Quoten: Erfolgreiche Rückkehr für Jauch, Schöneberger und Gottschalk

    Dem ZDF reicht eine Krimi-Wiederholung zum größten Primetime-Publikum

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 04.09.2022, 10:56 Uhr

    „Denn sie wissen nicht, was passiert“ meldete sich am Samstag erfolgreich zurück – Bild: RTL/Stefan Gregorowius
    „Denn sie wissen nicht, was passiert“ meldete sich am Samstag erfolgreich zurück

    Die Konkurrenz-Situation am Samstagabend konnte man als recht klassisch bezeichnen. Während das ZDF auf Mörderjagd ging, versuchten RTL und die ARD mit Quiz- und Show-Unterhaltung zu punkten. Sat.1 ging dagegen wieder einmal den familienfreundlichen Hollywood-Weg und verwies damit auch ProSieben in die Schranken.

    Die jüngste Ausgabe von „Denn sie wissen nicht, was passiert“ bescherte RTL durchschnittlich 1,79 Millionen Zuschauer. Dies entsprach einem guten Marktanteil von 13,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, was hier den Tagessieg bedeutete. Beim Gesamtpublikum lag der Wert für die Show mit XXL-Länge bei 10,1 Prozent.

    Noch ansteckender für alle Zuschauer ab 3 Jahren war aber das Jagdfieber im Ersten. Alexander Bommes konnte mit einer überlangen „Quizmarathon“-Ausgabe von „Gefragt – Gejagt“ 3,23 Millionen Menschen erreichen. Dies entsprach beim Gesamtpublikum 15,6 Prozent, in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei guten 11,5 Prozent.

    Gegen die XXL-Shows setzte das ZDF auf bewährte Krimi-Spannung, wenn auch nur als Wiederholung. Und doch konnte „In Wahrheit – Unter Wasser“ immerhin 4,89 Millionen Zuschauer verzeichnen, und das, obwohl der sechste Film der Reihe erst im Februar seine Erstausstrahlung erfahren hatte. Satte 22,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren so drin, bei den Jüngeren wurden allerdings nicht mehr als 6,8 Prozent erreicht. Im Anschluss daran blieben immerhin 3,11 Millionen bei einer alten Folge des „Alten“ dran. Der Fall „Die Angst danach“ mit Jan-Gregor Kremp verzeichnete somit einen Gesamtmarktanteil von 14,8 Prozent.

    In den tiefen Disney-Dschungel führte Sat.1 sein Publikum mit der Realverfilmung von „Der König der Löwen“. 1,33 Millionen Zuschauer waren mit dabei, wodurch der Bällchensender beachtliche 11,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen verbuchen konnte, Beim Gesamtpublikum interessierten sich 6,1 Prozent für Simba und Co. Deutlich weniger erfolgreich war die Hollywood-Produktion, die ProSieben ins Rennen schickte. „Edge of Tomorrow“ konnte lediglich 680.000 Zuschauer vor dem Bildschirm versammeln, wodurch der Marktanteil für den Tom-Cruise-Film mit 3,1 Prozent bei allen Zusehenden und 7,0 Prozent in der Zielgruppe eher mau blieb.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1974) am

      Tattergreis-TV? Warum wird Zusehern sowas zugemutet und wertvolle Sendezeit verbrannt?
      • am via tvforen.de

        TV Wunschliste schrieb:
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        >
        > Die jüngste Ausgabe von "Denn sie wissen nicht,
        > was passiert" bescherte RTL durchschnittlich 1,79
        > Millionen Zuschauer. Dies entsprach einem guten
        > Marktanteil von 13,7 Prozent bei den 14- bis
        > 49-Jährigen, was hier den Tagessieg bedeutete.
        > Beim Gesamtpublikum lag der Wert für die Show mit
        > XXL-Länge bei 10,1 Prozent.
        >

        Der Schlagerabend war wirklich unterhaltsam. Vor allem, dass die üblichen Spielchen diesmal ein wenig variiert wurden hat für gute Laune gesorgt. Lieder auf der Blockflöte erkennen, Liedtexte von Roland Kaiser von Klassikern der Weltliteratur unterscheiden - das war alles ganz nett anzusehen. Und auch die erwartete Werbung für die 100 000 Mark Show war ja nicht zu nervig, sondern in Form eines Spieles eingebaut.

        Schade, dass im Gästeteam nicht noch ein Sänger mit Beatrice Egli gespielt hat. Der Fussballer (den ich bis gestern gar nicht kannte) hat ja nicht gerade mit Wissen, Einsatz und Entertainmentqualitäten geglänzt.

        Besonders erschreckend fand ich aber, dass sich von den Dreien keiner mehr erinnert hat, dass früher im Finale immer beide (!) Teammitglieder zusammen in der Wand hingen. Hier fand ich persönlich die corona-konforme Lösung der letzten Sendungen fast spannender. Es hat aber die Show nicht unnötig in die Länge gezogen. 00:37 Uhr war man ja schon fertig, wie sonst auch. Mal sehen, was uns nächste Woche erwartet.
        • am via tvforen.de

          Wenn sie ( B. Schöneberger ) nur das Singen lassen würde. Zieht sich unnötig in die Länge die ganze Show.
        • am via tvforen.de

          Helmprobst schrieb:
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          > Schade, dass im Gästeteam nicht noch ein Sänger
          > mit Beatrice Egli gespielt hat. Der Fussballer
          > (den ich bis gestern gar nicht kannte) hat ja
          > nicht gerade mit Wissen, Einsatz und
          > Entertainmentqualitäten geglänzt.

          Ja, so ist er eben, der Poldi.

          Aber das weiß man doch, dass die meisten Fußballer nicht besonders intelligent sind. ("Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!")
      • am

        Es war mal wieder Zeit für Kindergeburtstag bei „Denn sie wissen nicht, was passiert“ und einige Spielchen fand ich schon ziemlich daneben. Auch wenn ich jetzt vielleicht den Hass einiger Fans auf mich ziehe, es tut mir auch Leid, aber was war denn mit Lukas los? Er wirkte die ganze Show über Deplaziert, stellenweise total Gelangweilt und brachte (wenn er es nicht muss) kein Wort heraus. Und seine Allgemeinbildung im Finale war Erschreckend. Er mag ein herausragender Fussballer sein, ein echter Kumpeltyp, aber das Gestern war nichts, gar nichts. OK, das Motto Schlager hat auch nicht zu ihm gepasst. Da habe ich mich sowieso gefreht, warum man Schnuckelchen Beatrice keinen anderen an ihre Seite gestellt hat und Lukas dann eher mit einer Fussballerin bei dem Motto Fussball eingeladen hätte. Das hätte ihn wohl weit besser geschmäckt.
        • (geb. 1980) am

          Denn sie wissen nicht, was passiert war diesmal total öde und langweilig - kein interesse für so ein schwachsinn

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