jaa, genau... Der, der war da und da mit dabei... Hüstel. Jaa, schön, dass er da ist. Ist schon interessant. Ach ja, der erzählt ewig lang von seiner tollen Arbeit beim super Arbeitgeber ZDF. Jaja, voll interessant.

                        Ach, seine Kollegin hat er auch mitgebracht. Hmm, Svenja Jung. "Jaha, die wird mal eine ganz, ganz Große!" Hat soviele TV Filme gemacht! Hut ab, sag ich da nur!

                        Dazu schauen die Kinder aus der Nachbarschaft oder Freunde von den Kindern schnell vorbei. Das waren diese Internet - Schwestern. Sagen artig hallo und wollen nicht stören. Ist aber nett, dass sie mal "Hallo" sagen und paar Minuten da sind. Für die jüngeren, können ja mit denen spielen oder rausgehen. Jaja, ganz lieb und reizend.

                        Ach, der talentierte Nachbarsjunge kommt auch und hüpft bisschen am Trampolin rum. Jaja, der kleine Piano. Das ist schon ein Racker! Aber echt nett und lustig.

                        Cousine Helene kommt auch! Meine Güte! Die ist reich/berühmt/hübsch! Und die bleibt die ganze Zeit! Also mit der muss jeder ein paar Sätze reden und ihr huldigen. Da ziehen die älteren Herren die Augenbrauen hoch, die Cousins in der Pubertät werden leicht rot und die Mädchen wollen sein wie sie oder hassen sie abgrundtief. Aber schön, dass sie alles so aufwertet. Also, dass sie überhaupt kommen konnte. Vor lauter Arbeit und Berühmtheit und überhaupt. Also, da, da, muss der rote Teppich raus und dass sie ja zuerst bedient und hofiert wird. Am Ende ist sie sogar 10 km mit dem Auto gefahren bzw. gefahren worden.

                        Da kann der Bruder/Neffe/Sohn/Cousin/Schwager (also ich), der 4 Stunden über 200 km mit der Bus und Bahn gefahren ist nicht mithalten. Nee, nee.

                        Aber immer nur reden/lästern/saufen und fressen langweilt. Also Musik her oder noch besser: Videos am Handy/Smartphone zeigen! Da kommmt Stimmung auf!

                        Das wäre für mich diese unsäglich Musicalnummer gewesen, grausam und unterirdisch. Ich mag Musicals, aber bitte alleine oder mit wirklichen Fans. Bitte, bitte nicht andere Leute damit belästigen.

                        Memo an meine Cousine: Keiner, wirklich keine Sau wie die Zusammenfassung der Romane von Pötzsch "Henkerstochter" hören. Keiner kennt die Schwarten und keiner will es es hören.

                        Memo an meine Tante: Die ultra-lustigen Videos der verrückten Mitarbeiterinnen von den Maltesern sind weder lustig noch originell noch angebracht. Sie sind nur laaaang, laaaangweilig, laut, knalllbunt und nervig.

                        Memo an meinen Cousin: Niemand, wirklich kein Mensch auf Erden will hören wie mega-erfolgreich du an der Mittelschule bist und was für eine steile Karriere deine Frau im Finanzamt von Ober-Unter-Brunz-Pisselbach hinlegt. Glaub mir, eine Dorschule in der Oberpfalz und ein Finanzamt in einem Kuhkaff in der Oberpfalz sind keine Karriere.

                        Memo an meine Onkels: Kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze, kein Stein packt die ellenlangen Geschichten über die "witzigen" Begebenheiten auf der Baustelle, in der BayWa, bei der Post, auf dem Bauhof und bei der Stadtverwaltung. Kein Lebewesen findet da irgendwas "lustig" oder zum gröhlen und auf dem Schenkel klopfen.

                        Memo an meine andere Tante: Wenn sie pädagogische, theologische und persönliche Fragen hat: Gerne, sehr gerne. Aber nimm Dir um Himmels Willen 3 Minuten Zeit, dass ich eine vernünftige Antwort geben kann. Siehe Gottschalk führt ein Gespräch.

