Prosit, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivfahrer feiern Puppentheater-Jubiläum

    Erstausstrahlung der Schwarz-Weiß-Version heute vor 50 Jahren – von Boris Klemkow

    Boris Klemkow – 15.10.2011, 08:06 Uhr

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    Lighthouse Home Entertainment (Screenshot)

    Wenn einem diese Zusammenhänge auch nicht unbedingt bekannt sein müssen, kann man dennoch als Erwachsener Spaß an Jims und Lukas’ Abenteuern in der Ferne haben und kommt nicht umhin, den Detailreichtum der Marionettenbauer und Kulissenbauer zu bewundern. Auch die unzähligen skurrilen Einfälle des geistigen Vaters von Momo und der Unendlichen Geschichte begeistern immer wieder. Die Marotten des schusseligen Lummerland-Regenten, der nach der Kaiserwürde greifende Oberbonze oder der mit Hilfe eines Haarföhns simulierte Wellengang des die Insel umgebenden Cellophan-Ozeans regen auch heute noch zum Schmunzeln an.

    Mag man zwar nicht mehr zur typischen Zielgruppe von Puppentheatern gehören, die liebevoll in Szene gesetzten Geschichte nimmt einen dennoch ohne Weiteres gefangen. Zudem weiß man als Erziehungsberechtigter, – da man ja selbst diese Erfahrung gemacht hat – dass die Kinder bei den gewaltfreien aber nie langweiligen Abenteuern der beiden besten Freunde gut aufgehoben sind.

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