„Rote Rosen“: Jenny Jürgens wird neue Serienheldin

    Klaus Zmorek als neuer männlicher Hauptdarsteller

    "Rote Rosen": Jenny Jürgens wird neue Serienheldin – Klaus Zmorek als neuer männlicher Hauptdarsteller – Bild: ARD

    Wie in jedem Jahr wird zur neuen Staffel des ARD-Dauerbrenners „Rote Rosen“ eine neue Serienheldin eingeführt, die in den nächsten 200 Folgen der Telenovela die Hauptrolle übernehmen wird. Ab Folge 1.801, die ab Anfang September zu sehen ist, wird Jenny Jürgens, die Tochter des Entertainers Udo Jürgens, zur neuen Protagonistin.

    Die Dreharbeiten zur elften Staffel beginnen am 7. Juli und Jenny Jürgens ist bereits nach Lüneburg umgezogen. Sie löst somit Maike Bollow ab, die in der aktuell laufenden zehnten Staffel Tine Hedelund verkörpert. Die neue Serienfigur heißt Jana Greve, die nach einem längeren Auslandsaufenthalt nach Lüneburg zurückkehrt und dort ihren ehemaligen Mitschüler Sebastian Voss wiedertrifft, der vom neuen männlichen Hauptdarsteller Klaus Zmorek gespielt wird.

    Jürgens und Zmorek sind bereits seit Jahren privat befreundet und standen schon 1999 für die relativ erfolglose ProSieben-Soap „Mallorca – Suche nach dem Paradies“ gemeinsam vor der Kamera. Vor vier Jahren spielten sie außerdem ein Ehepaar in der Theater-Komödie „Endstation Irgendwo“. Klaus Zmorek ist für Soap-Experten kein Unbekannter: In der ARD-Seifenoper „Verbotene Liebe“ verkörperte er zwischen 2007 und 2009 den Bösewicht Adrian Degenhardt.

    Auch für Jenny Jürgens ist das Seriengeschäft kein Neuland. Sie wirkte bereits in der ZDF-Telenovela „Lena – Liebe meines Lebens“ sowie in den Serien „In aller Freundschaft“, „Hallo Robbie!“, „Die Anrheiner“, „Schlosshotel Orth“ und „Ein Schloss am Wörthersee“ mit. Sie outet sich als Fan von „Rote Rosen“ und hat die Serie seit der ersten Episode verfolgt. „Manche Schauspieler, die heute in Telenovelas mitspielen, hätten das vor zehn Jahren nicht getan. Die Krise unseres Berufes hat dazu geführt, Arroganz und Grenzen abzubauen – so ist die Qualität gestiegen“, erläutert die Schauspielerin.

    Auch nach mehr als 1.700 Folgen ist „Rote Rosen“ nach wie vor ein Quotengarant im Nachmittagsprogramm der ARD. Die ursprünglich auf lediglich 100 Folgen ausgelegte Telenovela ging 2006 an den Start und stellte erstmals eine Frau über 40 in den Mittelpunkt. Regelmäßig schalten werktags um 14.10 Uhr rund 1,7 Millionen Zuschauer ein. Ende Mai erzielte die Serie nach ARD-Angaben einen neuen Rekord-Marktanteil von 21,1 Prozent.

    30.06.2014, 10:38 Uhr – Glenn Riedmeier/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • User_838248 am 07.07.2014 00:54

      Nun ja, wenn man 200 Folgen braucht, um ein Paar zusammenzubringen, muss man die ganze Handlung so in die Länge ziehen und mit allerlei Nebensächlichkeiten, Intrigen und belanglosen Dialogen verschmutzen, dass dabei zwangsläufig keine Qualität herauskommen kann. Von den Handlungen her könnte man locker jede Folge in vielleicht (?) 10 Minuten statt 45 Minuten darstellen, wenn man die breitgetretenen Dialoge und Scenen auf das Wesentliche kürzen würde. Also jede Woche eine Serie als Zusammenfassung der 5 seitherigen Seriensendungen - dann könnte es vielleicht wieder interessant werden.

      Langweilig werden auch die immer gleichen Schauplätze. Es ist vermutlich aufgrund der kurzen Produktionszeit (im Prinzip muss pro Tag (Mo - Fr) eine komplette Serie gedreht werden) kaum möglich, die viele unterschiedliche Drehorte zu verwenden. Das bestärkt das Gefühl, dass die Serie sich auf der Stelle dreht...

      Übrigens passt diese Kritik noch stärker für Sturm der Liebe als für Rote Rosen. Bei Rote Rosen ist es nicht ganz so extrem wie bei SDL, wo sich beispielsweise Werner und Charlotte Saalfeld immer wieder Mal streiten und sich wieder versöhnen und zumindest ich das so satt habe...

      Darum schaue ich diese Serien auch nicht mehr.
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      • Ralfi am 30.06.2014 15:49 via tvforen.de

        "...so ist die Qualität gestiegen".

        So..so... Dass mir das noch nicht so aufgefallen ist. Tse, tse.

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