                        Und: Bitte, bitte keine dressierten Kinder, die sie toll sind und so lustig. Und bitte, bitte, bitte, bitte keine "witzigen" Geschichten und vor allem keine "lustigen" Videos davon, was die Haustiere anstellen. Dass die Hunde die Sitzecke zerlegt haben, sich die Katzen gebalgt haben und die Katze die ganze Nacht außer Haus war ist nicht "atemberaubend" und ich will nicht raten, was die "lustigen" Hunde Rocky, Charly, Millow, Suki oder die Katzen Fussel, Talis, Mädchen, Lucy und Jasper angestellt haben.

                        Personen, mit denen ich gar nichts anfangen kann:

                        Diese Zoe, Zoe wer?

                        Aber: Lied gehört, danach ein Lächeln :-) Alles klar, jetzt weiß ich, wer die junge Frau ist. Oh, schon viel gehört und gut befunden. Aber irgendwie untergegangen. Schade eigentlich.

                        Die beiden Herren von ABBA, sorry. Aber ich konnte mit Björn und Benny nicht soviel anfangen. Björn kam mir sympathischer vor als Benny. Aber sonst, weiß auch nicht. Agnetha wäre mir lieber gewesen. Weiß nicht recht. ABBA höre ich gerne mal im Radio oder bei Clip Shows, aber so richtig sympathisch fand ich Anni-Frid und Benny eigentlich nie.

                        Die Feuerwehr, Go Kart Wette: Irgendwie zu hektisch, zu grell. Vor allem die Moderatoren haben mich da genervt. War wie "Ninja Warrior German", zuviel Gebrüll und zuviel Hektik und einfach zuviel.



                        Tja, was kann man positiv sagen:

                        Lindenberg war cool, wie immer. Das ist der Onkel, den jeder haben möchte. Dicke Zigarre, leicht verhaut, undeutliche Aussprache. Aber einfach das Herz am rechten Fleck und ironische Distanz :-)

                        Die Wetten mit Bagger, Dartpfeile und Landkarten, der Emil mit seiner Akrobatik und auch die Klobürsten "Erkennen Sie die Melodie" Wette waren toll :-) Es gibt auch witzige Gespräche, lustige Situationen, Sachen in denen die Welt passt.

                        Gottschalk haut Spitzen raus gegen Söder, Laschet und Kurz :-) Spielt den strengen Lehrer :-) Irrlichtert mit den Blumensträußen rum. Jawohl, das passt. das ist lustig :-) Das gefällt mir :-) Gottschalk nimmt sich selbst auf die Schippe. Prima, gehört dazu. Ja, das ist doch was :-)

                        Frank Elstner schaut vorbei. Dröge wie immer. Aber ganz elder Staatsmann, der Onkel mit über 90 Jahren, der kurz vorbeischaut. Für jeden ein gutes Wort hat und einfach souverän und freundlich wirkt. Das gefällt mir auch :-)

                        Trotz allem: Ja, verdammt, Helene kann singen und unterhalten. Sie ist sympathisch, trotz allem und trotz allem mag ich sie :-) Wahrscheinlich schimpfe ich darum über sie, dass es keiner merkt :-) Warum läuft auch sonst ihre CD mit Weihnachtsliedern ab Ende November bei mir? :-)

                        Das Fazit: Es war mal wieder schön. Aber die große Zeit ist vorbei. Es wirkt einfach nur noch halbherzig, man macht das Ritual mit. Aber es wirkt wie aufgewärmtes Essen und Wiederholungen vom Vortag. Richtig überzeugend ist es nicht. Vielleicht nächstes Jahr wieder, als Pflichtübung und aus Nostalgie. Aber nicht mit vollem Herzen. Nicht mit Freude und nicht mit Begeisterung. Einfach Pflicht.

