„Now Apocalypse“: Starz verzichtet auf zweite Staffel

    Freizügige Dramedy mit Avan Jogia wird nicht fortgesetzt

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 27.07.2019, 16:00 Uhr

    „Now Apocalypse“ endet nach nur einer Staffel – Bild: Starz
    „Now Apocalypse“ endet nach nur einer Staffel

    Ulysses und seine Freunde werden das Rätsel um die sexsüchtigen Reptil-Aliens wohl niemals lösen können. Starz hat bestätigt, dass „Now Apocalypse“ nicht fortgesetzt wird. Die farbenfrohe Dramedy von Kultregisseur Gregg Araki und Produzent Steven Soderbergh endet damit nach nur zehn Episoden.

    „Now Apocalypse“ ging am 10. März bei dem US-Bezahlsender an den Start, konnte sich aber wohl nie ein größeres Stammpublikum erobern, auch nicht, nachdem Starz sämtliche Folgen der ersten Staffel online zum Abruf bereitstellte. Positive Kritiker waren dann für Senderchef Jeffrey Hirsch nicht Grund genug, um noch eine zweite Staffel zu ordern, wie Hirsch am Freitag im Rahmen der TCA Press Tour in Los Angeles bestätigte.

    Im Zentrum von „Now Apocalypse“ steht Ulysses (Avan Jogia„Victorious“), der versucht, im surrealen und verstörenden Los Angeles sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Auch seine Freunde, die angehende Schauspielerin Carly (Kelli Berglund), der naive Drehbuchautor Ford (Beau Mirchoff; „Awkward“) und die geheimnisvolle Wissenschaftlerin Severine (Roxane Mesquida) sind auf ihrer eigenen Suche nach Liebe, Sex und Ruhm. Zwischen seinen Dating-App-Abenteuern wächst bei Ulysses die Unruhe, hervorgerufen durch unheilvolle Vorahnungen und Träume, in denen die sexuellen Vorlieben von Lizard-Aliens einen bedenklich großen Platz einnehmen.

    In Deutschland ist „Now Apocalypse“ nach wie vor über den Starzplay Channel bei Amazon abrufbar. Weitere Details zur Serie finden Sie in einer ausführlichen Kritik auf fernsehserien.de.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Ich hätte ohnehin jeden Betrag darauf gewettet, das "Now Apocalypse" nicht verlängert werden würde.

      Man könnte es vom Stil her auf ein überlanges, in Stücke geschnittenes Softpornovideo herunterbrechen. Die Handlung der ersten Staffel wäre in 10 Minuten erzählt. Da retten auch die schönen jungen Protagonisten und die poppige Hochglanzoptik nichts mehr. Der Stoff war viel zu schlecht, um daraus eine Fernsehserie entwickeln zu können.

      Ich hatte beim gucken zwar Spaß, funktioniert hat es aber trotzdem nicht.
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