„Monster“ bleibt sich selbst treu und bereitet in der kommenden vierten Staffel wieder einmal einen Kriminalfall auf, den in den USA ohnehin jedes Kind kennt. Als erste Frau steht Lizzie Borden im Zentrum der neuen Folgen. Netflix hat jetzt den 17. September als Starttermin für „Monster: The Lizzie Borden Story“ bestätigt und erste Promo-Bilder veröffentlicht. Sie zeigen Ella Beatty in der Titelrolle.
UPDATE: Einige Tage nach Bekanntgabe des Premierendatums hat der Streamingdienst nun auch den offiziellen Trailer enthüllt, der die gruseligen Aspekte der Geschichte lustvoll andeutet.
ZUVOR: Lizzie Borden machte in den USA ab 1892 nach den bis heute ungeklärten Axtmorden an ihrem Vater und ihrer Stiefmutter Schlagzeilen. Borden lebte zuvor als junge Frau in einer wohlhabenden Familie Neuenglands in einem Umfeld, das von Demütigung und Grausamkeit geprägt ist. Gemeinsam mit der Hausangestellten Bridget Sullivan (Vicky Krieps) flüchtet sie sich in Fantasien von Macht, Sexualität und Rache. Die darauf folgenden brutalen Morde erschüttern nicht nur die Öffentlichkeit, sondern begründen auch einen Mythos.
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Vicky Krieps als Bridget Sullivan NetflixOliver Spenceman (l.) als Stephen und Charlie Hunnam (r.) als Andrew Borden Netflix
Die Figur der Lizzie Borden gehört seit mehr als einem Jahrhundert zu den bekanntesten Kriminalfällen der USA. Obwohl sie im spektakulären Mordprozess freigesprochen wurde, blieb ihre mutmaßliche Beteiligung an den Verbrechen Gegenstand zahlloser Spekulationen – die auch bereits zahlreiche Film- und Serienadaptionen erfahren haben. Zuletzt wurde der Stoff unter anderem 2015 in „Lizzie Borden – Kills!“ mit Christina Ricci sowie 2018 im Kinofilm „Lizzie Borden – Mord aus Verzweiflung“ mit Chloë Sevigny und Kristen Stewart verarbeitet.
Wie die bisherigen „Monster“-Staffeln um die Serienkiller Jeffrey Dahmer, die Menendez-Brüder und Ed Gein stammt auch „The Lizzie Borden Story“ von Ian Brennan und Ryan Murphy, die erneut als Autoren und Executive Producer fungieren.
OMG was war das den schon wieder? Staffel Drei war schon sehr Fragwürdig, aber das jetzt hier ... Die Story total bei den Haaren herbeigezogen und künstlich in die Länge gezogen nur um min. 8 Folgen zu Produzieren. Die Schauspieler selber haben einen guten Job gemacht aber die echte Geschichte wurde unnötig verstümmelt und vermurxt. Dagegen waren die Einspieler/Rückblicke um " Aileen Wuornos" ein wahres Meisterwerk. Mit True Crime hat diese Anthologie Serie "Monster" nun wirklich nichts mehr zu tun.
Torsten S am
OHJE, was wurde nur aus diesem True Crime Format? Nachdem die ersten beiden Staffeln um Jeffrey Dahmer und die Menendez-Brüder sehr gut waren. Die Ähnlichkeit der Darsteller und die wirklich perfekt ausgearbeitete Rekonstruktion als True Crime, war die dritte Staffel über Ed Gein in allen eine Katastrophe und völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich kann das sagen, da ich über Ed Gein schon ein paar Dokus gesehen habe. Schon die Wahl des Darstellers der in keinsterweise auch nur annähernd wie Ed aussah und dann überhaupt die ganze Geschichte. Fakt war, dass Ed Gein nie eine Freundin hatte. Aber das sind nur zwei Gründe, warum die dritte Staffel einfach kein True Crime war. Tja und nun kommt die vierte Staffel um Lizzie Borden. Man kann wirklich nur hoffen, dass diesmal sich wieder besser an die echte Geschichte gehalten wird und man sich, nicht vieles wie um Ed Gein, ausdenkt! Daher werd ich mir, bevor ich die Staffel schauen, auf YouTube eine Doku über Lizzie Borden anschauen um richtig informiert zu sein.
Phantomias am
Ich kenne zwar die (echte) Story im Ed Gein nur am Rande und weiß, dass er als Inspiration für Psycho gedient hat, aber mir kam die Staffel auch sehr unglaubwürdig vor. Jetzt weiß ich, dass mein Eindruck leider richtigt war. Und auch wenn ich die Vorbilder für die ersten beiden Staffeln vorher gar nicht kannte, fand ich die auch deutlich besser.