                        Und dabei aber auch die Wehmut, dass es langsam vorbei ist und eigentlich das Ganze nur aufgewärmt ist und es gut war. "Gut war ´s." Das war immer das Schlusswort eines Freundes von mir nach geselliger Runde.

                        Und einmal sagte er es mit Tränen in den Augen "Gut war´s". Und es war gut. Getroffen haben wir uns einige Jahre später nochmal alle. Auf seiner Beerdigung. "Gut war´s".
                      • am via tvforen.de

                        Ich habe es nicht gesehen, aber nach diesem Text muss ich es mir wohl doch noch ansehen. Stehe wohl voll auf dem Schlauch, da ich das meiste aus dem Text nicht verstehe (vor allem die Memos) . Aber dafür muss man wohl die Sendung gesehen haben :-)
                      • am via tvforen.de

                        Wikki schrieb:
                        -------------------------------------------------------
                        > Ich habe es nicht gesehen, aber nach diesem Text
                        > muss ich es mir wohl doch noch ansehen. Stehe wohl
                        > voll auf dem Schlauch, da ich das meiste aus dem
                        > Text nicht verstehe (vor allem die Memos) . Aber
                        > dafür muss man wohl die Sendung gesehen haben :-)

                        Ich habe die Show gesehen, habe aber den Text von harry27 auch nicht ganz verstanden. Und das liegt nicht nur an der Rechtschreibung, an der harry27 noch etwas feilen sollte, bevor er uns den Text ebenso ausführlich erklärt, wie er ihn verfasst hat.
                      • am via tvforen.de

                        @harry27 @Plumpaquatsch
                        Wortgewaltig, geschliffen.....

                        Da sieht man wie die Ansichten verschieden sind.

                        Ihr fandet Wetten dass..... nicht gut. OK, kein Problem.

                        Ich finde den Roman von Harry27 "nicht gut". Unverständlich, fehlerhaft....Auch kein Problem.

                        Trotzdem schon fragwürdig, wie einem eine Fernsehsendung so einen Roman wert sein kann.
                        Aber auch das ist eigentlich egal und "sein" Problem.

                        Die Sendung und Gottschalk wollten unterhalten. Und das haben sie bei Vielen geschafft.

                        Und deshalb ein "Gut war's" von mir. (gerne mit Fortsetzungen)
                      • am via tvforen.de

                        Alles kein Problem :-) Vollkommen in Ordnung. Finde es immer toll, wenn ich angesprochen werde und man sich mit mir unterhält im Forum. Gefällt mir immer.

                        Nur meine Rechtschreibung bzw. meine Tippfertigkeiten muss ich verbessern und sorgfältiger Korrekturlesen. Bei mir überschlagen sich die Gedanken oft und die Finger kommen nicht mehr mit. Dafür brauche ich oft auch ewig für meine Texte. Hier nicht.

                        Der "Roman" wurde in verschiedenen Teilen in verschiedenen Foren gepostet. Aber nur hier komplett. Der Gedanke war einfach "Wetten, dass...?" mit einem Familientreffen gleichzusetzen und dabei auf einzelne Personen in meinem Umfeld einzugehen. So entstand das "Epos" :-)

                        Sagen wir so, für mich ist die Auseinandersetzung mit einer Sendung bzw. einem Film genauso unterhaltsam wie das Anschauen selbst :-) Oder nach Buchlektüre das Verfassen von Rezensionen und Besprechungen.

