„Scorpion“: Free-TV-Premiere der letzten Episoden ab Oktober

Sat.1 bringt die vierte und letzte Staffel der Serie zu Ende

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 12.09.2018, 20:15 Uhr

„Scorpion“ – Bild: CBS Broadcasting, Inc. All Rights Reserved.
„Scorpion“

In den USA wurde die Serie „Scorpion“ im Mai nach vier Staffeln überraschend abgesetzt. Ab dem 1. Oktober bringt Sat.1 nun im Rahmen seines neugestalteten Serienmontags die Free-TV-Premiere der Serie mit der Ausstrahlung der letzten neun Folgen zum Abschluss. Pay-TV-Sender ProSieben Fun hatte zuvor die Deutschlandpremiere besorgt.

Ein gewaltiger Sonnensturm hat zur Folge, dass in Südkalifornien das Stromnetzwerk ausfällt. Das Team Scorpion muss zusammen mit Ralph, Cabes Freundin Allie (Reiko Aylesworth), Slys Praktikantin Patty (Nikki Castillo) und dem von ihm betreuten Science Club einem jungen, unerfahrenen Piloten helfen, der mit seiner Freundin in der nächtlichen Dunkelheit in einem fliegenden Flugzeug feststeckt und keine Möglichkeit für eine Landung hat.

Während der eine Teil des Teams versucht, einen Leuchtturm anzuwerfen, um dem gefährdeten Paar den Weg zu weisen, versuchen die anderen, an die Baupläne für das Flugzeug zu kommen, die in einer Flugschule eingeschlossen sind.

Durch die Rettungsbemühungen für die Liebenden kommen auch im und um das Team zahlreiche romantische Beziehungen über Hürden hinweg.

Für die abschließenden Episoden bildet „Scorpion“ montags den Abschluss hinter „Navy CIS“ (ab 20:15 Uhr) und „Navy CIS: L.A.“ (ab 21:15 Uhr) (fernsehserien.de berichtete) sowie „Hawaii Five-0“ (ab 22:15 Uhr).

Einst war „Scorpion“ in den USA als neue Serienhoffnung bei CBS gestartet. Allerdings verlor die Serie um den genialen Walter O’Brien (Elyes Gabel) in den Quoten recht bald an Fahrwasser. Endgültig das Genick gebrochen haben der Serie aber nach Branchenberichten nicht etwa die Quoten, sondern das Pech der „späten Geburt“: Mittlerweile hat sich das Mediengeschäft so geändert, dass die Wiederholungsrechte im Wesentlichen bei den Streamingdiensten ausgewertet werden. Einen Vorteil hatte hier das zwei Jahre früher gestartete „Elementary“, das seinerzeit noch einen langfristigen, hoch dotierten Deal über die US-Zweitverwertung landen konnte – der kleine Sender WGN America („Salem“) wollte damals mit Serienware glänzen, so dass neue Folgen von „Elementary“ mehr als eine Million Dollar zusätzlich zu den Werbeeinnahmen aus der CBS-Ausstrahlung in die Kassen spülen.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1970) am

    Oh je, in einem "fliegenden Flugzeug"..., echt?

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