                        Das ist so ein Hobby von mir. Ich bin derjenige, der im Verein usw. immer den Papierkram macht und korrigiert. Aber niemals etwas Praktisches macht ;-)

                        Aber sonst bin ich ganz normal und man kann durchaus mit mir auskommen :-)
                      • am via tvforen.de

                        Mir hat dein Stimmungsbild gut gefallen, ich habe die Sendung auch so empfunden. Ein nostalgischer Einblick, gut, aber das reicht auch.
                      • am via tvforen.de

                        Bis auf den Einwurf mit "Ist keine Karriere" (kann schnell von oben herab wirken, auch wenn es nicht so gemeint ist) fand ich es auch nicht verkehrt. Solche Berichte wirken natürlich schnell mal sehr einseitig von wegen "Ich bin der einzig Normale und nicht Nervige), aber wer schreibt schon von sich und seinen 99.999 Macken :-)
                      • am via tvforen.de

                        :-) Bitte, ich habe die Macken und Skurrilität gepachtet :-) Man nennt mich nicht umsonst manchmal "Mr. Monk" :-)

                        Ich bin alles nur nicht "normal" und klar bin ich "nervig" und anstrengend :-) Was glaubt ihr, wenn ich moderieren würde. Das wäre ein stundenlanger Monolog, durchbrochen von haltloser Euphorie. Vielleicht wie Brick bei "The Middle" :-)

                        Böse ist von mir wirklich nichts gemeint :-) Das sind die üblichen Sticheleien und ich fand es einfach spannend und lustig die große Familienunterhaltung im TV auf ein Familientreffen umzumünzen.

                        Ich bin einfach ein Exzentriker ;-) Will aber dabei niemanden wehtun. Das ist mir das Wichtigste.
                      • am via tvforen.de

                        Schreibst du Bücher?

                        Wetten dass.. ? war Ok & 4 Folgen im Jahr vertretbar.
                        Tommy wird auch nicht mehr jünger, wer könnte es machen?
                      • am via tvforen.de

                        Bücher nicht direkt, aber Kurzgeschichten und ich bin in mehreren Vereinen (Historische und Volkskundliche Vereine) und schreibe da Aufsätze oder mache Aufstellungen/Listen oder ich korrigiere Berichte :-) Muss aber auch sagen, dass man aus einem Bericht von mir oftmals 2 macht. Finde ich aber dann auch gut, da habe ich mein Ergebnis verdoppelt ;-)

                        Und bisschen schreibe ich noch an einer "kleinen" Arbeit für die Uni. Möchte noch promovieren... :-)

                        Daher denke ich oft schneller, als ich tippe. Überschlägt sich bei mir gedanklich oft alles. Weil ich soviel gleichzeitig mache und soviel im Kopf habe.

                        Daher waren/ist beim mir alles mündliche so berühmt-berüchtigt :-) "Ihre Hausarbeiten und schriftlichen Prüfungen sind Welten im Vergleich zu den Referaten und mündlichen Prüfungen" sagte ein Dozent :-) Und "Sie mündlich zu prüfen ist ein Alptraum.", aber er schmunzelte dabei.
                      • am via tvforen.de

                        "Keine Karriere" das bezog sich auf den Gedanken, wer auf der Couch Platz nehmen sollte. Wer wirklich ein "Star" ist und wer wirklich was mitzuteilen hat. Wen man wirklich sehen will.

                        Kann man Helene Fischer, Heino Ferch, Svenja Jung wirklich als Stars bezeichnen?

                        Wie viel mehr ist ein "internationaler" Star im Vergleich zu einem europäischen oder deutschen Star "wert"?

                        Ab wann macht man sich derart rar, dass man kein Star mehr ist, weil man gar nicht mehr wahrgenommen wird?

                        Ganz spannend: Wie unnahbar darf ein Star werden, bis er untergeht?

                        Da die Meinungen sehr weit auseinander. Macht solche Diskussionen aber auch ungeheuer spannend und anregend.
                      • am via tvforen.de

                        Die Frage ist, wie man Star definiert. Ist eine Kylie Minogue ein Star, weil sie Allüren hat und während ihrer Krebsbehandlung in Deutschland einen Bereich des Krankenhauses hat "evakuieren" lassen, damit niemand stören kann?

                        Muss man international bekannt sein?

                        Muss man jedes Detail des Lebens seiner Kinder der Öffentlichkeit preisgeben? Warum werden Hollywoodstars eigentlich gefühlt nur mit Einkaufstüten fotografiert?

                        Ich habe generell mit dem Begriff "Star" Probleme. Er klingt für mich nach Übertreibung, Allüren, Hochnäsigkeit und Regenbogenpresse.
                      • am via tvforen.de

                        Okay, guter Ansatz. Dann wäre "Promi" vielleicht passender.

                        Aber, wen will man wirklich in so einer großen Show sehen?

                        Die Person sollte nicht zu omnipräsent sein, interessant sein und wirklich was zu sagen haben. Also aktuell im Gespräch sein, einen großen Bekanntheitsgrad haben und auch über Unterhaltungswert verfügen.

                        Ich würde schon sagen, dass ein gewisser internationale Bekanntheit dazugehört. Würde mal sagen USA (Nordamerika), Europa und Australien. So ganz grob mal.

                        Stimmt, Shoppingtour ist als Motiv ist bei Hollywoodstars scheinbar immer beliebt :-)

                        Echt schwierig, das alles unter einem Hut zu bringen. Keine Werbetour für neuen Film/Buch/CD was auch immer, aber dennoch aktuell, bekannt und auch interessant.
                      • am via tvforen.de

                        Lass dich nicht vergraulen. Ich habe auch nicht alles verstanden, was zum Teil an fehlendem Hintergrundwissen ("Henkerstochter") lag. Zum Teil habe ich auch andere Meinungen, so wäre ein hochpeinlicher Onkel Lindenberg Grund genug für mich, Familienfeste zu boykottieren.
                        Aber so hat eben jeder eine eigene Sicht auf die Dinge und ich habe deinen Text mit Vergnügen gelesen. Danke dafür :-)
                      • am via tvforen.de

                        > Echt schwierig, das alles unter einem Hut zu
                        > bringen. Keine Werbetour für neuen Film/Buch/CD
                        > was auch immer, aber dennoch aktuell, bekannt und
                        > auch interessant.


                        Keine Werbetour? Ist unrealistisch, denn so ist der Deal. Sonst wären die vielen Stars auf der Coach schon immer unbezahlbar bzw. zumindest unwirtschaftlich für den Sender.
                      • am via tvforen.de

                        Ich fand deinen Text toll und verstehe auch, wie du es gemeint hast. So was würde ich gerne häufiger in Foren lesen.

                        Wobei ich nicht immer deiner Meinung bin, aber das muss ja auch nicht sein :-)
                      • am via tvforen.de

                        harry27 schrieb:
                        -------------------------------------------------------
                        > Michelle Hunziker als Pflegerin, die dabei sein muss und sich ständig
                        > in den Mittelpunkt drängen will. Die hat mich
                        > genervt. Das ständige Reingequassel, obwohl sie
                        > eigentlich nichts Essentielles zu sagen hat.
                        > Besonders als mit dem Schleimbatzen Giovanni
                        > Zarella unbedingt italienisch reden musste. Wie
                        > die Tante die im VHS Kurs oder von einem Fernkurs
                        > ein paar Brocken aufgeschnappt hat und unbedingt
                        > jedem, der es halbwegs versteht damit zutexten
                        > muss. Hätte nur noch gefehlt, dass einer aus dem
                        > letzten Italienurlaub ein Brocken raushaut.

                        Deine Meinung zu Michelle H bringt es schon auf den Punkt. Sie hat zu Giovanni Mozzarella so
                        etwas gesagt, dass sie am liebsten den ganzen Abend italienisch reden würde. Ja sie zeigt gerne ihre italienischen Babbelfähigkeiten und ihr strahlendes Lächeln.

                        Zu "Stars" kann ich nur so viel sagen: Bei der Konkurrenz sind das Bachelorkandidatinnen, die Nr. 10 bei GNTM oder erfolglose Ballermannsänger etc.
                        Dagegen waren die hier hochkarätige Prominenz.

                    weitere Meldungen